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1. Den Hunden vorwerfen. Wir geben uns große Mühe, das zu schützen, was höchst wertvoll für uns ist. Richtig? Die Wahrheit ist, dass wir häufig das, was äußerst kostbar ist, aufs Spiel setzen. Wir sagen, wir schätzen Leib und Leben, aber Geschwindigkeitsübertretungen im dichten Straßenverkehr stören uns nicht. Wir sagen, wir möchten in den Himmel kommen, aber wir beschäftigen uns häufig nicht ernsthaft mit der Sünde, selbst nicht mit der schweren Sünde. Wir surfen auf gewagten Internetseiten. Wir bringen Kollegen durch unser Gerede in Verruf. Wir verschließen unsere Herzen vor Notleidenden. Wir stimmen gewohnheitsmäßig für Politiker, die die Abtreibung befürworten. Wir nehmen die Sünde ja so leicht. Ebenso geben wir vielleicht die Heiligkeit unseres Glaubens auf und vernachlässigen das Sakrament der Versöhnung. Wir empfangen die heilige Kommunion unwürdig. Wir schweigen, wenn eine Verwandte damit prahlt, zu verhüten. Wir tun nichts, wenn sich ein Kind täglich über fünf Stunden in die Welt des Internets zurückzieht. Sollte ich nicht entschiedener gegen diese Dinge einschreiten?

2. Das tut auch ihnen. Um zu entscheiden, was in einer gegebenen Situation zu tun ist, können wir uns selbst fragen, wie wir behandelt werden möchten. „Denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt“ (Lk 6,38). Die Achtung, die wir vor uns selbst haben, spiegelt sich häufig wider in der Achtung, die wir anderen entgegen bringen. Unhöflichkeit, Gleichgültigkeit und Reizbarkeit gegenüber anderen verraten ein Problem bei uns selbst. Die Goldene Regel gilt nicht nur für andere; sie schützt ebenso unsere eigene Würde. Gibt es Leute, denen gegenüber ich üblicherweise unfreundlich bin? Bin ich mir darüber im Klaren, dass dieser Mangel an Nächstenliebe mir mehr schaden kann als ihnen?

3. Das enge Tor. Die Moderne ist wie ein Geschäft, das 24 Stunden geöffnet hat. Wir können alles und zu jeder Zeit erhalten. Wir denken dann schließlich, dass alles im Leben leicht sei, zum Beispiel die Ehe, die Selbstdisziplin oder sogar unsere Erlösung. Die Illusion der Leichtigkeit sollte uns nicht täuschen. An unserer Rettung zu arbeiten ist schwere Arbeit. Die Erbsünde hinterließ tiefe Spuren bei uns allen. Unsere Rettung erfordert Gebet, Opfer und ständige Wachsamkeit. Bin ich der Meinung, dass es leicht ist, meinen Glauben in der heutigen Zeit zu leben? Wenn es so ist, dann lebe ich ihn wahrscheinlich nicht richtig. Wo habe ich die enge Straße der Heiligkeit gemieden? Hänge ich zu sehr am Essen, an der Kleidung oder an der Meinung anderer?

Von P. Edward McIlmail

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)