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April 2017

ROM

▪ Mit großer Freude nahmen wir an den Feiern des österlichen Triduums mit dem Heiligen Vater im Petersdom teil! Ein großer Anziehungspunkt war der Kreuzweg im Kolosseum, zu dem tausende von Menschen aus der ganzen Welt gekommen waren. Papst Franziskus bat um das Gebet für Frieden in Syrien, im Mittleren Osten, Sudan, Kongo und für alle Menschen, die im Krieg und in den Hungerzonen in einigen Teilen Afrikas leben.

▪ Unsere Kommunitäten im Generalat und der Prokura hießen die neuen Mitglieder der Finanz- und Missionskommission willkommen. Die Treffen fanden zeitgleich im Generalat statt. Wir freuen uns, dass unter den Mitgliedern der Finanzkommission zwei Laien sind, aus England und Deutschland. Sr. Izabela Świerad lud die Teilnehmerinnen ein, die gegenwärtige Situation unserer Kongregation in den Blick zu nehmen und nach neuen Wegen für die Entwicklung der ganzen Kongregation zu suchen. Am Ende der Treffen nahmen alle an der Liturgie des Palmsonntags auf dem Petersplatz teil.  

▪ In großer Dankbarkeit nahmen wir in der Kapelle der Prokura am Dankgottesdienst für den als Metropolitanbischof von Białystok/Polen neu ernannten Erzbischof Tadeusz Wojda SAC teil.  Er war zuvor Untersekretär der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Rom.

▪  Am 29.April trafen sich in unserem Generalat 27 polnische Mitglieder von Generalräten verschiedener Kongregationen in Rom. Diese Treffen haben schon eine 32-jährige Tradition und P. Jan Korycki, ein Pallottiner, war einer der ersten Initiatoren. Nach dem gemeinsamen Vespergebet und einem Vortrag von P. Piotr Chyłę CSsR, dem Direktor des geistlichen Zentrums der Redemptoristen in Rom zum Thema:  Der Weg Mariens als Weg der Jüngerschaft Jesu in der heutigen Welt  ließen sich alle ein gemeinsames Abendessen schmecken, das die Schwestern in der Prokura vorbereitet hatten.  

Deutschland

▪ Die Fastenzeit war in diesem Jahr besonders vom langen Krankenhausaufenthalt von Sr. Magdalene Klein geprägt. Aufgrund der unerwarteten Verschlechterung ihrer gesundheitlichen Situation reichte sie ihren Rücktritt als Provinzrätin und -vikarin ein, so dass die Provinzkonferenz in den kommenden Wochen zu einer Nachwahl zusammenkommen wird.

▪ Auf Einladung von Sr. Helga Weidemann, Provinzoberin kam am 5. April Sr. Johanna Domek OSB aus Köln-Raderberg zu einem Vortrag ins Kloster Marienborn über das Thema: Wach alt werden. Sr. Helga hatte dazu und zur anschließenden Eucharistiefeier auch alle Ordensleute aus der Diözese Limburg eingeladen, was von vielen gerne wahrgenommen wurde. Auch aus unserer Kommunität in Refrath kamen zehn Schwestern dazu, die noch zum Abendessen blieben. 

USA

▪ Der April brachte ein angenehmes Frühlingswetter, das die schönen und bedeutungsvollen Osterliturgien begleitete. Die Kommunität St. Mary’s in Huntington hatte sich entschieden, in diesem Jahr ohne Gäste zu feiern; es war etwas Seltenes, dass sie an diesem Tag nur als kleine Gemeinschaft beisammen sein konnten.  Der Monat war gefüllt mit verschiedenen Aktivitäten zur Unterstützung der Behandlung von Krebs- und Herzleiden.

England/Tansania

 Am 6. reisten Sr. Christine Bohr und Sr. Nancy Logue nach Macclesfield um Sr. Stella Barelli und Sr. Lidwina Dietz im Pflegeheim Park Mount zu besuchen.

▪ In der Karwoche nahmen – in Tansania - die Schwestern und Novizinnen zusammen mit dem Erzbischof von Arusha, Josaphat Louis Lebulu, Weihbischof Prosper Lyimo und anderen Christen an einer Wallfahrt teil. Sie besuchten das Waisenhaus und beteten danach auf dem Weg zu einem Hügel den Kreuzweg wo sie zum Abschluss auf dem Friedhof der Diözesanpriester die Eucharistie feierten.

▪ Die Schwestern der Pfarrei Dakawa in der Region Morogoro halfen einem dreizehnjährigen Schulmädchen der Maasai- Gemeinde, das von Moran Jungen zur Heirat gedrängt wurde. Viele junge Maasai Mädchen wurden gegen ihren Willen verheiratet. Dies ist ein großes Problem und eine Herausforderung für unsere Schwestern, die jetzt bei diesem Volk apostolisch tätig sind. Evangelisierung und Erziehung sind eine große Notwendigkeit.  

▪ Nach den Osterfeiern nahmen die Schwestern zusammen mit den Weltpriestern an den Oster- Konferenzen für kath. Schüler teil. Etwa 200 Schüler aus 20 Schulen der Diözese Singida wurden in der Pallotti Secondary School untergebracht und 300 in der Pfarrei Igunga im Erzbistum  Tabora.

▪ Unsere Schwestern hielten zusammen mit Karmelitinnen in einer benachbarten Pfarrei ein Evangelisierungsprogramm. Sie sprachen vor allem sprachen über Berufung und bereiteten die Gemeindemitglieder auf die Jahrhundertfeiern der einheimischen Priester in Tansania (1917-2017) vor.

Schweiz

▪ Auch im März waren wir zu einer Eucharistiefeier bei den Pallottinern anlässlich der Wiederernennung ihres Provinzials P. Adrian Willi SAC und seiner Assistenten eingeladen. Anschließend gab es eine geschwisterliche Agape. Wir hatten auch gleichzeitig die große Freude, dass wir bei der zeitlichen Profess eines jungen indischen Mitbruders dabei sein durften.   

▪ Am 11. April konnten wir den 85. Geburtstag von Sr. Hieronyma Wrobel begehen. Sie freute sich über Glückwünsche aus ihrem Heimatland Schlesien und konnte diesen besonderen Tag mit einigen Freunden feiern.

▪ Generalrektor P. Jacob Nampudakam SAC hielt während der Osterwoche die Visitation in der Schweizer Provinz. Er wollte auch ein Treffen mit allen Unio Mitgliedern haben, um über die Entwicklung der Unio weltweit zu berichten und lud ein zum Austausch von Erfahrungen und Ideen. Es war sehr interessant, seinen Bericht über neue missionarische Unternehmungen in der Welt zu hören. Er unterstrich, dass die apostolische Tätigkeit auf lange Sicht nur Frucht bringen kann, wenn sie aus einer tiefen Beziehung mit Gott erwächst.

Ruanda/ Dr Kongo

▪ Sr. Goretti Nyirabahutu nahm an einem Seminar zum Thema "Pastoral, mitfühlende und spirituelle Antwort auf die Herausforderung der Opfer sexuellen Missbrauchs in Konfliktzonen“ teil. Dieses Seminar war geplant für Ordensfrauen und Ordensmänner, die in den Regionen Ost-Kongos arbeiten. Es war von der Vereinigung der höheren Oberen Kongos organisiert und unterstützt von der Kommission Gerechtigkeit, Friede und Erhaltung der Schöpfung (JPIC) der USG und UISG in Rom. Das Seminar fand in Goma/Kongo im geistlichen Zentrum der Pallottiner statt.  

▪ Zwei unserer Novizinnen: Alice Habanabakize und Léoncie Nyiraneza reisten begleitet von Regionaloberin Sr. Bellancila Mukandahiro nach Kamerun, zu einem dreimonatigen Formationsprogramm zusammen mit den Novizinnen von Kamerun. Dies wurde organisiert als vorbereitender Prozess für die Eröffnung des internationalen Noviziats in Tansania.

▪ Unsere Schwestern in Kyabakuza/ Uganda durften die erste Erfahrung der Osterfeiern in der dortigen Kultur machen. Am Karfreitag wurde von der Pfarrei ein ökumenischer Kreuzweg organisiert. Ein sehr großes Kreuz wurde auf dem Weg von Katholiken und Protestanten mitgetragen.

▪ Das neue Team des Regionalrats hatte in Masaka/ Rwanda zusammen mit den Kommunitätsoberinnen ein Seminar über den Dienst der Autorität, das P. Georges Kozuch, SAC hielt.

Indien

▪ Die Indische Ordenskonferenz (CRI) von Goa organisierte ein interkongregationales Noviziatsprogramm für alle Novizen und Novizinnen von Goa. Sechzig NovizInnen aus elf Kongregationen nahmen mit ihren Noviziatsleiterinnen und -leitern teil. Unsere fünf Novizinnen wurden von Sr.  Clara Joseph Xavier begleitet. Der  Vortrag über menschliche Sexualität von P. Amirtha Rai,  einem Dominikaner,  war für alle sehr bereichernd. Im Anschluss konnten alle NovizInnen über ihre Gründer und Gründerinnen und ihre Kongregationen austauschen.  

▪ Das Vidya Deepti Studentinnenheim feierte das Jahresfest, mit vielen Ordensleuten und MitarbeiterInnen. P. G. Jose Kutty CMI war der Hauptgast und Provinzoberin Sr. Helen Lourdsamy, SAC war der Ehrengast. Sie begrüßten die Anwesenden mit anregenden Worten. Die Hausleiterin Sr. Sharmila Pinto verlas den Jahresbericht, dem ein großartiger von den Studentinnen gestalteter kultureller Abend folgte. Das Programm endete mit einem köstlichen Mahl, das vom Küchenteam und den Schwestern vorbereitet war.

Polen

▪ Sr. Urszula Kłusek hielt in der Kirche der Zisterzienser in Oliwa in Danzig vor etwa 100 Teilnehmern einen Vortrag über das Geheimnis des Leidens. Sr. Urszula begann ihre pastorale Arbeit in dieser Pfarrei im Jahr 2016.

▪ Sr. Natallia Dremo nahm am nationalen Treffen der jungen Ordensleute in der Pfarrkirche Unserer Lieben Frau von Fatima in Baranowice, Weißrussland teil. Etwa 36 junge Leute waren gekommen. Andrzej Jeż, ein polnischer Priester und jetzt Bischof, sprach zum Thema: "3764 Mega Volt geweihter Liebe: "... die Energie, Städte und Dörfer zu erleuchten: Klöster und religiöse Gemeinschaften erzeugen spirituelles Licht für die Welt." Die jungen geweihten Personen unseres Landes haben sich versammelt, um „ihre Batterien aufzuladen” und diese göttliche Energie in ihrem täglichen Dienst dann zur Welt zu bringen.

▪ Die Schwestern der Kommunität Jekaterinburg in Russland teilten ihre Osterfreude mit. In der Osternacht feierten neun Erwachsene ihre Erstkommunion und drei von ihnen wurden auch getauft. Die Schwestern sind glücklich, dass sie sich einsetzen können für alle Menschen, die nach Gott dürsten und Ihn in ihrem Leben suchen.

Wir gedenken unserer verstorbenen Schwestern

Sr. Laurenta Gross, SAC * 24.07.1931 18.04.2017 Deutschland

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)