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Liturgisches

Dienstag der 4. Woche im Jahreskreis

Mk 5, 21-43

1. Wunder über Wunder. Wunder über Wunder geschehen in dieser Zeit, und in dieser Bibelstelle sind gleich zwei Heilungsgeschichten miteinander verwoben. „Fürchte dich nicht!“ „Gib niemals auf!“ – Das soll hier vermittelt werden. Die Frau, die 12 Jahre lang als unrein galt, hatte alles versucht, ihr ganzes Vermögen ausgegeben für verschiedene Behandlungen. Sie galt als unrein, durfte keinen Gottesdienst besuchen, niemand durfte sie berühren. Aber sie glaubte fest, dass sie geheilt würde, wenn sie nur den Saum von Jesu Gewand berührte. Was für ein Glaube! Jesus redet diese Frau mit „meine Tochter“ an, denn als Tochter Abrahams, hatte sie dessen Glauben. Und so wird auch ein gewisser Zusammenhang mit der Tochter des Jaïrus hergestellt.

2. Talita kum! Als Synagogenvorsteher war Jaïrus bestimmt eine dominante Persönlichkeit und vielleicht hatte er seine Tochter überbehütet. Sie war das einzige Kind und möglicherweise war das Über-Ich ihres Vaters so groß, dass sie nicht zu sich selber stehen konnte. Sie liebte ihren Vater sicherlich sehr und wollte ihm gefallen. Vielleicht hatte Jaïrus auch gar nicht bemerkt, dass er eine gewisse Macht auf sein Kind ausgeübt hatte. So bekäme das „Mädchen, steh auf“ eine ganz neue Bedeutung.

3. Es ist nie zu spät für ein Wunder. Wenn wir uns von Jesus heilen lassen wollen, müssen wir ihm alles hinhalten, auch wenn es um ganz intime Dinge geht. Denn: Es ist nie zu spät für ein Wunder. Glaube nur! Steh auf! Überwinde die inneren und äußeren Widerstände. Berühre den Saum des Gewandes. Spüre die Kraft der Auferstehung. Versöhne dich mit deiner Biografie. Finde deine Biografie in Gott, dem liebenden Vater, werde heil an Geist, Seele und Körper. Lebe den Glauben an Jesus Christus, den Messias! Vielleicht berührt dich heute eine Botschaft ganz besonders.

Von Ellen Charlotte Petermann

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)