Besucher Zähler

17391479
Seit 2011
17391479

Juli/August 2020

Rom

Liebe Schwestern und Brüder in der pallottinischen Familie, liebe Freunde

 Ein dankbares Herz ist ein dankendes Herz, ist ein freudiges Herz!

Mit diesen Worten möchte ich Ihnen meine Freude und meine Dankbarkeit für die vielen Wünsche, Karten, Briefe und Geschenke zum Ausdruck bringen, die ich anlässlich meines Namenstages erhalten habe. Ich danke Ihnen für Ihre Gebete, Ihre Unterstützung, Ihre Worte der Ermutigung und jedes Zeichen der Liebe und Freundschaft. Ihr Glaube, Ihre Einheit, Ihre geistliche und physische Präsenz haben mich wirklich gestärkt.  Der 3. September war in der Tat ein schöner Tag mit vielen freudigen Überraschungen. Er wird sicherlich in meinem Herzen bleiben. Ich danke Ihnen. 

                                                                          Mit einem Gebet              

 

- Sr. Izabela Świerad SAC

▪ Papst Franziskus appellierte erneut an alle Christen zu einem neuen Dialog darüber, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. In Anbetracht dieses Aufrufs trafen sich hier in Rom die Präsidenten des Rates der Europäischen Bischofskonferenz (CCEE) und der Konferenz Europäischer Kirchen (CEC) zu einem gemeinsamen Treffen und luden die Gläubigen zur Teilnahme an der Initiative Zeit der Schöpfung vom 1. September bis zum 4. Oktober ein. Sie wird unter der Überschrift Jubeljahr für die Erde gefeiert, genau in diesem Jahr, das den fünfzigsten Jahrestag des Earth Day markiert. In der Heiligen Schrift ist ein Jubeljahr eine heilige Zeit des Gedenkens, der Rückkehr, der Ruhe, der Erneuerung und der Freude.

▪ Im Juli freuten sich die Schwestern aus der Generalats- und Procura-Gemeinschaft über die Rückkehr von Sr. Izabela Świerad, Generaloberin, die wegen der Reisebeschränkungen wegen Covid-19 vier Monate lang in den USA festsaß. Wenige Tage nach ihrer Ankunft hatte sie verschiedene Treffen: Online-Treffen mit Generaloberinnen aus verschiedenen Ländern, mit der UISG-Präsidentin, mit Generaloberin Sr. Ivete Garlet CSAC und P. Jacob Nampudakam SAC, Generalrektor. Diese Begegnungen dienten dazu, sich gegenseitig über die gegenwärtige Situationin der Kirche, in der Welt und in den verschiedenen Ordenskongregationen auf dem Laufenden zu halten und die Zukunft unserer Kongregation zu planen. 

▪ Am 31. Juli nahm die Gemeinschaft der Generalprokura Abschied von Frau Rita Ponziani, die nach 42 Jahren treuen Dienstes ihre Arbeit bei uns beendet hat und ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten ist. Wir feierten die Heilige Messe in der Kapelle der Procura, der Pater Jaroslaw Rochowiak, SDB, vorstand, unter Teilnahme des Mitarbeiterteams, der Familienmitglieder und Freunde von Frau Rita Ponziani. Sr. Magdalena Pinto, die Oberin, hatte zusammen mit ihren Schwestern eine schöne Liturgie und eine anschließende kleine Feier vorbereitet. Am Ende drückte Sr. Izabela Świerad im Namen der ganzen Kongregation ihre herzlichen Dankeswünsche an Frau Ponziani aus, ihre Anerkennung und Dankbarkeit für ihren Dienst, ihre Mit-Sorge, ihr Engagement und alles Gute, das sie den Gästen und den Schwestern geschenkt hat.

▪ Im August haben die Gemeinschaften des Generalats und der Prokura anlässlich verschiedener marianischer Feste an unserer Gartengrotte und auf dem Petersplatz den Rosenkranz für die Anliegen unserer Kongregation, für die Schwestern, die ihr Professjubiläum feierten, und für die Anliegen der Welt gebetet.

Deutschland
▪ Am 15. August 2020 feierten wir in Limburg das Professjubiläum von acht Mitschwestern: 70 Jahre Profess: Sr. Agnes Leinweber, Sr. Amanda Jobst, Sr. Aquilina Aumann und Sr. Johanna Oberreuter; 65 Jahre: Sr. Vincenta Kopowski; 60 Jahres: Sr. Adelgund Gemander, Sr. Augustine Weber und Sr. Ingrid Salzer. Im Innenhof des Hauses Felizitas feierte Pfr. Heinz-Walter Barthenheier die heilige Messe mit uns, so dass alle Schwestern in Limburg daran teilnehmen konnten. Unter Corona-Bedingungen ein solches Fest der Gemeinschaft zu begehen, fühlt sich fremd an: ohne Mitschwestern aus anderen Kommunitäten, ohne Angehörige und Freunde, ohne persönliche Gratulation und ohne Mahlzeiten in großer Runde. Dennoch konnten alle Herzen froh in die Lob- und Dank-Lieder einschwingen, die ein Trompeter spielte. 

▪ Am 1. August feierten unsere Schwestern in Timbiras/Brasilien das 40-jährige Jubiläum in Brasilien, ihr missionarisches Engagement im Nordosten ihres großen Landes. Nur etwa 100 Personen konnten sich versammeln - entsprechend den Vorschriften während der dort derzeit entfesselten Corona Pandemie. Gemeinsam dankten sie Gott für die wertvolle Zeit von 40 Jahren des Zeugnisses, des Glaubens und der Liebe. Als besonderes Zeichen dafür, dass Gott den Missionsweg unserer Schwestern immer begleitet hat und auch heute noch ruft, hatte die Gemeinde die Freude, die erste Profess von Sr. Josinalda Machado Oliveira Coelho zu erleben. Sr. Maria Avaní Sousa da Silva, als Delegierte der Provinzoberin, Sr. Astrid Meinert, nahm die Gelübde entgegen. Aufgrund von Reisebeschränkungen konnte niemand von der Provinzleitung anwesend sein. Sr. Avani dankte allen, die durch ihr Gebet, ihre Freundschaft und die materielle Unterstützung von sozialen Projekten an dieser langjährigen Entwicklung teilgenommen haben. Sr. Josy dankte auch allen, die ihr bisher in ihrem Ausbildungsprozess geholfen hatten, und erwähnte die Schwestern in Brasilien, Deutschland, Belize, Tansania und die Schwestern des Katholischen Apostolats in Sao Paolo.

Schweiz

▪ Im Monat Juli 2020 erlebten wir die seltene Freude, an einer Priesterweihe teilzunehmen.  Unser Bischof Markus Büchel, Bistum St. Gallen, hielt die Priesterweihe mit großer Freude.  Eine zusätzliche Freude und Dankbarkeit ist die Tatsache, dass der Neupriester im Bistum St. Gallen in der Pfarrei-Seelsorge wirken wird. Für die pallottinische Familie ist es ein besonderes Geschenk, dass Kiran Gottipati Mitglied der Gemeinschaft der Pallottiner, in der Schweizer Provinz ist. Auch die Leute freuen sich sehr, zumal sie Kiran bei seinen seelsorgerlichen Aufgaben als Diakon kennen lernen durften. Wir hörten bereits von zwei Familien, die ihr neugeborenes Kind Kiran nennen. Der Name bedeutet: Lichtstrahl.

Pater Kiran ist allerdings auch mit etwas sehr Schmerzlichem konfrontiert: Sein Vater hatte alle Vorbereitungen getroffen, von Indien in die Schweiz zu reisen, um an der Priesterweihe seines Sohnes im Mai 2020 teilzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Priesterweihe um einige Wochen verschoben werden. In dieser Zeit starb der Vater.

Über Live-Streaming konnte die Familie in Indien an der Priesterweihe teilnehmen. Es gab sehr bewegende Momente, besonders dann, als der neu geweihte Priester seine Mutter und seine Geschwister in seiner Muttersprache grüßte; dann zeigte er mit dem Finger zum Himmel und schickte dem Vater einen Gruß und Dank. 

▪ Sr. Daniela Vreni Schumacher wird ab 1. September 2020 einen neuen Wohnsitz in Bernhardzell einnehmen. Der Grund für den Umzug ist der Rückbau der bisherigen Wohnung.

Die Adresse lautet: Sr. Daniela Schumacher, Kirchstrasse 19, CH-9304 Bernhardzell.

England

▪ Wir danken Gott, dass unser Park Mount Altenheim und das Keele Crescent Respite Centre in Macclesfield mit fast fünfzig Bewohnern bisher vor Covid-19 beschützt wurden. Wir schätzen es und danken unseren Mitarbeitern, die verantwortungsbewusst gehandelt und alle Vorschriften der Regierung und der Gesundheitsbehörden strikt befolgt haben, um die Sicherheit unserer Bewohner zu gewährleisten. Der Lockdown ab März war eine stressige und schwierige Zeit für alle, vor allem für die Bewohner mit Demenz. Sie konnten nicht verstehen, warum ihre Familien sie nicht besuchten. Seit dem 1. August wurden die Vorschriften gelockert. Jetzt können Besucher ihre Angehörigen für kurze Zeiträume, aber unter strengen Auflagen, treffen.

▪ In unserer kleinen Gemeinschaft in Macclesfield feierten wir am 3. August den 92. Geburtstag von Sr. Hedwig Kaiser und am 15. August das 65-jährige Professjubiläum von Sr. Jucunda Kutsch. Monatelang hatten wir keine Gelegenheit, zur heiligen Messe zu gehen, aber wir waren dankbar, jeden Tag einen Gottesdienst mit Kommunionfeier im Heim für die Schwestern und die kleine Gruppe der katholischen Bewohnerinnen und Bewohner haben zu können. Wir haben auch über das Internet an der Messe teilgenommen. Mitte Juli durften die Kirchen in England geöffnet werden, aber unter sehr strengen Vorschriften. Wir sind dankbar, dass wir in unserer Pfarrei wieder zur Messe gehen können.

Tansania                                                                                                               

▪ Mit tiefer Trauer haben wir am 22. August die Nachricht vom Tod von P. Victor Cyprian Sanka, SAC, erhalten. Pater Victor litt seit fast zwanzig Jahren an Herzproblemen. Er fühlte sich besser und machte Heimaturlaub, wobei er nach wenigen Tagen schwer krank wurde und im Krankenhaus starb. Viele Pallottinerinnen aus den Gemeinschaften Siuyu und Arusha nahmen an der Trauermesse teil, die von Bischof Edward Mapunda aus der Diözese Singida zelebriert wurde. P. Victor wird wegen seiner Freundlichkeit, Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit in Erinnerung bleiben. Möge er in Frieden ruhen. Amen.

▪ Der 30. August war ein großer Tag für uns in der Pfarrei Siuyu. Der Generalvikar, P. Francis Lyimo, hat ca 150 Schülern das Sakrament der Firmung gespendet. Unsere Schwestern nahmen sich Zeit, sie mit Katechese und Glaubensbildung vorzubereiten. P. Francis betonte in seiner Predigt, dass die Familie der beste Lehrer ist und eine große Rolle bei der Vermittlung des Glaubens spielt. Er sprach auch über die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die alle während ihrer Firmung erhalten haben, und dass alle mit dem Heiligen Geist zusammenarbeiten müssen, um alle Gaben, die der Heilige Geist ihnen gegeben hat, zu entfalten. Nach der Heiligen Messe gab es eine  Erfrischung im Pfarrsaal.

USA

 ▪ Am 6. Juli nahm der Provinzrat an einem virtuellen Ratstreffen mit Generaloberin Sr. Izabela Świerad, vor deren Rückkehr nach Rom, teil. Es war schon früher geplant, sie persönlich in Laurel zu treffen, aber wegen der Pandemie, die schon so lange andauert, mussten wir das Treffen auf ein virtuelles Treffen umstellen. Die Tagesordnung, die viele wichtige Themen umfasste, wurde gemeinsam von Sr. Izabela und Provinzoberin Sr. Mary Grace Barile vorbereitet. 

▪ Die Pandemie hat unser Leben und unsere Pläne für die Jubiläumsfeierlichkeiten verändert. Sr. Francesca Lowis (60) reiste nicht wie geplant nach Huntington, um ihr Jubiläum mit Sr. Annette Crnkovich zu feiern, aber es gab für sie in Buckhannon, WV, schöne Überraschungen. Am 15. August kündigte der Pfarrer ihr 60-jähriges Jubiläum in der Kirche vor der Messe an und betete besonders für sie. Am Ende erhielt sie einen besonderen Segen. Neben der physischen Teilnahme des Leitungsteams des St. Joseph-Hospitals waren überraschend geladene Gäste dabei, die virtuell auf einer Großleinwand zu sehen waren, darunter Provinzoberin Sr. Mary Grace Barile und Provinzvikarin Sr. Mary Terence Wall.

▪ Am Samstag, dem 15. August, war das Fest Mariä Himmelfahrt, ein Festtag in St. Mary's. Sr. Annette Crnkovich feierte ihr 75-jähriges Jubiläum sowie ihren Namenstag vom 26. Juli.  Sr. Annette erneuerte ihre Gelübde, und wir alle schlossen uns ihr an und erneuerten ebenfalls unsere Gelübde. Die Gemeinschaft setzte die Feier beim Abendessen fort, und die Schwestern der Krankenstation kamen zu uns in den Konvent.  Sr. Annette hat einen weiteren Meilenstein in ihrem Leben erreicht. Am 25. August wurde sie 96 Jahre alt; die Mitarbeiter der Krankenstation gestalteten ein kleines Fest für unsere Schwester. In stillem Gebet nimmt sie ihre Tage an, und vertieft sie durch die Teilnahme an der täglichen Messe. 

▪ In Laurel, Maryland, begrüßten unsere Schwestern den neuen Pastor, Pfarrer Lawrence Young.  Am Freitag, dem 14. August, feierten unsere Schwestern die Jubiläen von Sr. Karen Lester, 65 Jahre, und Sr. Patrice Wales, 60 Jahre. Pfarrer Lawrence Young und Pfarrer Christian Hübner, Pfarrvikar der Pfarrei St. Maria von den Mühlen, konnten in den Pallotti-Konvent kommen und eine Jubiläumsmesse für beide Schwestern feiern. Pfarrer Christian war der Hauptzelebrant dieser Liturgie.  Im Anschluss an die Messe kamen sie zusammen mit einigen geladenen Gästen zu einem Abendessen in die Gemeinschaft, wo sie alle einen angenehmen Abend verbrachten.  

▪ Die Schwestern Karen, Stella, Danuta, Amutha und Sahaya helfen weiterhin zweimal wöchentlich in der Speisekammer der Pfarrei und packen Kisten, die an diejenigen in der Gegend verteilt werden sollen, die während dieser Pandemiezeit Nahrungsmittel benötigen. Sr. Danuta engagiert sich weiterhin aktiv im Dienst an den Kranken der Pfarrei, und zu Beginn des Schuljahres ist Sr. Karen in der Pallotti Highschool aktiv und nimmt an den Vorbereitungssitzungen teil; Sr. Amutha hilft in unserer Highschool bei den von der CDC und der Gesundheitsbehörde des Bezirks vorgeschriebenen Temperaturkontrollen bei allen, die die Schule betreten, um sicherzustellen, dass diejenigen, die in die Schule kommen, gesund sind. Sr. Sahaya ist jetzt, da das Schuljahr beginnt, wieder an drei Tagen in der Woche im St. Mary's Parish Day Care Center tätig.  

Belize

▪ Trotz der Bestimmungen bezüglich Covid-19 weihten wir am 15. August unser neues Konventsgebäude in Belize-Stadt auf einfache Weise ein. Dies war ein Traum, der ungeachtet all der Schwierigkeiten und Herausforderungen, denen wir während der Bauzeit begegnet waren, in Erfüllung ging. Wir feierten die Heilige Messe und der Bischof der Diözese Belize, Lawrence Nicasio segnete den Konvent. Wir sind unserem Generalrat für seine Unterstützung sehr dankbar, ebenso wie unseren Provinzen, den Organisationen und Wohltätern. Besonderer Dank gilt den Freunden  Pallottis (Laiengruppe) aus Belize City, die dieses Projekt in jeder Hinsicht mit großem Engagement unterstützt haben!

Südafrika

▪ Am 15. August feierten wir das 65-jährige Profeßjubiläum von Sr. Boscona Schämann. Die Heilige Messe wurde von Monsignore Stephen Brislin, dem Erzbischof der Diözese Kapstadt, zusammen mit einigen Pallottinerpatres gefeiert. Sr. Boscona ist eine deutsche Missionarin, die seit 59 Jahren in Südafrika lebt und arbeitet. Wir danken dem Herrn für ihre Missionsberufung, ihren Mut und ihre Liebe, sowie für ihr Zeugnis im täglichen Leben, das unseren jungen Missionarinnen aus Indien und Tansania, die in der südafrikanischen Provinz arbeiten, Kraft gibt. Herzlichen Glückwunsch, Sr. Boscona, für Ihren selbstlosen Dienst als Missionarin und Ihre Beharrlichkeit in Gottes Werk in Afrika! 

Polen

▪ In Gnesen nahm am 16. Juli, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel die Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko während der heiligen Messe, der P. Andrzej Kozakowski vorstand, eine Postulantin in das Noviziat auf. In seiner Predigt stellte P. Kozakowski die geistliche Gestalt einer heiligen Person vor, die in Gott geborgen ist, in ihm lebt und die Schönheit seiner Liebe betrachtet.

▪ Am 4. August feierten in unserem Haus in Danzig sieben Schwestern ihr Ordensjubiläum. Während der Hl. Messe, die von P. Czeslaw Parzyszek SAC geleitet wurde, dankten die Jubilarinnen Gott für ihre Berufung und für das Gelingen ihres Wegs: Sr. Teresa Rut dankte für 70 Jahre Profeß, Sr. Aldona Grondowska, Floriana Doncer und Sylwina Krzyżak für 65 Jahre; - Sr. Alicja Karaś, Sr. Felicjana Litwin und Sr. Barbara Kamieniak feierten den 60. Jahrestag ihrer Profess.

Indien

▪ Obwohl es in einigen Ländern bezüglich COVID 19 entspannter wird, scheint es in Indien jeden Tag schlimmer zu werden. Die Zahl der Betroffenen nimmt im ganzen Land sprunghaft zu. Christus ist unsere Hoffnung. Das gibt uns Mut, uns der gegenwärtigen Situation zu stellen. Jede Gemeinschaft hält in der für sie geeigneten Zeit besondere spirituelle Momente, um zu Gott, der ein Gott des Mitleids und der Barmherzigkeit ist zu beten, damit die von Corona betroffene Menschheit geheilt wird und um Medikamente gegen dieses gefürchtete Virus und gerechte wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen zu finden. Wir nehmen den Schrei und das Leiden der Armen wahr und versuchen, sie zu erreichen, indem wir Essen, Lebensmittel, Medizin und Beratung anbieten, wann immer und wo immer es möglich ist, und zwar von unseren verschiedenen Gemeinschaften aus. Unsere vielen Schwestern, die Lehrerinnen sind, sind mit Online-Unterricht für die Schülerinnen und Schüler beschäftigt. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, müssen die Schwestern gut mit Technologie ausgestattet sein. Es ist ein stressiger Job geworden, der viel Zeit und Energie erfordert.

▪ Trotz dieser schwierigen Zeit organisierte unser Seniorenheim in Mumbai den Elterntag am 26. Juli und den Unabhängigkeitstag am 15. August. Beide Veranstaltungen boten den Bewohnern die Gelegenheit, ihre Talente zur Geltung zu bringen und Kraft zu tanken.

▪ Unser Studentenwohnheim in Bangalore ist seit Juni geschlossen, und die Anmeldung erfolgt nur noch online. Im Laufe der Tage und Monate wird es uns immer klarer, dass wir mit dieser Pandemiesituation fertig werden und den Weg gehen müssen, um eine Emmaus-Erfahrung zu machen indem wir den Tag der Auferstehung suchen.

Ruanda/Kongo

▪ Im Juli/August machten die Schwestern in Ruanda ihre jährlichen Exerzitien in Kibeho. Das Thema lautete: Für mich ist Christus das Leben (Phil 1,21). An einem Tag im August gingen die Schwestern der Gemeinschaft Masaka in die Diözese Ruhengeli, um die Familien unserer Schwestern zu besuchen, die aus dieser Gegend stammen. Vom 18. bis 22. August sind fünf Kandidatinnen zu ihrem letzten Vorbereitungsseminar gekommen. Diese Kandidatinnen bereiten sich darauf vor, die religiöse Ausbildung in unserer Kongregation zu beginnen.

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. M. Lidwina Dietz SAC  * 03.09.1933  13.07.2020  England

Sr. M. Agnieszka Otta SAC  * 10.02.1928  14.07.2020  Polen

Sr. M. Nicola Schubert SAC  * 21.02.1932 28.07.2020  Deutschland

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)