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Hl. Vinzenz Pallotti

„Herr, lehre mich beten“

Der hl. Vinzenz nahm das Gebetsleben Jesu zum Vorbild für sich selbst. Er war überzeugt, dass er jeden Tag zu Jesus gehen und ihn bitten müsse: „Herr, lehre mich beten“. Er empfand es für sich fast als Verpflichtung, im Laufe eines Tages bestimmte Zeiten dem Gebet und der Betrachtung vorzubehalten. Der hl. Vinzenz war ein Mensch beständigen Gebetes; er betete überall.  Sein geistliches Tagebuch ist praktisch ein Fluss des Gebetes. In seinen Gebeten lieh er nicht Worte des Empfindens, vielmehr erstanden sie aus dem, was in seiner Seele geschah, und sie brachten zum Ausdruck, was er erfuhr und empfand. Er erreichte einen bemerkenswerten Grad kontemplativen Gebetes; sein Leben war Gebet und jede seiner Handlungen war eine bewusste und überlegte Verherrlichung Gottes.

Mit dem oben Gesagten verstehen wir, dass Spiritualität nicht darin besteht, geistliche Andachtsübungen zu verrichten, sondern vielmehr eine Umformung des eigenen Lebens ist - durch Reflexion, Betrachtung und Kontemplation des Wortes. Die Liebe Gottes, welche im Gebet erfahren wird, wird im eigenen Tun und in der Interaktion mit anderen sichtbar gemacht.

Der hl. Vinzenz ist in seinem Gebet ganz in Gott versunken. Lasst uns mit ihm beten:  
„Mein Gott, jeden Augenblick nährst du mich mit deiner Weisheit und vernichtest meine Unwissenheit. Du nährst mich mit deinem unzugänglichen Licht und vernichtest in mir alle Finsternisse. Du nährst mich mit deiner unendlichen Vollkommenheit und vernichtest mein Leben, Ausbund aller Unvollkommenheiten. Du nährst mich mit deinem unendlichen Sein und vernichtest in mir das gemeine Leben, mein verabscheuungswürdiges Sein, ein Mensch der Sünde. Und durch ein Wunder deiner Barmherzigkeit, obwohl ich unendliche Male verdient habe, Gott für immer zu verlieren, gibt Gott selbst sich ganz mir, mit seinem ganzen Wesen, seiner Person und allen seinen Eigenschaften; er wird meine Nahrung und nährt mich immer, um mich in sich selbst umzuwandeln und mich eins mit sich zu machen. Daher bin ich ganz in Gott und Gott ist ganz in mir; und mit seinem ewigen Wesen bringt er mich zu allen Zeiten und in seiner Unermesslichkeit bringt er mich an alle Orte, und ich erfahre mich als ewig und eingetaucht in ihn. O wunderbarer Gott, o unendliche Barmherzigkeit”.  (vgl. OOCC X, 696-698)

AH, Nov.2007

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)