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Mt 18,15-20

1. „Wenn einer sündigt…“ Jesus spricht zu seinen Jüngern. Er gibt Anweisungen darüber, wie die Jünger miteinander umgehen sollen und welche Kompetenzen sie haben. Er beginnt mit dem Beispiel, dass einer sündigt. Dann soll ich zu ihm gehen und mit ihm sprechen, um sein Herz zurück zu gewinnen. Das erfordert Mut. Und Stärke. Viel lieber würde ich darüber schweigen – oder mich an dritter Stelle über den sündigen Bruder beschweren. Aber Jesu Auftrag lautet anders.

2. Die Freiheit zu sündigen. Wenn mein sündiger Bruder trotz Zurechtweisung nicht hören möchte, dann soll er wie ein Ungläubiger (also wie ein Heide) für uns sein. Das klingt hart. Kann das wahr sein? Können das Worte Jesu sein? Jesus ist da kurz angebunden. Er spricht auch jenem sündigen Bruder die Freiheit und Verantwortung für sein Tun, ja auch für seine Sünde zu.

3. Die Kirche Jesu Christi ist gegenwärtig. Jesus sagt uns zu, immer unter uns zu sein, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Kirche, Gemeinschaft Jesu Christi, gibt es bei jedem noch so kleinen Treffen, wo zwei oder drei im Namen Jesu versammelt sind. Das ist eine unglaublich ermutigende Zusage für uns, wenn wir uns als Christen vielleicht einsam fühlen oder uns nach mehr Teilnehmern am Leben der Kirche sehnen.

Von Ilka Haiberger

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)