Besucher Zähler

17446210
Seit 2011
17446210

Februar 2021

Rom

▪ Am Fest der Darstellung des Herrn wurde der 25. Welttag des geweihten Lebens in der Kirche gefeiert. Hier in Rom stand Papst Franziskus der Eucharistiefeier im Petersdom vor, ganz ohne die  frohen Gesichter, die in den vergangenen Jahren das Fest erhellten. Gleichzeitig drückte er seine Wertschätzung aus, für das Leben der Ordensleute. In seiner Predigt lud der Papst alle Ordensmänner und -frauen ein, geduldig und mutig zu sein, um weiter voranzuschreiten, neue Wege zu erkunden und auf die Eingebungen des Heiligen Geistes zu antworten.

▪ Am 16. Februar feierte die pallottinische Familie in der Kirche San Salvatore in Onda das Gedenken an die selige Elisabetta Sanna. Dieses Jahr war die Beteiligung im Gegensatz zu den anderen Jahren aufgrund von Covid, minimal. Pater Romuald Uzabumwana SAC, Generalrat, war der Hauptzelebrant, der in seiner Predigt die selige Elisabetta Sanna als unser Vorbild für Gebet und Ausdauer im Leiden hervorhob.

▪ Am 24. Februar haben wir uns an den seligen Pater Richard Henkes SAC erinnert. P. Martin Manus SAC, Generalrat, stellte in seiner Predigt P. Henkes als unseren Fürsprecher in dieser Zeit der Pandemie vor, der sein Leben freiwillig geopfert hat, indem er sich um Typhuskranke im Konzentrationslager in Dachau, Deutschland, kümmerte und als Märtyrer für die Nächstenliebe gestorben ist.

▪ Das Pallotti-Institut hat eine Reihe von Online-Konferenzen mit verschiedenen Themen geplant, die im Februar beginnen. Am 25. Februar war die erste Konferenz "Die Universalität des pallottinischen Apostolates in der Enzyklika Fratelli Tutti", moderiert von Mons. Julio Endi Akamine SAC, Erzbischof aus Brasilien.

▪ Die Procura und die Generalatsgemeinschaft hatten einen Besinnungstag mit Betrachtungen von P. Jan Kupka SAC über das "Leiden mit Christus" nach dem heiligen Vinzenz Pallotti.

▪ Im Hinblick auf die Vorbereitung des kommenden Generalkapitels wurde ein Online-Treffen zwischen der Generalleitung und den Leitungsteams der Provinzen/Regionen für die gesamte Kongregation geplant. In diesem Monat fanden Zoom-Meetings mit fünf Provinzen und einer Region statt. Die Provinz-/Regionaloberinnen präsentierten die aktuelle Situation der Einrichtungen mit ihren Freuden und Herausforderungen. Das Engagement aller Schwestern in den verschiedenen Apostolaten ist wirklich beeindruckend. Obwohl es viele Herausforderungen gibt, ist es geprägt von Hoffnung und Mut im Blick auf die Zukunft der Kongregation.

Deutschland

▪ Am 2. Februar wurden die Bewohnerinnen und Bewohner in Haus Felizitas zum zweiten Mal geimpft. Wir freuen uns, dass es damit nun Schwestern aus dem benachbarten Haus Camaldoli möglich ist, ihre Mitschwestern zu besuchen, auch wenn weiter die strengen Regelungen für Altenpflegeheime eingehalten werden müssen. Nach vorheriger Anmeldung muss die Besucherin beim Betreten des Hauses zuerst negativ auf eine Corona-Infektion getestet werden. Danach darf sie eine Mitschwester in deren Zimmer besuchen. Treffen mit mehreren Schwestern oder einer Gruppe sind im Haus noch nicht möglich.

England/ Tansania                                                                                                         

▪ Die Ordensleute in der Diözese Singida feierten am 6. Februar den Tag des geweihten Lebens. Der Generalvikar, P. Francis Lyimu, war der Hauptzelebrant bei der Heiligen Messe, zusammen mit weiteren acht Priestern. Wegen des COVID-19 Virus nahmen wenige Schwestern und Priester teil. In der Predigt sprach P. Francis über die Berufung als ein kostbares Geschenk Gottes und über das Leben nach den evangelischen Räten; die Ordensleute sollten ihr Gebet und ihr apostolisches Leben im Gleichgewicht halten. Nach der Messe gab es einen kleinen Imbis und die verschiedenen anwesenden Gemeinschaften sorgten für Unterhaltung.

▪ Am 10. Februar gab es für die Gemeinschaft von Siuyu ein freudiges Ereignis: eine der Aspirantinnen empfing ihre Erste Heilige Kommunion und Firmung.  P. Gonzaga, SAC, der die Heilige Messe zelebrierte, ermutigte sie, auf ihrem Glaubensweg ein wahrer Zeuge Christi zu sein. Danach gab es eine kurze Feier.

▪ In diesem Jahr feierten alle Gemeinschaften am 16. Februar das Fest der seligen Elisabetta Sanna. Da die selige Elisabetta die Patronin der Magogo English Medium Grundschule ist, war die Feier dort ein besonderes Ereignis: während der Heiligen Messe wurden neugeborene Babys gesegnet und eine Lehrerin und ein Junge aus der dritten Klasse empfingen das Sakrament der Taufe. Nach der Messe genossen die Schul- und Pfarrgemeinde Sport und Spiel, die von den Lehrern und anderen Mitarbeitern vorbereitet wurden.

▪ Ein intensives 3-monatiges Programm für die Neuprofessinnen im Internationalen Noviziat in Arusha, wurde am 23. Februar mit einem Zoomtreffen unter der Leitung unserer Generaloberin, Sr. Izabela Świerad, abgeschlossen. Die Schwestern sind Gott und den Provinzoberinnen von Ruanda und Tansania, den höheren Oberinnen dankbar, für die Organisation der Programms. In besonderer Weise schätzten sie die Begleitung der beiden Generalrätinnen Sr. Liberata Niyongira und Sr. Honorata Lyimo.

USA

▪ Ein Großteil der USA erlebte diesen Februar einige sehr kalte, eisige Tage. Sogar Staaten im Süden des Landes wie Texas, die fast nie Schnee und Eis bekommen, hatten extrem kalte Temperaturen und Schnee und Eis, was zu Stromausfällen und keinem Trinkwasser führte! Mitte Februar gab es in West Virginia einen großen Wintersturm. In mehreren Gebieten unseres Staates kam es zu Stromausfällen. Tausende von Menschen in West Virginia waren über eine Woche lang betroffen. Über 100 unserer Mitarbeiter im St. Mary's Hospital und von der Schwesternkrankenstation in Huntington, WV, blieben über Nacht im Krankenhaus, damit sie am nächsten Morgen zur Arbeit kommen konnten. Spezielle Fahrer fuhren in entlegene Gebiete, um Patienten abzuholen, damit sie zu Terminen und Eingriffen kommen konnten, und um Mitarbeiter zur Arbeit zu bringen. Das St. Joseph's Hospital in Buckhannon, WV, hatte mehr Glück. Obwohl Eis und Schnee eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Verkehrsunfällen verursachten, sahen die ländlichen Teile des Landes wie ein Winterwunderland aus, was für großartige Fotos sorgte. Viele unserer Mitarbeiter arbeiteten zwei Tage lang von zu Hause aus.

▪ West Virginia gilt als Vorbild für die Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19 und ist landesweit der erste Staat, der einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung impft. Das St. Joseph's Hospital hielt zusammen mit anderen lokalen Einrichtungen jede Woche zwei große Impfsprechstunden für die Öffentlichkeit ab.

▪ Die Schwestern im Pallotti-Konvent in Laurel begannen den Monat mit der Feier des Welttages des gottgeweihten Lebens, indem sie ihre Gelübde erneuerten. Neben allen geistlichen Übungen während der Fastenzeit spendeten einzelne Schwestern für "rice bowl", und die Gemeinschaft wird das Gesammelte ergänzen.

Belize

▪ Eine Nachbereitung der Online-Konferenz zur Fortbildung vom 16. Januar wurde am 30. Januar per Zoom durchgeführt. Die Schwestern hatten drei Fragen zu beantworten, die sich auf das Thema der Konferenz bezogen, sowie ihre Vorschläge oder Interessenpunkte zur Bedeutung der Fortbildung darzulegen. Am 2. Januar präsentierten die Guadalupe Media aus Belize ein Video über das gottgeweihte Leben, in dem sie unsere Schwestern in der Pallottigemeinschaft beim Beten des Rosenkranzes in der Kapelle zeigten. Später, nach der Messe, nahm Pater Jeremy Zipple S.J. die Schlusshymne auf Video auf: "Heilig ist sein Name", gesungen von den Schwestern. Die Medien benutzten diese beiden Beiträge wie auch Beiträge von Priestern und Schwestern anderer Kongregationen, um sie den Menschen zu präsentieren.  

▪ Sr. Catarina Tush betete ein Gesetz des Rosenkranzes vor der Grotte der Muttergottes im Noviziat Nazareth.  Das Video war gut gemacht, sehr interessant und unterhaltsam.

Polen/ Russland/ Kamerun

▪ Die Kinder der von Sr. Katarzyna Gruca gegründeten "Kleine Apostel-Gemeinschaft", die jetzt in der Kathedrale von Koszalin aktiv sind, bereiten die "Fastenzeit mit Tropfen der Liebe" vor - das heißt, sie leben die Fastenzeit sehr aktiv. 40 Tage lang praktizieren sie neben der Lektüre und Meditation des Wortes Gottes auch gute Taten, wie z.B. das Haus putzen, den Eltern helfen, zu Bußgottesdiensten kommen... Um ihre Erfahrung fruchtbarer zu machen, markieren sie jede durchgeführte Aktion in einem Kalender.  

▪ Wegen der Pandemie war die Kirche in Russland ebenfalls von Einschränkungen betroffen, so dass das Fest des geweihten Lebens und alle anderen Treffen auf die Zoom-Plattform übertragen wurden und online stattfanden. Vom 25. bis 30. Januar nahmen die Schwestern, die in Russland arbeiten, und auch Sr. Dorota Szubstarska, die darauf wartet, dorthin zu gehen, an einem Bildungs- und Exerzitientreffen teil, das von Corsum (Konferenz der Ordensmänner und -frauen in Russland) unter dem Thema; Gaudete et Exsultate und Evangelii Gaudium vorbereitet wurde. Unter ihnen waren auch Schwestern aus Litauen, Moldawien und Polen. Der Referent war P. Mariano Jose Sedano, Claretiner, der seit 25 Jahren in Russland arbeitet. Pater Mariano leitete auch am Vorabend des Festes des geweihten Lebens ein Seminar, an dem viele Schwestern und andere Ordensmänner und -frauen teilnahmen. Die Teilnehmer teilten ihre Erfahrungen inmitten der Pandemie.

▪ Am 31. Januar 2021 feierte die Grundschule in Doume, Kamerun, die seit 1998 von den Pallottinerinnen geleitet wird, ihr 70-jähriges Bestehen. Den Feierlichkeiten ging eine Messe voraus, der der Generalvikar, Etienne Gontran Engamba Sazang, vorstand. Die Ehrengäste waren die Gründerinnen, die sich viele Jahre lang ganz für diese Schule eingesetzt haben: Sr. Edyta Budynek, Sr. Fabiana Leitgeber, Sr. Grażyna Wojnowska und die derzeitige Schulleiterin, Sr. Agnieszka Dąbrowska. Andere Vertreter waren aus der städtischen Behörde, aus dem Diözesanschulamt und die ersten Lehrer, die in der Schule seit ihrem Bestehen gearbeitet haben, Pallottinerinnen, Freunde der Schule, Eltern und Schüler. Nach der Messe nahmen alle an dem festlichen Essen teil. Schwester Agnieszka dankte allen Schwestern, Wohltätern, Mitarbeitern und Freunden für ihr Engagement und ihre Unterstützung, die es der Schule ermöglichten, zu bestehen und so die Entwicklung der lokalen Gesellschaft zu beeinflussen. 

Ruanda/Kongo

▪ Am 2. Februar, dem Festtag des gottgeweihten Lebens, nahmen unsere Schwestern aus der Gemeinschaft von Keshero, Kongo, an diesem von den höheren Oberinnen organisierten Fest teil. In diesem Jahr versammelten sich die örtlichen Gemeinschaften in der Pfarrei Unsere Liebe Frau von Afrika und hatten dort eine Veranstaltung zum Thema " Kindeswohl", die von der Vorsitzenden der Kommission für den Schutz des Kindes geleitet wurde. Alle zeigten ihre Besorgnis über dieses Thema und diskutierten, wie man Wege finden kann, diese Missstände zu beseitigen. Nach der Konferenz zogen die Ordensleute in einer Prozession mit brennenden Kerzen zur Kirche. Während der Heiligen Messe erinnerte der emeritierte Bischof Theophile Kaboy alle Versammelten daran, dass unsere Lichter immer durch das Zeugnis unseres Lebens erleuchtet bleiben müssen. Später wurden Erfrischungen gereicht.

▪ Am 11. Februar organisierten die Schwestern, die in unserem Krankenhaus arbeiten, in Zusammenarbeit mit dem Pfarrer den Welttag der Kranken, mit Gebet, Sakramenten und Messe. Viele von ihnen empfingen die Krankensalbung. Pfarrer Roberto, der die Messe zelebrierte, ermutigte sie und betonte, dass Krankheit oder Behinderung nicht als eine Strafe Gottes angesehen werden sollte, sondern als etwas, das uns näher zu Gott bringen kann. 

Indien

▪ Die Bagbasa-Gemeinschaft in Tripura organisierte unter der Leitung von Sr. Inacinha Fernandes und Sr. Tarcila Kerketta vom 12. bis 14. Februar eine Kinderkonferenz. Etwa dreihundert Kinder von der 4. bis zur 10. Klasse nahmen an diesem Programm teil. Mit dem Ziel, Berufungen zu fördern, hielten die Schwestern einen Vortrag über unseren Gründer, den heiligen Vinzenz Pallotti und über das Charisma der Gemeinschaft. Andere Ordensleute waren ebenfalls eingeladen, ihre Gemeinschaften vorzustellen. In der Nacht des 13. gestalteten die Schwestern zusammen mit den Kindern eine feierliche Rosenkranzprozession mit brennenden Kerzen und beteten für die Welt, für die Kinder und ihre Familien.

Switzerland

▪ Am Samstag nach Aschermittwoch luden die Pallottiner der Schweizer Provinz die Schwestern zu einer Tagung am Friedberg ein. Physische Treffen waren wegen der Pandemie nicht möglich, deshalb fand die diesjährige " Tagung" im digitalen Raum statt. Der Referent, Prof. Christian Cebulj, sprach über den "Umgang mit Macht und Vertrauen in der katholischen Kirche". Sr. Maria Dörig, die diese Veranstaltung als eindeutige Einladung zur Hoffnung erlebte, äußerte: "Es kann anders werden, und es wird anders kommen!" Als mündige Christen dürfen wir alle dazu beitragen, dass die Kirche aus Resignation und Trägheit aufersteht. Das ist die Haltung, die uns der heilige Vinzenz Pallotti gezeigt hat: Jeder und jede ist ein Apostel! Im Blick auf die Kirchengeschichte und im Blick auf herausragende Persönlichkeiten wurde betont, welch wichtige Rolle den Ordensgemeinschaften gerade in der heutigen Zeit der Kirche zukommt. Orden sind durch ihren spirituellen Hintergrund, ihre biblische Orientierung, ihre soziale Prägung und ihre Wirksamkeit eine unermessliche Ressource für die Kirche. Diese ermutigenden und glaubwürdigen Worte möchten wir mit Ihnen teilen.

Lasst uns unserer verstorbenen Schwestern gedenekn

Sr. Apollonia Deschang  *30.08.1922  †08.02.2021  Südafrika

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)