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Sir 24,1-4.12-16; Eph 1,3-6.15-18; Joh 1,1-18

1. Die Welt erkannte ihn nicht. 30 bis 70 % (je nach Studie) der Bevölkerung in den deutschsprachigen Ländern glauben nicht, dass Jesus vor 2.000 Jahren überhaupt gelebt hat, etwa 45 % der Katholiken glauben nicht, dass Jesus als Sohn Gottes zur Welt gekommen ist. Dabei gibt die Bibel ein klares Zeugnis davon, wer Jesus ist und welche Botschaft er verkündet hat. Die Jünger, die Augenzeugen waren und unzählige Menschen geben Zeugnis davon, dass sich ihr Leben durch Jesus völlig verändert hat, dass sie durch ihn Gott erkannt haben und dass sie „aus seiner Fülle Gnade über Gnade empfangen haben“. Viele Menschen haben erlebt: Ja, in Jesus ist das Leben, und durch Jesus kommt Licht und Klarheit in mein Leben.

2. Wer Jesus aufnimmt, wird ein neuer Mensch. Kennst du das Gefühl, nicht erfüllt zu sein? Irgendwie fehlt etwas. Wer Jesus in sein Leben aufnimmt, macht die Erfahrung, dass das Leben mehr ist als das Fristen eines faden Daseins. Vor kurzem hat mir ein Steuerberater erzählt, dass es in ihm hell geworden ist, seit er sich von esoterischen Praktiken abgewandt und Jesus in sein Leben aufgenommen hat. Nun ist er voll Freude darüber, ein geliebter Sohn Gottes zu sein.

3. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen. Jesus hat immer etwas zu bieten, für Anfänger auf dem Weg in seiner Nachfolge als auch für Fortgeschrittene. Er weiß am besten, was jeder braucht. Allerdings können wir die Wahrheit, dass er die unerschöpfliche Fülle ist, nur dann erfahren, wenn wir Oberflächlichkeit beim Beten vermeiden und alles von ihm erwarten.Ein Kaminfeuer, gerade jetzt im Winter, spendet Wärme und schenkt uns das Gefühl eines wohligen Zuhauses. Aber das Feuer bleibt nur dann eine lebendige Wärmequelle, wenn man immer wieder ein Holzscheit nachlegt. Ebenso erhalten wir nur dann Gnade über Gnade aus der Fülle Jesu, wenn wir ständig etwas nachlegen: Geben mit dem Herzen, hie und da ein Verzicht, tägliche Akte der Nächstenliebe usw. So überwinden wir die lähmende Gleichgültigkeit, stattdessen bleibt die Sehnsucht nach Gott in uns lebendig. Wir werden bereit, von Jesus zum Herzen des Vaters geführt zu werden.

Von P. Joachim Richter

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)