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Oktober 2020

Rom

▪ Am Vorabend des Festes des hl. Franziskus unterzeichnete Papst Franziskus seine dritte Enzyklika "Fratelli Tutti", ein Dokument über Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft, die am folgenden Tag veröffentlicht wurde. Die Enzyklika ruft zu mehr menschlicher Geschwisterlichkeit und Solidarität auf und ist ein Plädoyer für die Ablehnung von Kriegen. Dieses Ereignis fand in Assisi am Grab des hl. Franziskus statt.

▪ Das junge italienische Computergenie Carlo Acutis, der im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb und sein Leiden für den Papst und die Kirche aufopferte, wurde am 10. Oktober in der Basilika St. Franziskus von Assisi, den er so sehr liebte, selig gesprochen. Seit seiner Kindheit richtete er seinen Blick in der Eucharistie auf Jesus, wobei er oft sagte: "Die Eucharistie ist mein Weg zum Himmel." Er ist ein lebendiges Beispiel für Teenager und Menschen, die Computer nutzen.  

▪ Die Mitglieder der Kommission "Brücke der Einheit" und die beiden Generalräte der pallottinischen Schwesterngemeinschaften kamen am 1. Oktober über Zoom zusammen. Bei diesem Treffen tauschten sich die Mitglieder über die konkreten Maßnahmen aus, die in den verschiedenen Provinzen zur Errichtund der Wiedervereinigung und für die gegenseitigen Beziehungen ergriffen wurden, sowie über die Herausforderungen und Hoffnungen. 

▪ Am 8. Oktober fand im Generalat der Missionspallottinerinnen das zweite Treffen der beiden Generalräte der pallottinischen Schwesterngemeinschaften CSAC und SAC statt. Gemeinsam teilten sie die Ergebnisse der Sitzung der Wiedervereinigungskommission und planten verschiedene Aktivitäten für die weitere Entwicklung und Zusammenarbeit.

▪  Am 13. und 14. Oktober organisierte der Generalrat über ZOOM ein internationales Treffen der Formationsleiterinnen unserer Gemeinschaft. Es nahmen 24 Ausbilderinnen teil aus den verschiedenen Provinzen; darunter waren 4 Provinzoberinnen: aus Deutschland, Tansania, Belize und Indien sowie die Regionaloberin von Ruanda/Kongo. Die Teilnehmerinnen reflektierten über die verschiedenen Aspekte der Ausbildung und teilten dazu ihre Anliegen. Vielen Dank an Sr. Josephine D'Souza, Generalvikarin, die für die Ausbildung in der Kongregation verantwortlich ist, und auch an die Ausbilderinnen für ihren Einsatz in diesem wichtigen Bereich der "Verwandlung des Herzens für Christus“ (siehe webside).

▪ Die pallottinische Familie feierte den 17. Jahrestag der Errichtung der Vereinigung des Katholischen Apostolats als internationale Vereinigung von Gläubigen. Die Heilige Messe wurde am Vorabend des Allerheiligenfestes von P. Jacob Nampudakam, Generalrektor der Gesellschaft des Katholischen Apostolats und kirchlicher Assistent der Vereinigung des Katholischen Apostolats, geleitet. In seiner Predigt hob P. Jacob das Leben der Heiligen und die Berufung, Heilige zu werden, hervor, indem er über das Thema des Tages sprach, dass alle berufen sind, Heilige zu sein und dem Weg der Heiligkeit zu folgen. Nach der Predigt erneuerten alle anwesenden Mitglieder der Unio ihre apostolischen Versprechen. Der Chor für die Liturgie wurde von Herrn Corrado Montaldo geleitet.

Deutschland/brasilien

▪ In Timbiras ist der Monat Oktober immer ein Monat der Novenen vor den Patronatsfesten der Stadtteilkapellen. D.h. die aktiven Katholiken sind auf den Beinen und nehmen jeweils an 9 Gottesdiensten und dann dem Jahresfest des/der jeweiligen Heiligen teil. Es sind im Oktober der hl. Franziskus (4. 10.); Nossa Senhora Aparecida (12. 10); Nossa Senhora dos Remédios, die Hauptpatronin der ganzen Pfarrei  (22. 10.). Bei der Gestaltung und Durchführung sind unsere Schwestern immer in vielfacher Weise beteiligt.

In diesem Jahr fanden die Festgottesdienste im Freien statt - mit dem Altar gut sichtbar auf einem Lastwagen und mit der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen für die Gesundheit.Normalerweise gibt es dabei begleitend viele Aktivitäten und Essensverkauf, was zum Unterhalt der Kapellen/Kirche beiträgt. Dies wurde in diesem Jahr wegen der Covid Ansteckungsgefahr unterlassen. 

Die morgendlichen Sonntagsgottesdienste in Timbiras werden auf Facebook übertragen und P. José Wasensteiner SAC verschickt jeden Tag eine Meditation zum Tagesevangelium an seine Pfarrmitglieder.

Tansania/Sambia                                                                                                            

▪ Am 18. Oktober begrüßte die Siuyu-Gemeinschaft Sr. Marie Chantal Mukamana und drei Postulantinnen aus Ruanda, die sich auf dem Weg zum Internationalen Noviziat in Arusha befanden. Am selben Abend feierten die Schwestern eine Abschiedsfeier für ihre eigenen sechs Postulantinnen. Zwei Tage später reisten die neun Postulantinnen in Begleitung von Sr. Marie Chantal und Sr. Agnes Joseph Ganus, der Postulasbegleiterin von Tansania, nach Arusha, wo sie in Kürze ihr Noviziat  beginnen. Sr. Angelina Kambugu, die Regionaloberin von Ruanda-Kongo, kam ebenfalls mit zwei Postulantinnen aus Ruanda. Bald wird die Gruppe von elf Postulantinnen in das Internationale Noviziat aufgenommen. Mit dankbaren Herzen loben und danken wir Gott für das Geschenk neuer Berufungen.

▪ Die Situation von Covid-19 in England ist schwierig. Der größte Teil des Nordens befindet sich im Lockdown. Gott sei Dank ist das Virus nicht in das Altersheim oder unseren Konvent eingedrungen, aber wir alle isolieren uns selbst und folgen den strengen Richtlinien der Regierung. Leider mussten wir das Park Mount Home wieder für Besucher schließen. Das ist sehr hart für die Bewohner. Die Angehörigen können Kontakt aufnehmen, indem sie vor ihrem Fenster stehen, oder wenn es nicht kalt ist, können sie draußen sitzen, während sie Abstand halten und Masken und Schutzkleidung tragen.

▪ Letzte Woche bekam das Personal einen zusätzlichen Motivationsschub, als Park Mount für die Great British Care Awards nominiert wurde. Es wurde als das beste Pflegeheim im Nordwesten nominiert. Wir gratulieren unseren Mitarbeitern herzlich zu ihrem Engagement und ihrem fürsorglichen Dienst an den gebrechlichen und hilfsbedürftigen älteren Menschen.

USA  

▪ Wie in vielen anderen Ländern haben wir einen Anstieg der positiven Covid-19-Tests.  In allen 55 Grafschaften West Virginias gibt es heute mehr Fälle als zu Beginn der Pandemie.  Unser St. Mary's Medical Center hat für unsere Patienten zu diesem Zeitpunkt wieder eine „Keine-Besucherregelung“ erlassen. Dies ist eine Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Wir beten, dass es bald einen Impfstoff geben wird, der diesem gefürchteten Virus ein Ende bereitet.

▪ Nach 20 Jahren wird unser Konvent, unser Wohnhaus und unser Gästehaus in Huntington bald ein "Make-over" unserer Heizungs- und Klimaanlage erhalten, die detailliertere und neue Veränderungen benötigt. Nicht nur wir Menschen altern, auch unsere Umgebung und unsere Wohnungen altern und müssen aufgewertet werden. 

▪ Sr. Francesca Lowis, unsere Formationsleiterin, sprach ein Gebet für unsere bevorstehende Präsidentschaftswahl am 3. November. Der Gebetsgottesdienst wurde ausgerichtet von der Leadership Conference of Women Religious (Leitung der Vereinigung der Ordensfrauen), die vorschlug, dass wir alle für Gottes besonderen Segen und die Führung des Heiligen Geistes am 3. November 2020 beten sollten.  Sr. Francesca schlug vor, dass wir  gemeinsam in unseren Gemeinschaften um dieses Anliegen beten.                                     

Belize

▪ Pater Antonio (ein SOLT-Priester) leitete eine virtuelle Exerzitienreihe für die Lehrer des Pallotti-Gymnasiums. Die Zeit diente dem Gebet, der Besinnung und der Diskussion. Das neue Schuljahr begann virtuell am 5. Oktober. Für die neue Form des Lernens braucht es Geduld und Gottes Führung.

▪ Die Jugendkoordinatorin für die Diözese Belize City und Belmopan, Frau Miriam Juarez, bat Sr. Kerry SCN und Sr. Alicia Buddan SAC, um Hilfe bei der Planung von Exerzitien für die JugendleiterInnen verschiedener Jugendgruppen. Da es nicht möglich war, die belizianischen Jugendlichen persönlich zu erreichen, wurden am 3. Oktober virtuelle Exerzitien für die Jugendleiterinnen und Jugendleiter durchgeführt. Das Thema war "Jünger sein und Zusammenarbeit". Der Tag endete mit einer ansprechenden Liturgie, die von Pfr. Milicet Mathurin, einem jungen Priester aus Haiti, der in Belize arbeitet, gefeiert wurde.

▪ Miss Socorro Mai, unsere Kandidatin aus Orange Walk, erhält ihren geistlichen und englischen Unterricht virtuell von Sr. Margaret Gongora und Sr. Adalberta Chuc. Die Schwestern haben auch virtuell mit Ehevorbereitungsseminaren begonnen.

Südafrika

▪ Der Monat Oktober steht im Zeichen der Nationalen Ernährungswoche und der Sensibilisierung für psychische Gesundheit.

▪ Theresa Swanepoel, unsere Diätassistentin im St. Joseph's Home und ihr Kollege taten sich zusammen, um in der letzten Woche bei einer Veranstaltung zur Aufklärung über psychische Gesundheit, über den Einfluss von Ernährung zu sprechen. In stressigen Zeiten sehnen sich manche Menschen mehr als sonst nach ungesunder Nahrung, wie zuckerhaltigen, salzigen, fettigen, behandelten Lebensmitteln oder Fertigprodukten usw. Andere verlieren ihren Appetit oder der Appetit nimmt dramatisch zu. Dies wirkt sich auf die Stimmung, die Gewichtskontrolle, die Haut und das allgemeine Wohlbefinden aus. Die Mitarbeiter waren froh, an dieser Schulung teilnehmen zu können, um mehr Wissen darüber zu erlangen, wie man Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, helfen kann.

Indien                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               ▪ Sr. Helen Lourdusamy, Provinzoberin, nahm an einem Online-Treffen der Höheren Oberinnen, die in der Diözese Agartala, Tripura, arbeiten, mit Bischof Lumen Monteiro teil. Dies diente den Vorbereitungen auf die bevorstehenden Silberjubiläen sowohl der Diözese als auch des Bischofs. 

▪ Unsere Schwestern in der Nordost-Mission haben das Rosenkranzgebet im Oktober auf kreative Weise organisiert. In der Gemeinschaft von Twichakma zogen die Schwestern von Haus zu Haus, um zu beten, während die Gemeinschaft von Bagbasa eine Rosenkranzprozession organisierte, an der etwa tausend Menschen mit brennenden Kerzen teilnahmen. Der Tag wurde mit dem eucharistischen Segen abgeschlossen.

▪ Der Errichtungstag der Unio wurde sowohl in der Pfarrei als auch in unserer Gemeinde in Raipur gefeiert. Die Mitglieder der Unio nahmen an der Eucharistie teil, die von den Pallottinerpatres gefeiert wurde. Im Anschluss daran gab es ein gemeinsames Essen.

Ruanda/Demokratische Republik Kongo

▪ Sr. Angeline Kambugu, die Regionaloberin empfing am 9. Oktober in Ruhango, die 6 Kandidatinnen, die in das Postulat aufgenommen werden sollten. Während der Zeremonie wünschte Sr. Angeline den Kandidatinnen, dass sie offen für die Führung des Heiligen Geistes sind, um zu erkennen, ob sie Christus nachfolgen wollen.

▪ Anlässlich des Weltmissionssonntags organisierte die Pfarrei St. Louis in der Diözese Vannes, Frankreich, eine heilige Messe unter Teilnahme verschiedener Nationalitäten, bei der jeder eingeladen war, etwas einzubringen, zum Beispiel ein Gebet in seiner/ihrer eigenen Sprache. Unsere Schwestern, Sr. Consolée Mukayirabuka, Sr. Katharina Nikuze und Sr. Perpétue Nyiramahoro aus Quistinic brachten sich ein, indem sie am Ende der Messe ein Sendungslied in Kinyarwanda sangen. Es war eine sehr schöne Feier für alle die anwesend waren!

▪ Endlich sind die Kirchen in Uganda geöffnet, nachdem sie sechs Monate lang wegen der Covid-19 Pandemie geschlossen waren. Unsere Schwestern in Kyabakuza sind Gott dankbar, dass sie in ihrer Pfarrei wieder an der Messe teilnehmen können. Der erste Sonntag war sehr aufregend, da sich die Gläubigen zum ersten Mal wieder trafen, um gemeinsam zu beten.

Polen

▪ Am 30. September 2020 begaben sich drei Schwestern der polnischen Provinz: Sr.  Elżbieta Lidzbarska, Sr. Elżbieta Malicka und Sr. Paulina Szałek in Begleitung der Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko und der Missionsprokuratorin Sr. Ludwika Jastrzębska nach Spišská Nowa Wieś in die Slowakei, um dort als Sakristanin und Organistin an der Wallfahrtskirche der Barmherzigkeit Gottes und als Gemeindekrankenschwester zu arbeiten (siehe webside).

▪ Am 7. November besuchten die Kinder, die am Polnisch Unterricht von Sr. Karolina Slominska SAC in Grodek (Horodok /Gródek/-Ukraine) teilnehmen, den Friedhof Lychakiv in Lemberg. Die Kinder haben sehr auf diesen Tag gewartet, um Kerzen für die "Lemberger Adler" - Kinder in ihrem Alter, die bei der Verteidigung ihrer Heimat starben - anzuzünden und handgemachte Rosensträuße niederzulegen. Jede Kerze mit weißen und roten Bändern und jede Rose bedeutete ein Gebet und Worte der Dankbarkeit und der Zusicherung: Wir werden euch immer in Erinnerung behalten! Die jungen Pilger besuchten auch den Friedhof der Opfer der Großen Hungersnot in der Ukraine von 1932-1933, bei der drei Millionen Menschen an Hunger starben, und gedachten ihrer im Gebet.

Lasst uns unserer verstorbenen Schwestern gedenken

 Sr.  Kryspina Smentoch SAC   * 27.08.1934  † 14.10.2020  Polen

 Sr.  Zofia Suchecka SAC   * 15.05.1941  † 20.10.2020  Polen

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)