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April 2021

Rom

▪ Wegen des anhaltenden Covid Pandemie feierte der Heilige Vater zum zweiten Mal die Gottesdienste der Karwoche und des Ostersonntags im Petersdom mit nur rund 100 Personen. In seiner Botschaft am Ostersonntag und beim Segen "Urbi et Orbi" forderte Papst Franziskus die Katholiken auf, hoffnungsvoll zu bleiben, und betonte gleichzeitig die Bedeutung der Impfungen für die Beendigung der Pandemie. Er forderte die reichen Länder auf, eine gerechte Verteilung von Impfstoffen sicherzustellen.

▪ Am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit hielt der Papst die Heilige Messe in der Heilig-Geist-Kirche in Sassia, in der sich die Reliquien sowohl der Heiligen Faustina Kowalska als auch des Heiligen Johannes Paul II. befinden. Die Teilnehmer waren hauptsächlich Gefangene, Flüchtlinge und Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Zur Stunde der Göttlichen Barmherzigkeit, 15:00 Uhr römischer Zeit, schlossen sich unsere Schwestern aus dem Generalat und der Prokura den Gläubigen an, die trotz der pandemischen Einschränkungen in großer Zahl versammelt waren, um den Rosenkranz der Barmherzigkeit zu beten und um einen besonderen Segen zu erhalten.

▪ Am 21. April feierte die pallottinische Familie den 226. Jahrestag des Geburtstages des heiligen Vinzenz Pallotti.  Der Heiligen Messe, an der viele Personen aus unseren drei Kerngemeinschaften sowie Laien teilnahmen, ging eine Anbetung des Allerheiligsten Sakraments am Altar des heiligen Vinzenz Pallotti voraus. Die Feier wurde von den Missionspallottinerinnen in Zusammenarbeit mit den römischen Pallottinerinnen mitgestaltet.

▪ Am selben Tag fand online die dritte, vom St. Vincent Pallotti Institut organisierte Tagung statt mit dem Thema: "Jahr der Familie - Amoris Laetitia: eine pallottinische apostolische Priorität". Etwa 50 Personen aus der ganzen Welt nahmen daran teil. Die Referenten waren: P. Valdeci de Almeida SAC und Frau Rosa Colucci, UAC-Mitglied des NCC in Italien.

▪ Sr. Izabela Świerad, unsere Generaloberin, nahm online an der jährlichen Sitzung des General Koordinationsrates der UAC am 17. und 30. April teil.

Deutschland/ Brasilien

▪ Am Ostermontag, 5. April 2021 gab es in der neu renovierten Provinzhauskapelle in Limburg eine Emmaus-Begegnung. Aus den verschiedenen Häusern – Haus Felizitas, Haus Camaldoli und Pallottihaus – kamen wir zum ersten Mal nach mehr als einem Jahr zusammen. Die Freude war groß, dass wir Pallottinerinnen endlich in einer Andacht, die von Provinzoberin Sr. Astrid Meinert gestaltet wurde, wieder gemeinsam beten und uns anschließend frohe Ostern wünschen konnten. Leider sind wir im Alltag noch weiter getrennt, da zu den regulären Zeiten alle Bewohnerinnen und Bewohner von Haus Felizitas Zugang zur Kapelle haben und wir uns deshalb an die Vorgaben für öffentliche Altenheime halten müssen, die es zur Eindämmung der Corona-Pandemie gibt. 

▪ Am 6. April kamen zwei „Römische Pallottinerinnen“ aus Indien – Sr. Deepthy und Sr. Anthoni Mary – nach Limburg, die nun im Haus Felizitas in der Pflege tätig sind. Sie waren schon mehr als ein Jahr in Refrath und haben sich gut in Deutschland und in die Tätigkeit in einem hiesigen Altenpflegeheim eingelebt. Die Schwestern und MitarbeiterInnen in Refrath bedauerten sehr, dass die beiden sich verabschieden mussten. In Limburg aber freuten sich alle auf das neue Miteinander.

▪ Am 16. April wurden die Pallottinerinnen in München von der Pfarrei St. Bonifaz verabschiedet. 1967 waren zwei Schwestern zum Studium hierher gekommen, die anschließend als Lehrerinnen an der Universität tätig waren und deshalb in der Stadt blieben. 1984 entstand aus diesen Anfängen eine kleine Niederlassung, die nun aber aufgelöst werden muss, da zwei der drei Schwestern gebeten hatten, nach Limburg ins Haus Felizitas umzuziehen.

England/ Tansania/ Sambia                                                                                           

▪ Sambia: Während der Fastenzeit besuchten die Pallottinerpatres, -schwestern und -brüder in Sambia zusammen mit den leitenden Mitgliedern der Pfarrei St. Michael die Gefangenen im Hochsicherheitsgefängnis Mwembeshi. Nach der Begrüßung durch die Gefängnisleitung, beteten die Brüder mit den Gefangenen. Der Abschlusssegen wurde von Pater Shaji Mathew, dem Pfarrer der Pfarrei, erteilt. Der für die Gefangenen zuständige Polizeibeamte und einige Verantwortliche erhielten Geschenke, die von den Gemeindemitgliedern und anderen gutherzigen Menschen als Akt der Barmherzigkeit während der Fastenzeit gespendet wurden.

▪ Bei unserem "Komm und sieh"-Programm war unter den Aspirantinnen die teilnahmen, auch Sr. Thabisani Dube von der Kongregation der Missionarischen Töchter vom Kalvarienberg aus Simbabwe, die mitten in der Entscheidungsfindung über ihre Berufung, auf unsere Website stieß. Als sie unsere Gründungsgeschichte las, war sie von unserem Charisma berührt und wollte sich gerne unserer Kongregation anschließen. Sie war einen Monat lang bei uns in Tansania, konnte aber nicht länger bleiben, da sie sich auf die Prüfungen im Mai vorbereiten musste.

▪ Die Novizinnen aus dem zweiten Noviziatsjahr des internationalen Noviziates begannen ihre dreimonatige Gemeinschaftspraktika in verschiedenen Kommunitäten hier in Tansania, da sie aufgrund von Covid 19 nicht aus dem Land reisen können. Drei Novizinnen wurden nach Magogo im Maasai-Land berufen, zwei nach Igunga und die restlichen fünf nach Siuyu - zwei im Rehabilitationszentrum, zwei in der Gemeinde und eine auf die Krankenstation. Es ist eine große Herausforderung sowohl für sie, als auch für die Schwestern. Wir wünschen ihnen eine fruchtbare Erfahrung und allen Segen.

USA

▪ Am 5. April wurde Sr. Diane Bushee mit einem Empfang in der Kapelle des St. Mary's Medical Center geehrt. Schwester Diane Bushee hat sich nach 60 Jahren aktiven Dienstes von ihrem apostolischen Dienst im St. Mary's Medical Center zurückgezogen.  Sr. Mary Grace Barile wird ihre Nachfolge als Vizepräsidentin für die Mission Integration im Medical Center antreten.  Wir danken Sr. Diane für ihr langjähriges apostolisches Wirken in St. Mary's und der Gemeinde Huntington.

▪ Der 7. April war ein ganz besonderer Tag für das St. Joseph's Hospital in Buckhannon, WV. Der Diözesanbischof Mark E. Brennan kam, um in der katholischen Kirche vom Heiligen Rosenkranz eine Gottesdienst zum 100-jährigen Jubiläum zu feiern. Wir konnten wegen der Distanzbestimmungen nicht allzu viele Gäste einladen, aber es gab eine gute Mischung aus Gemeindemitgliedern und der Verwaltung und den Mitarbeitern des St. Joseph's Hospital. Unter den geladenen Gästen waren der Präsident und CEO des WVU Health System, Albert Wright und der Präsident und CEO des United Hospital Center, Michael Tillman. Unser Pfarradministrator, P. Edward Tetteh SVD, konzelebrierte bei der Feier mit Bischof Mark Brennan. Rev. Mr. Rue Thompson, Diakon, assistierte am Altar. Sr. Francesca hatte die Lesungen des Tages ausgewählt, vom Mittwoch der Osterwoche. Die Lesung aus der Apostelgeschichte 3,1-10 schien sehr passend für den Anlass zu sein. Das ist genau das, was die Schwestern über die Jahre hinweg getan haben. Sie hatten weder "Silber noch Gold", aber sie gaben von sich selbst und brachten durch ihre Arbeit und ihr Beispiel viele dazu, Gott zu loben. Sie setzten das heilende Wirken Christi fort. Vor dem Schlusssegen sprachen Albert Wright und Skip Gjolberg, Präsident und CEO des St. Joseph's Hospitals, ein paar Worte der Gratulation und des Dankes an die Missionspallottinerinnen, die Ärzte und das Personal des St. Joseph's Hospitals. Sr. Mary Grace Barile, SAC, Provinzoberin, ließ eine Mitarbeiterin einen Glückwunschbrief vorlesen, da sie selbst nicht anwesend sein konnte.

▪ Am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit nahmen die Schwestern Stella Holisz und Danuta Przybylek an einem feierlichen Gottesdienst am Schrein der Göttlichen Barmherzigkeit in Baltimore teil. Am selben Tag starb Frau Therese Higdon, die Frau unseres Pfarrhausmeisters.  Sie hegte ihr ganzes Leben lang eine große Verehrung für die Göttliche Barmherzigkeit.

Belize

▪ Am 14. April gab es einen Formationstag für Frauen, den die Schwestern aus Orange Walk begleiteten: Einführung in die Bibel, kombiniert mit dem Kennenlernen der Evangelien und der Paulusbriefe. Der Tag wurde virtuell durchgeführt. Geplant ist, dasselbe für die Jugend anzubieten.

▪ Zwei unserer Freundinnen, Frau Dalila Norris und Frau Martha Garbutt, kommen jeden Dienstag in den Pallottikonvent, um Sr. Katharina Müller und Sr. Benedict Habet beim Rosenkranzknüpfen zu helfen. Dies ist ein Apostolat, das Frau Tomasita Acevedo vor Jahren mit Erlaubnis des Bischofs übernommen hat. Diese Rosenkränze werden unentgeltlich abgegeben. Im Laufe der Jahre haben Frau Acevedo und ihr Team alle katholischen Schulen im ganzen Land besucht, um die Rosenkränze zu verteilen und den Schülern beizubringen, wie man diesen betet. Die beiden oben erwähnten Frauen kommen auch zweimal im Monat, um Sr. Benedict beim Verpacken von Lebensmitteln zu helfen, die jeden zweiten Mittwoch an Bedürftige verteilt werden.

Polen/ Russland/ Kamerun/ Ukraine

▪ Am zweiten Osterntag organisierten die Schwestern Osterspiele für eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen aus Gródek Jagiellonski in der Ukraine. Im Rahmen der Spiele wurde auch nach Osterhasen gesucht.  Es war eine wunderbare, fröhliche Zeit für alle.

▪ Die Hiob-Gemeinschaft in Danzig hat ihre Gebetstreffen um das Ende der Pandemie weiter fortgesetzt. Seit diesem Jahr versammelt sich die Hiob-Gemeinschaft an jedem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit um 15 Uhr, der Stunde der göttlichen Barmherzigkeit, um Gott anzubeten und um Gnaden der Barmherzigkeit für alle, wie Hiob leidenden Menschen in der Welt, zu erbitten. Am 11. April trafen sich über 50 Menschen zum Barmherzigkeitsgebet; begleitet wurden sie von der Musik der Gruppe Diakonia. Einige Teilnehmer gaben Zeugnis davon, wie Gott ihnen großzügig Gnaden der Barmherzigkeit und die Gabe der völligen Heilung von schwerer Krankheit schenkte. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: www.wspolnotahioba.pl

▪ Seit vielen Jahren arbeitet Sr. Orencja Zak SAC unter den Gefangenen in der Haftanstalt von Bafoussam/Kamerun. Dank ihrer Bemühungen war es vor kurzem möglich, drei Kochöfen für die Gefangenen zu bauen. Schwester Orencja verbrachte Ostern mit den Gefangenen, da sie aufgrund der Pandemiesituation als Krankenschwester und Pflegerin eine der wenigen Personen war, die das Gefängnis betreten durfte. Am Fest der Auferstehung Jesu erneuerten dort während einer feierlichen Heiligen Messe viele Gefangene ihr Taufversprechen und empfingen die Heilige Kommunion. Schwester Orencja Żak sorgte dafür, dass nach der Heiligen Messe alle an einer fröhlichen Feier teilnehmen und ein Ostermahl einnehmen konnten.

Ruanda/Kongo

▪ Während der Osterferien organisierte das Ausbildungsteam in verschiedenen Abständen, Seminare für die Junioratsschwestern und Kandidatinnen. Alle anderen Junioratsschwestern, die ihre Mission in anderen Ländern leisten, konnten dank der neuen Technologie online teilnehmen.

▪ Am 4. April gab es für unsere Gemeinschaft von Keshero - Kongo, ein schönes Zusammentreffen mit zwei wichtigen Gästen. Es war in der Tat ein sehr aufregender Moment, Seine Exzellenz Monsignore Willy Ngumbi Ngengele, Bischof unserer Diözese Goma, und gleichzeitig Sr. Angeline Kambugu, unsere Regionaloberin, in unserer Mitte zu begrüßen. Noch wichtiger war die wunderbare Offenheit des Bischofs, der Wert auf Austausch, Gebet und sogar auf gemeinsame Mahlzeiten legte. In seiner Ansprache drückte er seine Freude darüber aus, die Pallottinerinnen in seiner Diözese zu haben, und über die großartige Arbeit, die sie für die Menschen leisten. Er sagte, dass nicht nur wichtig ist, was wir tun, sondern unser Zeugnis zu geben in einer Welt, die das geistliche Leben zu trivialisieren scheint. In der kurzen Zeit, die er bei uns war, konnten wir von ihm Bescheidenheit und Einfachheit lernen, was sich auch in seiner Rede zeigte. Er versprach, mit uns verbunden zu bleiben und immer ein offenes Ohr für uns zu haben, wenn wir seine Hilfe brauchen.

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)