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Juli/August 2021

Rom

▪ Bei einer kürzlichen Generalaudienz hat Papst Franziskus die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen, als er eine Katechese über das mosaische Gesetz hielt. Er sagte, dass jede Heuchelei aus der Angst geboren wird, die uns davon abhält, die volle Wahrheit zu sagen. Sie führt uns zu einem Leben der Scheinheiligkeit. Deshalb soll unser Ja ein Ja und unser Nein ein Nein sein. Wer anders handelt, gefährdet die Einheit der Kirche. 

▪ In den Monaten Juli und August freuten wir uns über die vielen Besucher in Rom, insbesondere im Petersdom. Unter den nötigen Vorsichtmaßnahmen aufgrund von COVID 19 begrüßte die Procura-Gemeinschaft auch einige Gäste aus Italien und anderen europäischen Ländern.

▪ Da die Reisebeschränkungen in den Ländern der Europäischen Union aufgehoben wurden, konnten die Schwestern des Generalats im Juli und August zu verschiedenen Anlässen nach Deutschland, in die USA und nach Tansania reisen.  

▪ Wir trauern über den Tod zweier herausragender Persönlichkeiten unserer pallottinischen Mitbrüder, nämlich P. Hubert Socha SAC aus Deutschland, der der Vereinigung des Katholischen Apostolats viele Jahre als Rechtsexperte diente, und Erzbischof Henry Hoser SAC aus Polen, der ein Vorbild des missionarischen Lebens war.  Wir schließen uns den Pallottinern im Gebet an und feiern Gottesdienste für die Verstorbenen.

Deutschland

▪ Sr. Simone Hachen wurde von einer Pfarrei in der Nähe von Limburg eingeladen, bei einem digitalen Gesprächsabend zum Thema „Frauen in der Kirche – Berufungsgeschichten“ zu sprechen. Sie bezog sich auf Pallottis Aussage: „Jeder Mensch ist berufen Apostel zu sein.“ Im Anschluss daran gab es einen regen Austausch mit den Teilnehmenden.

Im Juli traf sich der diesjährige MaZ-Kurs zur letzten Vorbereitungswoche in Friedberg. Provinzrätin Sr. Simone Hachen gestaltete dabei eine Einheit zum Thema „Nähe und Distanz / Sexualisierte Gewalt“. Beim Aussendungsgottesdienst gab sie einen geistlichen Impuls. Im Auftrag der Provinzoberin sandte sie zusammen mit den Leiterinnen des MaZ Programms die zehn neuen MaZ-ler aus, die alle nach Ruanda ausreisen, um dort ihr Einsatzjahr zu absolvieren.

▪ Am 2. August kamen Generaloberin Sr. Izabela Świerad und Generalvikarin Sr. Josephina D’Souza für zwei Wochen zur Visitation nach Deutschland. Es waren reich gefüllte Tage der Begegnung mit den Schwestern in Limburg und in Refrath. Am 14. August feierten wir alle miteinander das 70-, 65-, 60- und 50-jährige Professjubiläum von zehn Mitschwestern. Das Pontifikalamt, das von acht Sängerinnen und Sängern aus dem Limburger Domchor mitgestaltet wurde, zelebrierte Weihbischof Dr. Thomas Löhr. (Siehe Website)

▪ Am 23. August 2021 besuchte Weihbischof Jörg Michael Peters aus Trier seine Verwandte Sr. Marie Luise Braun, die zu den diamantenen Professjubilarinnen gehört. Nach dem Gottesdienst mit der Limburger Hausgemeinschaft kam es zu einer frohen Begegnung des Weihbischofs mit dem Jubiläumskurs beim Mittagessen.

England/Tansania

▪ Am 3. August feierte die Gemeinschaft von Macclesfield den 93. Geburtstag von Schwester Hedwig Kaiser. Wir danken Gott für sie und für ihren treuen Dienst in unserer Kongregation. Am 15. August feierten zwei Schwestern, zusammen mit vielen anderen Jubilarinnen unserer Kongregation, ihre Jubiläen. Schwester Rosemarie Steinbach feierte in London ihr 65-jähriges Jubiläum und in Macclesfield feierten wir das Diamantene Jubiläum von Schwester Leonie Rowan. Da Covid 19 immer noch weit verbreitet ist und unsere älteren Schwestern anfällig sind, konnten wir nicht alle zusammenkommen.

▪ Pater John Martin feierte die Heilige Messe in der Kapelle des Park Mount Home für Senioren, Macclesfield. Anschließend gab es ein festliches Buffet in unserem Konvent. Die beiden Schwestern von Sr. Leonie und einige Familienmitglieder und Freunde aus Rochdale waren dankbar, bei uns sein zu können.  Viele hatten sich seit über einem Jahr nicht mehr gesehen!  Alle waren geimpft worden und hatten den Schnelltest gemacht, bevor sie das Gebäude betraten.

▪ Am Sonntagmorgen feierte Pater John auch die Heilige Messe für die Heimbewohner und am Montag in unserer kleinen Kapelle. Wir waren sehr dankbar für diesen Segen, denn es war über ein Jahr her, dass wir eine Messe im Heim hatten.

▪ Am 24. August wurden wir mit dem Besuch von Sr. Anna Josephina D'Souza, unserer Generalvikarin, gesegnet. Sie besuchte das Internationale Noviziat in PoliSingisi und später zusammen mit Sr. Honorata Lyimo, Generalrätin, die Blessed Elisabetta Sanna Primary English Medium School für die Maasai in Magogo-Morogoro und die Gemeinschaft von Siuyu.  Am 8. September nahm Sr. Josephina während der feierlichen Eucharistiefeier die ewigen Gelübde von vier unserer Schwestern in der Gemeinschaft von Siuyu in Singida entgegen. (Siehe Website). Wir danken Gott für die Anwesenheit von Sr. Josephina und Sr. Honorata, die uns begleitet und ihre schwesterliche Sorge in den verschiedenen Angelegenheiten der Provinz gezeigt haben.

Der 15. August war ein Freudentag für unsere Gemeinschaft, als 65 Schüler der St. Leo's English Medium Primary School in Igunga, Diözese Tabora, zusammen mit anderen Kindern der Gemeinde das Sakrament der Firmung empfingen. 

Belize 

▪ In den letzten drei Monaten haben die Schwestern in Orange Walk virtuell mit den Frauen an der Vorbereitung auf die Sakramente der Taufe, der Versöhnung, der Heiligen Eucharistie, der Firmung und der Ehe gearbeitet.

▪ Am 7. und 8. August reiste Sr. Catarina Tush in das Dorf San Pablo, wo sie mit 12 Jugendlichen eine Veranstaltung zum Thema "Offenbarung, Inspiration und Berufung" abhielt, um herauszufinden, wie man Gottes Offenbarung kennenlernt, wie er uns motiviert, auf seinen Ruf zu antworten, wie wir Gott erfahren, was Gott uns mitteilt und welche Berufung durch Gottes Offenbarung gegeben wird. Die verwendeten Texte: Genesis: Kapitel 40 und 41; Exodus: Kapitel 3 und Lukas 1: 39 - 45.

Die Pfarrei St. Peter Claver hat einen Pfarrgemeinderat gewählt, dem Sr. Catarina Tush angehört. Am 14. August fuhren sie in zwei Dörfer, um die Katecheten zu treffen und sich über ihre Bedürfnisse und Sorgen zu informieren. Die Katechetinnen und Katecheten und die Menschen, die in der Kirche arbeiten, waren sehr froh, dass das Gremium auf sie zuging. Bislang wurden vier von zweiunddreißig Dörfern besucht.

▪ Am 21. August reisten Sr. Clara Teul und Frau Socorro Mai ins Noviziat. Frau Mai hat schon seit einiger Zeit Kontakt zu den Schwestern in Orange Walk, von denen sie Unterricht in Religion, Heiliger Schrift und Englisch erhielt. Sie möchte dem Herrn als Ordensfrau dienen. Am 22. August wurde sie in einem schönen Gottesdienst als Kandidatin aufgenommen. Bitte behalten Sie sie in Ihren Gebeten.

Südafrika

▪ Unsere beiden Junioratsschwestern, Promila Kiro und Suzan Amon, nahmen an einem Zoom-Treffen für Schwestern und Brüder mit zeitlicher Profess in Südafrika teil. P. Hugh Lagan MSA aus Pretoria hielt einen Vortrag über das Thema: PAUSE - Mentale und spirituelle Gesundheit während COVID 19. Viele Ordensleute aus verschiedenen Orten und Kongregationen nahmen daran teil. Die Schwestern machten beeindruckende Erfahrungen, als sie verschiedene Ansichten darüber hörten, wie Ordensleute mit dem COVID 19-Virus umgehen und leben können. Pater Hugh betonte auch die Bedeutung der Selbstfürsorge und der Fürsorge für andere.

Polen

▪ Am 14. Juli feierten vier Schwestern im Noviziatshaus in Gnesen (Gniezno): Sr. M. Agnieszka Gąsiorowska, Sr. M. Agnieszka Partacz, Sr. M. Jadwiga Chętnik und Sr. M. Renata Gogola das 25-jährige Jubiläum Professjübiläum. Die Messe wurde von Pater Krzysztof Biernat SAC zelebriert, der auch eine tiefgehende Predigt hielt. Die Jubilarinnen dankten Gott für all seine Gnaden, die er ihnen im Laufe ihres Lebens geschenkt hat. Nach der Messe feierten alle Anwesenden im Refektorium der Schwestern weiter und sprachen bei einem festlichen Essen ihre Glückwünsche aus.

▪ Vom 16. bis 25. Juli fand das Kapitel der polnischen Provinz im Caritas-Konferenzzentrum in Warschau statt. Nach der offiziellen Eröffnung des Kapitels durch die Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko sprach die Generaloberin Sr. Izabela Świerad zu den Kapitularinnen, versicherte ihnen ihr Gebet, ihre geistliche Unterstützung und wünschte ihnen ein fruchtbares Treffen. Unter den 19 Kapitularen waren auch zwei Missionarinnen aus Kamerun. Am Ende des Kapitels wurden die Delegierten für das Generalkapitel gewählt. Die Mitglieder des Kapitels sind allen Schwestern sehr dankbar, die sie mit ihren Gebeten und Aufopferungen unterstützt haben.

▪ Am 4. August feierten unsere beiden Schwestern Jadwiga Kaczykowska und Alina Jasiulewicz in der Kapelle unseres Hauses in Malczewski in Danzig ihr 50-jähriges Professjubiläum. Die feierliche Eucharistiefeier wurde von Pater Piotr Kołacz OP geleitet. Am Ende der Messe dankte die Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko den Jubilaren für ihre Beharrlichkeit in ihrer Berufung und für den spirituellen Reichtum, den sie in der Kongregation hervorgebracht haben.

▪ Am 21. August reisten die Schwestern von Grodek Jagielonski zusammen mit 18 Personen nach Zadwór, um an einer feierlichen Heiligen Messe teilzunehmen, an der auch polnische und ukrainische Politiker teilnahmen. Zadwór ist ein besonderer Ort: Jeden Tag gedenken die Zugführer, die den Hügel passieren, der heldenhaften Polen, indem sie für einige Sekunden die Sirenen ertönen lassen. Das ist ein bewegender Moment für alle, die dort sind. Am 17. August 1920 kam es zu einer blutigen Schlacht zwischen einer Einheit von 330 polnischen Lemberger Verteidigern unter dem Kommando von Hauptmann Bolesław Zajaczkowski und den überwältigenden Kräften der 1. bolschewistischen Kavalleriearmee von Semjon Budionny (6 000 ausgebildete Soldaten). Als eine der wenigen polnischen Schlachten erhielt sie den Namen "Polnische Thermopylen". Die Schlacht ging zwar verloren, endete aber mit einem taktischen Sieg. Der geschwächte Budionny musste seinen Angriff auf Lviv aufgeben. Wäre es ihm gelungen, Lemberg zu erreichen, hätte er es sicherlich zerstört. Später hätte er sich wahrscheinlich mit der Armee in der Nähe von Warschau zusammengetan, und wer weiß, wie das Schicksal Polens dann ausgesehen hätte, sagte der Stadtführer von Lviv.

Unser Ausflug diente dem Gedenken an die, die für uns gestorben sind. Nachdem sie Blumen und Kerzen vor dem Hügel niedergelegt hatten, kehrten die Teilnehmer schweigend zurück und dachten an die Gefallenen. Von den 330 Soldaten haben 318 ihr Leben verloren, die übrigen wurden verletzt. Wir schulden ihnen Gedenken und Gebet.

Schweiz

▪ Am 16. August, sechzig Jahre nach ihrer ersten Profess, feierte Sr. Raphaela Fuchs ihr Professjubiläum, ihre Hingabe an Gott in der Gemeinschaft der Missionspallottinerinnen. In der Liturgiefeier des Festes "Mariä Himmelfahrt" brachten wir unseren Dank an Gott für seine Treue und Führung zum Ausdruck. Der Festtag gab uns Gelegenheit, auch Sr. Raphaela unseren Dank für ihre Treue und ihren Dienst an unserer Gemeinschaft auszusprechen. Wir empfehlen Sr. Raphaela und alle Pallottinerinnen der Schweizer Delegatur weiterhin der treuen Führung Gottes.

Indien

▪ Am 18. August freute sich die Provinzhausgemeinschaft in Bangalore, den Geburtstag von Sr. Helen Lourdsamy, der Provinzoberin, zu feiern. Aus diesem Anlass wurde die Heilige Eucharistie gefeiert, und die Schwestern der Gemeinschaft hatten die Gelegenheit, ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für den Dienst auszudrücken, den Sr. Helen als Leiterin der Provinz leistet.

▪ Am 23. August wünschten Sr. Arul und Sr. Lillian aus der St. Joseph Niwas Gemeinschaft von Raipur zusammen mit anderen Ordensleuten aus dem Bundesstaat Chhattisgarh, durch ein kurzes Gebet in seinem Haus des Ministerpräsidenten von Chattisgarh, Herrn Bhupesh Baghel, Gottes Segen anlässlich seines Geburtstages.

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)