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Dezember 2019

Rom

▪ Die Christmette im Petersdom wurde von vielen Pilgern aus der ganzen Welt besucht. Während der Heiligen Eucharistie gab Papst Franziskus in seiner Predigt eine ermutigende Botschaft, die sich auf das Thema der Gnade Gottes fokussierte: allen das Heil zu bringen und unsere Welt zu erleuchten. Der Papst beschrieb diese Gnade als göttliche Liebe, als die Liebe, die Leben verändert, die Geschichte erneuert, vom Bösen befreit und die Herzen mit Frieden und Freude erfüllt. Außerdem "erinnert uns Weihnachten daran, dass Gott uns alle immer liebt, auch die Übelsten unter uns, weil wir in Seinen Augen kostbar sind. Seine Liebe ist bedingungslos und verändert sich nicht; sie hängt nicht von uns ab. Seine Liebe ist nicht wankelmütig, sie ist treu. Sie ist geduldig. In der Schönheit der Liebe Gottes entdecken wir auch unsere eigene Schönheit, denn wir sind Gottes Geliebte. In Seinen Augen sind wir wunderbar, nicht für das, was wir tun, sondern für das, was wir sind".

▪ Am 28. Dezember kamen zwei Schwesternkommunitäten der Pallottinerinnen im Generalat der römischen Pallottinerinnen zusammen, um die Weihnachtsfeierlichkeiten fortzusetzen. Der Tag wurde durch Gebete, das Singen von Weihnachtsliedern in verschiedenen Sprachen und ein Agapemahl geprägt. Außerdem waren einige der anwesenden älteren Schwestern bewegt von dem dynamischen Geist zwischen den zwei Kongregationen und äußerten ihre Freude über die Begegnung mit den Missionspallottinerinnen. Es ist ihr Wunsch, dass die Wiedervereinigung bald Wirklichkeit wird.

Deutschland / Brasilien

▪ Am ersten Adventwochenende fand in der Pfarrei St. Bonifaz in München der jährliche Basar zugunsten unserer Missionen statt. Mit großem Engagement bereiteten die Schwestern und viele Helferinnen und Helfer das Angebot vor: Lebensmittel und Wollsachen, Adventsgestecke und Karten, und vieles mehr. Der Erlös von 8.500 Euro ist für das neue Schwesternhaus in Belize.

▪ Während der Adventszeit hielt P. Wolfgang Weiss SAC für die Schwestern in Limburg eine Reihe von Vorträgen über Heilige, die Vinzenz Pallotti sehr schätzte: Franziskus, Francesca Romana und Theresa von Avila.  Er zeigte, wie Pallotti sich von ihnen inspirieren ließ und welche Impulse wir heute daraus gewinnen können.

▪ Am 8. Dezember 2019 kamen alle Schwestern in Limburg zu einer gemeinsamen Feier zusammen. Da zurzeit die Lebensbereiche der Schwestern in Kloster Marienborn und in Haus Felizitas durch die Baustelle getrennt sind, wollten wir diese Zeit gemeinsam verbringen „als kostbare und gute Vorbereitung auf das Kommen des Herrn“. Mit Erzählungen aus dem Kreis der Schwestern ging die Zeit in gemütlicher Runde schnell vorbei.

▪ Am 12. Dezember 2019, dem Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe und Patronin Lateinamerikas, legte Sr. Joliane Alves Lima in Sta. Terezinha, Codó / Brasilien ihre erste Profess ab. Als Vertreterin der Provinzoberin war Provinzvikarin Sr. Maria Landsberger nach Brasilien gereist und nahm die Profess entgegen.

▪ Am 28. Dezember 2019 trafen sich fast alle Schwestern in Deutschland zum gemeinsam gestalteten Abschied von Kloster Marienborn. Viele der nicht mehr genutzten Räume sind schon geräumt; im Januar wird der Umzug in das neue Haus Camaldoli stattfinden. So war nach 118 Jahren der Zeitpunkt gekommen, in Erinnerung an hier verbrachte Zeiten noch einmal durchs Haus zu gehen, sowie im gemeinsamen Gebet Gott zu danken und um seinen Segen für den Weg in die Zukunft zu bitten.

Tansania / England

▪ Am 4. Dezember erneuerten während der Messe neun Junioratsschwestern ihre Profess in der Gemeinschaft von Siuyu, Singida. Den Gottesdienst leitete P. David Kachinda SAC.

▪ Am 8. Dezember, einem großen und bedeutsamen Tag für unsere Kongregation, legte die erste Gruppe von 10 Novizinnen des internationalen Noviziats ihre erste Profess in der Pfarrkirche von Polisingisi Arusha ab. Die Novizinnen legten in Anwesenheit von Sr. Izabela Świerad SAC, der Generaloberin, und den Höheren Oberinnen aus den jeweiligen Provinzen und Regios, feierlich ihre Gelübde ab: Sr. Basilisa Jacob (Tansania) und Sr. Bellancila Mukandahiro (Ruanda/Kongo). (Mehr auf unserer Website)

▪ Kurz nach der Profess kamen die Höheren Oberinnen des afrikanischen Kontinents zu einem Treffen bezüglich der Wiedervereinigung zusammen. Anwesend waren: Sr. Bellancila Mukandahiro, Sr. Basilisa Jacob, Sr. Elizabeth Hartinick als Vertreterin der Provinzoberin von Südafrika, Sr. Weronica Sakowska aus Kamerun und Sr. Marie Clare, die Novizenmeisterin des internationalen Noviziats.

▪ Vom 10. bis 16. Dezember fand das Provinzkapitel im Noviziatshaus in Arusha statt. Es war ein Segen, Sr. Izabela Świerad als Generaloberin und Sr. Anna Małdrzykowska als Begleiterinnen und Moderatorin zu haben. Am 15. Dezember fand während des Kapitels die Wahl statt, der eine Zeit des Gebets und der Besinnung unter der Leitung von Sr. Izabela vorausging. Gewählt wurden die folgenden Schwestern: Sr. Basilisa Jacob, Provinzoberin, Sr. Martha Ayaqhoda, Provinzvikarin, Rätinnen: Sr. Fabiola Joseph (Ökonomin), Sr. Gernoveva Salanga und Sr. Adela Mnyambii. Alle sind Gott sehr dankbar für alles, was er ihnen ermöglicht hat. 

▪ Die Schwestern in Sambia sind Gott sehr dankbar, dass der Prozess der Registrierung unserer Kongregation in Sambia endlich mit der vorliegenden Registrierungsurkunde erfolgreich war.

USA 

▪ Am 11. Dezember waren die Mitarbeiter, Freiwilligen und Ärzte des St. Mary's Medical Center zu einem Weihnachtsessen eingeladen.  Die Mitarbeiter konnten sich an den Darbietungen von Schülern der örtlichen High School und Grundschule sowie einigen unserer talentierten Mitarbeiter erfreuen. Auch die Mitarbeiter, die am Weihnachtstag  arbeiten mussten, erhielten während ihrer Schicht ein kostenloses Weihnachtsessen im St. Vincent's Café.

▪ Es gab einen interessanten Artikel in der Zeitung "Faith in West Virginia" über das Apostolat von Sr. Mary Terence Wall in der Herz-Jesu-Kirche. Sie wurde für ihre Arbeit in den letzten vier Jahrzehnten in den vielfältigen Funktionen in der Herz-Jesu-Kirche gewürdigt. Zu ihrer Arbeit gehören die Durchführung des Religionsunterrichts für Kinder im Vorschulalter bis zum zwölften Lebensjahr, die Einführung von erwachsenen Konvertiten in den christlichen Glauben, das Organisieren von Lebensmittelsammlungen, Spielzeugsammelaktionen für Bedürftige und verschiedene andere Dienste, sogar einige Wartungsarbeiten. Ihr Pfarrer, P. Doug Ondeck, sagte: "Sr. Mary Terence ist der gute Geist der Herz-Jesu-Kirche".

▪ Die Seelsorge am St. Joseph's Hospital hielt drei besondere Adventsgottesdienste mit inspirierenden Predigten unseres Krankenhauskaplans. Der Kaplan ist ein Multitalent. Neben seiner Tätigkeit als hervorragender Prediger backte er Kuchen für die Patienten in der Pflegeeinrichtung, spielte den Weihnachtsmann für die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter und Kinder und unterhielt die Kinder auf der Halloweenparty. Mehrere Gruppen von Kindern und Erwachsenen besuchten die Patienten im Krankenhaus, um Weihnachtslieder zu singen, Instrumente zu spielen und Geschenke zu verteilen. Unsere kleine Stadt hat einen wunderbaren Gemeinschaftssinn. 

Südafrika

▪ Die Ordensleute der Erzdiözese Kapstadt feierten im St. Joseph's Home eine Danksagungsmesse. Bischof Sylvester David war der Hauptzelebrant mit vier weiteren Bischöfen aus verschiedenen Diözesen, die zum jährlichen Treffen der Erzbischöfe zusammengekommen waren. Es waren acht Priester und viele Schwestern aus verschiedenen Kongregationen in der Messe. Während der heiligen Messe hatten wir einen Moment des stillen Gebetes für die beiden südafrikanischen Priester, die bei einem tragischen Autounfall in Pretoria ums Leben kamen und hofften auf eine schnelle Genesung für die beiden verletzten Priester, von denen einer P. Ricardo Smuts ist, der einige Jahre lang Kaplan bei den Schwestern in der St. Vincent Pallotti Kommunität war.

▪ Am 6. Dezember fand die Jahresabschlussfeier für das gesamte Management und die Mitarbeiter des St. Joseph's Home statt. Frau Thea Patterson, die Direktorin, bedankte sich im Namen der Leitung bei allen Mitarbeitern für ihre Loyalität und ihr Engagement für das Heim. Im Laufe des Jahres wurden einige Angestellte als Mitarbeiter des Monats ausgezeichnet; Sr. Adolphina Kilu und Sr. Prescilla Rego gehörten zu denjenigen, die für ihre  zusätzliche Arbeit eine Urkunde erhielten.

▪ Die Christ-König-Pfarrei in Pinelands feierte den 70. Jahrestag des Bestehens der Kirche, ebenso gab es eine Verabschiedung des scheidenden Pfarrers Mgr. Andrew Borello und die Begrüßung des neu ernannten Pfarrers P. Christu Amal Raj SAC. In der Abendmesse erläuterte P. Andrew Borello den Verdienst vieler Missionare in der Pfarrei, unter denen die Pallottinerinnen, die von Anfang an sehr gute Beziehungen zur Pfarrei hatten, erwähnt wurden. Nach der Messe waren alle zur Agape eingeladen.

▪ Nach so vielen Jahren nahmen die Schwestern der Gemeinschaft aus Pineland an der Weihnachtsvigil in der Pfarrei Christkönig teil. Es war ein sehr schönes Erlebnis für die Schwestern und die Pfarrgemeinde.

▪ Die beiden Schwesterngemeinschaften trafen sich zur Weihnachtsfeier im St. Joseph Konvent. Unsere älteste Schwester Apollonia Deschang 98 Jahre, die seit mehr als 13 Jahren bettlägerig ist, hatte die große Freude an der Fahrt durch die altbekannten Straßen. Mit ihrem Erinnerungsvermögen und ihrem Sinn für Humor las sie mit großer Begeisterung die Straßennamen auf der Strecke. Dieser Ausflug und die Feierlichkeiten bedeuteten für sie viel.

▪ Am 29. Dezember wurde P. Christu Amal Raj während der Heiligen Eucharistie unter dem Vorsitz des Erzbischofs von Kapstadt, P. Stephen Brislin, offiziell als neuer Administrator der Christus-König-Pfarrei in Pinelands eingesetzt. Es ist ein Segen, einen Pallottiner-Priester in der Nachbargemeinde zu haben.  Dank sei Gott!

Indien

▪ Die Mitglieder der Provinz Maria, Mutter der Göttlichen Liebe, danken Gott für das Geschenk von Sr. Josephina D'Souza, Generalvikarin, und Sr. Liberata Niyongira, Generalrätin, für ihren Generalbesuch in der Provinz vom 28. Oktober bis 15. Dezember. Sie besuchten unsere Gemeinschaften, Institutionen, Schulen, die Orte anderer Apostolate, die Mitarbeiter unserer Provinz und die pallottinischen Einrichtungen. Ihre Anwesenheit bei der dritten Nationalversammlung der UAC in Indien zeigte ihre besondere Sorge um die UNIO und den Eifer, das Charisma unseres Gründers St. Vinzenz Pallotti unter den Menschen in Indien zu verbreiten. Wir bedanken uns für ihre Sorge und ihre Unterstützung für unsere Provinz. Wir haben wirklich ihre schwesterliche Unterstützung im Interesse unserer Schwestern gespürt. Möge Gott sie und ihr Apostolat segnen. (Mehr dazu auf unserer Website).

▪ Die UAC-Mitglieder in Byrathi, Bangalore entschieden sich für ein Weihnachtsprogramm mit der Intention, neue Interessenten für die UNIO einzuladen. Das Programm fand am 17. Dezember im St. Vincent Krupa Konvent statt. Das Programm begann mit der Anbetung, dem Gebet um Gottes Segen über uns und dem Danken für den Segen im Voraus. Die Provinzoberin Sr. Helen Lourdusamy begrüßte alle und P. Manohar Noronha, SAC, der Pfarrer von Banaswadi, hielt einen Vortrag über das Leben des heiligen Vinzenz Pallotti und sein Charisma und lud alle ein, Apostel zu werden, indem sie ihr Taufversprechen erneuerten. Später nahmen alle zusammen einen Imbiss ein. 

▪ Wie jedes Jahr ergriffen die Schwestern des Nishkalanka Seva Heims (Seniorenheim) unter der Leitung von Sr. Eugine Nirmala die Initiative, eine Krippe in der Mitte des Marktes der Stadt aufzustellen. Alle Mitarbeiter und Organisatoren waren hinduistischer und muslimischer Religion. Die Menschen, unabhängig von ihrer Religion, kamen, um das Jesuskind mit Blumen und Geschenken anzubeten. Die Anwesenheit der Schwestern und der Pallottinerpatres gab den Menschen ein gutes Beispiel für die Verbreitung des Evangeliums.

Ruanda / Kongo

▪ Vom 9. bis 14. Dezember fand in der Gemeinschaft von Ruhango ein Seminar über emotionale Reife für die Junioratsschwestern statt, das von Sr. Angeline Kambugu, der Junioratsleiterin, durchgeführt wurde.

▪ Mit großer Freude haben wir am 13. Dezember in unserer Regio unsere sieben Neuprofessinnen begrüßt, die ihre erste Profess im internationalen Noviziat in Arusha, Tansania, abgelegt haben. Wir danken Gott für das Geschenk der Berufungen und für die Betreuung, die sie während ihrer Ausbildung erhalten haben.

▪ Am 28. Dezember legten drei Schwestern die ewige Profess ab: Sr. M. Triphonie Musabyemariya, Sr. M.Odile Mukandayisenga und Sr. M. Diane Iradukunda.

Dies geschah in der Pfarrei Masaka während der Heiligen Messe, die von Seiner Exzellenz, Erzbischof Andrzej Józwowicz, Apostolischer Nuntius in Ruanda, geleitet wurde. Pater Eugene Niyonzima, der Provinzial der Pallottiner, Pfr. Florbert Irategeka, Pfarrer von Masaka, konzelebrierten zusammen mit etwa 20 weiteren Priestern. Da dies auch ein Anlass zur Danksagung für die aus Tansania zurückgekehrten Neuprofessen war, nahmen zahlreiche Ordens- und Familienmitglieder der Schwestern freudig an dieser feierlichen und lebendigen Liturgie teil.

    LASST UNS UNSERER VERSTORBENEN MITSCHWESTER GEDENKEN

Sr. Marian Ruth Creamer SAC  * 09.09.1938  † 09.12.2019   USA

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)