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1.  Die Sache mit der Klugheit. Jesus dankt seinem himmlischen Vater, dass er göttliche Wahrheiten „den Weisen und Klugen“ verborgen und den Unmündigen offenbart hat. Wenn wir die Wege Gottes verstehen wollen, brauchen wir ein einfaches, reines Herz. Was wir für „intelligent“ halten, ist vielleicht manchmal nur die Gabe, Dinge, Ideen oder auch Menschen für die eigenen Zwecke zu manipulieren. Wer zum Beispiel gut darin ist, Geld zu machen und damit umgehen kann, wird möglicherweise trotzdem als armer Verwalter enden, weil er es für die falschen Dinge ausgibt. Daneben gibt es auch die hochmütige Intelligenz, der es an gesundem Menschenverstand zu fehlen scheint. Und manche Ideen sind wirklich so verrückt, dass nur ein Intellektueller daran glauben kann. Dem Gegenteil begegnen wir bei Kindern. Einfältig und vertrauensvoll wie sie sind, können sie das Göttliche leichter annehmen. Vertrauen in Gott erfordert Vertrauen in seine Liebe und Barmherzigkeit. Es erfordert auch das tiefe Verständnis dafür, wie klein wir sind und wie groß er ist. Bin ich mir dessen bewusst, wenn ich mich an ihn wende? Kann ich meine Denkweise lange genug aussetzen, um die Dinge aus der Perspektive Gottes zu sehen?

2. Wie der Vater so der Sohn. Jesus allein kannte Gott, den Vater, wirklich. Teil seiner Mission war es, seinen Abba zu offenbaren. Nicht jeder verstand das. Sogar dem Apostel Philippus entging dieser Teil der Botschaft Christi. „Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater?“ (Joh 14,9). Das Bewusstsein, dass Jesus das Abbild seines Vaters ist, kann uns das Beten erleichtern; es verleiht dem Vater sozusagen ein menschliches Gesicht. Wir beten doch problemlos zu Maria, der Mutter Jesu. Warum nicht auch zu seinem Vater?

3. Vorbildliche Demut. Es ist bezeichnend, dass Jesus auf seine Demut und Bescheidenheit hinweist, wenn er sich als Vorbild für uns hinstellt. Nicht seine Wunder oder sein Talent für einprägsame Worte, auch nicht seine Verehrung für seine Mutter rückt er in den Vordergrund. Nein, seine Demut und Bescheidenheit betont er. Jesus zeigt diese Eigenschaften schon von Geburt an. „Gott ist so mächtig“, sagte Papst Benedikt XVI. in seiner Mitternachtspredigt an Weihnachten 2005, „dass er sich selbst verwundbar machen und zu uns kommen kann als wehrloses Kind, damit wir ihn lieben können.“ Jesus fordert auch uns auf, uns verwundbar zu machen, unser Herz für andere zu öffnen, selbst auf die Gefahr hin, abgewiesen zu werden. Wenn wir ein solches Risiko eingehen, verstehen wir besser, was Christus für uns getan hat. Will Jesus, dass ich jemandem gegenüber demütiger bin?

Von P. Edward McIlmail

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)