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Oktober 2019

Rom

▪ Die Amazonas Bischofssynode fand vom 6. bis 27. Oktober in der Neuen Synodenhalle des Vatikans statt. Zusammen mit dem Papst gab es 185 Synodenväter, die meisten davon aus der panamazonischen Region, und eine große Zahl von Experten und Auditoren (Zuhörern), darunter viele Indigene, die an diesem großen Ereignis der Kirche teilnahmen und über das Thema nachdachten:  Amazonien: neue Wege für die Kirche und für eine ganzheitliche Ökologie. In seiner Predigt bei der Eröffnungsmesse der Synode erinnerte der Heilige Vater die Anwesenden daran, dass Jesus nicht gekommen ist, um eine sanfte Abendbrise zu bringen, sondern um ein Feuer auf der Erde zu entzünden. Er betete, dass der Geist Jesu allen Synodenvätern Mut zur Vorsicht gebe und alle dazu inspirieren möge, die Wege der Kirche in Amazonien zu erneuern, damit das Feuer der Mission weitergeht und brennt. Es ist das Feuer der Liebe, das wärmt und Leben schenkt, nicht ein Feuer, das aufflammt und verschlingt. In seiner Schlussbotschaft, die einen vatikanischen Höhepunkt markiert, der die Erweiterung des pastoralen Dienstes der Kirche im Amazonasgebiet zum Ziel hat, warnte Papst Franziskus davor, Mauern zu bauen und die Traditionen der oft am Rande der Gesellschaft stehenden Menschen zu ignorieren.

▪ Am 13. Februar, während der festlichen Messe auf dem sonnenverwöhnten Petersplatz und vor Tausenden von Pilgern aus aller Welt, erklärte Papst Franziskus den englischen Kardinal John Henry Newman (1801-1890) und vier Frauen zu Heiligen. Die vier neu heiliggesprochenen Frauen sind: Die Italienerin Giuseppina Vannini (1859-1911), Gründerin der Töchter des Heiligen Camillus; die indische Mariam Theresia Chiramel Mankidiyan (1876-1926), Gründerin der Kongregation der Schwestern der Heiligen Familie; die brasilianische Schwester Dulce Lopes Pontes (1914-1992); und die Schweizerin Margherita Bays (1815-1879), eine Laiin. Der Papst sagte, dass sie uns zeigen, dass das geweihte Leben eine Reise der Liebe an die existentiellen Grenzen ist, die zu uns von der Kraft des einfachen Gebets, der anhaltenden Geduld und der stillen Hingabe spricht.

▪ Die Missionskommission unserer Kongregation hielt ihre dritte Sitzung im Generalat ab. Die Mitglieder der Kommission hatten die Möglichkeit, am Abschluss des außerordentlichen Missionsmonats Oktober und an der Feier zum 16. Jahrestag der Genehmigung der Satzung der UAC teilzunehmen. Danach reisten Schwester Josephina D'Souza, Generalvikarin, und Schwester Liberata Niyongira, Generalrätin, nach Indien zur offiziellen Visitation. 

▪ Am 26. Oktober, dem 16ten Jahrestag der Verabschiedung der Satzung der Vereinigung des Katholischen Apostolates durch den Heiligen Stuhl und der Abschluss des außerordentlichen Missionsmonats wurde in der Kirche Spirito Santo dei Napoletani in der Via Giulia gefeiert. Die Mitglieder der Unio versammelten sich zu diesem besonderen Anlass zu Gebet und Anbetung, der mit der Heiligen Messe unter dem Vorsitz von Pater Jacob Nampudakam, SAC-Generalrektor und kirchlicher Assistent der UAC, abgeschlossen wurde. In seiner Predigt ermutigte er zu einer engen, auf Liebe basierenden Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der pallottinischen Familie. Nach der Predigt erneuerten alle Mitglieder der Unio ihr apostolisches Versprechen.

▪ Am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, hielt Pater Jacob Nampudakam in der Kirche der SS. Salvatore in Onda, Generalrektor, einen Vortrag zum Thema: "Das Modell der Bildung in Indien. Bedeutung und Herausforderungen".

Deutschland

▪ Im Außerordentlichen Missionsmonat werden wir uns neu unserer persönlichen Sendung bewusst, die ja unser ganzes Leben umfasst und auch im hohen Alter oder in Krankheit weitergeht. Nach einem Besinnungstag am Beginn des Monats wurde jede einzelne Schwester eingeladen, ihr aktuelles Apostolat zu benennen. Die Vielfalt unserer Sendung bereichert und ermutigt uns, unsere Berufung wahrzunehmen und wertzuschätzen.

▪ Vom 22. - 24. Oktober fand der Umzug in den neuen Anbau von Haus Felizitas statt. An nur einem Tag mussten 35 Betten abgebaut und in den neuen Zimmern aufgebaut werden, was dank der vielen Helferinnen und Helfer - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Schwestern, Verwandte und Freunde - auch möglich war. Als nächstes steht nun der Umbau des alten Teils von Haus Felizitas an.

USA  

▪ Am 28. September nahmen Sr. Mary Grace Barile, Sr. Terence Wall, Sr. Stella Holisz, Sr. Danuta Przybylek, Sr. Sahaya Mary Ambrose und Sr. Amutha Motcha Mary,  am 50. Jahrestag des pallottinischen Erneuerungszentrums in Florissant teil. Die Umwidmungsmesse unserer Kapelle wurde von Weihbischof Mark Rivituso von St. Louis, Mo gefeiert. Aus diesem Anlass las Schwester Mary Grace ein Dankesschreiben und Glückwünsche von Schwester Izabela Świerad, SAC, Generaloberin, an Marilyn Webb, Direktorin des Erneuerungszentrums, das Kuratorium und die anwesende Gemeinde vor. Die angesprochenen Themen waren Erinnerungen und Aktivitäten der letzten 50 Jahre.

▪ Im Konvent nutzte Sr. Francesca Lowis die Gebete und Gedanken zur Feier des außerordentlichen Missionsmonats Oktober 2019. Sie teilte einige der Informationen mit dem Liturgieausschuss der Rosenkranzkirche.

▪ Unsere jungen Schwestern aus Indien und Polen engagieren sich auf unterschiedliche Weise im Gemeindeleben.  Sr. Sahaya Mary Ambrose arbeitet als Lehrerin in der Kindertagesstätte der Pfarrei. Schwester Amutha Motcha Mary bereitet sich auf den Erhalt des Krankenpflegezertifikates und des Führerscheins vor und wird in der Bibliothek der St. Mary's Grade School helfen. Schwester Danuta Przybylek arbeitet zusammen mit Jugendlichen in der Gemeinde und im Pallotti-Gymnasium. Sie ging mit den Gymnasiasten zu Exerzitien und mit den Pfarrjugendlichen auf eine Missionsreise, um Häuser für die Armen in West Virginia wieder aufzubauen. Sie ist Teil des Erwachsenenbildungsteams und hielt dazu einen Vortrag in der Pfarrei über Entscheidungsfindung, der sehr gut angenommen wurde.

Südafrika

▪ Am 5. Oktober veranstaltete die Athlone School für Blinde, in der eines der Kinder von St. Joseph Schüler ist, einen Festumzug mit einer Botschaft: "Anders geboren, bitte akzeptiere uns so, wie wir sind, Gott hat uns so geschaffen, wie wir sind". Schwester Adolphina Kilu und Schwester Margaret McFarlane waren unter den vielen Eltern der Kinder dabei, die mit großer Leidenschaft an diesem schönen und bewegenden Festumzug teilnahmen.

▪ Die Schwestern Adolphina Kilu, Elizabeth Hartnick, Margaret McFarlane und Prescilla Rego nahmen an der von unserem Dekanat organisierten Rosenkranzprozession teil und beteten für alle Missionare, wie es von Papst Franziskus gewünscht wurde. Die Prozession endete unter der Leitung von Pater Baiju MSFS in der Grotte Unserer Lieben Frau im Kloster der Heiligen Kreuz Schwestern in Modadam Road mit einem Segen.

▪ Pater Brian Beck, ein anglikanischer Priester, wurde von der Gemeinschaft St. Vincent Pallotti in Pinelands aufgenommen, während er seine Behandlung im Vincent Pallotti Hospital wahrnahm. Die Gemeinschaft war für einige weitere Personen, die die gastfreundliche Hilfsbereitschaft der Schwestern erlebt haben, ebenfalls eine große Hilfe.

▪ Am 20. Mai durften wir Schwester Honorata Lyimo, Generalrätin, begrüßen.

Polen

▪ Am 4. Oktober nahm Schwester Veronica Sakowska in Doume Delegaturoberin vier Kandidatinnen auf, um ihre Ordensausbildung zu beginnen. Dieses Zeremoniell fand während der Vesper statt, gefolgt von der Heiligen Messe unter der Leitung eines pallottinischen Paters, während die pallottinischen Brüder und Novizen die Feier mit einem Chor mitgestalteten. Nach der Eucharistiefeier waren alle eingeladen, kamerunische Gerichte miteinander zu teilen.

▪ Am 22. September hat in der Delegatur Kamerun eine neuer Leitung ihre Amtszeit begonnen: Sr. Veronika Sakowska Delegaturoberin, Sr. Anna Kot Stellvertreterin, Ratsmitglieder: Sr. Fabiana Leitgeber, Sr. Urszula Żarów und Sr. Edyta Budynek.

▪ Am 13. Oktober am Tag der Parlamentswahlen in Polen hatten 14 Schwestern die Möglichkeit, an der Eucharistiefeier teilzunehmen, die in der Kapelle des Präsidentenpalastes in Warschau stattfand, wo für das Land gebetet wurde. Die Messe wurde vom Kaplan des Präsidenten, Pater Zbigniew Kras, geleitet. Nach der Messe besuchten die Schwestern den Präsidentenpalast und besichtigten verschiedene historische Räume.

▪ In unserer Provinz Queenship of Mary gab es eine Dankmesse und Feier zum 85jährigen Bestehen unserer Gemeinschaft Gdańsk. Der Hauptzelebrant war Pater Krzysztof Czapla SAC, Direktor des Fatima-Sekretariats in Zakopane. Nach der Predigt las die Provinzoberin, Schwester Iwona Nadziejko, die Weiheurkunde der polnischen Provinz der Kongregation der Missionsschwestern des Katholischen Apostolates an das Unbefleckte Herz Mariens vor.

▪ Am 26. Oktober hielt Schwester Grazyna Powierza, Apostolatskoordinatorin, einen Workshop für die Schwestern, die mit Kindern, Jugendlichen, Schwestern in der Katechese und jungen Menschen  aus Zakopane arbeiten. Im Geiste des pallottinischen Zönakels tauschten die Schwestern verschiedene Vorschläge zur zeitgenössischen Realität junger Menschen in Polen aus.

Ruanda/Kongo

▪ Schwester Cecile Bimenyimana wurde von den Verantwortlichen von „Kirche in Not“ zu einem speziellen Treffen nach Deutschland eingeladen. Schwester Cecile sprach dort über die pallottinische Mission in Ruanda, besonders mit Blick auf die Anliegen der Armen.

▪ Am 23. Oktober wurden acht Kandidatinnen in das Postulat in der Gemeinschaft Ruhango aufgenommen. Wir danken Gott für das Geschenk der Berufung und wünschen ihnen allen Segen Gottes in ihrer Ausbildung.

Indien

▪ In Dankbarkeit gegenüber Gott können wir mitteilen, dass unsere Provinz ein neues Leitungsteam hat: Sr. Helen Lourdusamy, Provinzoberin, Sr. Lowrencia Krusanthony Provinzvikarin, Sr. Alda Isa Paes Rätin, Sr. Isabela Tirkey Rätin und Sr. Angela Devi Reddy Rätin. Ihr Amt begann am 7. Oktober 2019 am Rosenkranzfest. Ein besonderer Rosenkranz wurde für sie gebetet, geleitet von Pater Arockiasamy Sebastian, einem Diözesanpriester, der die Bedeutung des Rosenkranzes für das geweihte Leben und für die ganze Welt erklärte. ▪ Am selben Tag wurde eine Kandidatin in das Postulat aufgenommen.

▪ Am 20. Oktober empfing die Gemeinschaft Königin der Apostel in Rajambadi, Madurai, den Erzbischof von Madurai Antony Pappusamy, zum pastoralen Besuch in der Gemeinde.  Am 19. und 22. Oktober hatten die Studenten der Kamarajaraj Universität Porappu aus Kerala ein Gebetstreffen in unserer Klosterkapelle in Rajambadi. Das Gruppe umfasste ausserdem einem CMI-Pater und drei Laien. Die Studenten profitierten vom spirituellen Input und kehrten glücklich zurück.

▪ Am 26. Oktober wurde ein gemeinsames Programm von der Unterkommission für die Wiedervereinigung der beiden pallottinischen Schwesterngemeinschaften im St. Vincent Pallotti Konvent der römischen Pallottinerinnen (CSAC), in Kamptee, Maharashtra, organisiert. Das Programm wurde von Sr. Susheela Sandhyagappa CSAC und Sr. Lillian Kaniampuram SAC, Mitgliedern der Unterkommission, durchgeführt. Es beinhaltete eine schöne Liturgie, eine Power Point Präsentation, Gruppenaustausch und gemeinsame Erholung, die den Schwestern die Möglichkeit gab, sich gegenseitig kennenzulernen und ihre Ansichten über die Wiedervereinigung auszutauschen. Die Versammlung endete mit der symbolischen Pflanzung eines Baumes durch die Vertreter der beiden Kongregationen und drückte die Bereitschaft aus, die Wiedervereinigung zur unendliche Ehre und Herrlichkeit Gottes anzugehen.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)