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Juni 2021

Rom                                                                                                       

▪ Am Fest St. Peter und Paul segnete Papst Franziskus auch die Pallien für die neu ernannten Metropoliten, als Zeichen der Einheit mit dem Papst als Nachfolger des heiligen Petrus, der als Hirte sein Leben für die Herde gab. Er mahnte die Gläubigen, für alle Hirten der Kirche zu beten, dass sie, von Christus befreit, in der ganzen Welt Apostel der Freiheit sein mögen. Unter denen, die das Pallium empfingen, war Tadeusz Wojda, SAC, der neu ernannte Metropolitan von Danzig (Polen). Er wurde von zwei Bischöfen und zehn Priestern begleitet, die in der Prokura untergebracht waren. Am selben Tag hatten wir die Freude, dass sie in der Generalatskapelle mit uns die Morgenmesse feierten, die in einer Atmosphäre der Internationalität gestaltet war, und Mittags gab es ein gemeinsames Festmahl zusammen mit den Schwestern.

▪ Die Generaloberin Sr. Izabela Świerad nahm an einem von der UISG organisierten Zoom-Treffen der englischsprachigen Generaloberinnen in Rom teil. Das Hauptthema war ein kürzlich von der CICLSAL erhaltener Brief über den Einsatz von Telematik in den Provinz- und Generalkapiteln.

▪ Das Vinzenz Pallotti Institut in Rom beendete die erste Hälfte seiner Konferenzen im Jahresprogramm 2021. Der letzte Vortrag wurde von Bruno Ateba SAC, dem Bischof der Diözese Maroua-Mokolo im Norden Kameruns, gehalten, mit dem Thema: "Die missionarische Kraft der Eucharistie bei Vinzenz Pallotti". Bischof Ateba gliederte seinen Vortrag in drei Punkte: Das eucharistische Leben des heiligen Vinzenz Pallotti, die Eucharistie und das Werk Pallottis und die eucharistische Mission der Söhne und Töchter Pallottis heute.

▪ Die Missionskommission tagte zusammen mit dem Generalrat am 22. Juni per Zoom, um einige Anliegen der Missionen zu besprechen. Die anwesenden Kommissionsmitglieder waren die Generalprokuratorin der Mission, Sr. Marta Litawa, Sr. Mary McNulty und Sr. Ingrid Schuler. Eingeladen waren auch Sr. Basilisa Jacob, die Provinzoberin der Provinz Königin des Friedens aus Tansania und Sr. Maria Landsberger als Übersetzerin.

Deutschland

▪  Mitte März vergangenen Jahres haben sich die Mitglieder der Subkommission getroffen, die den Prozess einer möglichen Wiedervereinigung mit den anderen Pallottinerinnen in Deutschland, England und der Schweiz begleitet. Danach wollten wir beginnen, mit den Schwestern in unseren Kommunitäten darüber ins Gespräch zu kommen. Doch dann begann in Deutschland der Lockdown wegen des Coronavirus. Inzwischen sind fast alle Schwestern in Deutschland geimpft und im Moment sind die Infektionszahlen niedrig, auch wenn die Experten damit rechnen, dass es bald wieder einen Anstieg der Ansteckungen geben wird. So müssen wir zwar noch viele Auflagen einhalten, aber jetzt können und nutzen wir diese Zeit, um die Gespräche innerhalb der Gemeinschaften zu beginnen.

England/Tansania/ Sambia

▪ Das Corona-Virus ist im Norden Englands immer noch sehr präsent. In Macclesfield hat sich die Zahl der positiv getesteten Personen in letzter Zeit vervierfacht und leider mussten wir unser Heim wieder für Besucher schließen. Auch die Aufhebung der nationalen Sperrung wurde auf Mitte Juli verschoben.

▪ In Siuyu haben wir uns am 2. Juli von Herrn Laurent Sebastian verabschiedet, der die letzten 25 Jahre in der Pallotti Secondary School für Mädchen gewirkt hat. Er war treu in seiner Arbeit als Schatzmeister der Schule und hat sich mit Liebe und Engagement eingesetzt. Wir dankten ihm, dass er bei uns war, für seine herausragende Integrität und sein gutes Beispiel. Wir verabschiedeten uns auch von unserer Bibliothekarin, Frau Eligiver, die fünf Jahre lang bei uns war.

▪ Die Novizinnen im zweiten Jahr kehrten am 10. nach ihrer zweimonatigen Gemeinschaftserfahrung ins Noviziat nach Arusha zurück. Sie haben in verschiedenen Apostolaten gearbeitet: in der Ambulanz, im Rehabilitationszentrum, in Schulen und in der Gemeinde. Die Schwestern waren dankbar für ihre junge Präsenz in den Gemeinschaften, besonders für die Gestaltung von gut geplanten Liturgien. Zwei Wochen nach ihrer Rückkehr hatten sie auch die Gelegenheit, zusammen mit den Novizinnen der nördlichen Zone Tansanias an einem dreitägigen Seminar über Kirchenrecht und Psychologie teilzunehmen, das von den höheren Oberinnen (Tansania Catholic Association of Sisters) organisiert wurde und in der Diözese Moshi - in der Kilimanjaro-Region - stattgefunden hat.

▪ Der 11. war ein trauriger Tag für unsere Elizabetta-Sanna-Schule und die Magogo-Gemeinschaft, als sie die traurige Nachricht vom plötzlichen Tod von Herrn Wilhelm Emmanuel Mtinda, einem Lehrer, erhielten, der infolge eines Unfalls starb. Er war mit seinem Fahrrad auf dem Weg vom Dakawa Town Centre zu unserer Schule und wurde von einem Auto angefahren. Herr Wilhelm war 28 Jahre alt und begann im Februar 2021 an unserer Schule zu unterrichten. Möge seine Seele in Frieden ruhen.

▪ Zwanzig Schwestern mit Profess auf Lebenszeit nahmen an einem interessanten Seminar zum Thema Mid-Life-Crisis in Siuyu teil. Das Seminar wurde von Sr. Janet Srebalus geleitet, einer amerikanischen Maryknoll-Schwester, die Psychologin ist und seit 1966 in Tansania arbeitet.

▪ Am 17. wurden in Sambia alle Grund- und weiterführenden Schulen wegen der dritten Covid19-Welle, die sich rasch ausbreitet, geschlossen. Alle Schutzmaßnahmen und Einschränkungen müssen drei Wochen lang eingehalten werden, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen. Am gleichen Tag trauerte die ganze Nation um Herrn Kenneth Kaunda, den ersten Präsidenten Sambias, der für die nationale Unabhängigkeit gekämpft hatte. Die Sambier haben einen patriotischen und mutigen Führer verloren, der im Alter von 97 Jahren starb. Möge seine treue Seele in Frieden ruhen.

Belize

▪ Covid-19 hat sich in Belize in mehr als einer Hinsicht ausgewirkt. Für uns war es schwierig, Priester für unsere beiden Jahresexerzitien zu bekommen. Wir waren froh, dass wir Pater Wellington Munoz hatten, der seit fünf Jahren in Belize arbeitet. Er kommt aus der Dominikanischen Republik. Die Exerzitien fanden vom 14. bis 19. auf der Grundlage der Heiligen Schrift statt. Es war sehr informativ und seelenerforschend. Die Schwestern aus den Gemeinschaften des Pallotti-Konvents und Orange Walk, außer Sr. Clara Teul und Sr. Josefina Alamilla, nahmen an diesen Exerzitien teil. Ein Laienmitglied der Unio, Frau Judy Vasquez, schloss sich ihnen an. Am letzten Tag der Exerzitien erneuerten die Schwestern während der Heiligen Messe ihre Gelübde und erhielten den Apostolischen Segen. Die zweiten Exerzitien begannen am 28. Juni, im Noviziat Nazareth. P. Anthony Henderson war der Exerzitienprediger. Unser Herr tut immer, was das Beste ist.

▪ Am 26. hielt die Pallotti High School ihre Abschlussfeier, und 75 junge Frauen erhielten ihre Diplome. Natürlich mussten die Regelungen bzgl. Covid-19 eingehalten werden. Es war anders als bei anderen Abschlussfeiern!

Polen

▪ Vom 2. bis 14. Juni nahm Sr. Galina Soroczynska zusammen mit den Kindern der Pfarrei Korostyszew an einem christlichen Freizeitlager teil, das im Dorf Jablonica in den Karpaten, im Zentrum "Caritas-Spes" stattfand. Die Kinder konnten in den Bergen wandern, nahmen an verschiedenen Spielen und Wettbewerben teil und besuchten Museen, in denen sie die interessanten Traditionen und Bräuche der Karpatenbewohner kennenlernten. Jeder Tag endete mit der Feier der Heiligen Messe in der Caritas-Kapelle. Die Zeit verging so schnell, und alle kehrten glücklich und voller Dankbarkeit gegenüber Gott und den Organisatoren nach Hause zurück.

▪ Der Monat Juni war eine schöne Zeit in unserer Provinz. Im Bildungshaus in Gniezno fanden zwei wichtige Ereignisse statt. Am 29. Juni, dem Fest St. Peter und Paul, legte unsere Novizin Katarzyna Klebeko ihre erste Profess ab. Die Messe wurde von Krzysztof Wetkowski, dem Bischof der Diözese Włocławek, zelebriert, und am 30. legte Sr. Paulina Szałek ihre Ewige Profess ab. Die Eucharistiefeier wurde von P. Zdzislaw Szmeichel, dem Provinzoberen der Pallottiner - Provinz Verkündigung - geleitet und von sechs Priestern konzelebriert. Die Provinzoberin, Sr. Iwona Nadziejko, nahm die Gelübde der beiden Schwestern mit großer Freude entgegen. Sr. Katarzyna Klebeko und Sr. Paulina Szałek, drückten ihre Dankbarkeit gegenüber Gott, den Ausbilderinnen und allen, die sie auf ihrem Berufungsweg unterstützt haben, aus.

Indien

▪ Die Schwestern der Provinz Mutter der göttlichen Liebe freuten sich, als drei Postulantinnen nach einer dreitägigen geistlichen Vorbereitung unter der Leitung von P. Peter Fernandes SSS in das Noviziat eintraten. Die Provinzrätin Sr. Alda Paes SAC wurde beauftragt, Sr. Angela Devi SAC als Noviziatsleiterin einzusetzen und die Postulantinnen ins Noviziat aufzunehmen. Am gleichen Tag wurden drei Kandidatinnen von der Provinzvikarin, Sr. Lowrencia Krusantony SAC, im Konvent Königin der Apostel, Rajambady, in das Postulat aufgenommen.

Rwanda/Kongo

▪ Während seines Besuchs in Ruanda besuchte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron unser Gesundheitszentrum in Gikondo. Er wurde von Seiner Eminenz Antoine Kardinal Kambanda, Erzbischof von Kigali, Doktor Daniel Ngamije, Gesundheitsminister, Doktor Sabin Nsanzimana, Direktor des RBC (Rwanda Biomedical Center) und Herrn Pudence Rubingisa, Bürgermeister von Kigali, empfangen. Der Zweck seines Besuchs war es, zu sehen, wie die Covid-Impfung in Ruanda organisiert ist, insbesondere in unserem Gesundheitszentrum. Es wurden einige Interviews mit denjenigen geführt, die die erste Dosis des AstraZeneca-Impfstoffs erhalten hatten. Sr. Marie Louise Nyiransabimana, SAC, betonte die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium bei der Verteilung des Impfstoffs an die Bedürftigen. Präsident Macron würdigte die gute Arbeit der Schwestern und des Personals im Gesundheitszentrum.

▪ Am 29., dem Fest St. Peter und Paul, wurde unser Kindergarten in Ruhango offiziell eingeweiht. Der Bischof von Kabgayi, Reverend Smargde Mbonyintege, war der Hauptzelebrant, der nach der Segnung der Eucharistiefeier vorstand, zusammen mit zwei Pallottinern, die konzelebrierten, Pater Dominic Bikorimana, dem Pfarrer der Pfarrei Ruhango und Pater Jean Pierre Nsabimana. Die Messintention war für die Wohltäter, die den Bau dieser Schule unterstützt haben. Wegen der Covid-Beschränkungen konnten außer den Kindern und dem Personal nur Sr. Angeline Kambugu, die Regionaloberin, ein paar weitere Schwestern und Postulantinnen teilnehmen. Die Regierung war durch den Vize-Bürgermeister vertreten, der für soziale Angelegenheiten im Bezirk Ruhango zuständig ist.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)