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Januar 2019

Rom

▪ Papst Franziskus kündigte zu Beginn des neuen Jahres im Hinblick auf den 100. Jahrestag des Apostolischen Schreibens Maximum Illud von Papst Benedikt XV einen außerordentlichen Missionsmonat im Oktober 2019 an, der unter dem Motto "Getauft und gesandt: Die Kirche Christi in einer Mission in der Welt" steht. Es geht darum, das Bewusstsein für die missio ad gentes zu wecken und die Verantwortung für die Verkündigung des Evangeliums mit neuer Begeisterung zu stärken.

▪ Am Epiphaniefest trafen sich die Gemeinschaften der Missionspallottinerinnen in Rom mit vielen Gästen, Patres der Pallottiner und Salvatorianer, Laienmitgliedern der Unio und deren Vorsitzenden Frau Donatella Acerbi in der Procura Generale. Auch dieses Jahr standen die traditionelle Haussegnung, die Vesper und das Singen von Weihnachtsliedern auf dem Programm - alles fand unter der Leitung von P. Jaroslaw Rochowiak, SDB statt. Eine Agape schloss diesen schönen pallottinischen Abend ab.

▪ Im Geiste der Unio und des pallottinischen Charismas, und bewegt vom Wunsch, Vinzenz Pallotti im Leben und in der Sendung der verschiedenen Frauenkongregationen mit pallottinischer Spiritualität aus verschiedenen Teilen der Welt zu begegnen, organisierten Sr. Izabela Świerad SAC, die Generaloberin der Missionspallottinerinnen und Sr. Ivete Garlet CSAC, Generaloberin der "Römischen Pallottinerinnen" ein Treffen der Generaloberinnen. Es fand vom 18. bis 22. Januar 2019 in unserem Generalat statt. Teilnehmerinnen waren die Generaloberinnen der Hildegardisschwestern vom Kath. Apostolat (Deutschland), der Theresienschwestern vom Kath. Apostolat (Deutschland), der Kongregation der eucharistischen Schwestern des hl. Vinzenz Pallotti (Italien), der Schwestern der Mutter der Göttlichen Liebe (Südafrika), der Zönakulumsschwestern vom Herzen Jesu (Indien). Auf dem Programm standen mehrere Vorträge und ein Besuch von Stätten des hl. Vinzenz Pallotti in Rom. Die Schwestern hatten auch die Freude, mit der gesamten römischen pallottinischen Familie am Triduum und Fest des hl. Vinzenz Pallotti teilzunehmen. (Weitere Informationen finden Sie auf der Website.)

▪ Das Triduum des hl. Vinzenz Pallotti wurde in der Kirche SS. Salvatore in Onda gefeiert. Die Themen der drei Tage waren: V. Pallotti - ein mystischer Apostel; V. Pallotti – ein Missionar ohne Grenzen und V. Pallotti - Prophet einer Spiritualität der Gemeinschaft. Die Prediger während dieser Tage waren P. Fabio Ciard OMI, Professor am Institut für Theologie des geweihten Lebens - Claretianum; P. Albin Bukuru, der Vizerektor des Päpstlichen Kollegs Urbaniana und P. Joseph Lazak SAC, der Generalvikar der Gesellschaft des Katholischen Apostolates. Am Fest des hl. Vinzenz Pallotti versammelte sich die pallottinische Familie am Schrein des Gründers zur Eucharistiefeier unter dem Vorsitz von Mons. Piero Coccia, Erzbischof von Pesaro. Er sprach über Vinzenz Pallotti, ein Apostel, sensibel für den Ruf der Stadt. Die Feier wurde mit einer Agape im Hotel Ponte Sisto abgeschlossen.

▪ Zu Anfang des Monats nahm Sr. Izabela Świerad an einem Treffen der Generaloberinnen der römischen Konstellation (UISG) teil. Thema war: Die Prophetie der Heiligkeit im Ordensleben heute. Ende des Monats begann für Sr. Izabela Świerad, Sr. Josephina D'Souza, Sr. Mary McNulty und Sr. Marie-Claire Mukeshimana ein 10-tägiger Workshop zum Thema  "Einsatz unserer Vielfalt im Interkulturellen Zusammenleben" in der UISG-Zentrale in Rom.

Deutschland

▪ Am Fest des hl. Vinzenz Pallotti feierten wir mit Sr. Vianne Kim das goldene Jubiläum ihrer Profess. Dazu kamen mit Sr. Vianne ihre drei Mitschwestern aus der Münchener Kommunität und die Refrather Schwestern nach Limburg. Schon am Vorabend feierten Provinzoberin Sr. Helga Weidemann und die Mitschwestern mit der Jubilarin und gratulierten ihr. Während der Eucharistiefeier am 22. Januar lud Sr. Gertrud Meiser mit Gedanken zu Sr. Viannes Lebensweg alle Anwesenden zu einer Reflexion ihres eigenen Lebens ein. Anschließend gab es zur Überraschung und Freude aller ein koreanisches Mittagessen.

Tansania                                                                                                               

▪ Zu Beginn des neuen Jahres wurden zehn Aspirantinnen in die Kandidatur aufgenommen, zwölf Juniorinnen erneuerten ihre Gelübde, und zwölf Novizinnen im zweiten Jahr des Internationalen Noviziats wurden in verschiedene Kommunitäten nach Ruanda und Tansania entsandt, um dort Erfahrungen im Gemeinschaftsleben und im Apostolat zu sammeln. ▪ Das Fest des hl. Vinzenz Pallotti wurde in allen Gemeinschaften gefeiert. Die Kommunität Siuyu nahm mit Laienmitgliedern der Unio an einer Feier mit P. Tom Ryan SAC und den behinderten Kindern im Rehabilitationszentrum in Siuyu teil. Der Eucharistiefeier stand der Pfarrer P. John Makabe SAC vor und P. Tom und P. Stephen Mulli SAC konzelebrierten. Während der Messe präsentierte eine Gruppe von Schwestern, Postulantinnen und Laien Szenen aus dem Leben unseres heiligen Gründers St. Vinzenz Pallotti.

USA

▪ Im Januar nahmen die Schwestern der Gemeinschaft Laurel an der Beerdigung von P. Joe Kuchar teil, einem Pallottiner, der jede Woche die Messe in ihrer Gemeinschaft gehalten hatte. ▪ Am Freitag, 18. Januar, machten sich die Schwestern Karen Lester, Danuta Przybylek und Stella Holisz zusammen in einem Bus voller Schüler der Pallotti High School und Gemeindemitglieder auf den Weg in die Landeshauptstadt Washington, um dort am 46. jährlichen Marsch für das Leben teilzunehmen. Es waren Tausende von Menschen anwesend, die still gegen Abtreibung demonstrierten.▪  Sr. Francesca Lowis von Buckhannon erhielt auf Facebook einen Kommentar von einer Frau aus Connecticut, die mitteilte, dass ihre Großmutter Lucy Pallotti eine Großnichte des hl. Vinzenz gewesen sei. Lucy Pallotti schrieb, dass ihr die Geschichte des heiligen Vinzenz ihr ganzes Leben lang erzählt wurde. Als Forscherin ihrer Familiengeschichte hat sie sich über die Geschichten der italienischen Einwanderer der Familie ihrer Großmutter informiert. Lucy Pallotti war zur Selig- und Heiligsprechung von Vinzenz Pallotti eingeladen worden und hatte daran teilgenommen.

Südafrika

▪ Am 10. Juni beendeten zwei Pallottinerbrüder ihr 5-wöchiges apostolisches Praktikum und kehrten in ihr Ausbildungshaus in Kwazulu Natal zurück. Ihr Aufenthalt war sehr wertvoll, besonders für unsere Kinder im Heim, da sie die meiste Zeit damit verbrachten, die Babys zu füttern, zu spielen und den größeren Kindern etwas religiösen Unterricht zu geben.

▪ In Vorbereitung auf das Fest des hl. Vinzenz Pallotti hielten die beiden Gemeinschaften von Pinelands und St. Joseph eine Novene, jeweils mit einer heiligen Stunde. Die Pallottiner und unser Hausgeistlicher in Pinelands sprachen abwechselnd über Pallotti. ▪ Am 22. wurde der Festgottesdienst in Konzelebration von sechs Priestern gefeiert. 40 Freunde der pallottinischen Familie nahmen teil. Anschließend haben wir bei einem Mittagessen weitergefeiert und die Freude des Tages miteinander geteilt.

Polen/Kamerun

▪ Am Fest des heiligen Vinzenz Pallotti erhielten in Gniezno zwei Novizinnen während des Morgengebets, das P. Mariusz Wieczorkiewicz leitete, den Ordenshabit. Dieser Akt wurde von der Provinzialoberin, Sr. Iwona Nadziejko begleitet. Später wurde eine feierliche Danksagungsmesse gefeiert.

▪ Am 3. und 5. Januar hatten die Pallottinerinnen in Kamerun im Zentrum Johannes XXIII in Yaoundé ein Treffen mit dem Thema: Wie den Armen helfen, wenn sich Zeiten und Umstände ständig ändern?  Die Delegaturoberin Sr. Weronika Sakowska SAC eröffnete die Zusammenkunft mit einem Grußwort. P. Joseph Jules Nkodo SAC, der Regionalobere der Region Kamerun und P. Aloys Essono SAC waren die Referenten. An diesem Tag berichteten die Schwestern von ihren Erfahrungen: Sr. Nadege sprach über das Formationstreffen der Junioratsschwestern in Rom; Sr. Anna Kot erzählte vom internationalen Noviziat in Tansania – vom Reichtum der Kulturen, der Vielfalt und ihrer Schönheit; Sr. Małgorzata Lech informierte über die Kurse für Formationsleiterinnen in Kamerun.

Sr. Weronika Sakowska beendete das Treffen und ermutigte die Schwestern, den Alltag im Licht des Evangeliums zu leben und die Aufgaben mit Demut und Offenheit des Herzens zu erfüllen.

Rwanda/Congo

▪ Mit großer Freude erhielten wir die guten Ergebnisse der Nationalen Prüfungen für die Grundschule St. Vincent Pallotti in Masaka. Alle unsere 42 Kandidaten bestanden die Prüfung und erhielten den ersten Platz im Bezirk und den neunten Platz auf nationaler Ebene. Das gab den Schwestern und Eltern viel Hoffnung und Mut zum Weitermachen.

▪ Das Fest des hl. Vinzenz Pallotti wurde in Verbundenheit mit der ganzen pallottinischen Familie freudig gefeiert. In jedem LKR wurde ein Triduum gehalten, bei dem sich Laien, Priester und Schwestern während dieser drei Tage versammelten, um gemeinsam zu beten und über das Leben und Werk des Gründers nachzudenken. Am Festtag versammelten sich alle in Gikondo im Zentrum des NKR, wo beim Festgottesdienst P. Eugen Niyonzima, der Provinzial der Pallottiner Hauptzelebrant war und viele Pallottiner konzelebrierten. Es folgte ein geschwisterliches Festessen, das im Garten der Pallottinergemeinschaft serviert wurde.

Schweiz

▪ Mit dem Tod von Sr. Adelhilde Rumpf am 26. November 2018 kam es zu Veränderungen im Leben der Pallottinerinnen. Sr. Daniela Schumacher ist die einzige Schwester, die noch in Bernhardzell lebt, einer von zwei bestehenden Gemeinschaften in der Schweiz. Die Pallottinerinnen  hatten dort seit 1944 gearbeitet und gelebt. Im Laufe der 75 Jahre haben die Schwestern dort so viel Gutes getan, indem sie als Krankenschwestern und Lehrerinnen, als Gründerinnen und Leiterinnen eines Altenheims und einer Hauswirtschaftsschule tätig waren. Einige Schwestern haben als Kinder- gärtnerinnen in benachbarten Gemeinden gearbeitet, andere in der Seelsorge. Schwester Daniela lebte und arbeitete fast immer in Bernhardzell, seit ihrem Eintritt 1963. Deshalb ist sie sehr stark mit der lokalen Bevölkerung verbunden, nicht zuletzt durch verschiedene Aufgaben, die sie noch immer wahrnimmt. Es ist der Wunsch von Schwester Daniela, weiterhin unter den Menschen leben und arbeiten zu können, die sie kennt, liebt und denen sie sehr nahe steht. Als Mitglieder einer Delegaturgemeinschaft bleiben wir vereint mit Sr. Daniela und wir wünschen ihr Gottes liebende Begleitung auf all ihren Wegen in dieser besonderen Lebensphase als Pallottinerin.

Indien

▪ Am 3. wurde in Twichakma, im Bundesstaat Tripura im Nordosten Indiens, unser neues Hostel für die einheimischen Kinder von Pater Simon Fernandes CSC, dem Provinzial der Holy Cross Priester eingeweiht, in Anwesenheit von 6 Priestern und 40 Dorfbewohnern mit ihren Leitungspersonen. In diesem Hostel leben bereits 31 Kinder. Wir sind Gott dankbar, der uns jeden Tag segnet.  

▪ Die Gemeinschaft in Gurundia schloss sich den Gemeindemitgliedern zur Novene in Vorbereitung auf das Fest des hl. Vinzenz Pallotti an. Am 20. Januar fand in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst statt, gefolgt von einem kulturellen Programm und einem festlichen Essen. Die jüngeren Schüler unserer englischen Mittelschule präsentierten einen schönen Tanz, um den Tag zu verschönern. 

▪ Unsere Novizinnen im zweiten Jahr nahmen an einem dreitägigen Noviziatsprogramm in Old Goa teil, das von P. Amirtharaj, einem Dominikaner, geleitet wurde. Über 40 Novizinnen und Novizen aus verschiedenen Kongregationen waren anwesend. Das Thema war "Neue Tendenzen im Ordensleben".

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)