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Von Rembrandt

Mt 5,17-19

1. Ganz erfüllen. Gott hat sein Volk durch das Gesetz und die Propheten für das Heil vorbereitet. In Christus ist dieses Heil nah: Jesus, das Fleisch gewordene Wort, wird das Gesetz und die Propheten erfüllen und sie richtig auslegen. Das Gesetz wird von den Steintafeln in die Herzen der Menschen geschrieben, wie wir in den Seligpreisungen sehen konnten. Jesus kam besonders deshalb, um die tiefe Sehnsucht des menschlichen Herzens nach Glück zu erfüllen, welches letztlich im ewigen Leben bei Gott seine höchste Erfüllung findet. „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen” (Gal 4,4-5).

2. Das Brechen der Regeln. „Regeln sind dazu da, dass sie gebrochen werden“, so lautet das „Credo der Jugend“. Wenn wir erwachsen werden, können wir die Erfahrung machen, dass äußere Schranken unserem subjektiven Glück im Wege stehen. Wir nennen sie Gesetze. Wenn nun der Wunsch, unseren eigenen Willen durchzusetzen, größer wird, wiegt das Gewicht dieser Gesetze immer schwerer – „Tu dies, tu das nicht.“ Autoritätspersonen können dann als wachsendes Hindernis unserer persönlichen Erfüllung im Wege stehen. Wir ziehen die falsche Schlussfolgerung, dass sich Gesetze und Glück wie Öl und Wasser nicht miteinander vereinbaren lassen. Und so lassen wir zu, dass sich Sündenmuster entwickeln und wir nicht das tun, was uns unser Gewissen sagt, und unbewusst erhaschen wir einen Blick auf die Methodik, die der Teufel anwendet, um uns seine Kriterien einzuflüstern. Wenn wir nicht aufpassen, können sich in uns Haltungen tief verwurzeln, die uns gegen Gott und seine Kriterien – die Zehn Gebote, die Seligpreisungen, das Kreuz und die Lehre der Kirche - kämpfen lassen.

3. Der richtige Gebrauch der Freiheit. „Das Sittengsetz kommt von Gott und findet immer in ihm seine Quelle“ (Papst Johannes Paul II., Veritatis splendor, Nr. 40). Unsere wahre Freiheit liegt nicht in der Ablehnung von Gottes Gesetz, sondern in seiner Annahme. Gott ist kein herzloser Diktator, sondern ein Vater, der uns liebt und unser Bestes will. Wenn er für uns Normen aufstellt, dann deshalb, weil er unser ewiges Glück im Sinn hat, so wie ein begabter Trainer, der die Sportler immer wieder herausfordert, damit diese ihr volles Potential entwickeln können. „Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?“ (Mt 7,9-10). Jesus stellt diese Frage, weil er seinen Vater kennt. Selbst wenn wir Eltern kennen würden, welche ihr Kind nicht liebten, so kann Gott der Vater unmöglich das nicht wünschen, was wirklich das Beste für uns ist. Gott ist und wird immer die Liebe sein.

Von P. Shawn Aaron

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)