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Liturgisches

Donnerstag der 4. Woche im Jahreskreis

Mk 6, 7-13

1. Verantwortung und Aufgaben. Die Jünger sind mit Jesus eine Zeitlang unterwegs gewesen, haben mit ihm gelebt, gegessen, gelacht und diskutiert. Sie gehören zur neuen Familie Gottes. Sie werden zu zweit ausgesandt, nicht alleine. Gerade, wenn es hinausgeht in die Unsicherheit, tut es gut, jemanden zu haben, mit dem man Freud und Leid teilen kann. Zu zweit kann man sich gegenseitig stützen und aufrichten. Jesus gibt ihnen seine Vollmacht, seinen Geist, der von dem befreit, was die Menschen plagt und bedrückt, von dem Ungeist, der das Leben eng und dunkel macht.

2. Entlastung. Wie oft stoßen wir mit unserem christlichen Glauben bei unseren Zeitgenossen auf Ablehnung und Unverständnis. Aber Jesus gibt uns einen Hinweis mit auf den Weg, der uns entlastet, nämlich, dass wir nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen sollen, sondern er sagt: Geht weiter, wenn man Euch nicht aufnehmen will. Um die Botschaft Gottes aufnehmen zu können, braucht man eine Grund-Offenheit. Wenn manche Menschen diese Offenheit nicht haben und Jesus ablehnen, sollen wir nicht böse sein, sondern weiterziehen und für sie beten. Gott wird sich dieser Menschen annehmen.

3. Allein auf weiter Flur. Manchmal fühlt man sich so richtig allein auf weiter Flur, wenn man sich öffentlich zu seinem Glauben bekennt. „Ich gehe jetzt zur Messe“, gilt in manchen Kreisen bestenfalls als schräge Angewohnheit und schlimmstenfalls als unverständlich oder gar heuchlerisch. Das macht den Glauben oft schwer. Dann ist es gut, sich umzuschauen nach Menschen, die auch mit uns auf dem Weg sind. Gemeinschaft macht stark.

Von Ellen Charlotte Petermann

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)