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Hl. Benedikt von Pater Meinrad Dufner

Friedensbote, Begründer der Einheit, Baumeister der Zivilisation, vor allem aber Herold der Religion Christi und Vater des Ordenslebens im Westen: das sind Titel, die den Ruhm des heiligen Abtes Benedikt rechtfertigen. Als das Römische Reich zusammenbrach, Teile Europas im Dunkel der Geschichte versanken, andere wiederum die zivilisatorischen geistigen Werte noch nicht kannten, da war es Benedikt, der durch seine unverdrossene, hartnäckige Arbeit über diesem Kontinent die Morgenröte eines neuen Zeitalters aufziehen ließ. Vor allem er und seine Söhne haben in der Folgezeit mit  Kreuz, Buch und Pflug den Völkern zwischen Mittelmeer und Skandinavien, Irland und den Ebenen Polens den christlich geprägten Fortschritt gebracht.

Mit dem Kreuz, also dem Gesetz Christi, hat er die Organisation des öffentlichen und privaten Lebens gefestigt und vorangetrieben. Es muss daran erinnert werden, dass er die Menschen gelehrt hat, dass der Dienst für Gott mit dem Stundengebet, also dem geregelten liturgischen Gebet, den ersten Rang einnimmt... Dann mit dem Buch, also mit der Kultur. Zu dem Zeitpunkt nämlich, als das humanistische Erbe der Antike allmählich verloren ging, hat der hl. Benedikt, der so vielen Klöstern Berühmtheit und Autorität verschaffte, das klassische Erbe der Alten mit einer von der Vorsehung getragenen Fürsorge gerettet und es unversehrt der Nachwelt überliefert und somit die Liebe zur Wissenschaft erneuert.

Schließlich ist es ihm gelungen, mit dem Pflug, also mit Ackerbau und anderen vergleichbaren Unternehmungen, öde und menschenleere Landstriche in fruchtbare Felder und blühende Gärten zu verwandeln. Durch die Verbindung von Gebet und körperlicher Arbeit hat er, entsprechend seinem berühmten Ausspruch: „Ora et labora“ (Bete und arbeite), die menschliche Arbeit geadelt und aufgewertet. Aus diesem Grund hat Papst Pius XII den hl. Benedikt zurecht als den „Vater Europas“ gerühmt.

Paul VI., Papst und Bischof von Rom von 1963 - 1978
Apostolischer Brief vom 24.10.1964 „Pacis nuntius"

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)