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Jes 52,13-53,12; Hebr 4,14-16; 5,7-9; Joh 18,1-19,42

1.  Die Bestätigung. „Ich bin es.“ Diese mächtigen Worte sagte Christus zu den Soldaten, die gekommen waren, um ihn im Garten Getsemani gefangen zu nehmen. Diese Worte hatte Gott benutzt, als er Moses am Berg Sinai seinen Namen geoffenbart hat. Es sind die Worte, die die christlichen Denker benutzen, um den Schöpfer aller Dinge zu beschreiben. Es sind die Worte, durch die Christus seine Gottheit vor den Soldaten bekennt und ausruft. Aus diesem Grund stürzen sie zu Boden. Wenn wir das Leiden Christi betrachten, wollen wir uns an seine Gottheit erinnern. Er ist mein Gott, und er ist mein Retter.

2. Die Verleugnung. Diese Worte des Petrus stehen in starkem Kontrast zu den Worten, mit denen Christus seine Gottheit ausruft. Wir könnten sagen, dass sie alles beschreiben, was schwach und zerbrechlich an den Menschen ist, ausgesprochen vom Mund des heiligen Petrus. Im Gegensatz zu Christus im Garten Getsemani steht Petrus am warmen Feuer; nicht Soldaten stellen ihm eine Frage, sondern eine Dienerin. Er leugnet aber, dass er ein Jünger Christi ist; dadurch bestätigt Petrus, dass er schwach ist und die Gnade und das Erbarmen Gottes braucht. Wir sollten uns mit Petrus identifizieren und anerkennen, dass wir das Opfer Christi brauchen. Wann sagen wir, dass wir nicht zu Christus gehören? Wann lassen wir uns von unserer Schwäche herunterziehen? Was muss ich tun, damit ich solche Stürze in meinem Leben vermeide und Christus treuer nachfolge?

3. Aus Liebe zu mir. Das heutige Evangelium stellt die Verleugnung des Petrus und das Todesurteil gegen Jesus gegenüber. Der Tod Christi wäre auch ohne die Verleugnung des Petrus geschehen, aber welche Wirkung hatte sie auf unseren Herrn? Jesus stirbt für Petrus und für alle Menschen, um uns von unseren Sünden zu erlösen. Daran hat der Unglauben und die mangelnde Liebe des Petrus nichts geändert. Als er umkehrte und wieder glaubte, erkannte er, dass Jesus das alles für ihn getan hat, und von da an verkündete er diese Wahrheit überall. Möge der Herr uns helfen, dass wir erkennen, dass Christus alle unsere Handlungen sieht. Wir müssen fest daran arbeiten, eine zweite Natur in uns aufzubauen, damit wir in Momenten der Versuchung unser Herz zuerst Jesus zuwenden und daran denken, wie viel Leid wir ihm durch unser Versagen zufügen würden. Dann wird unser Wille die Kraft bekommen, das böse Tun abzuweisen, um so allein unserem Herrn und Erlöser zu gefallen.

Von David Daly

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)