Besucher Zähler

17446395
Seit 2011
17446395

September 2020

Rom

▪ Die Kirche begeht seit 1914 den Welttag der Migranten und Flüchtlinge (WDMR). In diesem Jahr wurde er am 27. September 2020 begangen.  In seiner Botschaft mit dem Titel "Wie Jesus Christus zur Flucht gezwungen" betont der Heilige Vater das Zuhören, Verstehen, Dienen, Fördern und Zusammenarbeiten. Er lud alle Christen ein, für die Migranten zu beten, da sie vor vielen Herausforderungen stehen.

▪ Am 8. September hatten das Generalat und die Procura-Gemeinschaft die Freude, am Jubiläum der Goldenen Profess von Sr. Stella Marotta, CSAC (Generalrätin) in deren Generalat teilzunehmen. Nach der heiligen Messe versammelten sich die Mitglieder der beiden Gemeinschaften im Refektorium und im Namen unserer Kongregation drückte Sr. Izabela Świerad, Generaloberin unseren besten Wünsche aus, indem sie Sr. Stella eine Ikone der Madonna di Strada überreichte. Dieses freudige Ereignis ließ uns den Geist der Zusammengehörigkeit als eine pallottinische Familie erleben.

▪ In der ersten Woche dieses Monats nahm Schwester Izabela per Zoom an der viertägigen Sitzung des GKR der Unio teil. Es war ein intensives, fruchtbares Treffen, und die Mitglieder konnten die konkreten Vorhaben für die Unio-Familie erkennen. Am Ende des Treffens verfassten sie eine Botschaft, die an alle Mitglieder geschickt wurde. Im Anschluss daran nahm sie auch an einem Treffen der drei Generaloberen der Kerngemeinschaften unserer pallottinischen Familie teil, um über rechtliche Fragen der UAC nachzudenken.  

▪ In diesem Monat haben wir uns gefreut, einige Besucher im Generalat begrüßen zu dürfen:  Bischof Jan Ozga, aus der Diözese Doume, Kamerun, und Sr. Fabiana Leitgeber, SAC, polnische Missionarin in Kamerun. Eine Gruppe von Pilgern aus Deutschland, die in der Procura zu Gast waren, besuchte zusammen mit Sr. Maria Landsberger unsere Generalatskapelle, um die Kunst von Herrn Hansing, einem deutschen Künstler, zu bewundern und darüber nachzudenken.

Deutschland

▪ Sr. Rita-Lore Wicklein, die zusammen mit Sr. Christina Schubert und Sr. Mathilde Dierkes (†) vor 40 Jahren unsere missionarische Arbeit im Nordosten Brasiliens begann, hat ihre Erinnerungen niedergeschrieben. Dort gibt sie einen guten Einblick in das Leben der Menschen, in die pastorale und soziale Arbeit sowie in die frühe Entwicklung der Schwesterngemeinschaft. Im September wurde das Manuskript als Buch "Ein Danklied sei dem Herrn" in deutscher Sprache gedruckt.  Die englische und die portugiesische Ausgabe sind auf dem Weg. Wir danken Sr. Rita Lore, Frau Elisabeth Frey und den Mitschwestern, die gemeinsam an der Entwicklung und Fertigstellung dieses wertvollen Werkes gearbeitet haben. 

England /Tansania

▪ Die Schwestern in London begingen am 8. September eine besondere Feier zu Ehren des 100. Geburtstages von Sr. Christine Bohr, dem ältesten Mitglied unserer Kongregation. Der Tag begann mit der Heiligen Messe, die im Konvent gefeiert wurde, und Elsa, eine liebe Freundin aus der Pfarrei, schloss sich den Schwestern zu einem festlichen Mittagessen an. Leider war Sr. Mary McNulty wegen Covid-19 die einzige Schwester aus der Gemeinschaft von Macclesfield, die bei der Feier dabei sein konnte. (Siehe website).

▪ Das Leben in Tansania ist zu seiner alltäglichen Lebensweise zurückgekehrt. Überall gibt es wieder Gottesdienste und Zusammenkünfte. Am 10. September segnete Gott die pallottinische Familie mit vier neuen Priestern und einem Diakon. Die Weihezeremonie fand in der Pfarrei Gallapo statt, dem Delegaturhaus der Pallottiner. Pfarrer Josaphat Lebulu, der emeritierte Bischof der Erzdiözese Arusha, war der Hauptzelebrant. Viele Pallottinerinnen nahmen an diesem freudigen Ereignis teil.

USA

▪ Am 1. September gestalteten die Seelsorgsabteilung und die Missionsabteilung des St. Mary's Medical Center die Segnung des neuen Infusionszentrums.  Einige Mitglieder des Verwaltungsteams von St. Mary's und die Leiter der Dienststellen waren zu diesem Anlass anwesend.  Am 17. September besuchten unser Diözesanbischof Mark Brennan von der Diözese Wheeling-Charleston und Msgr. Eugene S. Ostrowski, Generalvikar, mehrere Abteilungen des St. Mary's Hospital.  Im Rahmen seines Besuchs traf der Bischof mehrere Mitarbeiter und das Führungsteam. Später nahmen wir alle an einer kurzen Andacht teil und erhielten seinen Segen. Der Bischof besuchte auch den 5. Stock, wo er die Schwestern traf, die auf unserer Krankenstation leben.

▪ Das neue Schuljahr hat an unserem Pallotti-Gymnasium aufgrund von COVID-19 kompliziertere, gemischte Stundenpläne, teils auf dem Schulgelände, teils online.  Die jährliche Spendenaktion der Schule "Krabbenfest" war in diesem Jahr ein "Drive-Through". Die Leute kauften die Krabben aus ihren Autos heraus und nahmen sie mit für eine Feier zu Hause.  Die Schwestern nahmen auch daran teil und luden Gäste ein, sich ihnen im Konventsgarten anzuschließen.

▪ An manchen Samstagen schließen sich unsere Schwestern aus Laurel einer Gruppe der Kolumbusritter an, die vor unserer Marienstatue im Freien den Rosenkranz für das Ende der Pandemie beten. Das Pfarrfest findet am Fest Maria Geburt statt.  Anstelle des üblichen Gemeindepicknicks bat der Pfarrer die Gemeindemitglieder, in ihrem Haus einen Geburtstagskuchen für Maria zu backen.  Außerdem stellte er in der Nähe des Altars einen Korb auf, in dem die Gemeindemitglieder Geburtstagskarten für Maria einwerfen konnten.  

Belize

▪ Anfang September wurde Belize durch den Hurrikan Nana der Kategorie 1 gefährdet.  Gott sei Dank richtete der Hurrikan bei uns keine größeren Schäden an, jedoch wurden die Bauern hart getroffen. Als Antwort auf den Apell der Kirchenleitung von Belize, organisierten die Schwestern zum Dank für den Schutz eine Prozession mit brennenden Kerzen zur Schulgrotte und beteten dort den Rosenkranz. Das Video dieser Aktion wurde an alle Familien geschickt, die von zu Hause aus mit ihnen gemeinsam beteten. 

▪ In der Gemeinschaft von Nazareth war Sr. Catarina Tush damit beschäftigt, 25 SchülerInnen auf die Erstkommunion vorzubereiten, von denen 4 auch getauft wurden. Sr. Ester Paau fuhr in die benachbarte Umgebung, um den Kindern bei ihren Schularbeiten zu helfen, und Sr. Gabriele Johnson schloss sich online den "Women of Strength" (Starke Frauen) bei einem Gebetstreffen an, die um den Schutz vor dem Hurrikan und Covid-19 beteten.

Südafrika

▪ Am 23. September feierte das St. Joseph's Home sein 85-jähriges Bestehen. Aufgrund von Coronavorschriften wurde die Feier mit einem einfachen Gebet und ohne Besucher durchgeführt. P. Nkululeko Qokolo, der Kaplan von St. Joseph's, gab inspirierende Betrachtungen zum Thema Dankbarkeit, und Frau Christelle Cornelius - Geschäftsführerin des St. Joseph's Home - dankte den Schwestern für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Liebe zu den hilfsbedürftigen Kindern. Dann gingen alle in einer Prozession zu einer Tafel, wo die MitarbeiterInnen verschiedene Botschaften aufschrieben, die das Vertrauen in Gott zum Ausdruck bachten.

▪ Im Vinzenz-Pallotti-Konvent in Pinelands feierten die Schwestern den 98. Geburtstag von Schwester Apollonia Deschang. Es war überraschend und herzerwärmend, die Freude von Schwester Apollonia zu sehen, da sie seit mehr als 13 Jahren bettlägerig ist. Wir sind in vielerlei Hinsicht gesegnet, Schwester Apollonia bei uns zu haben. Durch ihre salomonische Weisheit gibt es immer wieder überraschende Aussagen und sie trägt so zur Erheiterung in der Gemeinschaft bei. Sie ist emotional eng mit der Gemeinschaft verbunden.

Polen

▪ Am 16. und 17. September organisierte Sr. Ludwika Jastrzebska, Missionskoordinatorin der polnischen Provinz, einen Workshop zum Thema Fundraising. Dies ist eine Methode, Menschen zu suchen, die die apostolische Arbeit der Missionarinnen materiell unterstützen können.  Herr Szczepan Kasinski, EFA-zertifizierter Fundraiser, erläuterte die Bedeutung und die Möglichkeiten des Fundraisings.  An dem Treffen nahmen folgende Personen teil: die Provinzoberin und die Ökonomin, Missionarinnen: Schwestern, die sich auf Russland und eine neue Mission in der Slowakei vorbereiten, und Schwestern aus dem Missionszentrum. Die Teilnehmerinnen wurden bereichert und erhielten neue Anregungen zur Zusammenarbeit, um das Charisma unseres Gründers zu verwirklichen.

▪ Schwester Urszula Kłusek nahm an Gebetstreffen teil, welche der Mutter Gottes gewidmet waren. Das erste Treffen fand am 12. September statt, am Fest Maria Namen. Schwester Urszula leitete eine Gruppe von Laien in der Pfarrei St. Barnabas der Apostel in Warschau, die eine besondere Verehrung Mariens pflegen. 

Die andere Gruppe, die "Arbeits-Gemeinschaft", hatte ihr erstes Treffen in der Pfarrei Christkönig in Danzig. Als Antwort auf die Zeichen der Zeit, versammelte Sr. Urszula Menschen, die an verschiedenen physischen, mentalen und seelischen Erkrankungen leiden, um zusammen zu beten und tiefe spirituelle Erfahrungen zu machen.

Schweiz

▪ Am 9. September feierten Sr. Maternis Schuler und Sr. Hieronyma Wrobel ihr 65-jähriges Professjubiläum.  In Dankbarkeit für ihre Berufung und ihren Dienst wurde die Eucharistie, zusammen mit P. Adrian Willi, SAC, gefeiert. Seine Predigt, über die Schriftstellen "Gott gab uns den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit" (2 Tim 1,6f) und die Seligpreisungen (Matthäus 5), war eine Ermutigung für die Jubilarinnen, ihre Angehörigen und uns alle. Möge das Wort Gottes, das uns heute alle berührt hat, uns in unserem täglichen Leben begleiten. Wir geben diesen gelungenen reichen Tag in Gottes Hände zurück!

Indien

▪ Wir danken Gott, dass wir Zeugen eines weiteren Meilensteins im Leben unserer Provinz Maria, Mutter der Göttlichen Liebe, in Indien sein durften. Am 8. dieses Monats wurde in Bagbasa die zweite Gemeinschaft der Missionspallottinerinnen in der Diözese Agartala, Tripura, errichtet. Tripura liegt etwa 150 km von Twichakma entfernt, wo die erste Gemeinschaft gegründet wurde. Die drei Schwestern: Inacinha Fernandes, Bimla Barla und Tarcila Kerketta wurden ausgesandt, um zusammen mit den Heilig-Kreuz-Patres im Bildungs- und Pastoraldienst zusammenzuarbeiten. Lumen Monteiro, der Bischof von Agartala, leitete zusammen mit 13 Priestern der Heilig-Kreuz-Kongregation die Eucharistiefeier. Später segnete der Bischof das provisorische Konventsgebäude und erteilte der neuen Gemeinschaft seinen Segen. Jetzt haben wir elf Gemeinschaften in Indien. (Siehe website)

▪ Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Bestehens in Bangalore seit 1995 wurde unser gesamter Gebäudekomplex des St. Vincent Krupa Konvents, das Provinzialat, überflutet. Dies geschah durch die starken Regenfälle in der Nacht des 8. September. Es war ein großer Schock zu sehen, wie der gesamte Komplex voll Wasser war und auch den Obst- und Gemüsegarten zerstörte. Es dauerte fast eine Woche, bis das Wasser nachließ und wir unser normales Leben wieder aufnehmen konnten. 

Ruanda

▪ Am 5. September feierten wir mit dem liturgischen Gedenken an die hl. Mutter Theresa von Kalkutta, der Schutzpatronin der Maitri-Bewegung, den Tag der Schulpatenschaften.  An diesem Tag sorgten unsere Schwestern auch für arme Familien, mit Essensausgabe, Beratung und geistlicher Unterstützung.

▪ In unserer Gemeinschaft von Quistinic, Frankreich, sind wir langsam wieder in das alltägliche Leben mit unseren Apostolaten eingestiegen. Trotz der Pandemiebestimmungen konnten wir Sr. Maria Goretti Nyabyenda aus Belgien und Sr. Josephina M. Nyirandaboneye aus Paris (Osny) willkommen heißen. Gemeinsam hielten wir unsere jährlichen Exerzitien in Ploërmel, im Mutterhaus der Kongregation der Christlichen Brüder. Während dieser Exerzitien erneuerte Schwester Josephina M. Nyirandaboneye ihre Gelübde.                       

Lasst uns unserer verstorbenen Mitschwester gedenken

Sr. Rita Büdenbender  * 20.08.1934  † 17.09.2020   Deutschland

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)