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Juni 2020

Rom

▪ Nach einigen Monaten des Lock down aufgrund von COVID19 schien sich das Leben in Italien wieder zu normalisieren, obwohl viele Menschen immer noch mit großer Furcht leben. Der Petersdom und Petersplatz ist für Besucher geöffnet, aber die Feier der Messe mit dem Papst war immer noch nur wenigen Menschen vorbehalten. Das Fronleichnamsfest versammelt normalerweise Tausende für die heilige Messe mit dem Papst im Petersdom, aber dieses Mal konnten nur 50 Personen teilnehmen. Dank der Technologie waren wir in der Lage, dies per Livestream zu verfolgen, obwohl dies nicht dasselbe ist. Die reichhaltige und tiefgründige Predigt des Papstes beschäftigte sich mit der Eucharistie als Sakrament des Gedenkens an die Liebe, die unser zerbrechliches Erinnern heilt. Er hob drei Aspekte unseres geschwächten Gedächtnisses hervor, die die Eucharistie heilt: Die Feier des Leibes und Blutes des Herrn heilt unser "verwaistes Gedächtnis " und heilt auch unser "negatives Gedächtnis", das sich ausschließlich auf unsere Probleme und Fehler konzentriert. Schließlich, so sagte er, heilt die Eucharistie unser "verschlossenes Gedächtnis". Abschließend erinnerte Papst Franziskus alle daran, dass die Eucharistie uns alle zu Gliedern einer Kette der Solidarität macht. "In der Eucharistie nähert sich Jesus uns: Wenden wir uns nicht von denen um uns herum ab!“

▪ Sr. Magdalena Pinto, Oberin der Gemeinschaft der Procura, schloss am 9. Juni 2020 erfolgreich ihr Master of Arts Studium an der St. John's University, New York, ab. Sie absolvierte einen Online-Studiengang von 2018-2020 zum Master of Arts im Bereich globale Entwicklung und soziale Gerechtigkeit. In diesem Kurs, an dem eine Gruppe von Studierenden aus Amerika, Europa, Afrika und Asien teilnahm, erhielt Schwester Magdalena eine breit gefächerte Sicht auf soziale, politische und wirtschaftliche Themen und reflektierte diese auf der Grundlage der Soziallehre der katholischen Kirche. Das Thema ihrer Masterarbeit lautete: Das Gästehausgewerbe an der Schnittstelle von Glaube-Hoffnung-Liebe: Neuformulierung des pallottinischen Charismas (katholische Ordensgemeinschaft). Herzlichen Glückwunsch Sr. Magdalena!

▪ Sr. Grazyna Wojnowska, die über viele Jahre in Rwanda und Kamerun tätig war, war seit Oktober 2019 Mitglied in der Prokura Gemeinschaft und ist jetzt in ihr Heimatland Polen zurückgekehrt. Wir danken Sr. Grazyna für ihren großen Einsatz und wünschen ihr reichen Segen!

Deutschland

▪ In den vergangenen Wochen mussten einzelne Schwestern aus den Kommunitäten in Limburg und Refrath für einige Tage zur Behandlung in ein Krankenhaus. Wir taten uns schwer damit, sie dort nicht besuchen zu dürfen und dass sie nach ihrer Heimkehr jeweils für zwei Wochen in Quarantäne mussten. ▪ Sr. Dominica Rose ist am 4. Juni von Refrath nach Limburg umgezogen, wo sie vor beinahe 69 Jahren ihr Ordensleben begonnen hat. Wir wünschen ihr, dass sie sich gut in Haus Felizitas einlebt.

▪ Am 13. Juni 2020 wurden in Frankfurt die Ergebnisse des Bistumsprojekts „Betroffene hören – Missbrauch verhindern“ veröffentlicht. Bischof Georg Bätzing und UAC-Mitglied Frau Ingeborg Schillai als Präsidentin der Diözesanversammlung waren Auftraggeber für das Projekt, das Einblick in die in den vergangenen Jahren bekannt gewordenen Fälle sexuellen Missbrauchs im Bistum Limburg gibt. Auf dieser Grundlage sollen nun Maßnahmen entwickelt werden, die zukünftig helfen Missbrauch in der Kirche zu verhindern. Sr. Helga Weidemann, die als geistliche Begleiterin für Opfer und Täter zum Beraterstab im Bistum gehört, nahm an der Präsentation teil.

Tansania/ Sambia                                                                                                            

▪ Um die Zahl der Besucher so gering wie möglich zu halten, wurden dieses Jahr in Siuyu das Fest Maria Königin der Apostel und Pfingsten kombiniert und auf einfache Art und Weise gefeiert. Der heiligen Messe stand  Pfarrer John Makabe vor. So wie Maria und die Apostel im Abendmahlssaal im Gebet versammelt waren, so versammelten sich auch die Pallottiner, Schwestern und Laien, die in dieser Heiligen Messe das Bild des Abendmahlssaals nacherlebten, um gemeinsam das Andenken an unsere Gründung zu feiern. Nach der Eucharistiefeier waren alle zum Mittagessen und zu einigen Erfrischungen in die Gemeinschaft eingeladen.  

▪ An diesem Tag gedachten unsere Schwestern in Sambia des Beginns der Mission vor drei Jahren, indem sie ihre Gemeinschaft unter die Patronin Maria, Königin der Apostel, stellten. Wir beten für sie um ein fruchtbares Apostolat.

▪ Wir sind Gott dankbar, dass in Tansania die Zahl der Covid 19-Fälle bis zu einem gewissen Grad reduziert werden konnte, so dass einige Aktivitäten wieder aufgenommen werden konnten. Am 1. Juni wurden alle Colleges und Universitäten wiedereröffnet, und am 29. Juni wurden auch alle anderen Schulen, vom Kindergarten bis zu den Sekundarschulen, wiedereröffnet. Die Regierung drängt jedoch nach wie vor alle dazu, weiterhin alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da man nie absolut sicher sein kann, dass die Einrichtungen zu 100% frei vom Coronavirus sind. Unser Präsident John Pombe Magufuli erinnert die Menschen immer wieder daran, indem er sagt: "Letztendlich müssen wir lernen, wie wir mit diesem Virus leben können, also treffen wir Vorsichtsmassnahmen". Wir beten besonders um Gottes Schutz für die kleinen Kinder in den Schulen, die sich nicht leicht an das Tragen von Masken und alle möglichen hygienischen Maßnahmen gewöhnen können.

USA  

▪ Pfingsten war ein großer Tag für alle Schwestern. Es war unser zweiter Sonntag, an dem wir die Messe in unserer Krankenhauskapelle feierten, seit die Covid-19-Einschränkungen in Kraft getreten sind. Unsere Pfingstmesse war wunderschön, mit Musik und geschmücktem Altar mit Dutzenden von roten Nelken und weißem Schleierkraut. Die Fürbitten beteten die Schwestern in ihren Muttersprachen. Dazu gehörten Englisch, Deutsch, Polnisch, Spanisch, Nigerianisch und Simbabwisch.  Am Mittag trafen sich die Schwestern der Krankenstation mit der Gemeinschaft zum Mittagessen im Konvent.  Obwohl wir aufgrund von Einschränkungen nicht in der Lage waren, die Liturgie des österlichen Triduums zu feiern, die mit dem Fest des auferstandenen Herrn ihren Höhepunkt erreicht, genossen wir es zumindest, die Osterzeit gemeinsam zu beenden.

▪ Der Juni begann damit, dass das St. Mary's Medical Center aktiv an der jährlichen amerikanischen Herzveranstaltung Heart Walk teilnahm. Dies war diesmal ein ganz anderes Ereignis, denn Covid-19 verändert weiterhin viele Formen, wie wir Ereignisse feiern. Normalerweise findet dieses Ereignis im Ritter Park von Huntington statt, wo sich alle zum Spaziergang durch den schönen Stadtpark versammeln. Sr. Mary Grace Barile eröffnete die Veranstaltung mit einem Gebet; im Anschluss an das Gebet begannen sie und Sr. Mary Terence Wall zusammen mit Frau Melanie Kersetter, einer Mitarbeiterin des St. Mary's Medical Center, ihren Spaziergang rund um das Medical Center und die Highlawn-Nachbarschaft, wobei sich mehr als 100 Personen anschlossen, die ermutigt wurden, mindestens 45 Minuten lang in ihrer eigenen Nachbarschaft oder im Park zu gehen. Diese Aktivitäten wurden virtuell über die Facebook-Seite der American Heart Association geteilt.

▪ Am 13. Juni feierte die St. Mary's-Gemeinschaft zwei besondere Ereignisse: den 91. Geburtstag von Sr. Angela Madera und den Namenstag von Sr. Diane Bushee. Alle vier Schwestern der Krankenstation waren bei der gemeinsamen Feier anwesend.  ▪ Die Rosenkranz Pfarrei in Buckhannon, WV, erlebte das Ende einer Ära, als die Maristenkongregation sich aus der Pfarrei zurückzog, nachdem sie dort seit 1903 ihren Dienst getan hatte. Es war einer ihrer Priester, P. Nicholas Hengers, SM, der die Pallottinerinnen 1912 nach Richwood, WV, und 1921 nach Buckhannon, WV, einlud. Unser Bischof Mark Brennan zelebrierte am 14. Juni eine besondere Messe in der Rosenkranz-Kirche, um den Maristen, insbesondere P. Joseph McLaughlin, SM, und Bruder Roy Madigan, SM, für ihre jahrelangen Dienste zu danken und um P. Edward Tetteh, SVD (der ursprünglich aus Ghana stammt) als neuen Pfarrer willkommen zu heißen und einzusetzen. Mehrere Maristen und einige ehemalige Gemeindemitglieder reisten extra zu diesem Anlass nach Buckhannon.

Südafrika

▪ Anfang dieses Monats erteilte die Regierung die Erlaubnis, öffentliche Gottesdienste unter strengen Auflagen zu feiern. Nicht mehr als 50 Personen dürfen sich versammeln, wobei Abstand und Hygiene gewahrt bleiben müssen. Nach Gebet und Überlegungen kam unser Erzbischof Stephen Brislin jedoch zu der schwierigen Entscheidung, die Kirchen in seiner Erzdiözese Kapstadt nicht wieder zu öffnen. Der Grund dafür ist, dass Kapstadt stärker von Covid betroffen ist und höhere Sterblichkeitsraten zu verzeichnen hat.

▪ Am 16. Juni gedachte Südafrika der Opfer von Jugendlichen in Soweto, Johannesburg, die 1976 gegen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtsmittel in den Schulen protestierten. Die Aufstände endeten auf tragische Weise mit hunderten von Toten durch die Apartheidregierung. Die Kirche in Südafrika rief die Jugend dazu auf und ermutigte sie, für das Richtige einzutreten, indem sie das Wort Gottes hochhalten: "Ich sage dir, erhebe dich und steh auf" (Lk 7,14). Sie müssten an sich selbst glauben, dass sie in der Lage sind und alle Fähigkeiten haben, in der Gesellschaft und in der Kirche so vieles zu tun, um gute Veränderungen herbeizuführen.

▪ Während dieser Zeit der Ungewissheit organisierte Christelle Cornelius, die Geschäftsführerin des St. Joseph's Home, eine Gebetsstunde für die Mitarbeiter. P. Coetzee kam, um über das Wort Gottes zu sprechen, das uns Mut und Kraft gab, unseren Dienst mit den Kindern fortzusetzen. Alle Mitarbeiter waren erfreut und schätzten dies sehr.  ▪ Die Schwestern des St. Vinzenz Pallotti Kovents in Pinelands haben nach drei Monaten endlich   wieder Morgenmessen in der Konventkapelle. Nach den Vorschriften der Erzdiözese durften jedoch keine Laien teilnehmen. Der Erzbischof erteilte auch die Erlaubnis, dreimal pro Woche in der Gemeinschaft eine Kommunionfeier durchzuführen.

Polen

▪ Am Tag des Hochfestes des hl. Johannes des Täufers wurde während der heiligen Messe eine Postulantin von Sr. M. Iwona Nadziejko, Provinzoberin, in das Noviziat aufgenommen. ▪ Am 28. Juni, in Gnesen, dankten die drei Schwestern Sr. M. Konstancja Świderska, Sr. M. Lucyna Dziedzic und Sr. Maria Świątkowska dem Herrn für das Geschenk der Berufung und 50 Jahre geweihten Lebens in der Kongregation der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat. Die Eucharistie wurde von P. Zdzisław Szmeichel SAC, Provinzial der Provinz Verkündigung des Herrn, geleitet. Am Ende der Messe drückte Sr. Lucyna im Namen der Jubilarinnen ihren Dank an Gott, an die Oberinnen und an alle Schwestern aus. Danach wurden alle in das Refektorium eingeladen, um ihre guten Wünsche zu überbringen und für das weitere Programm.

▪ Am 29. Juni, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, haben in unserer Kapelle vom Guten Hirten Jesus in Gnesen, die Novizinnen Sr. Agnieszka Pawlak und Sr. Katarzyna Gruca ihre ersten Ordensgelübde abgelegt, die von Sr. Iwona Nadziejko, der Provinzoberin, entgegengenommen wurden. Der heilige Messe stand Bischof Bogdan Wojtus - Seniorbischof der Erzdiözese Gnesen - vor und die   Priester, die die Schwestern während ihrer Ausbildung begleitet hatten, konzelebrierten. Am Ende der Eucharistie brachten die Neuprofessinnen ihre Dankbarkeit gegenüber Gott und allen Anwesenden zum Ausdruck, besonders aber gegenüber Sr. Jolanta Groszczyk, der Novizenmeisterin. An der Feier nahmen viele unserer Schwestern und die Familienmitglieder der Neuprofessinnen teil.

Ruanda/Kongo

▪ Im Laufe des Monats Juni haben wir sieben Kandidatinnen für den Beginn ihres Vor-Postulats zugelassen. Unter ihnen ist eine Kongolesin, die sich derzeit in der Gemeinde Rutshuru im Kongo aufhält und darauf wartet, dass die Grenzen wieder geöffnet werden, damit sie sich den anderen Kandidatinnen anschließen kann, die sich in der Gemeinschaft von Masaka befinden. Wir danken dem Herrn für die neuen Berufungen in unserer Region.

▪ In unserer Region wurde für alle Schwestern ein Workshop zum Thema Begleitung organisiert, der von Pater Romuald Uzabumwana SAC, einem Generalrat, geleitet wurde. Dieser fand in der Gemeinschaft von Ruhango in zwei geteilten Gruppen statt. Die erste Gruppe bestand aus den Schwestern mit ewigen Gelübden vom 11. bis 14. Juni und die zweite Gruppe aus den Schwestern mit zeitlichen Gelübden vom 18. bis 21. Juni. Es war ein interessanter Workshop mit einem herausfordernden Thema, aber sehr wesentlich für das menschliche Leben. Leider konnten aufgrund der Reisebeschränkungen wegen Covid 19 nur die in Ruanda anwesenden Schwestern daran teilnehmen.

Wir gedenken unserer verstorbenen Schwestern

Sr. Maria Hetnal SAC  * 01.09.1929  14.06.2020   Polen

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)