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November 2018

Rom

▪ Am 33. Sonntag des Kirchenjahrs wurde der Welttag der Armen gefeiert. Papst Franziskus, der eine große Liebe zu den Armen hat, stand der Hl. Messe im Petersdom vor, an der etwa 6.000 Obdachlose und bedürftige Menschen aus Rom und Umgebung teilnahmen. In seiner Predigt rief er alle Menschen guten Willens dazu auf, um die Gnade zu bitten, "den Schrei all derer zu hören, die in stürmischen Wassern leben, - den Schrei der ungeborenen Kinder, der Kleinen, die Hunger leiden, der Heranwachsenden, die an das Getöse von Bomben gewöhnt sind statt an das fröhliche Lärmen des Spiels. Den Schrei der alten Menschen, die abgeschoben und allein gelassen wurden, den Schrei derer, die fliehen und ihr Heimatland ins Ungewisse hinein verlassen müssen". Er ermutigte Bischöfe, Priester und Ordensleute, sich von den Armen evangelisieren zu lassen und so die Schönheit des Evangeliums zu entdecken.

▪ Am 6. November begrüßten die Gemeinschaften des Generalats und der Prokura zwei neue Mitglieder, Sr. Hanna Brunka, deren neue Aufgabe im Generalat ist und Sr. Justina Radulska für die Prokura. Beide Schwestern kommen aus der polnischen Provinz. ▪ Zum Dank für 100 Jahre der Unabhängigkeit Polens schlossen sich Sr. Izabela Świerad, Sr. Anna Małdrykowska und Sr. Hanna Brunka freudig anderen in Rom lebenden Polen zum Festgottesdienst in der Basilika Santa Maria Maggiore an, dem Kardinal Pietro Parolin, der Staatssekretär des Heiligen Stuhls, vorstand. Es waren auch der Botschafter Polens am Heiligen Stuhl, H. Janusz Kotański mit seiner Frau und der Botschafter Polens in Italien, H. Konrad Głębocki anwesend.

Deutschland

▪ Seit dem 1. November 2018 isst eine Gruppe von BewohnerInnen aus Haus Felizitas mit den Schwestern im Refektor, da sie ihren Essraum wegen der Bauarbeiten nicht mehr nutzen können.

▪ Die Mädchenkantorei am Dom zu Paderborn hatte die Mädchenkantorei am Limburger Dom zur Feier ihres Jubiläums am 4. November eingeladen. Provinzvikarin Sr. Astrid Meinert, die geistliche Begleiterin der Mädchen, fuhr mit. Nach dem festlichen Hochamt und einem Konzert am Nachmittag kam es zu einer schönen Begegnung mit dem Paderborner Weihbischof Grothe, der in der Vakanzzeit der Apostolische Administrator für Limburg war. Er dankte den Mädchen für ihren wichtigen Einsatz in der Liturgie als Verkünderinnen der Schönheit und Liebe Gottes.

▪ Am Wochenende, 17./18. November, besuchte die MaZ-Gruppe MitMission, die auch zur Unio gehört, die Schwestern in Marienborn. Sie übernachteten in der Jugendherberge und kamen zu uns zu Kaffee und Abendessen am Samstag, und zum Gottesdienst und Mittagessen am Sonntag.

Tansania

▪ Unsere 11 Kandidatinnen und Aspirantinnen hatten die Möglichkeit, an einem Seminar über das Gemeinschaftsleben teilzunehmen, das von der Ordenskonferenz der Diözese Singida organisiert wurde. Etwa 55 junge Frauen waren anwesend, die sich über ihre Gemeinschaftserfahrungen austauschen konnten. Der Tag endete mit einer Hl. Messe und einer anschließenden Agape.

▪ Am 22. Mai hatten Provinzoberin Sr. Basilisa Jacob und ihre Vikarin Sr. Redempta Mallya ein Treffen mit Mons. Paul Ruzoka, dem Erzbischof der Diözese Tabora, wo unsere Schwestern in einer Schule arbeiten. Sie hatten auch die Gelegenheit, die „Bole Bole“ Gruppe aus Belgien zu treffen, welche die St. Leo d. Große Grundschule in Igunga unterstützt. Bischof Ruzoka und die Bole Bole Gruppe dankten den Pallottinerinnen für ihre gute Arbeit.

USA

▪ Die Schwestern des Pallotti Konvents in Laurel unterstützten die Pfarrei im Rahmen der einjährigen Feier ihres 175-jährigen Bestehens mit einem erfolgreichen Bazar. Nach Renovierungsarbeiten in der Konventsküche konnten die Schwestern das Thanksgiving-Essen für sich und einige Gäste zubereiten.  ▪ Im St. Mary's Medical Center in Huntington begann Rev. Gideon nach Rücksprache mit den Schwestern und mit Unterstützung des Leiters der Klinikseelsorge ab dem 1. November ein Mittagsgebet mit Aussetzung des Allerheiligsten, kurzer Anbetung, dem Rosenkranzgebet  und Segen – als Gebet für den Frieden und in besonderen Anliegen. Zu diesem täglichen Andachtsmoment sind auch Mitarbeiter und Besucher eingeladen. Die Geschäftsleitung vom St. Mary's Krankenhaus kündigte eine Gehaltserhöhung für 2019 an, in Anerkennung für das Engagement der Mitarbeiter in unserem Apostolat und für unsere Ziele im vergangenen Jahr. ▪ Gemäß dem Brauch von St. Mary's wurden am Veteranentag, dem 11. November die Militärveteranen mit einem Essen im St. Vincent's Cafe geehrt.  Als Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz für unser Land wurde ihnen eine Anstecknadel mit der amerikanische Flagge überreicht.

Belize

▪ Die „Freunde Pallottis“  waren in den ersten Novemberwochen mit dem Verkauf der Tickets für ein großes Truthahn-Essen engagiert.  450 Essen wurden verkauft und ausgehändigt.  Der Gewinn, 4.704 US Dollar, und 1.500 Dollar - Ertrag eines Flohmarkts - wurden für unseren Konvent überreicht. Diese junge Gruppe energievoller Leute hält die Schwestern auf Trab und ermutigen sie, nicht aufzugeben. Alle Essensverkäufe waren 100% Gewinn, da alles gespendet wurde und kein einziger Cent ausgegeben werden musste. Wie können wir ihnen für diese Energie, für ihre Zusammenarbeit und Ideen danken? Wir danken allen, die für uns beten, denn wir sind fest davon überzeugt, dass es die Kraft Gottes ist, die uns weitergehen lässt.

Südafrika

▪ Die Gemeinschaft St. Vincent Pallotti in Pinelands nahm einen pallottinischen Bruder Alphonse aus Queenstown am Ostkap bei sich auf, der für eine Operation ins St. Vincent Pallotti Hospital gekommen war. Mit der liebevollen Betreuung der Schwestern erholt er sich gut.

▪ Auch in diesem Jahr durfte das St. Joseph's Home wieder eine Benefizveranstaltung im Stellenberg-Garten durchführen. Das Fundraisings Department des Heims arbeitete bei der Veranstaltung intensiv mit anderen Abteilungen, Freiwilligen und Spendern sehr hart zusammen. Das Heim erzielte eine große Summe Geld, die ausschliesslich für das Wohl der Kinder bestimmt ist.

Polen

▪ Am 8. November trat eine Kandidatin in Gniezno ins Postulat ein. ▪ Am 10. und 11. November organisierte Sr. Consolata Majewska SAC im Marienheiligtum in Jasna Góra  wieder eine Gebetsvigil mit den apostolischen Mitarbeitern und Wohltätern unserer Provinz, an der neben den Laien auch Priester, Pallottinerinnen aus ganz Polen sowie unsere Postulantinnen und Novizinnen teilnahmen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Gebetsvigil stand der Dank an Gott für das Geschenk der Freiheit, im Zusammenhang mit der Feier des 100. Jahrestages der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens.   ▪ Der erste Programmpunkt war ein patriotisches Konzert – die Polonaise der Freiheit mit dem Knabenchor aus Limanowa. Nach dem Konzert hielt Professor P. Czesław Parzyszek SAC einen Vortrag zum Thema Geschenk der Freiheit. Er unterstrich dabei: "Freiheit ist ein freies Herz, das fähig ist zu lieben, ein Herz, das frei ist von Abhängigkeiten, Freiheit ist die Herrschaft Gottes, und Freiheit ist Liebe und die Hüterin des Lebens. Am frühen Morgen endete die Gebetsvigil mit sehr beliebten polnischen Liedern zu Ehren der Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria.

Indien

 ▪ Sr. Alda Paes SAC organisierte den Unio-Tag für die Mitglieder des LKR von Assagao, Goa, an dem Pallottiner, Missionspallottinerinnen, Novizinnen und Aspiranten, Sr. Clara Almeida von den römischen Pallottinerinnen CSAC und die Laienmitglieder und Mitarbeiter der Unio teilnahmen. P. Valentine Alfonso SAC hielt einen Vortrag zum Thema "Vertraue auf Gott und Gott wird dir genügen". Frau Jacintha Mascarenhas UAC sprach über ihre 15-jährigen Erfahrungen als Unio-Mitglied in Nagpur. ▪ Die St. Vincent Pallotti English Medium School, Gurundia, feierte am 14. November den Tag der Kinder. Sr. Lillian Kaniampuram entzündete als besonderer Gast zur Eröffnung die indische Lampe. Es gab verschiedene Wettbewerbe mit Preisen. Für die Lehrer war es eine Freude zu sehen, wie ihre Kleinen ihre Talente zeigten. Sr. Lillian richtete später eine Botschaft an die Kinder und Eltern. Das Programm wurde mit einem Imbiss und dem Singen der Nationalhymne abgeschlossen. ▪ In unserer neuen Mission Tripura im Nordosten Indiens haben die Schwestern mithilfe der Hl. Kreuz-Patres den Bau eines provisorischen Wohnheims begonnen. ▪ Am 22., den wir als Pallotti-Tag halten, kam Generaloberin Sr. Izabela Świerad zu unserer Provinz Mutter der Göttlichen Liebe. Sie wird einige Gemeinschaften, unter ihnen auch die neue Mission im Staat Tripura besuchen und am Provinzkapitel teilnehmen. Die Provinzoberin Sr. Helen Lourdusamy begrüßte sie mit großer Freude, zusammen mit den Schwestern der Gemeinschaft von Bangalore.

Ruanda

 ▪ Am 17. nahm unsere Regionaloberin Sr. Bellancila Mukandahiro im Ausbildungshaus in Ruhango mit großer Freude zehn Kandidatinnen in das Postulat auf. Viele Schwestern aus unseren verschiedenen Gemeinschaften nahmen an diesem wichtigen Ereignis teil. ▪ Vierzehn Schüler unserer ersten Gruppe der St. Vincent Pallotti Schule in Masaka machten nach sechs Jahren Grundschule ihren Abschluss. Es war eine große Freude für die Schwestern und die Lehrer, die ersten Früchte ihrer Arbeit zu sehen. Die Eltern bedankten sich bei der Schulleitung für die gute Betreuung und Ausbildung ihrer Kinder. ▪ Am 28. feierte die Kirche von Ruanda das Fest Unserer Lieben Frau von Kibeho, der Patronin des Landes. Viele Schwestern konnten an der Wallfahrt zum Heiligtum teilnehmen, wo Tausende von Gläubigen mit mehr als 300 Priestern und den Bischöfen aus allen Diözesen Ruandas zusammenkamen, um für Frieden und Versöhnung zu beten.

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. Majola  Rataj SAC   * 26.01.1938   † 06.11.2018  Polen

Sr. Jadwiga  Waszczeniuk SAC   * 05.05.1927  † 17.11.2018  Polen

Sr. Adelhilde  Rumpf SAC  * 08.06.1927  † 26.11.2018  Switzerland

Sr. Mary Edward  Mack SAC   * 23.09.1936  † 30.11.2018  USA

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)