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Mai 2018

Rom

▪ In diesem Monat wurde das Jubiläum der Priesterweihe unseres Gründers Vinzenz Pallotti als  bedeutender Moment für die gesamte pallottinische Familie gefeiert. Hier in Rom begann die Feier am 15. mit der Vigil-Messe in der Lateranbasilika, wo er vor 200 Jahren geweiht wurde. Der Eucharistiefeier  stand Mgr. Angelo De Donatis, der Generalvikar des Heiligen Vaters für die Diözese Rom vor. In seiner Predigt würdigte er die Person des hl. Vinzenz Pallotti und lud seine Söhne und Töchter ein, seinem Beispiel zu folgen. Am 16. Dezember feierte P. Jacob Nampudakam SAC, Generalrektor, einen Dankgottesdienst, zusammen mit 14 neu geweihten pallottinischen Priestern, die in der Kirche SS. Salvatore in Onda, am Altar unseres Gründers konzelebrierten. Als Einführung zitierte die Präsidentin der Unio, Frau Donatella Acerbi, Worte aus den Briefen Pallottis und ermutigte die Mitglieder der Unio, ein heiliges Leben zu führen. Unter den Teilnehmern waren die Generaloberen der drei Kern-Gemeinschaften, P. Jacob Nampudakam SAC, Sr. Ivete Garlet CSAC, Sr. Izabela Świerad, SAC sowie Sr. Adalgisa Cammarata, die Generaloberin der Eucharistischen Schwestern des hl. Vinzenz Pallotti.

▪ Wir begannen das Pfingstfest mit einem Vigilgebet in der Kirche Maria,  Königin der Apostel, in der Via Ferrari. Am 20., dem eigentlichen Festtag, feierten wir Pallottinerinnen der beiden Kongregationen, der "Römischen Schwestern" und der "Missionsschwestern" in der Kapelle des Mutterhauses der Pallottinerinnen in der Via Porta Maggiore mit großer Freude und Dankbarkeit unseren 180. Gründungstag. P. Antonio Lotti, SAC, der Provinzial der italienischen Provinz, stand der Eucharistiefeier vor. Der Generalrektor P. Jacob Nampudakam, SAC konzelebrierte zusammen mit anderen Pallottinern. Alle Pallottinerinnen, die bei der heiligen Messe anwesend waren, erneuerten unter Leitung von Sr. Izabela Świerad, SAC, Generaloberin der Missionspallottinerinnen, ihre Gelübde. Vor dem Schlusssegen erhielten die zwei Generaloberinnen von den ältesten Mitgliedern der beiden Kongregationen brennende Kerzen, die an der Osterkerze angezündet wurden, als Symbol für die lebendige Flamme, die das Leben jeder Schwester der Kongregation erleuchtet. Viele Laien-Mitglieder der Unio und Gäste waren anwesend, um diesen historischen Tag mitzuerleben.

▪ Vom 3. bis 6. Mai nahm Sr. Josephina D' Souza an der von der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens organisierten Internationalen Konferenz über  "Weihe und  geweihtes Leben" teil. 600 Ordensleute aus aller Welt, die verschiedene Erfahrungen des geweihten Lebens mitbrachten, reflektierten gemeinsam über die theologische und charismatische Dimension des geweihten Lebens. Während der Privataudienz forderte der Papst die Ordensleute auf, authentisch zu sein in der Reflexion ihrer Berufung und stellte drei Säulen des geweihten Lebens vor: Gebet, Armut und Geduld.

▪ Am Pfingstfest gab unser Heiliger Vater die Ernennung von 11 Kardinälen aus verschiedenen Ländern bekannt. Unter ihnen war Erzbischof Konrad Krajewski, der päpstliche Almosenier, der im Amt der päpstlichen Caritas beim Heiligen Stuhl tätig ist. Seine Einfachheit in seinem Dienst für die Armen und Migranten in Rom wird sehr geschätzt. Seit einigen Jahren arbeitet Sr. Hanna Kiedrowska SAC von der Gemeinschaft der Procura mit dem  ernannten Kardinal zusammen, um die Armen auf den Straßen Roms zu erreichen.

Am 31. Dezember hatten die beiden Generalräte der Pallottinerinnen ihr sechstes Treffen, um über den

Prozess der Wiedervereinigung zu beraten und über andere praktische Pläne für die zukünftige Entwicklung. Das Treffen fand im Generalatshaus der römischen Pallottinerinnen statt.

England

▪ Der vor kurzem renovierte kleine Konvent der Schwestern in Macclesfield wurde am 11. Mai vom Parlamentsabgeordneten Herrn David Rutley offiziell als Pflegeheim eröffnet. Der Bürgermeister, Persönlichkeiten der örtlichen Gesundheitsbehörden, Angehörige der Bewohner des Park Mount Heims sowie unsere Schwestern und Freunde nahmen an dem historischen Ereignis teil.

▪ Im Laufe des Monats konnten wir mehrere Besucher in unserer Kommunität in London begrüßen. Unter ihnen waren Schwester Bellancila Mukandahiro, Regionaloberin von Ruanda/ Kongo, die zu einem Sprachkurs kam, der Neffe von Schwester Christine Bohr aus Deutschland und Schwester Rosemarie Steinbach, Missionarin aus Tansania.

▪ Schwester Mary McNulty besuchte Polen und konnte einige Tage in einem Kurhaus verbringen. Sie pilgerte auch zu den Wallfahrtskirchen der Göttlichen Barmherzigkeit in Krakau und der Muttergottes in Tschenstochau.

Tansania

▪ Am 12. nahmen unsere Schwestern zusammen mit anderen Ordensleuten aus verschiedenen Kongregationen der Diözese Singida am Seminar zum Thema "Stressmanagement" teil. Das Seminar wurde von P. Dr. Peter Siamoo, einem Psychologen aus der Diözese Moshi, geleitet.

▪ Unsere 4 Kandidatinnen haben ihren katechetischen Kurs am St. John Paul II College in Singida abgeschlossen. Der Bischof von Singida, Mons. Edward Mapunda, gratulierte und dankte den Kongregationen, die ihre Schwestern und Auszubildenden zur Teilnahme an diesem für die Neuevangelisierung "grundlegenden" Kurs gesandt hatten. Unsere erste Berufung ist es, zu evangelisieren und die Armen und Ausgegrenzten zu erreichen - sagte er.

USA

▪ Am 30. April wurde in Huntington, West Virginia, die endgültige Eigentumsübertragung des St. Mary Medical Center von den Missionspallottinerinnen an das Cabell Huntington Hospital abgeschlossen. Das Cabell Hospital hat sich bereit erklärt, die katholischen Werte, unser Charisma und die ethischen und religiösen Richtlinien für das katholische Gesundheitswesen, die in einem speziellen Katholizitätsabkommen festgelegt sind, weiter zu befolgen. Wir möchten jeder Schwester danken, die in den letzten vier Jahren gebetet hat, dass der Wille Gottes in diesem Unternehmen geschehe - sagte Provinzoberin Mary Grace Barile. Wir bitten Sie, auch weiterhin für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des St. Mary's Medical Center zu beten, denn sie werden die Sendung der Schwestern treu weiterleben und die Werte Jesu vor allen, die zur Gesundheitsfürsorge nach St. Mary's kommen, bezeugen.

 ▪ Eine private, von den Schwestern beaufsichtigte Stiftung zur Versorgung des ungedeckten Bedarfs in unserem Dienstleistungsgebiets wurde gegründet; der Name dieser Stiftung ist Pallottine Foundation of Huntington (Pallottinische Stiftung Huntington).

▪ Um die Laien an ihre Berufung zur Heiligkeit und zum Apostolat zu erinnern, wurde der Hauptkonferenzraum des St. Joseph's Hospital in Buckhannon nach dem engen Freund und Mitarbeiter Pallottis - Giacomo Salvati - umbenannt.

South Africa

▪ Mit großer Freude und Dankbarkeit begingen wir die 200-Jahrfeier der Priesterweihe des heiligen Vinzenz Pallotti im Provinzhaus in Pineland.  Dem Fest ging ein 9-tägiges Novenengebet zu Ehren des heiligen Vinzenz Pallotti voraus.  P.  Michael Clement SAC feierte zusammen mit anderen Pallottinern, die in der Erzdiözese Kapstadt arbeiten, die Eucharistie. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des St. Joseph's Home und viele andere geladene Gäste nahmen an dieser frohen Feier teil. Der Tag war geprägt von der Gelübdeerneuerung der unserer jüngsten Schwester, Sr. Promila Kiro. Nach der heiligen Messe hatten wir eine fröhliche Agape, zu der alle eingeladen waren.

Polen

▪ Das erste pallottinische Symposium in der Ukraine fand in Zaryczany bei Zhytomyr statt und stand unter dem Thema "Anfänge des pallottinischen Charismas in der Ukraine". Die Einweihung begann mit der Hl. Messe unter dem Vorsitz von P. Artur Stępień SAC, dem Leiter des Pallotti-Instituts in Polen; das Symposium wurde von Schwester Jolanta Wagner SAC, der Vorsitzenden des NKR der Unio in der Ukraine, offiziell eröffnet. Die Teilnehmer versuchten das Leben der Pioniere nachzuzeichnen: P. Wiktor Ożarowski, P. Alojzy Majewski, P. Stanisław Szulmiński und Bruder Józef Lipkowski.

▪ Am 19. Mai, dem Fest Maria, Königin der Apostel, wurden zwei Postulantinnen während der hl. Messe, der P. Andrzej Kozakowski vorstand, in das Noviziat aufgenommen. Die Provinzoberin Sr. M. Iwona Nadziejko nahm sie mit großer Freude auf und bat alle Schwestern, sie mit ihrem Gebet zu unterstützen.

▪ Vom 2. bis 23. Mai  erlebte die Polnische Provinz den ersten Teil der ökonomischen Visitation durch das Generalat. Die Visitation führte Generalrätin und Generalökonomin Sr. Anna Małdrzykowska durch.

Ruanda/Kongo

▪ Die Unio-Mitglieder von Ruanda-Kongo versammelten sich nach der Feier des Festes Königin der Apostel am 5. Mai in Kibeho zu einer Wallfahrt. Es fanden Vorträge zum Thema "Unser Vater St. Vinzenz Pallotti und die Versöhnung" statt. Die Hauptreferenten waren P. Francois Harelimana, SAC und P. Honoré Bahire, SAC.  P. Eugen Niyonzima, SAC, der Provinzobere der Pallottiner und der Präsident des NKR standen der Eucharistie vor. Die Feier endete mit einem geschwisterlichen Festmahl bei der Gemeinschaft der Pallottiner in Kibeho.  ▪ Am 10. September hat uns der Tod von Herrn Kavubi Prosper, der als Exekutivmitglied des NKR der Unio in Ruanda tätig war, traurig gemacht. Viele Priester, Ordensleute und Laien der Unio nahmen an seinem Requiem teil. Er hinterließ ein Zeugnis tiefer Frömmigkeit und des Engagements als Familienvater und Mitglied der Unio. Beten wir, dass Gott ihm die ewige Freude in seinem Reich schenken möge.

▪ Die Zweihundertjahrfeier der Priesterweihe des heiligen Vinzenz Pallotti und das Fest der Mutter Gottes von Kibeho wurden am 19. Mai in Kabuga gefeiert. Bei diesem Anlass wurden drei pallottinische Diakone zum Priester geweiht, um Pallottis Jahrestag zu feiern. Den Vorsitz der hl. Messe hatte der Apostolische Nuntius, Mgr. Andrzej Józwowicz, der der ganzen pallottinischen Familie zu einem so großen Heiligen als Gründer gratulierte.

Indien

▪ Die Feier des 200. Jahrestages der Priesterweihe unseres Gründers war geprägt von der Eröffnung der neuen Mission im Bundesstaat Tripura im Nordosten Indiens. Am 8. Mai nahmen die Provinzoberin, die Provinzökonomin sowie die ersten Missionarinnen, Sr. Sharmila Pinto, Sr.  Poonam Tete und Sr. Ranjitha Kujur an diesem historischen Ereignis teil. Pater K. J. Abraham, der Generalvikar der Heilig-Kreuz Patres, segnete das neue Haus. Die Schüler und Eltern der Heilig-Kreuz Schule in Tuichekma hießen die Schwestern entsprechend ihrer Tradition willkommen und führten kulturelle Tänze auf.

▪ Der Bischof von Mangalore, Aloysius Paul D'Souza und der Bischof von Gulbarga, Robert Miranda, weihten in Manjeshwar die neu erbaute Kirche Unsere Liebe Frau der Barmherzigkeit ein. Unsere Schwestern vom Konvent Pallotti Nivas gehören zu dieser Pfarrei und leisten dort einen pastoralen Dienst.

▪ Die indische Provinz dankte Gott für drei Novizinnen, die am 16. Mai 2018 ihre erste Profess ablegten. P. Sahaya Anand, SAC, der Dekan des Instituts für Philosophie, stand der Eucharistie vor und weitere Priester konzelebrierten. Die Provinzoberin Helen Lourdusamy nahm die Gelübde mit Freude und Dankbarkeit entgegen. Nachbarn, Freunde und Wohltäter schlossen sich uns zu diesem Fest an.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)