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Lk 17,5-10

1.  Vergrößere deinen Glauben! In unserer Zeit muss alles groß sein: unsere Häuser, unsere Autos, usw. Wir müssen aber vor allem unseren Glauben an Jesus vergrößern. Er hat die Macht, uns dabei zu helfen, wenn wir ihn in aller Demut und Ehrlichkeit darum bitten. Gleichzeitig müssen wir den Glauben, den wir haben, leben, besonders wenn die Versuchung stärker wird, an Gott zu zweifeln. Unser Glaube wird in dem Maß tiefer, in dem wir ihn in den verschiedensten Situationen unseres Lebens praktizieren.

2. Glauben. Jesus weiß, dass wir gerne Lob und Dank erhalten wollen für das, was wir getan haben. Wir haben aber nur unsere Pflicht erfüllt. Es braucht kein Lob und keinen Dank, denn wir haben allein das getan, was von uns erwartet werden kann. Anstatt immer nur nach Anerkennung, Lob und Dank zu hungern, sollten wir uns vielmehr als demütige Diener sehen, die sich jeden Tag um Wachstum im Glauben bemühen.

3. Unnütze Sklaven, … wir? Kein Mensch will als unnütz gelten. Wir alle wollen von anderen geschätzt werden, in gewisser Weise von ihnen gebraucht werden. Wir arbeiten hart, um in der Familie und bei Freunden anerkannt zu sein. Jedoch sieht es in unserer Beziehung zu Gott unserem Vater oft anders aus. Wir machen nur das Notwendigste, um uns geistlich über Wasser zu halten. Mit Gottes Gnade müssen wir uns aber bemühen, über dieses Minimum hinauszukommen und zu lernen, uns in Liebe, ohne Furcht und Zurückhaltung, hinzugeben. Aber nicht, weil dadurch Gott uns mehr schätzen würde; seine Liebe zu uns ist schon jetzt unendlich tief. Unser Bemühen im geistlichen Leben ist einfach nur unsere Antwort auf Gottes Liebe. Je mehr wir in Demut auf Gottes Willen zu antworten versuchen, indem wir seinen Willen in unserem Leben erfüllen, um so mehr erfahren wir die Größe seiner Liebe.

Von P. Christopher Scroggin

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)