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Apostelgeschichte 6, 8-10; 7:54-59; Matthäus 10, 17-22

 Von der Krippe zum Kreuz

Am Tag unmittelbar nach dem Hochfest der Geburt des Herrn feiern wir heute das Fest des heiligen Diakons Stephanus, des ersten Märtyrers. Auf den ersten Blick könnte das Nebeneinanderstellen... [mit] der Geburt des Erlösers Verwunderung hervorrufen, der Gegensatz zwischen dem Frieden und der Freude von Betlehem und dem Drama des Stephanus... In Wirklichkeit jedoch wird der scheinbare Widerspruch überwunden, wenn wir das Weihnachtsgeheimnis mehr in der Tiefe betrachten. Das Jesuskind, das in der Grotte liegt, ist der eingeborene und menschgewordene Sohn Gottes. Durch seinen Tod am Kreuz wird er die Menschheit retten. Jetzt sehen wir ihn, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegen; nach seiner Kreuzigung wird er erneut mit Leinenbinden umwickelt und in ein Grab gelegt werden. Es ist kein Zufall, daß die weihnachtliche Ikonographie den göttlichen Neugeborenen zuweilen in einen kleinen Sarkophag gebettet darstellte, um anzuzeigen, daß der Erlöser geboren wird, um zu sterben; er wird geboren, um sein Leben als Lösegeld für alle Menschen hinzugeben.

Der hl. Stephanus war der erste, der Christus durch das Martyrium nachfolgte. Er starb, wie der göttliche Meister, indem er seinen Mördern vergab und für sie betete (vgl. Apg 7,60). In den ersten vier Jahrhunderten des Christentums waren alle von der Kirche verehrten Heiligen Märtyrer. Sie sind eine unzählbare Schar, die von die Liturgie als »der Märtyrer strahlendes Heer...« bezeichnet wird. Ihr Tod flößte nicht Angst und Traurigkeit ein, sondern geistlichen Enthusiasmus, der die Zahl der Christen immer weiter wachsen ließ. Für die Gläubigen ist der Tag des Todes, und noch mehr der Tag des Martyriums, keineswegs das Ende von allem, sondern vielmehr der »Übergang« zum unsterblichen Leben, es ist der Tag der endgültigen Geburt, auf lateinisch »dies natalis«. So versteht man die Verbindung, die zwischen dem »dies natalis« Christi und dem »dies natalis« des hl. Stephanus besteht. Wenn Jesus nicht auf Erden geboren wäre, hätten die Menschen nicht dem Himmel geboren werden können. Gerade weil Christus geboren wurde, können wir »von neuem geboren werden«!

Benedikt XVI., Papst von 2005 bis 2013

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)