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Lk 2, 16-21

1.  Manchmal brauchen wir etwas Hilfe. Wären die Hirten beeindruckt gewesen, Maria, Josef und das Kind Jesus zu finden, wenn die Engel das Geschehen nicht erklärt hätten? Sie hätten einfach gedacht, dass es eine arme, obdachlose Familie wäre - unscheinbar und anspruchslos wie ihr eigenes Leben als Hirten. Aber die Engel offenbarten ihnen eine Wirklichkeit, die sie sich niemals hätten vorstellen oder wahrnehmen können. In meinem Leben hat Gott auch mir Engel geschickt, die mir helfen, ihn zu entdecken: den Glauben der Eltern oder Großeltern, das liebe und arglose Zutrauen eines Kindes, das gute Beispiel eines Freundes, eines Lehrers, eines Priesters oder einer Ordensschwester und das Beispiel unseres Heiligen Vaters. Maria lehrt mich auch, in ihrem Sohn Gott zu erkennen. Danke ich Gott für die Engel, die er mir gesandt hat? Folge ich ihrem Ratschlag und suche Christus in den alltäglichen Situationen meines Lebens?

2. Hinweise auf ein neues Lied. In einer Symphonie deutet das erste Ertönen des Hauptthemas bereits auf ihren musikalischen Reichtum hin. Maria hatte dieses Thema zuerst vom Engel Gabriel gehört. Jetzt greifen die Hirten dieses Thema auf – den Lobgesang der Engel; auch wenn die Hirten ihren Part mit großer Begeisterung spielen, dringt wahrscheinlich wenig davon aus der kleinen Stadt Bethlehem nach außen. Dennoch hatte das Lied begonnen, und es ist in gleicher Weise zu einem Crescendo angewachsen, wie Christus seine Mission erfüllte. Die Geschichte enthüllt Gottes geheimnisvollen Plan der Erlösung. Ich bin Teil dieser Geschichte, dieser Symphonie. Gebe ich mein Bestes, das Lied Gottes, das auch Maria singt, fortzusetzen, indem ich meine Verpflichtungen erfülle und mich an einem Apostolat beteilige?

3. Und sein Name soll Jesus sein: „Gott rettet“. Maria und Josef führen das Lied fort. Sie kennen das Geheimnis: Dieses Kind wird Israel und die ganze Menschheit retten. Sie fangen an, es der Welt zu erklären, indem sie einen historischen Namen wählen, nämlich Jesus (Yeshua), einen Namen, der jetzt nicht nur zu einem Versprechen, sondern zu einer Person wird. Dies ist Gottes neuer Name. Das ist unser Gott: „Gott rettet“. Er ist nicht nur ein Gott, der der Ursprung von allem ist. Unser Gott steht fest zu uns, er begibt sich selbst zu uns, um uns zu retten. Die Menschheit hatte vermutet, dass Gott der Schöpfer war, und die Juden waren überrascht worden von seiner Freundschaft, aber weder die Heiden noch die Juden ließen es sich träumen, dass Gott auch die Liebe in dieser Form wäre. Wage ich, von Gottes Güte zu träumen? Lasse ich mir inmitten der verzweifelten Welt von Christus Friede und Hoffnung schenken?

Von E. Daly

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)