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Dezember 2018

Rom

▪ Papst Franziskus spendete am Weihnachtstag den päpstlichen Segen "Urbi et Orbi" von der Benediktionsloggia am Petersdom. Vor rund 50.000 Menschen, die auf dem Petersplatz versammelt waren, sprach der Heilige Vater seine Weihnachtswünsche und seine Botschaft: "Mein Wunsch für ein glückliches Weihnachten ist ein Wunsch nach Brüderlichkeit", d.h. Weihnachten muss stärkere Bande zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen, Glauben und Nationen bringen, einen Unterschied machen zum zunehmenden Nationalismus auf der ganzen Welt. Er fuhr fort: "Gott ist ein guter Vater und wir sind alle Brüder und Schwestern"... "Ohne diese Rückbindung laufen selbst unsere besten Pläne und Projekte Gefahr, seelenlos und leer zu sein." Er sprach von Brüderlichkeit zwischen Menschen jeder Nation und Kultur, Brüderlichkeit zwischen Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen, die jedoch in der Lage sind, einander zu achten und sich zuzuhören, und von Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen.

▪ In San Salvatore in Onda nahmen Sr. Liberata Niyongira und Sr. Anna Małdrzykowska am letzten vom Vinzenz Pallotti Institut organisierten Vortrag für das Jahr 2018 teil. Diesmal sprach P. Norbert Hannappel SAC, der Postulator für die Seligsprechung von Bischof Heinrich Vieter, zum Thema "Mons. H. Vieter - inspiriert von der Heiligkeit im Priestertum Pallottis". Er begann mit einer kurzen Präsentation des priesterlichen Lebens von Pallotti und von Bischof Heinrich Vieter und sagte, dass für beide der Ruf Gottes darin bestand, ihr Leben zur Gabe zu machen, es war die wertvollste Gabe, für die sie lebten, arbeiteten und litten. H. Vieter arbeitete seit 1880 in Kamerun, wurde am 22. Dezember 1904 zum ersten Bischof von Kamerun ernannt und starb am 7. November 1914 in Yaoundé. Der Prozess für seine Seligsprechung begann am 15. August 2017.

▪ Die Generalrätinnen Sr. Honorata Lyimo und Sr. Liberata Niyongira hielten die Generalvisitation in der Gemeinschaft Via Moncenisio in Rom und in Osny/Frankreich.  Beide Gemeinschaften gehören zur polnischen Provinz.

▪ Am 29. Dezember lud Sr. Daniela Siniscalchi CSAC, die Provinzoberin der italienischen Provinz unsere Generaloberin Sr. Izabela Świerad SAC ein, an ihrem Provinzkapitel in deren Provinzhaus an der Porta Maggiore teilzunehmen. Dies war ein großes Zeichen der engen Zusammenarbeit und der guten Beziehung zwischen den beiden Schwestergemeinschaften.

▪ Sr. Izabela machte einen kurzen Besuch bei unseren Schwestern in Deutschland, in Limburg, und feierte mit ihnen zusammen Weihnachten.

Deutschland/Brasilien 

Am 25. November war Provinzoberin Sr. Helga Weidemann in Mering, um an der Jubiläumsfeier der Theresienschwestern teilzunehmen. Die Gemeinschaft wurde vor 90 Jahren von einem Pallottiner gegründet. ▪ Am letzten November-Wochenende bekam Sr. Alfonsis Höderath Besuch von Frau Anna Moser, geb. Adams und deren Tochter. Frau Moser war als Kind in unserem Kinderheim in George, Südafrika, und wohnt jetzt mit ihrer Familie am Starnberger See. Sr. Alfonsis und die anderen Schwestern, die früher in Südafrika wirkten, freuten sich über die Begegnung und den Austausch. 

▪ Am ersten Adventswochenende fand in der Benediktinerpfarrei St. Bonifaz in München der alljährliche Missionsbasar statt, den unsere Schwestern dort mit Unterstützung von unzähligen Helferinnen und Helfern ausrichten. Selbstgemachte Produkte – Lebensmittel, Wollsachen, Advents-gestecke und Karten waren im Angebot, neben einem Flohmarkt für Weihnachtsartikel und Bücher. Der Erlös von 9.230 € ist für ein therapeutisches Zentrum für Drogenabhängige unserer Mission in Brasilien bestimmt, in dem Sr. Avani als Sozialpädagogin mitarbeitet.

▪ Seit Anfang Dezember ist Herr Helmut Uerlings bei uns in Limburg als Einrichtungsleiter für Haus Felizitas tätig. Um diese Zeit begannen im Garten von Kloster Marienborn auch die Bauarbeiten für das neue Schwesternhaus „Camaldoli“. ▪ Am 6. Dezember nahmen zwanzig Schwestern am Adventstreffen bei und mit den Pallottinern teil. Wie in den vergangenen Jahren gab es neben dem Kaffee-Trinken ein schönes Programm mit Liedern, Gedichten und Geschichten. ▪ Am 8. Dezember, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, feierte Pfr. i. R. Herbert Leuninger mit uns den Festgottesdienst zu seinem Diamantenen Priesterjubiläum. Er freute sich über die Einladung der Schwestern zum Mittagessen mit ihnen.

▪ Sr. Ieda-Maria Siqueira schloss eine berufliche Spezialisierung als städtische Gesundheitshelferin ab. ▪ Im Dezember waren die Schwestern mit mehreren Jahresabschlussfeiern unserer Sozialprojekte mit Kindern und Jugendlichen (Crianca Esperanca) und mit dem pallottinischen Verein  für Jugendliche (APEC) beschäftigt, zu denen auch ihre Familien eingeladen waren. Sie präsentierten die Aktivitäten und Leistungen des vergangenen Jahres. ▪ Alle Schwestern waren mit der Animation der Weihnachtsnovene in den Familienhäusern beschäftigt, jede Schwester in einer anderen Teilgemeinde.

Tansania

▪ Am 3. Dezember wurden wir mit dem Besuch von Erzbischof Marek Solczynski, dem Apostolischen Nuntius von Tansania, in unserer kleinen "Leadership" Gemeinschaft beehrt. Diese befindet sich in einem Gebiet, in dem während des Zweiten Weltkriegs mehr als 5.000 polnische Flüchtlinge ihre Heimat gefunden hatten. Heute gehört ein Grundstück mit Haus der Erzdiözese Arusha und wird für verschiedene spirituelle Programme mit Laien unter der Leitung der Missionspallottinerinnen genutzt. 

▪ Der 8. Dezember, Fest der Unbefleckten Empfängnis, war für uns und für die gesamte Kongregation ein großer und gesegneter Tag, mit zwei besonderen Ereignissen: 12 Novizen aus vier Ländern begannen ihr erstes Jahr im Internationalen Noviziat. Das zweite Ereignis war die erste Profess von drei Novizinnen, die ihre Noviziatsausbildung abgeschlossen haben. Die Eucharistiefeier fand in der Gemeinde St. Noe Mawagali in Polising'isi/Arusha statt. Die Provinzoberin Sr. Basilisa Jacob nahm die erste Profess der drei tansanischen Schwestern entgegen. Die Messe wurde von P. John Onna, dem Delegaturoberen der Pallottiner in Ostafrika geleitet, der mit anderen 9 Pallottinern, 2 Spiritaner Patres und einem Franziskaner Konventualen konzelebrierte. Unter denen, die diese freudigen Ereignisse miterlebt haben, waren auch Sr. Belancilla Mukandahiro, die Regionaloberin der Region Unsere Liebe Frau von Kibeho/Ruanda, und viele andere Schwestern aus verschiedenen Gemeinschaften in Tansania.  ▪ Derzeit hat unser internationales Noviziat 24 Novizinnen.

▪ Seit zwei Jahren laden P. Tom Ryan SAC und Sr. Rosemary Ombay SAC blinde Menschen verschiedener Religionen aus ganz Singida zu einem Weihnachtsessen im Pallottinischen Rehabilitationszentrum in Siuyu ein. In diesem Jahr kamen etwa 20 Menschen, um dieses besondere Festmahl zu genießen, sich über ihre nicht einfache Lebenserfahrung auszutauschen und die Geschichte der Geburt Jesu zu hören, die jeweils von Sr. Rosemary vorgelesen wurde.

USA

▪ Die Schwestern in unserem Pallotti Konvent in Laurel, Maryland, feierten am 6. Dezember den Nikolaus mit unserem traditionellen Weihnachtsgebäck und dem mit Überraschungen gefüllten Strumpf. In der Adventszeit nahmen sie neben dem Gebet in der Konventskapelle an verschiedenen Pfarrveranstaltungen teil, wie  z. B. am feierlichen Anzünden der Adventskerzen. 

▪ In der Pfarrkirche wurde ein ansprechendes Weihnachtskonzert von einer Band für moderne Kirchenmusik aufgeführt. Es sangen der Erwachsenen-, Kinder-, Jugendlichen- und der lateinamerikanische Chor. Dies war die Abschlussveranstaltung des 175. Jubiläumsjahres der Gemeinde. Die Schwestern nahmen auch am Weihnachtskonzert des Pallotti Gymnasiums und an der feierlichen Erleuchtung und Segnung der Weihnachtsbäume teil.

▪ Die Stiftung St. Mary's Medical Center Wall of Fame würdigte Sr. Diane Bushee, SAC, William J. Echols und Elmer Teofilo Vega am 14. Dezember im Guyan Golf and Country Club. Nach einem festlichen Abendessen wurde jede/r Preisträger/in benannt und ihr/sein außergewöhnlicher Beitrag vorgestellt, gefolgt von der Enthüllung eines großen Bildes und der Erläuterung des Dienstes der jeweiligen Person im St. Mary's Krankenhaus und im Gebiet von Huntington. Diese Bilder hängen nun im Haupteingang des Krankenhauses.

Südafrika

▪ Am 5. Dezember fand in der Erzdiözese Kapstadt die jährliche Danksagungsmesse für alle Ordensleute statt. Sie fand in der St. Josephs Kapelle statt und wurde von Erzbischof Stephen Brislin mit einer großen Anzahl von konzelebrierenden Priestern geleitet. Viele Schwestern aus verschiedenen Gemeinschaften waren anwesend. Der Erzbischof dankte allen Ordensleuten und ermutigte sie, Jesus dem Volk Gottes in der Erzdiözese weiterhin zu bezeugen.

▪ Die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter des St. Josephs Home hatten das Jahresabschlussfest. Die Direktorin Frau Thea Patterson, dankte allen Mitarbeitern für die intensive Arbeit die es ermöglicht hat, bis zum Ende des Jahres zu gelangen. Während der Veranstaltung wählten die Angestellten den „Mitarbeiter des Jahres„  eine Person, die besondere Dienste geleistet hatte. In diesem Jahr wählten sie 3 Mitarbeiterinnen der Reha-Klinik, die sich mit großem Mitgefühl um die Kinder kümmerten und die Auszeichnung "Mitarbeiter des Jahres 2018" wirklich verdient haben.

▪ Am 12. Juni feierte Rev. Nkululeko, der Kaplan des St. Josephsheims, den 10. Jahrestag seiner Priesterweihe. Die Eucharistiefeier fand in der Kapelle St. Joseph's Montana statt. Die Schwestern von St. Vincent Pallotti aus Pinelands und der Gemeinschaft des St. Joseph's Konvents nahmen zusammen mit einigen anderen geladenen Gästen an der Feier teil.

▪ Am 21. Dezember verlor die südafrikanische Provinz Sr. Simone Görgen, eine deutsche Pallottinerin, die 48 Jahre lang als Missionarin in Südafrika tätig war und als Krankenschwester im St. Joseph's Home für chronisch kranke Kinder gearbeitet hatte. Ihr Herz war ein Zuhause für die Leidenden und Bedürftigen, das ihr Leben im Elend in ein sinnvolleres und liebevolleres verwandelte. Sie hatte ein tief verwurzeltes Gebetsleben, das sie unterstützte, die pallottinische Spiritualität, das gemeinschaftliche und missionarische Leben treu zu leben.

Polen/Russland

Am 8. Dezember fand in der Pfarrei St. Anna in Jekaterinburg, Russland, eine feierliche Messe statt, in der Sr. Irina Cziczerowa ihre ewige Profess ablegte. Die Hl. Messe wurde von Bischof Joseph Werth SJ aus Nowosibirsk gehalten; Rev. Anton Gsel und die Pallottiner Piotr Jankowski und Pater Sergiej Bildzis konzelebrierten. Aus Polen kamen Provinzoberin Sr. Iwona Nadziejko und Sr. Blanka Sławinska, Sr. Lucyna Wojtowicz und Sr. Ludwika Jastrzębska. Aus Nowosibirsk, der Heimatstadt von Sr. Irina, kamen ihre Eltern und mehrere Freunde. Es war für Schwester Irina eine große Freude, dass viele Gemeindemitglieder an diesem besonderen Ereignis teilnahmen, die gemeinsam beteten und dem Herrn für diese pallottinische Berufung auf russischem Boden dankten.

Indien

▪ Vom 10. bis 12. Dezember fand im Konvent St. Vincent Krupa, Bangalore, ein Treffen  der Schwestern des Katholischen Apostolates (CSAC) und der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat statt. Die zwei Generaloberinnen, Sr. Izabela Świerad, SAC und Sr. Ivete Garlet, CSAC, nahmen daran teil sowie die beiden indischen Provinzräte und die für die Ausbildung in beiden Gemeinschaften zuständigen Schwestern. Es war für die Schwestern eine freudige Gelegenheit, zusammenzutreffen, über Freuden und Sorgen miteinander auszutauschen und konkrete Pläne für die zukünftige Zusammenarbeit zu machen.  Bei den Gesprächen spürten alle die Gegenwart des Heiligen Geistes.

▪ Vom 14. bis 16. Dezember fand im Konvent St. Vincent Krupa, Bengalore das vierte Provinzkapitel unter dem Motto "Begegne dem Wort, um die pallottinische Sendung zu leben" statt. Wir wurden auch mit der Anwesenheit  Sr. Izabela Świerad und ihrer Vikarin, Sr. Anna Josephina D'Souza, beehrt. Es waren 17 Kapitularinnen versammelt. P. Archibald Gonsalves, OCD war als Referent eingeladen. Er appellierte an die Mitglieder, sich von der Liebe Christi motivieren zu lassen und unsere missionarische Dimension/Berufung lebendig zu erhalten. Die Provinzoberin Sr. Helen Lourdusamy dankte den Teilnehmerinnen für ihren Beitrag zum Wachstum der Provinz. Sr. Izabela Świerad ermutigte die Schwestern, mit Eifer und Mut vorwärts zu gehen, Christus im täglichen Leben zu verkünden und auf die Bedürfnisse der Welt und den Ruf der Kirche zu antworten.

 Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. Simone Görgen SAC  * 09.05.1941  †21.12.2018  Südafrika

 

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)