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Machen wir uns auf den Weg wie die Sterndeuter. Mag die ganze Welt außer sich geraten: wir wollen freudig hineilen zum Kind. Mögen auch Könige oder Völker sich uns in den Weg stellen, so wollen wir in unserem Eifer nicht erlahmen; wir wollen allem drohenden Unheil entgegentreten. Hätten sie das Kind nicht gesehen, wären sie der Gefahr, die ihnen von König Herodes drohte, nicht entkommen. Bevor ihnen das Glück widerfuhr, waren sie zutiefst verunsichert. Nachdem sie das Kind angebetet hatten, zogen Friede und Sicherheit in ihr Herz ein.

Lassen also auch wir eine liederliche Stadt, einen blutrünstigen Despoten, allen Reichtum dieser Welt hinter uns und ziehen wir nach Bethlehem, dem geistigen „Haus des Brotes“. Wenn du ein Hirte bist, dann komm ganz einfach, und du wirst das Kind im Stall sehen. Wenn du ein König bist, dann nützen dir nichts deine prächtigen Kleider, nichts dein würdevolles Auftreten, wenn du nicht kommst. Wenn du ein Weiser bist wie die Sterndeuter, dann rettet dich all dein Wissen nicht, wenn du nicht kommst, um deine Ehrfurcht zu bekunden. Wenn du ein Fremder bist oder gar ein Barbar, du wirst in den Hofstaat dieses Königs aufgenommen... Es reicht, wenn du mit Beklommenheit und Freude kommst, also mit Gefühlen, die in einem wirklich christlichen Herzen wohnen...

Bevor du dieses Kind anbetest, lass alles fallen, was dich belastet. Leg ihm dein Gold zu Füßen: gib es den Armen, wenn du reich bist. Diese Männer aus dem fremden Land sind von so weither gekommen, um das Neugeborene zu sehen: wie wolltest du da nicht ein paar Schritte tun, um einen Kranken oder einen Gefangenen zu besuchen?... Die Sterndeuter haben Jesus ihre Schätze geschenkt – und du hast nicht einmal ein Stück Brot für ihn? (Mt 25,36f) Als sie den Stern sahen, waren ihre Herzen voller Freude; du siehst Christus in den Armen, denen alles fehlt – und du setzt dich darüber hinweg, bist nicht betroffen?

Hl. Johannes Chrysostomos (ca. 345 - 407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)