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September 2017

Rom

▪  Der Arbeitsbeginn nach der Sommerpause war von wichtigen Ereignissen in der Kongregation bestimmt.  Sr. Izabela Świerad, Sr. Josephina D’Souza, Sr. Honorata Lyimo und Sr. Liberata Niyongira nahmen an der Eröffnungsfeier des Internationalen Noviziats in Tansania teil; Sr. Anna Małdrzykowska reiste nach London zur Jubiläumsfeier -75 Jahre geweihtes Leben - und Feier des 97. Geburtstags von Sr. Christine Bohr, die den Grundstock für die tansanische Mission gelegt hatte. All diese Feiern stärkten die schwesterlichen Beziehungen und brachten die Anerkennung zum Ausdruck für alle Schwestern, die in ihrer Berufung den Weg mit Gott gegangen sind.

▪  Unsere Schwestern versammelten sich am 16. Oktober in San Salvatore in Onda mit der römischen pallottinischen Familie und mit Freunden, auch aus Sardinien, um in Dankbarkeit den ersten Jahrestag der Seligsprechung von Elisabetta Sanna zu feiern. Der hl. Messe stand Generalrektor P. Jacob Nampudakam SAC vor; der Chor von Codrongianos/Sardinien hatte die musikalische Gestaltung. Am Ende der Messe dankte P. Jacob P. Jan Korycki SAC für seinen treuen Einsatz als Postulator und stellte seinen Nachfolger P. Adam Golec SAC vor. Er lud alle dazu ein, um die Gnade der Heiligsprechung der sel. Elisabetta Sanna weiter zu beten.

▪  Nach den historischen Feiern, den Treffen und der kanonischen Visitation kehrten Sr. Izabela Świerad und Sr. Liberata Niyongira voll Freude von Tansania nach Rom zurück. Sie danken den Schwestern für ihre herzliche Aufnahme, Gastfreundschaft und Zusammenarbeit bei ihrem Besuch in den Kommunitäten.

▪  Mit großer Freude feierten die Schwestern vom Generalat und der Prokura das Silberjubiläum von Sr. Magdalena Pinto. Viele Priester, Schwestern und Freunde nahmen am Dankgottesdienst teil, dem ein Mittagessen in der Prokura folgte. Sr. Izabela dankte Sr. Magdalena für ihren treuen Dienst am Herrn und an unserer Gemeinschaft.

Deutschland

▪  Am 09.09.2017 nahm Sr. Simone Hachen in Limburg, zusammen mit Frauen der Malteser Flüchtlingsintegrationshilfe, an einem Benefizlauf teil: Frauen laufen für Frauen gegen Gewalt. Der Erlös von 18.021,00 Euro kam dem Frauenhaus in Limburg zugute.

▪  Im Bistum Limburg wird alljährlich das Kreuzfest in besonderer Weise gefeiert. Eine Woche lang werden verschiedene Zielgruppen eingeladen. Am Freitag, den 15.09., trafen sich in Limburg die Ordensleute unter dem Thema: Gemeinsam unterwegs – Lebendig gestaltete Ökumene. Einige unserer Schwestern nahmen an der Eucharistiefeier und den folgenden Vorträgen teil.

▪  Am Sonntag, den 17.09. wurde in Eibingen das Abschlussfest zusammen mit dem Fest der hl. Hildegard gefeiert. Nach dem Pontifikalamt gab es mehrere Infostände, darunter einen Stand der geistlichen Gemeinschaften und kirchlichen Bewegungen im Bistum Limburg. Sr. Clementia Burkard und Sr. Adelheid Scheloske vertraten dabei zusammen mit einem Pallottiner-Bruder die Unio.

▪  Vom 18. bis 22.09.2017 war Provinzoberin Sr. Helga Weidemann in Freiburg zu einer Studienwoche für die vor der Weihe stehenden Priester. Über viele Jahre hat Sr. Helga mit Prof. Dr. Pompey diese Woche über „Kommunikation in der Diakonie“ im dortigen Priesterseminar gestaltet.

Ruanda/Kongo/Uganda

▪  Unsere Junioratsschwestern nahmen an einem Fortbildungsseminar in unserer Kommunität Rutshuru/Kongo teil ; es wurde von Junioratsleiterin Sr. Angeline Kambugu geleitet. Thematisch standen dabei die Gelübde im Ordensleben heute im Mittelpunkt. Der letzte Tag war dem Gebet für Frieden im Kongo und der Gelübdeerneuerung gewidmet.

▪  Die hl. Mutter Teresa ist die Patronin der polnischen Bewegung Maitri (Adoption auf Distanz). An ihrem Gedenktag feierten unsere Gemeinschaften den von Maitri eingeführten sog. Adoptionstag, mit den geförderten Kindern und ihren Eltern. In diesem Jahr wurde er am gleichen Tag auch in Polen gefeiert.

▪  Am 8. September konnten wir das Fest Maria Geburt zusammen mit dem 40. Jahrestag der Ankunft der ersten polnischen Missionspallottinerinnen in Ruanda feiern. In all unseren Gemeinschaften wurde eine hl. Messe gefeiert, um Gott für das Wachsen der Region zu danken und um für unsere Pionierinnen zu beten. Wir sind sehr dankbar für alles was sie zu Beginn der Mission durchgestanden haben und erinnern uns mit Liebe an die polnische Mutterprovinz.

England/Tansania

▪  Der September war für Tansania ein außerordentlicher Monat, eine Zeit der Gnade für die Provinz, die bei verschiedenen Ereignissen erfahren wurde. An diesen Ereignissen nahmen auch Generaloberin Sr. Izabela Świerad und ihre Rätinnen Sr. Josephina D’ Souza, Sr. Honorata Lyimo und Sr. Liberata Niyongira teil; sie waren begleitet von der Generaloberin der Schwestern vom Katholischen Apostolat, Sr. Ivete Garlet und ihrer Rätin Sr. Stella Marotta. Miteinander besuchten sie die Gemeinschaften in Siuyu und Poli Singisi und erlebten unsere Schwestern dort in ihren Apostolatsfeldern.

▪ Sr. Rosemarie Steinbach SAC, die 19 Jahre lang in der höheren Pallotti Schule unterrichtet hatte wurde in die Kommunität Poli Singisi versetzt um die Postulantinnen und Novizinnen in Englisch zu unterrichten. Wir danken Sr. Rosemarie die gehorsam und bereit diese neue Aufgabe übernommen hat.  Sie wird den Schülerinnen in der Pallotti Schule sehr fehlen.

▪  Wir hatten die Ehre, am 3. in Tansania den Namenstag mit unserer Generaloberin zu feiern. Der

Tag begann mit der hl. Messe mit P. Darius Szymborski OFM Conv. Nach dem Gottesdienst ging man in Prozession zu dem renovierten Eingangsbereich, wo das neue Tor gesegnet wurde und Sr. Izabela Świerad das Band durchschnitt. Danach gab es ein Festessen.  

Am Abend des gleichen Tages wurde das Kontinentaltreffen für die höheren Oberinnen aus Afrika, Asien und Lateinamerika eröffnet. Die erste Sitzung verlief informell - mit der Begrüßung von Sr. Ivete Garlet CSAC und Sr. Stella Marotta CSAC. Sie dankten Sr. Izabela für die Einladung zu diesem Ereignis, das sie als Meilenstein werteten in dem historischen Moment, in dem sich beide Kongregationen befinden - im Prozess der Wiedervereinigung. Bei dieser Begegnung konnten sich die Teilnehmerinnen frei mit den beiden Gästen austauschen.

▪ Am 8. wurde das Internationale Noviziat bei der Kommunität Poli Singisi in Arusha offiziell eröffnet.  Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war P. Philip Massawe, der Provinzobere der Spiritaner, der in seiner Predigt die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und des missionarischen Geistes unter den Novizinnen, die an diesem Internationalen Noviziat teilnehmen, hervorhob. 16 Postulantinnen bereiten sich auf den Noviziatsbeginn vor:  10 aus Ruanda/Kongo, 4 aus Tansania, und 2 aus Brasilien. Im ersten Noviziatsjahr befinden sich zwei junge Frauen aus Tansania und eine aus Kamerun. Das Formationsteam bilden Sr. Marie Claire - Noviziatsleiterin - (Ruanda) Sr. Agripina Mmassy - Assistentin - (Tansania) und Sr. Anna Kot – Assistentin - (Kamerun). Generaloberin Sr. Izabela Świerad verlas das Eröffnungsdekret des Internationalen Noviziats und sprach den Postulantinnen Mut zu.

▪ Am 10. begann die kanonische Visitation mit dem Junioratsprogramm. Danach besuchten Sr. Izabela und Sr. Liberata alle Kommunitäten, in Begleitung von Frau Jennifer Trotter aus England, einem Mitglied der Finanzkommission.

Südafrika

▪ Am 9. September kam Sr. Annemarie Niehsen aus Tansania zurück. Sie hatte am Interkontinentalen Treffen der höheren Oberinnen und an der Eröffnung des internationalen Noviziats teilgenommen.  

▪ Sr. Helen Lourdusamy, die Provinzoberin der indischen Provinz, reiste am 10. nach Kapstadt, Südafrika. Wir freuten uns alle, dass sie unsere Einladung angenommen hatte und genossen unsere Zeit miteinander. ▪ Im St. Josephsheim  wurde ein Dankgottesdienst gefeiert im Anliegen der Förderer, die die Einrichtung großzügig unterstützen. Hauptzelebrant war P. Job Thomas MSFS und P. Christopher SAC konzelebrierte. P. Job sprach in seiner Predigt über das Leben des  hl. Matthäus, der Jesus mit ganzem Herzen nachgefolgt war und verband mit diesem Beispiel den Einsatz der Schwestern, die seit Beginn unermüdlich zum Wohl der kranken Kinder in dieser Einrichtung arbeiten. Die Schwestern von Pinelands, Schӧnstatt Schwestern, Förderer, Kinder und Mitarbeiter nahmen an dieser Feier teil.

USA

▪ In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Missionszentrum werden die Schüler und Lehrer der Pallotti High School in Laurel an einem Nachmittag ein “Pack-und-Bet Programm” in der Turnhalle durchführen. Sie werden über 10.000 Lebensmittelportionen mit Trockennahrung für die Armen zusammenpacken.  

▪ Die Schwestern von Laurel nahmen zusammen mit den Mitgliedern des Schulaufsichtsrats, Sr. Diane Bushee und Sr. Mary Grace am jährlichen Picknick der Pfarrei und an einer Spendenaktion für unser Gymnasium teil. Das Essen wurde mit Geldspenden von den Familien der Schüler und von anderen Wohltätern gekauft. ▪ Nach einer gründlichen Prüfung genehmigte der Stiftungsrat der Pallottinischen Stiftung von Buckhannon am 15. September gesundheitsbezogene Zuschüsse für fünfzehn gemeinnützige Organisationen in Zentral West Virginia. Zu den bezuschussten Programmen gehören die Tafel der Katholischen Caritas, Essen auf Rädern für Senioren, Zahnmedizinische Versorgung von Senioren, Essen auf Rädern in ländlichen Gemeinden, Gesundheitssorge für Diabetiker mit hohem Risiko, Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt und Ernährungserziehung in Schulen und Gemeindezentren.

Polen / Weißrussland/Kamerun                                          

▪ In Doume/Kamerun wurden am Gedächtnistag der Schmerzen Mariens unsere zwei Kandidatinnen voll Freude und Dankbarkeit ins Postulat aufgenommen. Es war eine große Freude für unsere Delegatur, für die Provinz und gesamte Kongregation. P. Liboire, SAC, der Noviziatsleiter der Pallottiner, stand der hl. Messe vor. Ein Jahr lang werden die Postulantinnen ihren Glauben und die Beziehung zu Jesus durch Gebet, Lektüre, Arbeit und Gemeinschaftsleben vertiefen. Auf das Erlernen der englischen Sprache wird große Betonung gelegt, so bereiten sie sich gut auf das internationale Noviziat vor, das in Tansania eröffnet wurde. Wir bitten alle um das Gebet für sie.  

▪ Am Fest Mariä Namen wurde in Gniezno die Kandidatin Katarzyna Klebeko ins Postulat aufgenommen. Bischof  Bogdan Wojtuś zelebrierte den Gottesdienst. Anschließend wurde sie mit großer Freude von der Gemeinschaft beglückwünscht.

▪ Viele Pallottinerinnen aus verschiedenen Gemeinschaften nahmen vom 22.-24. September am III. Nationalen Unio Kongress im pallottinischen Zentrum zur Förderung missionarischen Bewusstseins in Konstancin teil. Thema des Kongresses war: “Vereint für den Dienst”. Es kamen mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Polen, Weißrussland, der Ukraine, Slowakei und Kuba. Ehrengäste des Kongresses waren Frau Donatella Acerbi, Vorsitzende des GKR der Unio und P. Rory Hanly, Generalsekretär. Das Programm der Tage war gefüllt mit Momenten des Gebets, der Reflexion zum Thema „vereint sein“ und „wie wir unseren Dienst tun können“. Die Teilnehmer/innen tauschten ihre Erfahrungen zu Glauben und Apostolat aus und hatten miteinander eine schöne Zeit, mit gemeinsamem Tanzen und Singen. Im Sonntagsgottesdienst nahm Sr. Anna Ozon, die Vorsitzende des NKR von Polen 23 Personen in die Unio auf, die eine 3-jährige Vorbereitungszeit abgeschlossen und haben und ihr apostolisches Versprechen ablegten.

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)