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Liturgisches

Samstag der 7. Woche im Jahreskreis

Mk 10, 13-16

1.  Zwei Visionen. Wieder scheinen die armen Jünger nichts zu verstehen, also spricht Jesus sie direkt an: „Hindert sie nicht!“ Heute verstehen so viele von uns nichts, und durch unseren Mangel an Verständnis hindern wir Kinder daran zu Jesus zu kommen. Wir denken, dass es für sie so viele wichtige Aktivitäten gibt – sie müssen mit anderen Kindern mithalten, sie müssen sich behaupten können, sie müssen tun, was sie wollen – und die Welt stimmt herzlich zu. „Lasset die Kinder zu 'mir' kommen“, sagt die Welt mit der Stimme eines Wolfes im Schafspelz. Nur Jesus hat den Mut, darauf zu bestehen: „Bringt sie jetzt zu mir.“ Warum ist es Jesus so wichtig, diese Kinder zu segnen, zu lehren und zu empfangen? Könnte es sein, dass sie im entscheidenden Alter sind, damit er ihnen die Freundschaft Gottes bringen kann und sie lehren kann, Gott allein zu lieben? Tue ich genug dafür, dass dies geschehen kann, oder behindern die Bräuche der Welt meine Bemühungen? Wem sollten meine Bemühungen gelten?

2. „Menschen wie ihnen“. Wir alle kämpfen jeden Tag dafür, „ins Reich Gottes zu kommen“. Als wir Kinder waren, wollten wir voller Ungeduld erwachsen und unabhängig werden. Aber dann, als Erwachsene, wünschen wir uns die Unschuld und das einfache Leben der Kinder, um Gott so viel besser lieben zu können. Was ist aus unserer Unschuld geworden? Wir kennen jetzt Gut und Böse, und das Böse lässt uns seine Gegenwart spüren, wie der Ring, den Frodo in „Der Herr der Ringe“ trägt. Ist die Unschuld es wert bewahrt zu werden? Ist es möglich sie wiederzuerlangen? Unser Herr schlägt „Ja“ für beide Fragen vor. Wenn ich für das Reich Gottes kämpfen will, sollte mein Kampf damit beginnen, die Unschuld, die einzige Tür zum Reich Gottes, zu verteidigen. Kämpfe ich zuhause, in den Medien, im Internet, in der Schule, in der Nachbarschaft, bei der Arbeit, dafür?

3. Das Reich Gottes annehmen. „Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein kleines Kind“, das betrifft mich jeden Tag meines Lebens. Es bedeutet, sich die Ursprungsgnade der Taufe zu vergegenwärtigen. Sie wird jedes Mal erneuert, wenn ich bete, wenn ich Gott mein Leben und meinen Tag anbiete, wenn ich im Gebet auf sein Wort, das zu mir spricht, höre. Auch jedes Mal dann, wenn ich Jesus mit Marias Augen betrachte, mit dem Rosenkranz in der Hand, und jedes Mal, wenn ich Gott für seine vielen Segnungen danke. Je mehr ich Christus in den Sakramenten der Eucharistie und der Versöhnung erfahre, umso machtvoller erneuert er die Gnade das Reich Gottes zu empfangen. Die einzige Bedingung ist, dass ich vertraue wie ein kleines Kind – es ist dies der Akt des Glaubens, durch den ich in Kontakt mit dem König komme. Unschuld kann wiederhergestellt werden, aber nicht ohne einen kindlichen Glauben. Wie bewusst arbeite ich an diesem verjüngenden Glauben? Sehne ich mich danach, dass Jesus mich jeden Tag in seine Arme nimmt, mir seine Hände auflegt und mich segnet?

Von Edward Hopkins

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)