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Mt 11, 25-27

1.  Verborgen vor den Klugen. Weisheit, Erkenntnis und Einsicht sind drei von den sieben Gaben des Heiligen Geistes. Klug und weise zu sein kann hier nicht gemeint sein. Jesus spricht hier von denen, deren Stolz und übertriebenes Selbstbewusstsein sie ihrer eigenen Meinung nach weise und klug machen, und das auch zu ihrem eigenen Nutzen. Die Geheimnisse Gottes sind vor ihnen folglich vollkommen verborgen, weil sie ihr Herz und ihre Sinne nur auf sich selbst als den höchsten Wert ausrichten: „Je größer ein Wesen ist, umso mehr will es über sein eigenes Leben bestimmen. Es will immer weniger abhängig sein und so selbst eine Art Gott sein, der niemand anderes braucht. Hier entsteht dieser Wille zur Unbedürftigkeit, den wir Hochmut nennen.“ (Kardinal Joseph Ratzinger, Gott und die Welt, S. 135). Am Ende sind sie es, die die Tür zu Gott verschlossen haben, aber Gott wird niemals die Tür vor uns verschließen.

2. Den Kleinen offenbart. In demselben Evangelium wird Jesus diese Grundwahrheit später mit anderen Worten nochmals bestätigen, wenn er sagt: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen“ (Mt 18,3). Auch als Erwachsene dürfen wir nicht aufhören, wie Unmündige zu sein, unkompliziert und in angemessener Weise abhängig. Aber Kinder sind von Natur aus nicht schwierig und hinterlistig. Erst mit der Zeit lernt man, sich hinter einer Maske zu verstecken und Listen zu entwickeln. Nach und nach beginnen wir, berechnend zu werden, Ausflüchte zu gebrauchen, unsere Großzügigkeit abzumessen und von der Schlichtheit und der Gradlinigkeit des Weges, den Gott vorgezeichnet hat, abzuirren. Wir müssen uns bemühen, aufrichtig zu unserem Herrn und aufrichtig zu uns selbst zu sein, indem wir danach streben, ihm über alles zu gefallen. Misserfolg in unserem Leben ist zumeist unserer Unlauterkeit, dem Fehlen hoher Gesinnung und äußerster Treue zuzuschreiben, wobei diese Tugenden notwendig sind, um das, was der Herr von uns verlangt, ehrenhaft zu erfüllen.

3. Christus, die Offenbarung des Vaters. Die Kenntnis vom Vater ist das höchste Gut, das der Mensch besitzen kann, weil sie der tiefsten Sehnsucht im menschlichen Herzen nach Glück entspricht. Der heilige Thomas von Aquin sagt uns, dass Glück die Erkenntnis ist, dass wir das Gut besitzen, das wir suchen. Wir nennen die vollkommene Kenntnis des Guten, das wir besitzen, „Himmel“, der unser letztes Ziel in unserem Leben ist. Wem würde Jesus den Vater nicht offenbaren wollen? Gab es jemals einen Menschen, dem Jesus nicht wünschte, den Vater zu kennen und im Himmel zu sein? Die Taten Jesu – seine Predigten, seine Opfer und sein Tod am Kreuz – zeigen, dass er den Vater jedem offenbaren will. Doch gefällt es ihm, Sie und mich auszuwählen, ihm dabei zu helfen, dieses Ziel zu erreichen. Wünsche ich wirklich, dass jeder den Vater kennt und in den Himmel kommt? Mein Handeln wird bereits diese Frage für mich beantworten.

Von Shawn Aaron

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)