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Mk 12,18-27

1. Die Sadduzäer. Die Sadduzäer, unter denen es auch Schriftgelehrte gab, glaubten weder an Engel und Geister noch an die Auferstehung. Nach ihrem Glauben stirbt die Seele zusammen mit dem Körper. Dieser Irrglaube bringt sie dazu, es mit Jesus aufzunehmen. Der Glaube an die Auferstehung ist auch für uns oft nicht greifbar. Wie wird es nach dem Tod mit mir weitergehen? Was bedeutet die Auferstehung der Toten für mich, und vor allem die Auferstehung Jesu?

2. Die Schrift und die Macht Gottes. Jesus bezieht sich immer wieder auf die Schrift. „Wie geschrieben steht...“ Durch die Heilige Schrift können wir Glaubenswahrheiten erkennen. Wenn Jesus den Sadduzäern vorwirft, die Schriften nicht zu kennen, bezieht er sich nicht auf den mangelnden Umgang mit den Texten. Die Sadduzäer haben wohl die Schriften vertieft studiert, versuchten aber Gottes Wort allein mithilfe der Vernunft zu begreifen und nicht mit dem Herzen. Für Jesus ist jedoch das Begreifen mit dem Herzen wichtiger, also ein Akt des Glaubens. Er spricht nicht nur von der Schrift, sondern auch von der Macht Gottes. Gottes Macht liegt in der Liebe. Gott erobert den Menschen im Herzen und von dort aus seinen Verstand, seinen Willen und sein ganzes Sein.

3. Das Leben im Himmel. Jesu Antwort auf die Frage der Sadduzäer gründet auf der Einsicht, dass die Menschen nach der Auferstehung wie die Engel sein werden. Gott hat dann das Herz des Menschen soweit erobert, dass der Mensch ganz Gott und Gott ganz dem Menschen gehören kann. Die Frage nach der Zugehörigkeit des Ehepartners erübrigt sich hier.

Von Ilona Kies

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)