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Mt 5,43-48

1. Liebet eure Feinde. Ein Ding der Unmöglichkeit. Wie soll ich denn jemanden lieben, den ich nicht mag, weil er mir feindlich gesinnt ist? Was verlangt Gott da eigentlich?Nun, er verlangt LIEBE. Er sagt nicht „Mögt eure Feinde“ oder „Findet eure Feinde nett“ oder „Eure Feinde sollen euch sympathisch sein“. Er sagt „LIEBT eure Feinde.“Was bedeutet dann Liebe, wenn es nicht mögen oder nett oder sympathisch finden sein soll. Benedikt der XVI. schreibt in seiner Enzyklika über die Liebe Gottes (Deus Caritas est, Nr. 6) „Liebe wird nun Sorge um den anderen und für den anderen. Sie will nicht mehr sich selbst, …sie will das Gute für den Geliebten.“„Liebet eure Feinde“ könnte man also auch übersetzen mit „Sorgt euch um das Wohl eurer Feinde“ oder „Tut euren Feinden Gutes.“Das ist Liebe: „dem anderen Gutes wollen und tun.“ Das kann man mit Freunden (da fällt es einem relativ leicht), aber auch mit Feinden (das ist viel schwerer, aber Jesus verlangt es von uns als Ideal, nach dem wir uns ausstrecken sollen).

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)