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Joh 17,6a.11b-19

1. „Aber jetzt gehe ich zu dir.“ Auch für Jesus ist es schwer, sich von seinen Jüngern und von dieser Welt zu verabschieden. Er wird die Menschen in der Welt natürlich nie im Stich lassen, aber seine Gegenwart wird eine andere sein. Eine verborgenere, durch seine Anwesenheit in den Sakramenten, durch die Worte der Heiligen Schrift, durch die leise Stimme des Gewissens, durch seine liebende Vorsehung, durch sein Wirken in den Menschen, die sich ihm ganz hingeben. Doch Jesus ist auch gleichzeitig ganz Mensch, und so zeigt er seine Sorge um die Zukunft und das Schicksal seiner Jünger.

2. „Und die Welt hat sie gehasst.“ So wie Jesus selbst auf dieser Welt verfolgt worden ist, so werden auch diejenigen verfolgt, die an seinem Wort festhalten, denn sie sind nicht von dieser Welt. Wer wirklich die Seligpreisungen lebt, in Armut, Güte, Reinheit, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit, hält der Welt gewissermaßen einen Spiegel vor, der die eigenen Absichten zu Tage treten lässt. Und das können die Menschen nicht ertragen, wenn sie nur auf ihren eigenen Gewinn schauen, und damit letztendlich leer und zutiefst unbefriedigt bleiben.

3. „Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst.“ Doch der Blick in diesen Spiegel ist so wichtig und notwendig, um zum wahren Leben und zur Freude in Fülle kommen zu können. Denn genau das möchte Gott ja allen Menschen schenken. Und dafür sendet Jesus seine Jünger in die Welt, so wie der Vater ihn gesandt hat.Wir können aber nur sein Spiegel sein, wenn wir wirklich heilig sind – d.h. ganz eins sind mit Gott, wenn wir denken wie er, handeln wie er und vor allem lieben, wie er es tut. Das ist in der Regel ein langsamer Prozess, den der Herr in uns bewirkt. Wir können es niemals aus eigener Kraft, aber dafür hat Jesus sich geheiligt, – um uns heiligen zu können.

Nach Johanna von Siemens

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)