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Liturgisches

Epiphanie - Hochfest Erscheinung des Herrn – Dreikönig

Mt 2, 1-12

1. Der Stern. Die Sterndeuter folgen einem Stern, ja, nur seinetwegen machen sie sich auf den Weg zu Jesus. Inmitten der Dunkelheit und Unsicherheit der Wüste führt er sie geradlinig an ihr Ziel. Oftmals schenkt uns Gott auch in unserem Leben diese „Sterne“ – helle Lichter in dunkler Nacht. Das sind die Tröstungen und Mutmacher auf unserer Reise im Glauben. Gott lässt uns nicht in absoluter Dunkelheit stehen. Er lässt Sterne leuchten, doch wir müssen unseren Blick erheben und sie beobachten. Sicher können wir dann auch in unserem Leben Sterne entdecken – Ereignisse, Gebetserhörungen, ein Wort Gottes, Worte anderer Menschen. Doch vergessen wir nie, dass auch der Stern von Bethlehem ein Stern in der Dunkelheit bleibt. Unser Leben wird immer auch dunkle Seiten haben. Aber wir folgen dem Stern, der uns zum Licht unseres Herzens und aller Herzen führt.

2. Herodes. Herodes scheint wohl derjenige zu sein, von dem wir es am wenigsten erwarten würden, dass er als Wegweiser dient. Der boshafte König führt die Sterndeuter an ihr Ziel, wo sie Jesus, dem wahren König, huldigen können. Seine Absicht ist nicht rein, ja sogar boshaft und dennoch war es wohl von Gott vorhergesehen, dass sie nicht direkt in Bethlehem ankommen sollten, sondern von Herodes weitergeführt würden. Ja, sogar sündhafte Menschen können uns zu Wegweisern werden. Was für unseren menschlichen Verstand widersprüchlich zu sein scheint, ist es wohl nicht für Gott. So können auch in meinem Leben Schwierigkeiten oder fehlerhafte Menschen Wegweiser für mich sein. Es ist dann nicht ihr Verdienst, aber Gott kann in seiner Allmacht alles zum Guten wenden, sogar unsere Sündhaftigkeit oder die anderer Menschen.

3. Der Traum. Der dritte Wegweiser auf dem Weg der Sterndeuter wird ein Traum sein. Dieser enthält zugleich wohl die klarste Botschaft. Der Stern war klar, aber ungewiss war, wo er hinführen würde. Herodes war nicht vertrauenswürdig. Der Traum ist klar und doch könnte es nun am eigenen Rationalismus scheitern. Gerade dann, wenn Gott sehr klar spricht: „Tu das.“, haben wir oftmals mit den größten Zweifeln zu kämpfen. Wie kann ich sicherstellen, dass ich mir das nicht nur eingebildet habe? Vielleicht hat er etwas anderes gemeint? Sind das nur meine Gedanken? Warum soll ich das tun, wenn es keinen logischen Grund dafür gibt? Ihr Gehorsam hat sie und die Heilige Familie beschützt. Wagen wir es mutig, Gottes Wort zu folgen, wenn er zu uns spricht, auch wenn wir die Gründe nicht immer ganz erfassen können.

Von Sarah Briemle

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)