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Dezember 2017

Rom

▪ Wir nahmen an den feierlichen Weihnachtsgottesdiensten teil und wurden wieder neu vergewissert, dass Gott unendliche Liebe ist und uns ruft, diese Liebe miteinander zu teilen. Papst Franziskus bat in seiner Botschaft Urbi et Orbi alle Menschen, weltweit,  Jesus in den Gesichtern der Kinder zu suchen, die in den von Krieg und Konflikten heimgesuchten Gebieten vom Mittleren Osten über Afrika bis zur Koreanischen Halbinsel leiden. Er sagte, “Kriegsstürme fegen über die Welt hinweg und ein schon überholtes Entwicklungskonzept führt weiterhin zum Niedergang des Menschen, des Sozialgefüges und der Umwelt.“

▪ Am Hochfest der Gottesmutter sprach der Papst in seiner Neujahrsbotschaft über den Welttag des Friedens. Er nannte die Migranten und Flüchtlinge “Männer und Frauen auf der Suche nach Frieden”. Wir wollen uns mit der ganzen Kirche verbinden und für alle beten, die vor Krieg und Hunger fliehen oder durch Diskrimination, Verfolgung, Armut und Umweltzerstörung gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen.

▪ Am 25., Weihnachtstag, waren unsere drei Kommunitäten der Pallottinerinnen von den Schwestern der Prokura eingeladen, diesen schönen Tag miteinander zu feiern. Nach einem feierlichen Mittagessen sangen wir Weihnachtslieder und freuten uns über den Reichtum der unterschiedlichen Kulturen unserer Kommunität.

▪ Sr. Izabela Świerad und Sr. Honorata Lyimo reisten nach Südafrika zum Provinzkapitel.  

▪ Wir freuten uns über den kurzen Besuch von P. Matthew Kozhuppakalam, MSFS aus Tansania und über die Präsenz von Sr. Mary McNulty SAC aus London, die eine Zeit geistlicher Erneuerung hatte und sie damit verband, Weihnachten in Rom zu feiern.   

▪ Sr. Josephina D’ Souza nahm an dem jährlichen Treffen indischer Priester und Schwestern teil, die  Mitglieder von Generalleitungen in Rom sind. Dieses fand im Generalat der Pallottiner statt. Als Einleitung sprach P. Jan Kupka kurz über den hl. Vinzenz Pallotti und das Charisma der pallottinischen Familie. Die 35 Teilnehmer/innen reflektierten zusammen über einen Vortrag zum Thema “Finanzielle Rechenschaftspflicht und Transparenz in Ordensgemeinschaften”, den P. Gerald Dwyer, der Generalökonom der Pallottiner hielt. Das Treffen endete mit einer Eucharistiefeier und dem anschließenden Abendessen, dem Glückwünsche für das Neue Jahr 2018 folgten.

▪ Am 20. nahm Sr. Anna Małdrzykowska am Treffen der Vereinigung der Generalökonomen teil. Etwa 60 Mitglieder waren gekommen. Sr. Anna sprach zusammen mit einem Salesianer und einem Augustinerpater auf dem Podium als Experten über finanzielle Ressourcen in unserer Kongregation

▪ Der Generalrat war bei unseren Schwestern in Moncenisio zum Jahresschlussgottesdienst eingeladen. P. Wojciech Jasinski, MIC stand der hl. Messe vor. Danach hatten wir ein gemeinsames Abendessen und tauschten miteinander Gedanken und Wünsche für das Neue Jahr aus.  

Deutschland

▪  Wie in jedem Jahr fand am ersten Adventswochenende in der Pfarrei St. Bonifaz in München ein Bazar zugunsten unserer Missionen statt. Der Erlös von mehr als 7.300 Euro ist für den Neubau des Konvents in Belize City.

▪ Der Spatenstich für den Erweiterungsbau von Haus Felizitas fand am 18. Dezember in Limburg statt. Dabei waren der Limburger Bürgermeister Marius Hahn, der Geschäftsführer des Caritas-Bezirksverbands Max Prümm, Architekt Werner Schmitt und Christian Frücht vom Vorstand St. Vinzenz-Pallotti-Stiftung zusammen mit Provinzoberin Sr. Helga Weidemann vertreten.

▪ Am 19. Dezember brachten uns Pfadfinder aus der Dompfarrei Limburg das Friedenslicht von Bethlehem. Seit 1986 entzünden Pfadfinder aus Österreich alljährlich an der Geburtsgrotte in Bethlehem ein Licht, das in vielen Ländern Europas weitergereicht wird. Während der Advents- und Weihnachtszeit erinnert es an die Botschaft des Friedens.

USA

▪ Sr. Francesca und der Seelsorger Gary vom pastoralen Dienst im St. Joseph’s Hospital in Buckhannon gestalten nun an jedem Mittwochmittag ein ökumenisches Gebet in der Krankenhauskapelle. Es ist eine “Gebets-Oase” mit Gebet, Musik und Schriftlesung. Es soll den Angestellten und allen Interessierten ermöglichen, Gottes Gegenwart, seinen Frieden und Hoffnung zu erfahren, mitten im Stress und in Situationen der Angst, die manchmal Teil ihres Lebens sein  können.  

▪ Die Mitglieder der Pfarrei St. Stephen, in der Sr. Mary Grace Barile seit der Errichtung aktiv ist, verteilte nach der Sonntagsmesse am 17. Dezember 15 Lebensmittelkörbe an bedürftige Familien aus der Umgebung, damit auch sie ein besonderes Weihnachtsessen haben.

▪ Die Angestellten der St. Mary’s Krankenstation organisierten am 1. Dezember eine Benefizveranstaltung für unsere Schwestern in Belize. Durch den Verkauf von Losen und eines Mittagessens mit Hot Dogs, Chips und Getränken machten sie einen Gewinn von 1000 US Dollar.  

Belize

▪ Am 26. November hielten wir in unserer Pfarrei ULF von Fatima im Noviziatshaus Nazareth einen Dankgottesdienst. Anlass war das Christkönigfest. Wir dankten Jesus Christus für seinen königlichen Segen und seine Gnaden in der Gemeinschaft und in den Familien. Es war für uns alle eine Gelegenheit, die erhabene Macht Jesu anzurufen in allen Anliegen unseres Lebens.

▪ Am 1. Dezember war unsere Pfarrgemeinde zur einer ökumenischen Feier eingeladen, bei der an der Dick Service Station in Punta Gorda die Lichter am Christbaum angezündet wurden.  Sr. Catarina Tush und Sr. Inacinha Fernandes sangen zusammen mit drei Frauen unserer Pfarrei Weihnachtslieder und begrüßen die Leute. Pastorin und Gastrednerin Mrs. Susette rief die anderen Pastoren und die beiden Pallottinerinnen auf das Podium und bat die versammelte Gemeinde, ihre Hände auszubreiten und Gottes Segen auf alle herabzurufen, während sie ein Gebet sprach. 

▪ Am 3. Dezember veranstaltete die Gemeinschaft den jährlichen Bazar auf unserem Gelände.  Viele Pfarrangehörige, Wohltäter, Freunde und Laienmitglieder der Unio halfen uns auf verschiedene Weise, damit der Bazar gut gelang. Wir hatten verschiedene Stände mit guten Dingen, die in unserer eigenen Küche vorbereitet wurden und mit Gegenständen die von unseren großzügigen Wohltätern und Pfarrmitgliedern und auch von unserer Gemeinschaft im Pallotti Konvent gestiftet  waren.  Mit dem Segen Gottes hatten wir einen guten Erlös, der uns in  unseren Aufgaben unterstützt.

England / Tansania

▪ Im Dezember konnten wir verschiedene Besucher in unseren Kommunitäten begrüßen. Unter ihnen war Herr Sean McNulty, ein früherer Lehrer der Pallotti Secondary School, der 22 Jahre lang ein Vorbild in unserer Schuld war. Er besuchte all unsere Gemeinschaften in Tansania und einige seiner Freunde, bevor er nach Südafrika flog. Wir hießen auch P. Norbert Mukabwa willkommen, einen Pallottiner, der in unserer Kommunität gleich nach seiner Priesterweihe seinen Dankgottesdienst feierte. Er dankte den Schwestern, die seine Ausbildung unterstützt und ihn geistlich begleitet hatten.

▪Am 6. begannen unsere Postulantinnen im Noviziatshaus in Polisingisi, Arusha, ihre Exerzitien, die von P. Dariusz Szymborski, einem Franziskaner geleitet wurden.

▪ Der 8. Dezember, Hochfest der Unbefleckten Empfängnis, war der historische Tag, an dem die erste Gruppe von Postulantinnen des internationalen Noviziats von Provinzoberin Sr. Basilisa Jacob als Novizinnen aufgenommen wurden. Die Zeremonie fand während des Morgengebets statt und wurde dann in der Eucharistie gefeiert, der P. Evarist Nyaki, der Noviziatsleiter der Franziskaner vorstand; P. Paul Jair dos Santos SAC, der Spiritual der Philosophiestudenten der Pallottiner, konzelebrierte.

Ruanda/Kongo

▪ Am 3. Dezember begrüßten die Schwestern der Gemeinschaft von Gikondo den neuen Apostolischen Nuntius, Bischof Andrzej Jozwowicz, ein gebürtiger Pole, der am 28. Juni 2017 in Kigali ankam. Zusammen mit seinem Sekretär Rev. Plikulis war er in der Gemeinschaft zu einem geschwisterlichen Mahl eingeladen.

 ▪ Etwa 14 Schwestern, vor allem Junioratsschwestern, nahmen an einem Seminar teil. Thema waren  die psychosozialen Entwicklungsstufen und die damit verbundenen Krisen, die entweder eine positive oder negative Folge für die Persönlichkeitsentwicklung und besonders für die Reifung unserer religiösen Berufung haben können. Geleitet wurde dieses Fortbildungsseminar von P. Fidele Dushimiyimana von der Diözese Kbgayi.

▪ Sr. Marta Litawa machte einen kurzen Besuch in unserer Kommunität Kyabakuza/ Uganda um die Situation der neuen Mission zu sehen. Sie wurde von P. Stanislas Filipek, SAC begleitet. Auf ihrem Rückweg begaben sie sich auf eine Wallfahrt zum Schrein in Namugongo, dem Ort der ugandischen Märtyrer.

▪ Sr. Cécile Bimenyimana, die Schulleiterin der St. Vincent Pallotti Schule in Masaka reiste mit 7 Kindern ihrer Schule nach Uganda zu einem ostafrikanischen Wettbewerb in englischer Rechtschreibung. Der Wettbewerb fand in Lugogo statt, mit 63 Teilnehmern aus sechs ostafrikanischen Ländern: Rwanda, Uganda, Kenia, Burundi, Süd Sudan und Tansania. Drei Kinder unserer Schule waren unter den zehn Besten und bekamen einen Preis.

Südafrika

▪ Am 10. Dezember hatten wir alle die Freude, unsere besonderen Gäste, Generaloberin Sr. Izabela Swierad, und Generalrätin Sr. Honorata Lyimo aus Rom zu begrüßen. Sie waren begleitet von Frau Ingrid Hannappel, einem Mitglied unserer Internationalen Finanzkommission, die aus Limburg, Deutschland kam.

▪ Am 11. Dezember 2017 begannen wir unser Provinzkapitel mit dem Thema “Leben in Gemeinschaft”.  Der Eröffnungsmesse stand Erzbischof Stephen Brislin vor; die Pallottinerpatres und ein Diözesanpriester konzelebrierten. In seiner Homilie verband der Erzbischof sehr schön die Zeit des Advents mit dem Provinzkapitel.  Er ermutigte die Schwestern, nach neuen Wegen Ausschau zu halten, Vertrauen zu haben und Zeuginnen des Wortes zu sein, stark und mutig, so wie unsere ersten Missionarinnen. Er dankte auch sehr herzlich für die Gegenwart der Missionspallottinerinnen im Erzbistum Kapstadt.

▪ Das neue Provinzratsteam wurde ernannt: Sr. Annemarie Niehsen als Provinzoberin, Sr. Prabha Varghese als Provinzvikarin, Sr. Elizabeth Hartnick und Sr. Adolphina Kilu als Rätinnen.

Indien

▪ Alle Kommunitäten konnten die Weihnachtsfreude auf verschiedene Weise ausdrücken. Die spirituellen Feiern waren begleitet von Besuchen in vielen armen Familien, bei denen die Schwestern  Essen und Kleidung verteilten. Im Kindergarten in Odissa und im Seniorenheim in Mumbai wurden Krippenspiele in den Dörfern und auf den Straßen gezeigt, um die Botschaft des Friedens zu verkünden. Viele Nicht-Christen schätzen diese Geste, die Freude der Weihnacht zu verbreiten und unterstützten die Schwestern, damit dieses Ereignis gut gelang.

Wir gedenken unserer verstorbenen Schwestern

SR. PHILOMENA O’MALLEY SAC * 22.09.1930 03.12.2017 ENGLAND

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)