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November/Dezember 2020

Rom

▪ Am 28. November, am Vorabend des ersten Adventssonntags, hat Papst Franziskus ein Konsistorium abgehalten und 13 neue Kardinäle ernannt.  Unter ihnen sind Msgr. Antoine Kambanda, Erzbischof von Kigali (Ruanda) und Erzbischof Wilton Gregory von Washington D.C., der erste afro-amerikanische Kardinal und Fra. Raniero Cantalamessa, Kapuziner, der Prediger des Päpstlichen Stuhls.

▪ Am 10. Dezember verkündete Papst Franziskus ein Jahr des heiligen Josef, um den 150. Jahrestag seiner Ernennung zum Patron der Weltkirche durch Papst Pius IX. am 8. Dezember 1870 zu feiern. Papst Franziskus fügte hinzu, dass die Corona Pandemie seinen Wunsch anregte, über den heiligen Josef nachzudenken, da so viele Menschen während der Pandemie verborgene Opfer brächten, um andere zu schützen, so wie der heilige Josef im Stillen Maria und Jesus beschützt und für sie Sorge getragen hat. Er sagte auch, er wolle die Rolle des Heiligen Josef als Vater hervorheben, der seiner Familie mit Güte und Bescheidenheit diente, und fügte hinzu: "Unsere Welt braucht heute Väter." Das Josefsjahr begann am 8. Dezember 2020 und wird am 8. Dezember 2021 enden.

▪ Die Christmette wurde dieses Jahr in einem kleineren hinteren Teil des Petersdoms, am Altar der Heilig Geist Kapelle, gefeiert und nur 100 Menschen konnten dabei sein. In normalen Zeiten ohne Pandemie wird die Messe im Hauptteil der Basilika mit mehr als 10.000 Menschen gefeiert. Alle Anwesenden trugen Masken, mit Ausnahme von Papst Franziskus und einem kleinen Chor. Papst Franziskus verkündete während der Heiligabendmesse eine Botschaft, die von der anhaltenden Pandemie mit geprägt war. In seiner Weihnachtsbotschaft sagte er, dass Geschwisterlichkeit ein Leitwort für diese ungewöhnlich unruhigen Zeiten ist, die durch die Coronavirus-Pandemie noch verschärft werden. Wir sind alle Brüder und Schwestern. Die Messe begann zwei Stunden früher als üblich, damit die Teilnehmer vor der 22-Uhr Sperrstunde, die im Rahmen der italienischen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verhängt wurde, nach Hause gehen konnten. Der Gottesdienst wurde live auf dem YouTube-Kanal des Vatikans übertragen. Italien ging bereits am Donnerstag in einen Lockdown, die erste von drei solcher Perioden zwischen Heiligabend und dem 6. Januar, dem Hochfest Epiphanie.

Am Sonntag, 27. Dezember, kündigte Papst Franziskus für das kommende Jahr ein Jahr der Familie an, das am 19. März 2021 zum fünften Jahrestag seines Dokuments Amoris Laetitia - "Freude der Liebe" - beginnen wird.

▪ Am 5. November fand online ein Treffen des St. Vinzenz Pallotti Instituts zur Herausgabe der 50sten Nummer von Apostolato Cattolico in Form eines Runden Tisches statt, moderiert von P. Denilson Geraldo, Direktor des Pallotti Instituts in Rom.

▪ P. Frank Donio SAC, der Leiter des Zentrums vom Katholischen Apostolat in den USA, hielt eine Online-Konferenz für die Mitglieder der pallottinischen Familie unter dem Titel:  UAC: Die Ausbildung von Aposteln für die Kirche und die Welt.

▪ Die Sitzung des Generalkoordinationsrats der UAC wurde online am Samstag, den 05. Dezember 2020 durchgeführt. Neben anderen wichtigen Angelegenheiten und Themen wurde über die Möglichkeit der Verschiebung der UAC-Generalversammlung und des Generalkongresses, die in diesem Jahr (2020) stattfinden sollten, diskutiert. Außerdem wurde die Verlängerung der Amtszeit der Mitglieder des GKR und der NKR diskutiert.

▪ Am 16. Dezember hielten die drei pallottinischen General-Räte der Gründungsgemeinschaften ein Onlinetreffen über ZOOM ab. Das Hauptthema war die Enzyklika des Papstes "Fratelli Tutti". Das Treffen wurde moderiert von Sr. Nicola Spezzatti, ASC, frühere Untersekretärin der vatikanischen Religiosenkongregation.

▪ In der zweiten Novemberwoche reisten Sr. Liberata und Sr. Honorata von Rom nach Tansania, um an der ersten Profess im Internationalen Noviziat teilzunehmen und einen Ausbildungskurs für unsere Erstprofessschwestern zu leiten. Ende November fuhr Sr. Josephine nach Indien in den Urlaub. Alle Schwestern werden hoffentlich termingerecht nach Rom zurückkehren können.

Deutschland/Brasilien

▪ Jedes Jahr zu Beginn des Advent veranstaltet die Münchener Kommunität in und mit der benediktinischen Pfarrei St. Bonifaz einen Basar zugunsten unserer Missionen. Weil dabei sehr viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie eine andere Form in kleinerem Rahmen gefunden werden. Daher wurde das Angebot stark reduziert, der Verkauf auf mehrere Sonntage verteilt und auf die Zeiten vor und nach den Gottesdiensten begrenzt. Am Christkönigssonntag wurden Adventskränze verkauft und an den Adventssonntagen Marmelade und Plätzchen. Trotz aller Einschränkungen erbrachte der Verkauf den Erlös von 3.145 € für die „Kinder- und Jugendarbeit im Nordosten Brasiliens“. Ein Ergebnis, das dem verstärkten Einsatz der Schwestern und aller Helferinnen und Helfer zu verdanken ist.

▪ Am Samstag, 12. Dezember wurden im Rathaus von Timbiras/Brasilien anlässlich des 100. Jahrestags der Stadtgründung 100 Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt geehrt. In der Feier wurden auch unsere Schwestern Mathilde Dierkes, eine der drei deutschen Pionierinnen der dortigen Mission († 1991 in Timbiras) und Sr. Marylande Rodrigues Lopes, gebürtig in Timbiras († 2013) für ihre Verdienste geehrt. Sr. Mathilde hatte sich besonders unter den Frauen aus der ärmsten Schicht eingesetzt und sie ermutigt, als Mitglieder der Legio Mariens – die dort als „Nachbarschaftscaritas“ tätig ist –, selber missionarisch zu wirken. Sr. Marylande konnte die Jugend begeistern und unterstützte leidenschaftlich die kirchlichen Basisgemeinden im Interior.  Sr. M. do Espírito Santo da Silva nahm als Repräsentantin der Schwesterngemeinschaft zwei Ehrenmedaillen entgegen. Eine Schule in Timbiras trägt schon seit vielen Jahren den Namen „Irma Matilde“;  im Munizip Codó, Cajazeiras, gibt es einen kirchlichen Verein „Irma Marylande e.V.“ 

England/Tansania/Sambia

▪ Im Park Mount Altenheim in Macclesfield hat uns der Covid-Virus Gott sei Dank nicht allzu sehr getroffen, aber es war eine sehr stressige Zeit, denn im November hatten sich einige Bewohner und Mitarbeiter des Heims mit dem Virus inzfiziert. Dann wurden fünf Wochen lang alle Bewohner und Mitarbeiter negativ getestet, so dass die Verwaltung den Bewohnern wieder erlauben konnte, Besuch zu empfangen.  Es bedeutet ihnen und ihren Familien so viel, dass sie sich nach so langer Zeit wieder sehen und in die Arme schließen können. Es war ein besonderes Weihnachtsgeschenk! Obwohl es auch beängstigend ist, da sich das Virus in so vielen Gebieten rasant ausbreitet. Jetzt sind wir wieder voll im Einsatz und warten auf den Impfstoff. Mögen Gott und seine Engel uns alle beschützen.

Tansania: ▪ Der 7. Dezember war ein Tag der Freude und des Feierns im Internationalen Noviziat in Arusha, als Gott uns mit fünf neuen Schwestern segnete, eine aus der Region Ruanda/Kongo  und vier aus Tansania, darunter Sr. Rebecca, unsere erste Maasai-Schwester. Die Massai sind ein Nomadenvolk, und nach ihrer Kultur muss jedes Mädchen verheiratet werden.  Wir luden Sr. Rebeccas Familie ein zu kommen und zu sehen, wie wir als Ordensleute leben. Es war eine gute Gelegenheit zur Evangelisierung. Viele kamen in voller Maasai-Kleidung, geschmückt mit Perlen und anderen Verzierungen. Sie waren glücklich und voller Staunen und sangen und tanzten. Unter den Massai-Priestern aus unserer Erzdiözese Arusha war auch der Generalvikar, P. Simon Tengesi.  

Sr. Honorata Lyimo, SAC, Generalrätin, nahm im Namen unserer Generaloberin, Sr. Izabela Świerad die Gelübde der Schwestern entgegen. Sr. Liberata Nyiongira SAC, eine weitere Generalrätin, als Vertreterin der Regionaloberin von Ruanda/Kongo und Sr. Basilisa Jacob, SAC, Provinzoberin der Provinz Königin des Friedens, waren als Zeuginnen gegenwärtig. In seiner Predigt sagte P. John Oona, SAC, der Vertreter der Pallottiner von Ostafrika, dass wie im Eheleben der junge Mann und die junge Frau ihre Eltern verlassen und zusammenleben, auch diese fünf Schwestern ihre Familien verlassen, ihr Leben Gott geweiht haben und nun Missionspallottinerinnen sind. Durch ihr Gelübde der Armut besitzen sie nichts Eigenes, sondern teilen alles mit ihren Mitschwestern, durch das Versprechen der Keuschheit und des Gehorsams haben sie sich, wie Jesus, frei entschieden, Gott um des Evangeliums willen zu gehören und seinen Willen zu tun, der ihnen durch ihre Oberinnen gezeigt wird. P. Oona bat die Eltern, für ihre Töchter zu beten und ihnen zu helfen, ihr Ordensleben treu zu leben. Er erinnerte die Maasai daran, dass ihre Tochter Rebecca nun nicht mehr zu ihnen gehört, sie gehört jetzt durch ihre Gelübde zur Kirche. So wie eine verheiratete Frau damit beschäftigt ist, ihrem Mann zu gefallen, so werden die neuen Schwestern von nun an sich dem Apostolat widmen und immer versuchen, Gott, dem Vater zu gefallen, den sie gewählt haben, um ihm als Ordensfrauen zu dienen.

▪ Am 8. Dezember, während der Vesper, wurden elf Postulantinnen von Sr. Honorata Lyimo, SAC, ins Noviziat aufgenommen, zwei aus dem Kongo, zwei aus Ruanda, eine aus Uganda und sechs aus Tansania. Die neuen Novizinnen wurden in die Obhut der neuen Noviziatsleiterin, Sr. Agripina Mmassy, SAC, gegeben. Wir danken Gott für seinen Segen der Ordensberufungen und wünschen unseren Schwestern und Noviziatsleiterinnen aus aller Welt ein erfolgreiches neues Jahr 2021, voller Freude und Glück.

Sambia: ▪ In Lusaka besuchten unsere Schwestern Sesilia Kimario und Veronica Ghuliku, die Pallottinerpatres Tomy Luckose und Francis Jaismond und ihre sieben Postulanten, zusammen mit der katholischen Frauenorganisation der Pfarrei, die Gefangenen im Mwembeshi-Gefängnis. Die Gefangenen waren sehr dankbar für den Besuch und für die Heilige Messe, die die Priester mit ihnen gemeinsam feierten.

▪ Die katholische Schule St. Vinzenz Pallotti hielt am 15. Dezember ihren jährlichen Tag der  Schule ab. Die Pallottiner-Patres und -Schwestern sowie das gesamte Personal und die Eltern nahmen daran teil. Der Ehrengast war Mr. Langson Chibuye, der Sekretär des Bezirksschulrates.  Die Schüler präsentierten verschiedene Tänze, Lieder, Sketche und Gedichte. Es war ein unterhaltsamer Anlass für alle. Das "Rise and Shine"-Glaubenscamp für die Kinder der Pfarrei St. Michael (10-18 Jahre alt) fand Mitte Dezember fünf Tage lang in der katholischen Schule St. Vincent Pallotti statt. Der Unterricht wurde von Katechisten und Moderatoren geleitet und die Heilige Messe wurde täglich von den Pallottinerpatres und Diözesanpriestern gefeiert, die an dem Programm beteiligt waren.  Unsere Schwestern sorgten für die Verpflegung und betreuten die kranken Kinder.

▪ In Vorbereitung auf Weihnachten hatten die Schwestern zusammen mit allen Pallottinern am 18. Dezember einen gemeinsamen Besinnungstag. Am folgenden Abend trafen sich alle noch einmal zu einem Weihnachtsessen und zur Verabschiedung der Postulanten, bevor diese in die Weihnachtsferien gingen.  Nach Weihnachtsliedern, die von den Postulanten gesungen wurden, folgte ein gemeinsames Gebet.

USA  

▪ Das St. Mary's Medical Center in Huntington stellte einen Weihnachts-Gedenkbaum im Haupteingang auf, um an geliebte Menschen zu erinnern, die nicht mehr unter uns sind, denen wir in Gedanken verbunden sind. Es gab am 3. Dezember einen besonderen Gebetsgottesdienst zur Einweihung des Baumes; Sr. Mary Terence Wall und Sr. Mary Grace Barile vertraten bei diesem Gottesdienst unsere Ortskommunität. Dieser Baum dient als sichtbares Zeichen der Liebe für alle, die in dieser Weihnachtszeit die Eingangshalle betreten.  Der Erlös des Gedenkbaums wird zu gleichen Teilen an den St. Mary's Pallotti Fonds, der Mitarbeitern in Not aufgrund von schweren Familienereignissen finanziell hilft, und an die St. Mary's Hilfsorganisation gespendet.  

▪ Wie jedes Jahr hat unsere örtliche St. Mary's Convent Gemeinschaft  in traditioneller Weise Weihnachtskörbe für diejenigen vorbereitet, die als städtische Angestellte arbeiten und uns täglich/wöchentlich versorgen.  In der letzten Adventswoche gab es eine weihnachtliche Bescherung für unseren Postboten und für die Mitarbeiter der Müllabfuhr. Wir danken Sr. Mary Terence Wall für ihre sorgfältigen und liebevollen Vorbereitungen, für die schönen und sinnvollen Dinge, die sie diesen Mitarbeitern in vorbereiteten Körben schenkte.

▪ Ein weiteres Ereignis war die Hilfe für einige Mitglieder unserer St. Mary's Familie in Not. Das St. Mary's Krankenhaus übernahm wieder die Patenschaft für das Riverview East Hochhaus im Ortsteil Guyandotte (mit vielen sozial benachteiligen Menschen).  Die Mitarbeiter und Freiwilligen versorgten die Bewohner mit einem kostenlosen Weihnachtsessen. Sie verteilten Pflegeartikel an die älteren Bewohner, Männer und Frauen, die im High Rise mit niedrigem Einkommen leben.

▪ Sr. Amutha Mary hat ihre Sprachprüfungen bestanden, so dass sie mit dem Unterricht für ein USA Pflegezertifikat beginnen kann. Dank der sorgfältigen Planung während der Pandemie konnte der Schulleiter Herr Jeff Palumbo unsere Pallotti High School öffnen, um einige Kurse auf dem Campus zu ermöglichen. Wir sind die einzige High School in der Erzdiözese Washington, die dies erfolgreich tun konnte.  Die Tagesstätte ist auch noch geöffnet, so dass Sr. Sahaya Mary Ambrose dort weiterhin ehrenamtlich arbeitet und weitere fünf Schwestern unterstützen ehrenamtlich die Essensausgabe der Pfarrei.  Trotz der Viruseinschränkungen schaffen es unsere Schwestern in Laurel immer noch, einige Dienste weiterzuführen, wofür wir dankbar sind.

Belize
▪ Dieses Jahr war die Adventszeit für 11 Frauen aus der Pfarrei in Orange Walk eine besondere Zeit. Sr. Adalberta Chuc hatte das Glück, mit dem bekannten Autor, Herrn Matthew Kelly, in Kontakt zu sein, der ihr ein Geschenk von 44 Büchern mit dem Titel "Ich hörte Gott lachen" machte. Sie und Sr. Margaret Gongora luden die Frauen ein, gemeinsam mit ihnen das Buch zu studieren. Jeden Sonntag trafen sie sich virtuell für zwei Stunden und tauschten sich miteinander aus. Es war eine bereichernde geistliche Erfahrung für alle. Der zentrale Inhalt des Buches ist "der Prozess des Gebetes". Es wurden  auch Bücher an die anderen Gemeinschaften geschickt. Die Schwestern im Pallotti-Konvent benutzten die Bücher am Samstagabend, 29. Oktober, und am darauf folgenden Tag an ihrem Besinnungssonntag; sie verwendeten sie auch für den Austausch, der an jedem Samstagabend im Advent stattfand.

Südafrika

▪ Am 2. Dezember fand die jährliche Danksagungsmesse der Ordensleute in der Erzdiözese Kapstadt statt. Trotz Covid-19 gab es eine feierliche Eucharistiefeier, und eine gute Anzahl von Ordensleuten nahm daran teil. Nach der Heiligen Messe wurden die besonderen JubilarInnen des Jahres beglückwünscht. So auch Sr. Boscona Schämann, die 65 Jahre ihres Ordenslebens feierte.

▪ Dieses Weihnachten freuten wir uns besonders über den Besuch von Dr. Louis Kathan, dem Onkologen, der unsere Schwester Elizabeth Hartnick vor einigen Jahren behandelt hat. Er überraschte uns mit Weihnachtsgeschenken sowie mit einem Mittagessen im St. Pallotti Convent. Dr. Kathan ist einer von vielen Ärzten, der wegen seiner liebevollen medizinischen Betreuung in unseren Gemeinschaften nie in Vergessenheit geraten wird.

Polen/Ukraine

▪ Während der Pandemie haben wir, trotz verschiedener Einschränkungen, nicht auf die Treffen in unseren apostolischen Gruppen verzichtet. Am 23. Dezember 2020 gelang es uns, ein Online-Weihnachtstreffen zu organisieren. Alle Mitglieder der missionarischen "Jungapostel" mit ihren Eltern nahmen gern daran teil. Sr. Małgorzata Stefaniuk traf sich auch live mit der liturgischen Gruppe der Jungapostel während der Adventsexerzitien. Nach der Eucharistie, unter Einhaltung der nötigen Hygienebestimmungen, tauschte die Gruppe gute Wünsche aus und sie teilten Waffeln und Mitbringsel untereinander.

Sr. Natalia Pieckielun hatte einen einwöchige Online-Kurs und ein Gebetstreffen mit der Gruppe der Vereinigung des Katholischen Apostolats. Wir sind froh, in dieser für alle schwierigen Zeit mit unseren apostolischen Gruppen in Kontakt zu sein, indem wir die neuen Technologien nutzen, wie es unser Gründer Vinzenz Pallotti wollte. Das Apostolat hat einen anderen Charakter angenommen. Heutzutage ist jeder durstig nach gegenseitigen Beziehungen, Gesprächen und Treffen. Indem wir solche Treffen für unsere Schüler organisieren, geben wir ihnen die Möglichkeit, nicht nur ihr Glaubensleben zu vertiefen, sondern sich auch zu treffen und sich zu unterhalten. Alles zur unendlichen Ehre Gottes, zur Vernichtung der Sünde und zur Errettung der Seelen!

▪ Am 6. Dezember wurde in Gródek in der Ukraine trotz der Covidpandemie das Fest des hl. Nikolaus gefeiert. Mit Rücksicht auf die Einschränkungen wurde die Feier auf eine andere Weise durchgeführt. Die Geschenke wurden an einem Ort hinterlassen, wo die Kinder, indem sie den Fußspuren auf dem Boden folgten, sie finden konnten. Die Kinder beteten und dankten allen Wohltätern und Helfern des Hl. Nikolaus.

Indien

▪ Trotz des Pandemiejahres waren die Schwestern froh, bei den Menschen sein zu können und ihre Herzen auf die Feier der Geburt Christi vorzubereiten. Die Bagbasa-Gemeinschaft im Bundesstaat Tripura ging zusammen mit den Gemeindemitgliedern zum Sternsingen in die benachbarten Dörfer. Sie luden auch die Gemeinschaft der Bethanien-Schwestern ein, sich ihnen anzuschließen; das war zuvor noch nicht geschehen. Beide Gemeinschaften wechselten sich ab, um für die Familien zu beten.  Die Menschen zeigten ihre Freude und ihr Glück. Die Gemeinschaft nahm auch am vorweihnachtlichen Jugendprogramm teil, zusammen mit anderen Ordensleuten der Pfarrei. Die Anwesenheit der Ordensleute hatte eine große Wirkung auf die Jugendlichen, sie schlossen sich auch beim Gebet und dem Austausch von Weihnachtsgeschenken den Ordensleuten an.  Zum ersten Mal wurde eine lebende Weihnachtskrippe in der Pfarrei organisiert. Sr. Inacinha begleitete die Teilnehmer in die Nachbardörfer und die Stadt Dharnanagar. Zusammen mit zwei Pfarrgemeinderatsmitgliedern kümmerte sie sich darum, kurze Weihnachtsbotschaften in Englisch zu überbringen, während die beiden Pfarrgemeinderatsmitglieder die Botschaften in Bengali und Ranglong-Sprache überbrachten. Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates dankten und sagten, dass die Anwesenheit der Schwestern Schwung und Enthusiasmus in die Vorbereitung des Weihnachtsprogramms in diesem Jahr gebracht habe.

▪ Am 20. Dezember nahm Sr. Rajini Kandula von der St. Joseph Kommunität, Raipur, am Jugendseminar in der Kapa Pfarrkirche teil.

▪ Obwohl dieses Jahr die Weihnachtsfeier still war, sahen wir, wie die Hoffnung geboren wurde, um die Welt zu erlösen.  Die Gemeinschaft des Provinzialats in Bangalore war von Freude und Liebe am Ereignis des Weihnachtsfestes erfüllt, als die gesamte Gemeinschaft am Vorabend von Weihnachten zusammen mit den Gemeindemitgliedern in der Pfarrei an der Eucharistiefeier teilnahm. Dies ermöglichte es, unsere Weihnachtswünsche der Liebe Christi mit allen anderen zu teilen. In unserer Gemeinschaft hatten wir eine Prozession mit dem Jesuskind zur Krippe, gefolgt von einem kurzen Gebet und die Schwestern sangen voller Freude Weihnachtslieder und feierten die Geburt Christi. Jede Gemeinschaft hatte ihre eigene Weihnachtsfeier, teilte ihre Freude, Liebe und Geschenke miteinander und nahm auch an unterschiedlichen Weihnachtstreffen teil.

Wir gedenken unserer verstorbenen Schwestern

Sr. Vincenta Kopowski SAC  * 01.09.1929  25.12. 2020  Deutschland

Sr. Mariola Klekowska SAC  * 22.02.1960  27.12.2020  Polen

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)