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Joh 10,22-30

1. Gewissheit im Tempel. „Jetzt rede doch endlich Klartext!“ Jedem, der einmal versucht hat, eine große Entscheidung von Gottes Weisung abhängig zu machen, sind diese Worte wohl einmal in den Sinn oder gar über die Lippen gekommen. Ist man schon einmal so weit, Gott das Kommando in einer Entscheidung zu überlassen, so erwartet man immerhin, dass er sich auch deutlich dazu äußert, was Sache ist. So auch die Juden, die Jesus im Tempel zur Rede stellen wollen. Ihre Absicht scheint mustergültig: Sie sind bereit, ihm als dem Messias zu folgen; aber etwas Gewissheit dürfen sie wohl erwarten – insbesondere, weil eine Volksbewegung um einen ausgerufenen, aber so umstrittenen Messias für jeden von ihnen riskant wäre. So drängen sie Jesus in einer Seitengalerie des Tempels buchstäblich in die Ecke und nageln ihn mit einer knappen Frage fest: Bist du der Messias?

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)