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April 2019

Rom

▪ Papst Franziskus wandte seine Osterbotschaft während des Urbi et orbi Segens an die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen und an jeden Menschen in der Welt , als er begann: "Christus lebt! Er ist unsere Hoffnung, und er ist die schönste Jugend in dieser Welt. Alles, was er berührt, verjüngt sich, wird neu, füllt sich mit Leben. Die ersten Worte, die ich jedem jungen Christen sagen möchte, lauten: Christus ist lebendig und er will, dass du lebendig bist! Er ist in dir, er ist mit dir und er lässt dich nie im Stich. So weit man auch wandern mag, er ist immer da, der Auferstandene. Er ruft dich und wartet darauf, dass du zu ihm zurückkehrst und von vorne beginnst. Wenn du das Gefühl hast, dass du aus Trauer, Groll oder Angst, Zweifel oder Misserfolg alt fühlst, wird er immer da sein, um dir deine Kraft und deine Hoffnung zurückzugeben" (Christus Vivit 1-2).

Deutschland

▪ In diesem Jahr prägten während der Fastenzeit die Erfahrungen schwerer Erkrankung einzelner Mitschwestern das Leben in allen drei Hausgemeinschaften in Deutschland. In einer Woche starben zwei Schwestern – in Refrath und in Limburg.    
▪ Am 10. April 2019 kam P. Eric Riechers SAC nach Limburg, um den Besinnungstag zu gestalten. Da Provinzoberin Sr. Helga Weidemann ihn zuvor gebeten hatte, auch allen Schwestern und Heimbewohnern, die es wünschten, die Krankensalbung zu spenden.  Er nutzte die Gelegenheit, um zuerst einen Vortrag über das Sakrament zu halten.
▪ Am nächsten Tag, 11. April 2019, fand die Beisetzung von Sr. Gertrud Czinczoll statt. Unter den vielen Trauergästen waren neben Verwandten auch frühere Mitarbeiterinnen aus Bensberg, Erlenbach und Refrath, sowie ehemalige Schülerinnen der Krankenpflegeschule in Bensberg, die zusammen mit Sr. Gertrud die Ausbildung zur Krankenschwester gemacht hatten.  
▪ Am 13. April 2019 war die Beisetzung von Sr. Ann Hovens, zu der neben Angehörigen und Freunden aus Deutschland und Holland, auch Mitarbeiter von ehemaligen Arbeitsstätten von Sr. Ann kamen: Pallottiner aus Rheinbach, sowie Mitarbeiter aus dem Provinzhaus und aus dem Gefängnis in Limburg, wo Sr. Ann lange als Seelsorgerin Dienst getan hatte.       
▪ Am 22. April fand die zweite Session des Provinzkapitels statt zur Vorbereitung auf die Provinzkleitungswahlen am 25. Mai 2019.      
▪ In Limburg freuten wir uns über den Besuch von Sr. Helen aus Indien und Sr. Annemarie und Sr. Elizabeth aus Südafrika, die einige Zeit vor der Zentralversammlung in Polen zu uns kamen.

England/Tansania                                                                                                          

▪ Sr. Hedwig Kaiser und Sr. Mary McNulty wurden vom Gemeindeteam von St. Alban's in Macclesfield zum Passah-Mahl eingeladen, das am 6. April gefeiert wurde. Dreißig Personen nahmen teil. Das frohe Fest wurde von Pfarrer Peter Burke geleitet, der eine große Wertschätzung für jüdische Rituale hat. Während seiner Studienzeit in Rom wurde er von einer jüdischen Familie aufgenommen, die ihn regelmäßig in die Synagoge zum Gottesdienst mitnahm.        

▪ Am 12. April wurden Schwester Leonie Rowan und ihre Freundin Bridie McCabe im Rahmen einer besonderen Feier in der Methodistischen Kirche in Rochdale geehrt und mit einem kleinen Engel und einer Angel among Us Urkunde (Engel unter uns Urkunde) geehrt. Schwester Leonie und Bridie wurden von einem Mitglied ihrer Pfarrei nominiert, in der sie seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Kirche und die örtliche Gemeinde tätig sind.          

▪ Ende März trafen sich Schwester Cesilia Kimario und Schwester Veronica Ghuliku mit anderen Ordensleuten in der Pfarrei St. Mourice in Sambia, wo jeder Kongregation die Möglichkeit gegeben wurde, um Berufungen zu werben. Infolgedessen haben zwei Mädchen Interesse gezeigt, sich uns anzuschließen. Wir beten für sie, dass das, was Gott in sie hineingepflanzt hat, gedeiht und Früchte trägt.

▪ In Siuyu schloss sich eine Gruppe von 18 sehbehinderten Menschen den Schwestern an, um  Ostersonntag zu feiern. Unter ihnen waren auch Muslime.  Gemeinsam sangen wir fröhlich Osterlieder und teilten das Essen mit ihnen.

USA

▪ Die beiden neuen Schwestern aus Indien, Sr. Amutha Motcha Mary und Sr. Sahaya. M. Ambrose, stellen sich in unserem Pallotti Konvent in Laurel, MD, auf das Leben in den USA ein. Sie hatten viele Möglichkeiten, sich an Schul- und Gemeindeaktivitäten zu beteiligen.  Sr. Sahaya ließ sich sogar in der Gründonnerstagsliturgie die Füße waschen.  Srs. Karen Lester, Stella Holisz und Danuta Przybylek stießen zu ihnen, um den Gymnasiasten bei einem "Pack and Pray"-Tag zu helfen und 30.000 Esspakete für ein armes Land zu verpacken.  Wir alle haben uns an den Kar- und Osterliturgien der Pfarrei beteiligt. Wir haben auch aus unserem persönlichen Budget für die Rice Bowl Aktion (eine Schale Reis Aktion) gespendet, um Arme und Hungernde zu unterstützen.

▪ Das medizinische Missionsteam des Krankenhauses “Hands and Hearts for Christ” ("Hände und Herzen für Christus") aus dem St. Joseph's Hospital, Buckhannon, verbrachte eine Woche in Guatemala, wo sie 130 Eingriffe durchführten, einschließlich Zahnbehandlung und viele Patienten in den verschiedenen Kliniken sahen. Schwester Francesca leitete die traditionelle Handsalbung und den Missionsgottesdienst. Sie erklärte der Gruppe den Ursprung und die Bedeutung der Salbung mit Öl.

Südafrika

▪ Pater Ricardo Smuts, unser Kaplan im Konvent St. Vincent Pallotti, erhielt seinen Doktiortitel. Er promovierte über die Heilige Schrift. Wir feierten mit ihm seinen Erfolg mit einem Dankgottesdienst, gefolgt von einem Überraschungsfrühstück mit unseren treuen Pallotti-Freunden und dem Abendessen mit unseren Schwestern aus St. Joseph's. Wir hatten das Privileg, Pater Ricardo als unseren Kaplan zu haben, der uns jeden Morgen das Wort Gottes erschloss und uns damit auf den Weg in den Tag brachte. Auch die Krankenhauspatienten waren durch seinen Dienst reich gesegnet. Als der Pater sich von uns verabschiedete, beteten wir, dass er durch die Gabe des Heiligen Geistes gestärkt wird, um zukünftige Priester auf die Arbeit im Weinberg des Herrn vorzubereiten. Der Erzbischof ernannte Pater Francis Ngadi, CMM, vorübergehend zum Kaplan für das Krankenhaus und den Konvent. Wieder einmal sind wir dank dieser Ernennung gesegnet.

▪ Zu Ostern bereitete unsere Pfarrei das Paschalmahl, an dem einige Schwestern aus unseren beiden Gemeinschaften, St. Vincent Pallotti und St. Joseph, teilnahmen.    

Polen

▪ Die Zentralversammlung unter dem Thema: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit. (Hebr 13,8), fand vom 24. April bis 04. Mai 2019 in Polen statt. Das Treffen fand während des Jubiläumsjahres der polnischen Provinz statt, die den 85. Jahrestag ihrer Gründung feiert. Von Ołtarzew aus, im April 1934, reisten zwei Missionsschwestern aus der deutschen Provinz und 7 polnische Postulanten in Begleitung von Pater Alojzy Majewski, SAC, nach Rajca (heute Weißrussland), um die erste Gemeinschaft der pallottinischen Missionsschwestern zu gründen.

Das Treffen war in zwei Teile gegliedert. Die ersten drei Tage fanden in Warschau, Ołtarzew, im Seminar der Pallottiner statt, an dem der Generalrat und die Oberinnen der Missionspallottinerinnen (SAC) aus der ganzen Welt teilnahmen: Deutschland, England, Südafrika, USA, Schweiz, Belize, Polen, Indien, Ruanda, Tansania, Kamerun; anwesend waren auch die Generalmissionsprokuratorin, die Novizenmeisterin unseres internationalen Noviziats und als besondere Gäste Schwestern der Pallottinerinnen des Katholischen Apostolats (CSAC):  Sr. M. Ivete Garlet, Generaloberin und ihre Ratsmitglieder und Sr. Daniela Siniscalchi, Provinzoberin der italienischen Provinz, mit Sr. Beatrice, ihrer Provinzrätin. 

Diese ersten Tage waren sehr bedeutend, vor allem die unvergessliche Wallfahrt zum Nationalheiligtum Unserer Lieben Frau von Częstochowa und das Zusammenkommen am Samstag, den 27. April. Dies war ein wichtiger Tag für die Geschichte unserer beiden pallottinischen Schwesternkongregationen, die alle oben genannten Schwestern aus verschiedenen Ländern und Kulturen sowie den Provinzrat und die einheimischen Oberinnen der polnischen Provinz versammelten, 35 Personen. Alle nahmen an einer eintägigen Veranstaltung teil, um unser pallottinisches Charisma zu vertiefen, unsere gemeinsame Geschichte zu hören und das Thema der Wiedervereinigung der beiden Kongregationen zu diskutieren. Die beiden Generaloberinnen Sr. Ivete Garlet, CSAC und Sr. Izabela Swierad, SAC, hielten Vorträge zu diesem Thema.

Am 28. Mai reisten alle höheren Oberinnen der Missionspallottinerinnen, für den zweiten Teil des Treffens, nach Danzig. Dort wurde 1945 nach dem zweiten Weltkrieg die erste Gemeinschaft der polnischen Pallottinerinnen gegründet. Dieses Haus diente bis 1983 als Hauptsitz der Schwestern. Die Teilnehmerinnen freuten sich an der Begegnung mit vielen Schwestern der Gemeinschaft und der herzlichen Gastfreundschaft. In Danzig gab es viele besondere Erlebnisse, die während unseres Treffens stattfanden: der Namenstag von Schwester Josephine D'Souza, Generalvikarin, Segen und Einweihung des wunderschön renovierten ersten und alten Hauses auf Gòrka, die Trauerfeier von Schwester Władysława Sitarz, ehemalige Generalvikarin und Provinzoberin, sowie am 3. Mai der Nationalfeiertag der Königin von Polen (Verfassungstag). 

Dies waren stärkende Momente trotz der verschiedenen, nicht immer einfachen, gemeinschaftsbezogenen Angelegenheiten, die von allen Beteiligten geteilt und diskutiert wurden. Aus allen Bereichen des Lebens lernen wir jedoch immer noch dankbar und hoffnungsvoll zu sein, wie Sr Izabela Swierad, die Generaloberin, hervorhebt. Robert Sara: Christus ist Hoffnung. Es gibt nur Christus, der uns in der aktuellen Krise der Kirche und der Welt helfen kann, und es braucht eine Institution, die zu Ihm führt: das ist die Kirche. Deshalb sollten wir nie aufhören, Sämann der prophetischen Hoffnung, in dieser unruhigen Welt zu sein.  (siehe unsere Website für weitere Neuigkeiten)

Indien

▪ Die Gemeinschaft von Assagao, Goa, hatte die seltene Gelegenheit, an der Seder-Feier (jüdisches Pessach) im Noviziat der Patres vom Allerheiligsten Sakrament in Badem teilzunehmen. Dieses Fest wurde mit dem jetzigen Leben der Einzelnen in Zusammenhang gebracht. Es waren 50 Teilnehmer anwesend und Sr. Clara Joseph Xavier, Novizenmeisterin, war gesegnet, diese Feier zu leiten. Es war eine einzigartige und bereichernde Erfahrung für die gesamte Gemeinschaft und eine gute Vorbereitung auf die Feier der Karwoche. 

▪ Zwei unserer Silberjubilarinnen, Sr. Angela Devi und Sr. Jacquine Mary Susai, besuchten einen Erneuerungskurs für Jubilare in Ryshivana, in der Nähe von Mangalore. Das ist ein Zentrum für innere Stille und Kontemplation. Das Programm bestand aus Beiträgen zu biblischen Perspektiven des Ordenslebens, psycho-geistiger Reife und Freude am Ordensleben und einer Hinführung in die Kunst des kontemplativen Gebets.

Lasst uns unserer verstorbenen Schwestern gedenken

Sr. Gertrud Czinczol SAC  * 21.12.1934  †02.04.2019  Deutschland

Sr. Ann Hovens SAC  * 02.02.1929  †05.04.2019  Deutschland

Sr. Władysława Sitarz SAC  * 18.03.1931  †27.04.2019  Polen

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)