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Jes 49, 1-6; Joh 13, 21-33, 36-38

1.  Vertrauen in die Liebe Christi. Petrus liebt Jesus. Jesus ist sein bester Freund. Petrus würde alles für ihn tun. Wie uns, so beunruhigt auch Petrus der Gedanke, dass er von Jesus getrennt werden könnte. Er fühlt die Stärke seiner Liebe und zögert nicht, zu verkünden, dass er bereit ist, für Jesus zu sterben. Er meint es ernst. In derselben Nacht wird er im Garten von Getsemani sein Schwert ziehen und sich ganz allein einer Kohorte professioneller Soldaten gegenüberstellen. Mit einem mächtigen Schlag wird er das Ohr eines Dieners des Hohenpriesters abschlagen. Er liebt Jesus wirklich und ist bereit, für Jesus Opfer zu bringen. Aber wie bei uns, so fehlt auch Petrus immer noch etwas. Zuweilen mag ich mich so bereit fühlen, alles aus Liebe zu Christus auf mich zu nehmen. Aber sobald etwas auf mich zukommt, erfahre ich meine Schwachheit. Angesichts meines Versagens verliere ich immer wieder den Mut.

2. Eine armselige Auswahl. Wir wissen, dass Petrus eine schlechte Entscheidung treffen kann, weil er es in der Vergangenheit oft genug getan hat. Kurz nachdem er zum Anführer der Apostel erklärt worden ist, rät er Jesus, den Plan des Vaters aufzugeben, einen Plan, der beinhaltet, nach Jerusalem zu gehen, um zu leiden und zu sterben. Jesus reagiert stark und lehnt den Einwand des Petrus völlig ab: Niemand darf sich zwischen ihn und den Willen des Vaters stellen. Petrus hat einen großen Fehler begangen, und Jesus sagt das deutlich: „Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen“ (Mt 16,23). Und dies war nur ein Fehler unter vielen; das Evangelium zählt noch mehrere auf. Dass Petrus uns trotzdem so sympathisch ist, liegt daran, dass er uns so sehr gleicht. Wir machen jeden Tag viele Fehler. Wie Petrus denken wir nicht an den Willen Gottes, sondern an unseren eigenen Willen. Aber wie wir wissen, wird Petrus es am Ende schaffen, demütig zu werden und dem Herrn treu zu dienen.

3. Falsche Beurteilung der Situation. Petrus ist selbstgefällig. Er denkt, dass er die Situation versteht. Alles geht gut. Die Menschen haben Jesus endlich als den Messias ausgerufen. Die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer sind erzürnt, aber machtlos. Sie versuchen, Jesus infrage zu stellen und ihn vorzuführen, werden aber immer von Jesus übertroffen. Es scheint, als ob es nicht mehr lange dauern könne, bis Jesus alle überzeugt hat, dass er der Messias sei, und dass von da an alles klar sei. Petrus ist dabei, blind für die wahre Einschätzung der Situation zu werden, aber er merkt es nicht. Der einzige Ausweg für ihn wäre es, das zu tun, was Jesus von ihm will, aber er erkennt das nicht. Trotz seines Respekts für Jesus ist er doch sicher, dass er weiß, was für ihn das Beste ist. Bin ich davon überzeugt, dass mein Leben im Gebet und in der Einheit mit Gott wurzeln muss?

Von James Swanson

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)