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Juni 2017

Rom

▪ Unter den vielen anderen Festen hatte in Rom das Pfingstfest am 4. Juni für uns eine besondere Bedeutung, da wir die die Gründung zweier Schwesternkongregationen in der Pallottinischen Familie feierten. Zu Beginn fand eine Prozession von der Kirche St. Quirico und St. Giulitta zur Pia Casa statt, wo alle an der Eucharistiefeier teilnahmen. Zu Beginn unterzeichneten die beiden Generaloberinnen Sr. Ivete Garlet, CSAC und Sr. Izabela Świerad, SAC einen Brief, der dann in der Gegenwart von Priestern, Schwestern und Laien vorgelesen wurde. Die Geschichte wird an dieses Ereignis erinnern als Zeugnis von Gottes Macht. Er ist es, der uns zu Gemeinschaft und Einheit einlädt.   

▪ Das Fronleichnamsfest zog eine große Anzahl von Gläubigen an. Papst Franziskus sagte in der Messe in der Lateranbasilika, dass die Eucharistie die “Speise ist, die uns hilft, vorwärts zu gehen und auf unserem Weg zu bleiben“. Später bewegte sich dann die eucharistische Prozession in Richtung der  Basilika Santa Maria Maggiore, wo der Segen den Abschluss bildete.  

▪ Die Schwestern nahmen am Abschiedsgottesdienst für P. Wolfgang Weiss und P. Jan Korycki teil, die fast drei Jahrzehnte im Generalat der Pallottiner gearbeitet hatten und jetzt in ihre jeweilige Provinz zurückkehren. Wir Missionspallottinerinnen danken ihnen für ihr Zeugnis und die gute Zusammenarbeit und wünschen ihnen Gesundheit und den Segen Gottes.  

▪ Am 29. Juni, dem Fest Peter und Paul, feierten 36 neue Erzbischöfe mit dem Papst die Messe auf dem St. Petersplatz und erhielten zum Schluss aus den Händen des Heiligen Vaters das Pallium, das ihnen erst in ihren eigenen Diözesen vom jeweiligen Repräsentanten, dem Apostolischen Nuntius aufgelegt werden wird. Unter diesen 36 waren zwei pallottinische Erzbischöfe: Mons. Julio Endi Akamine, SAC und Mons. Tadeusz Wojda, SAC. In seiner Predigt konzentrierte sich der Papst auf die drei Worte Bekenntnis, Verfolgung und Gebet, die zum Leben jedes Apostels wesentlich dazu gehören.  

▪ Generalrätin Sr. Honorata Lyimo wurde für drei Monate nach Tansania gesandt um dort die Renovierungsarbeiten des Noviziatshauses in Poli Singisi zu überwachen, das bald zum internationalen Noviziatshaus werden wird. Die Schwester ist in diesem Projekt eine Brücke zwischen dem General- und Provinzrat.

▪ Am 5. reisten Sr. Izabela Świerad, Sr. Josephina D’ Souza und Sr. Marta Litawa von Rom in die Philippinen und Provinzoberin Sr. Helen Lourdsamy und Provinzvikarin Sr. Sharmila Pinto stießen von Indien aus hinzu. Sie hatten ein Treffen mit dem Bischof, den Pallottinern und verschiedenen Ordensgemeinschaften um über die Zukunft unserer Mission auf den Philippinen zu beraten.       

▪ In einer Atmosphäre der Zusammenarbeit und der Einheit besuchten die Schwestern vom Katholischen Apostolat (Römische Pallottinerinnen), die am Fortbildungsprogramm ihrer Kongregation teilnahmen, unser Generalat. Es waren 23 Schwestern aus Italien, Brasilien den USA und aus Indien. Der geschwisterliche Austausch bei Kaffee und Kuchen bereitete allen Freude.

Deutschland

▪ Vom 18. bis 21.6.2017 nahm Provinzoberin Sr. Helga Weidemann an der Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz (DOK) in Vallendar teil, mit insgesamt 240 Äbtissinnen, Äbten, General- und Provinzobern, Prioren, sowie dem Apostolischen Nuntius Nicola Eterović, Weihbischof Dr. Dominikus Meier OSB, u.a. Es ging um das Thema "Gemeinsam Kirche sein". Was bedeutet gemeinsam Kirche sein mit Blick auf das Leben der Ordensgemeinschaften in Kirche und Gesellschaft? In Referaten und Workshop wurde erarbeitet, was es für die Menschen vor Ort bedeutet, wenn Klöster geschlossen werden, Ordensleute weggehen oder vereinzelt bleiben. Wo müssen auch Ordenschristen neue mutige Schritte gehen in der lokalen Kirche, in ihrer Identität als Ordenschrist, und wo müssen es Einzelne auch aushalten, wenn sie von ihrer Gemeinschaft nicht mehr "einstimmig" verstanden werden?

England

▪ In der Londoner Kommunität gab es in diesem Monat viel Kommen und Gehen. Sr. Teresa Kinnoch SAC besuchte die Gemeinschaft für einige Tage und berichtete uns von ihrer Arbeit in Newcastle. Sr. Hedwig Kaiser SAC ging in ihren Jahresurlaub. Die Generalrätinnen Sr. Liberata Nyiongira SAC und Sr. Anna Maldrzykowska SAC machten London bis August zu ihrem Zuhause, um ihr Englisch zu verbessern. Maria Bohr, die junge Witwe des Neffen von Sr. Christine Bohr kam wieder für einige Tage, um Kraft zu tanken und ihren Glauben zu stärken. Marie Caecilia Kutsch-Moser und Anne Kutsch, die zwei jüngsten Schwestern von Sr. Jucunda Kutsch SAC, verbrachten einige Tage bei uns und bereiteten die Feier von Sr. Jucundas 85. Geburtstag vor.

Tanzania

▪ Der 8. Juni war ein Tag großer Freude für die Schwestern, als Sr. Emmanuela Ahut, Sr. Ernestina Lasway und Sr. Maria Massawe ihre ewige Profess ablegten. Mons. Edward Mapunda, Bischof von Singida, zelebrierte mit vielen Priestern die Heilige Messe. Familienmitglieder, Freunde und Ordensschwestern nahmen an diesem Fest teil.

▪ Die Junioratsschwestern hatten am 10. Juni ihr jährliches Treffen mit Sr. Adela Mnyambii. Es folgte ein 4-tägiges Seminar zum Thema Psycho-spirituelle und Psychosexuelle Integration, geleitet von Sr. Agnes Ganus und Sr. Ernestina Lasway. Es endete mit einem Picknicktag am See von Singida.

▪ Provinzvikarin Sr. Redempta Mallya nahm am 54. Treffen der Tanzanischen Vereinigung der Ordensschwestern (TCAS) in Dar es Salaam teil. Der Bischof von Bunda, Renatus Mkwande, ermutigte die Schwestern, für die Einheit der Kirche einzutreten.

▪ Sr. Rosemary Ombay und Sr. Florentina Dabalu begleiteten P. Allan Bukenya nach Masaka in Uganda, zur offiziellen Eröffnung eines Rehabilitationszentrums, das von einer Schwesterngemeinschaft und Mitgliedern der Unio geleitet sein wird. Unsere Schwestern waren sehr erfreut, dass sie bei unseren ruandischen Pallottinerinnen in deren Konvent unterkommen konnten. 

Sambia

▪ Eine unserer Schwestern in Sambia, Sr. Sesilia Kimario, wurde zu mehreren Treffen ins Gesundheitszentrum Mwembeshi eingeladen. Eines davon war zum Thema HIV/AIDS und TB/Tuberkulose und ein anderes über Qualitätsmanagement (Q.I.) Verantwortliche von Dörfern, Schulleiter, Polizisten und Gefängnisangestellte, Leiter von anderen christlichen Gemeinschaften und von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) waren eingeladen. In den Diskussionen ging es darum, wie die Gesundheit und das ethische Leben der Menschen im Allgemeinen verbessert werden können.

▪ P. Ignatius SAC von Rwanda und Br. Bert Meyer SAC aus  Deutschland, Missionare in Malawi, besuchten die Pfarrei und Kommunität der Pallottiner in Lusaka. Unsere Schwestern, die dort mit den Pallottinern zusammenarbeiten kamen hinzu, um sie zu begrüßen und mit ihnen geschwisterlich Mahl zu halten. Es war eine gute Erfahrung, im Geist der Unio miteinander auszutauschen.

Südafrika

▪ Der Ordensrat des Erzbistums Kapstadt kam zusammen, um den 100. Jahrestag der Erscheinungen von Fatima zu feiern. Sie begannen mit einem meditativ gestalteten Rosenkranz, danach wurde die  Messe gefeiert und Mahl gehalten. ▪ Am 25. Juni wurde das Jubiläum 200 Jahre Präsenz der Kirche in Südafrika in der Kathedrale Unsere Liebe Frau von der Flucht nach Ägypten in Kapstadt gefeiert. Mehrere Bischöfe, viele Priester, Ordensleute und Laien kamen zu diesem Anlass. Zwei unserer Schwestern nahmen an der feierlichen Eucharistie und der Prozession teil und vertraten unsere Kongregation mit unserem Motto. Während der Prozession wurde allen Ordensleuten für die riesige Arbeit gedankt, die sie in Kapstadt und Südafrika geleistet haben und bis heute leisten.

USA

▪ Am Fest Königin der Apostel wurden unsere Schwestern vom Pallotti Konvent in Laurel zu einem pallottinischen Seminar in Hyattsville, Maryland, eingeladen, wo auch eine gemeinsame Messe gefeiert wurde und es ein festliches Essen und eine Führung gab.

▪ Die Gemeinschaft von Huntington hatte einen schönen Pfingstgottesdienst in der Krankenhauskapelle, in dem die Fürbitten in sechs Sprachen vorgetragen wurden: Deutsch, Englisch, Spanisch, Latein, Polnisch und Nigerianisch.  

Belize

▪ Sr. Ester Paau und Mrs. Cali reisten im Rahmen der Berufungspastoral zum Valley of Peace. Die jungen Männer und Frauen waren offen für das Wort Gottes zum Thema Berufung. Es war eine große Freude, mit den jungen Leuten zusammen zu sein und ihnen von unserer persönlichen Berufung zu erzählen. ▪ Sr. Inacinha, Sr. Ester und Mrs. Concepcion Jacobs gestalteten in der Kapelle von  Nazareth die Pfingstvigil, die von vielen besucht wurde.   

▪ In Orange Walk halfen Sr. Adalberta und Sr. Margaret in der Vorbereitung von Jugendlichen und Erwachsenen auf ihre Firmung mit. Sie organisierten Treffen, Aktionen und Besinnungstage für die verschiedenen Gruppen, Eltern und Paten. ▪ Sr. Alicia und ihr Team gestalteten einen Jugendtag, an dem einige der Jugendliche Reden hielten. Fr. Celesio, ein sehr dynamischer Priester war der Gastreferent. Er zelebrierte auch die Hl. Messe mit den Schwestern im Pallottikonvent.

Schweiz

▪ Am 23. Juni 2017 durfte Sr. Maternis Schuler im Kreis der Mitschwestern ihren 85. Geburtstag feiern. Tags darauf empfand sie nochmal grosse Freude, weil sie mit ihrer Familie und Verwandtschaft das Fest begehen konnte. Mit Sr. Maternis danken wir Gott für das geschenkte und beschützte Leben und die vielen Jahre, in denen sie mit grosser Sorgfalt  als Kinderkrankenschwester in der Klinik Marienfried  bei den Neugeborenen gewirkt hatte. Sie empfing auch Besuche von damaligen Müttern, die sich an ihr gutes Wirken erinnern und dafür danken.

Bischof Markus Büchel von St. Gallen  gab Pater Yustin Mat die Sendung, als Pfarradministrator in unserer Pfarrei und Seelsorgeeinheit Uzwil zu wirken. Er ist ein Steyler Missionar  aus Indonesien, der in der Schweiz studiert hat und mit der Sprache, Mentalität  und dem pastoralen Dienst vertraut ist. Wir sind sehr dankbar und freuen uns, P. Yustin im Dezember 2017 bei uns willkommen zu heißen.

Polen

▪ Am 18. Mai organisierten die Schwestern vom Missionszentrum in Warschau zusammen mit öffentlichen Stellen und der Pfarrei St. Adalbert in Wyszków einen Bazar. Dabei berichteten die Schwestern über das Leben der Menschen in Kamerun und ihre Missionsarbeit dort; vier Musikgruppen spielten und sangen, es gab auch verschiedene Wett- und andere Spiele für Kinder und einen Salon, in dem afrikanische Frisuren gemacht und das Gesicht bemalt werden konnte. Die Schwestern hatten einen viel besuchten Stand mit kleinen Statuen, Halsketten, Bildern und Kleidern aus Afrika. Es war eine Zeit, in der gespielt und miteinander gebetet wurde. Mit dem Erlös des Basars können unsere Missionarinnen Solartaschenlampen für die Schüler in Kamerun kaufen. 

▪ Sr. Justyna Radulska legte in der Hauskapelle in Gniezno am Fest Peter und Paul ihre erste Profess ab. Vor dem Fest hatte die Schwester eine Woche Exerzitien, begleitet von P. Krzysztof Gajos SAC, in der sie ihr Taufversprechen erneuerte und das Ordensgewand gesegnet wurde. Der Eucharistiefeier stand Bischof Bogdan Wojtuś vor, der auch die Predigt hielt. Viele Gäste waren gekommen, unter ihnen die Priester vom Ort, die in unserer Gemeinschaft zelebrieren und viele Schwestern unserer Provinz. Nach der Messe, den Gratulationen und Wünschen feierten alle im Refektor beim Mittagstisch weiter.   

▪ Am 23. Juni endete in Polen das Schuljahr. D.h., für die 33 Schwestern, die in Schulen Religionsunterricht geben, begannen die Sommerferien. Die Schwestern arbeiten in Kindergärten, Grund-  und höheren Schulen. Im letzten Schuljahr haben sie 6434 Kinder und Jugendliche in Religion unterrichtet.

Kamerun

▪ Im Bischofshaus in Doumé wurden kürzlich sechs zusätzliche Arbeiter aus den umliegenden Dörfern angestellt um einen neuen Zaun zu bauen. Sr. Rafała Raś bot ihnen, nachdem sie ihre religiöse Unwissenheit wahrnahm,  an, täglich eine Religionsunterweisung zu geben, was gern angenommen wurde. Sie beginnen jeden Tag um 7.30 h und schließen um 8.15 h. Danach beginnen die jungen Männer mit der Arbeit. Sr. Rafała konzentriert sich dabei auf die Erscheinungen Unserer Lieben Frau von Fatima, um junge Hirten zu befreien. In der Gruppe sind 20 Leute.

Indien

▪ Provinzoberin Sr. Helen Lourdusamy eröffnete am 22. Juni die St. Vincent Pallotti Mittelschule im schon bestehenden Gebäude beim St. Vincent Pallotti Konvent in Gurundia. P. Sarat Nayak, SAC war der Hauptzelebrant in der Eucharistiefeier, bei der auch andere Pallottiner konzelebrierten. Unter den Ehrengästen war Herr Mridha Toppo, der Verantwortliche des Projekts eines Unternehmens für Integrierte Entwicklung von Stammesvölkern und andere hohe Gäste. Die Präsenz von Schwestern vom Hl. Josef von Chambery und der Armen Dienstmägde bereicherten die Feier. Die Jugend von Gurundia präsentierte ein unterhaltsames kulturelles Programm. Unsere Nachbarn waren richtige Schutzengel und haben sich für alles was wir brauchten eingesetzt, so dass diese Feier ruhig stattfinden konnte, obwohl es ein Problem mit Strom und Wasser gab. Es war in der Tat ein gesegneter Tag in einer echten Unio Atmosphäre.

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)