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Liturgisches

Montag der 33. Woche im Jahreskreis

Lk 18,35-43

1. Wer ist er für mich? Der Blinde aus Jericho ist jemand, der sich in einer sehr ähnlichen Lage wie wir befindet, die wir gerade beten: Wir sehen Jesus nicht. Wir haben von anderen Menschen gehört, welche Erfahrungen sie mit Jesus gemacht haben. Wir wissen, was über ihn gesagt wird. Auf irgendeine Weise haben wir ihn vielleicht schon selber erfahren und sehnen uns irgendwie nach ihm. Doch unsere Suche nach ihm baut doch letztendlich auf dem Glauben auf – auf dem Glauben, dass er der ist, den ich brauche, auf dem Glauben, dass er mich heilen und befreien kann. Jetzt, diese Zeit des Gebets, ist wieder ein Moment, diesen Glauben zu erneuern. Jesus, ich traue dir! Ich glaube, dass du mein Retter bist, auch wenn ich dich nicht sehe.

2. Der dunkle Weg. Dieser blinde Mensch, der ich heute bin, er wird zu Jesus geführt. Auf diesem Weg begegnete er sicherlich einigen Hindernissen. Vielleicht gab es Menschen, die ihn auslachten. Als Blinder lief er Gefahr zu stürzen. Mit Sicherheit durchlebte er diesen Moment geplagt von einigen inneren Zweifeln. So ist auch für jeden von uns der Weg in die Freiheit und zur Heilung mit einem Weg im Glauben verbunden. Es sind diese Momente, in denen ich noch nicht klar sehe, was Gott vorhat und wie alles ausgehen wird. Was vermittelt in diesen Momenten Sicherheit: Seine Stimme. Seine Gegenwart. Höre jetzt im Gebet auf ihn und werde dir bewusst, dass er DA ist.

3. Will ich sehen? Jesus fragt auch dich heute: „Was soll ich dir tun?“ Weiß Jesus denn nicht, dass ich lieber sehen würde, als blind zu sein? Weiß er nicht um alles, was ich brauche? Ja, er weiß es sehr wohl. – Aber ich, weiß ich, was meine Seele wirklich braucht? Will ich wirklich geheilt werden und glaube ich denn, dass er es kann? Es gibt keine inneren Verletzungen, die Jesus nicht heilen kann und will. Wenn ich auf diesem Weg des Vertrauens auf ihn zugehe, WIRD er mich heilen. Erwarten wir keine kleinen Dinge von Gott! Er lässt sich nicht in Großzügigkeit schlagen. Was brauche ich von ihm! Ich darf es hier und jetzt aussprechen und meine ganze Hoffnung auf ihn setzen.

Von Sarah Briemle

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)