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März 2017

Rom

▪ Zu Beginn der österlichen Bußzeit ermutigte Papst Franziskus das ganze Volk Gottes mit den Worten: “Die Fastenzeit ist ein Neubeginn, ein Weg, der zum sicheren Ziel von Ostern, den Sieg Christi über den Tod führt. Diese Zeit drängt uns zur Umkehr. Es ist ein Anruf an die Christen, zu Gott zurück zu kehren “mit ihrem ganzen Herzen” (Joel 2,12),  sich nicht mit der Mittelmäßigkeit zufrieden zu geben und in der Freundschaft mit dem Herrn zu wachsen. Jesus ist der treue Freund, der uns nie verlässt. Selbst wenn wir sündigen, wartet er geduldig auf unsere Rückkehr; durch dieses geduldige Warten zeigt er uns seine Bereitschaft zum Verzeihen“.

▪ Am 15. März kamen die Generalräte der Schwestern vom Katholischen Apostolat und der Missionschwestern vom Katholischen Apostolat zusammen, in Fortführung der Tradition schwesterlicher Zusammenarbeit. Es war die erste Zusammenkunft nach dem Generalkapitel unserer Kongregation im Jahr 2016; sie fand in unserem Generalat statt. In dem Treffen besprachen wir unsere aktuellen Angelegenheiten und berieten miteinander, wie wir unsere Zusammenarbeit intensivieren können, um effektiver als Kongregationen mit gleichem Gründer, Charisma und Spiritualität zusammenarbeiten zu können. Hauptpunkte unseres Gesprächs waren gemeinsame Formation und eine fruchtbare Gegenwart in der Unio. Die Erinnerung an Erfahrungen unserer gemeinsamen Geschichte wurde zu einer klaren Motivation und Ermutigung, unser pallottinisches Erbe gemeinsames weiter zu tragen. 

▪ Der Generalrat hatte in unserem Generalat eine Fortbildung für Schwestern in der Generalleitung. Referentin war Frances Herry aus Irland, ein Mitglied des Programms Glaube und Praxis in Rom. Es war eine sehr gute Gelegenheit für uns alle, neue Perspektiven von Leitung kennen zu lernen.

▪ Sr. Honorata Lyimo, Sr. Liberata Niyongira und Sr. Anna Małdrzykowska nahmen an einem Symposium über Afrikanische christliche  Theologie teil, das von der Universität Notre Dame organisiert war.  Hauptthemen waren neue Wege, die Weltreligionen zu verstehen, die kulturelle Vielfalt in der Kirche und die Geschichte des Zusammenwirkens von Kirche und Weltreligionen.

▪ Die Schwestern von Generalat und Prokura nahmen an einer besonderen Eucharistiefeier in unserer Pfarrei Santa Maria delle Grazie alle Fornaci teil, in der SE Mario Kardinal Zenari diese Kirche als  Titularkirche übertragen wurde. Er ist gegenwärtig der Apostolische Nuntius des Hl. Stuhls in Syrien. In seiner Homilie sprach der Kardinal vom Leiden der Christen in Syrien und bat die Gemeinde, für den Frieden zu beten.   

Deutschland

▪  Vom 17. - 19.3. trafen sich in Limburg im Missionshaus der Pallottiner elf neue Mazlerinnen, um sich weiter auf ihr freiwilliges Jahr im Ausland vorzubereiten. Neben einer intensiven Impfberatung ging es hauptsächlich um spirituelle Inhalte. In der Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensweg wurde sich immer wieder die Frage gestellt, wo Gott im eigenen Lebensweg aufgeleuchtet ist. Sr. Simone Hachen nahm an dem Wochenende teil und hat den jungen Frauen das Leben im Kloster näher gebracht. Es durften sowohl sehr persönliche Fragen an sie gestellt werden, als auch Fragen zum Leben mit Schwestern und Brüdern, Ordensstruktur und Gebetszeiten. Einen schönen Abschuss bildete der gemeinsam vorbereitete Gottesdienst, an dem auch Sr. Helga Weidemann und Sr. Astrid Meinert teilnahmen.

Südafrika

▪ Es war ein wunderschöner Tag für uns alle und für die chronisch kranken Kinder vom St. Josephs Heim, als wir nach dem Abschluss der Renovierung des Heims, die etwas drei Jahre gedauert hatte, den Neubeginn feierten. Thema des Tages war: “Schaffung heilender Räume für Kinder durch Innovation!” Zu diesem besonderen Anlass waren viele Gäste geladen, einschließlich der Wohltäter und Stifter, die dieses Projekt unterstützt hatten. Das St. Josephs Heim wurde vor 82 Jahren gegründet und die Schwestern arbeiten noch in diesem großen Apostolat mit.

▪ Sr. Promila Kiro, unsere junge Schwester aus Indien, begann ein vom St. Josephs Heim organisiertes viermonatiges Trainingsprogramm.

USA

▪  Die Geburtsabteilung im St. Josephs Hospital ist zumeist ein Ort der Freude und des Willkommens von neuem Leben. Unglücklicherweise werden immer mehr drogenabhängige Babys geboren, weil ihre Mütter selbst in der Schwangerschaft Drogen nehmen. Die Pallottinische Stiftung von  Buckhannon, WV wurde speziell zur Unterstützung von Einwohnern des Bezirks Upshur und Umgebung gegründet, um auf die Nöte der Bevölkerung antworten zu können.

▪ Obwohl unsere Schwestern in Laurel, Maryland, gewöhnlich in der Pfarrei zur Messe gehen, hat P.  Joe Koyickal vom Seminar der Pallottiner angeboten, einmal wöchentlich eine Messe für sie und einige andere Teilnehmer/innen in unserer Konventskapelle zu feiern.  

▪ Kennen Sie GoNoodle oder GoNoodle Plus?  Es ist ein sich schnell entwickelndes digitales Kinderprogramm, das Videos und Spiele für zuhause und für die Schule anbietet. Die Prämium Version (PLUS) ermöglicht es Lehrern, Aktivitäten in ihre Lehrpläne zu integrieren, die das  aktive Lernen der Schüler fördern und schon verbesserte Leistungen in Rechnen und Lesen zeigen.   St. Mary's hat kürzlich einen 3-Jahres Vertrag abgeschlossen, um das GoNoodle Plus Programm für alle Schulklassen in sechs Verwaltungsbezirken anbieten zu können. Die Marketing Abteilung wird die Hälfte der Kosten übernehmen; unsere Stiftung sucht nach Partnern für die Bereitstellung des nötigen Materials.  Dies ist nur die jüngste Unterstützung des Schulunterrichts durch die Stiftung des St. Mary's Medical Centers. In jedem Schuljahr finanziert St. Mary's eine ganze Seite von Anregungen zum Lernen mit Spaß in der Tageszeitung – sie bringt jeden Dienstag etwas Neues  für Kinder in allen Altersstufen!

▪  In der Fastenzeit nahmen die Schwestern an den verschiedenen Feiern und Programmen teil. Sr. Mary Grace Barile und Sr. Mary Terence Wall waren bei einem Abend "Suppe für die Seele" in der Pfarrei St. Stephen in Ona dabei; Father Chuck McGinnis von der Pfarrei Sacred Heart in West Huntington hielt einen ausgezeichneten Vortrag.  Unser früherer Seelsorger, Fr. Godwin Olugbami hielt dort einen Besinnungstag zum Thema "Die Botschaft von Papst Franziskus für einen aktiven christlichen Glauben”.  Einige Schwestern nahmen teil. 

Belize

▪ Die Schwestern Adalberta Chuc und Margaret Gongora hielten einen Besinnungstag für siebzehn Mitglieder der Vereinigung Santa Anna. Die Themen waren aus der Heiligen Schrift genommen. Der Tag fand am Flussufer neben unserer Kirche statt. Die TeilnehmerInnen verbrachten die Zeit in einer gesammelten Gebetsatmosphäre.  

▪  Die Pallotti High School organisierte eine katholische Woche. An einem Tag sollte jede Schülerin  eine/n Heilige/n wählen und dann den ganzen Tag lang entsprechend gekleidet bleiben. Sr. Consuelo und Sr. Stephen halfen den Lehrern Kleider zu finden, die den Schülerinnen passen konnten. Viele Schwestern von anderen Kongregationen kamen und nahmen an dem Programm teil, das sehr schön und bereichernd war.

▪  Einige unserer Schwestern nahmen an einem Theaterprogramm der Pallotti High School teil; es war ein Talentschuppen unserer jungen Leute. Viele Preise wurden an die Schüler verteilt.

▪  Die Lehrer nahmen an einem Besinnungstag mit anschließender Beichte teil. Sie schätzten dieses spirituelle Angebot und waren sehr dankbar.   

England/Tansania

▪  Sr. Mary McNulty besuchte für einige Tage die Schwestern in London, nachdem sie von Tansania zurück gekommen war. Die Gemeinschaft nahm die Gelegenheit wahr und feierte am St. Patricks Fest zusammen ihren Geburts- und Namenstag.

▪ Der neu gewählte Provinzrat von Tansania nahm an einem Schulungsprogramm für Leitungskräfte in Arusha teil. Es fand im Lumen Gentium Institut statt und wurde von Priestern des Instituts St. Francis De Sales (MSFS) geleitet. Fr. Mathew Kozhuppakalam machte, von seiner eigenen Erfahrung ausgehend, den Schwestern bewusst, dass in religiösen Gemeinschaften Leitung ein Dienstamt ist und Zusammenarbeit und Teamwork einen hohen Stellenwert haben.

▪ Am 20. März 2017 kamen Generaloberin Sr. Izabela Świerad und die Generalvikarin Sr. Josephina D’Souza in Tansania an, um das Internationale Noviziat in Poli Singisi, Arusha vorzubereiten. Sie hatten mehrere Treffen mit dem Provinzrat und den Verantwortlichen für die Ordenseinführung aus Kamerun, Ruanda und Tansania (Sr. Anne Kot, Sr. Marie Claire Mukeshimana, Sr. Agripina Mmassy, und Sr. Florida Mjengi); sie besuchten auch einige Kongregationen, die internationale Noviziate haben. Die beiden Schwestern besuchten zusammen mit Provinzoberin Sr. Basilisa Jacob den Erzbischof der Diözese Arusha, Josaphat Louis Lebulu, der die Kongregation und dieses neue hoffnungsvolle Unternehmen segnete.

Polen

▪ Eine marianische Gruppe der Pfarrei Unsere Liebe Frau, Königin von Polen in Danzig hatten einen Besinnungstag in unserem Haus in der Malczewskiego Straße in Danzig. Sr. Urszula Kłusek SAC hatte die Gruppe gegründet und unter ihrer Begleitung bereiten sie sich auf eine Weihe an Jesus auf die Fürbitte Mariens vor. Die etwa 20 Mitglieder treffen sich einmal im Monat zu Meditation und einem Vortrag über die Verehrung Mariens nach Luis Grignion de Montford. In ihrem täglichen Leben praktizieren sie die Lectio divina und versuchen, das Wort Gottes nach dem Beispiel Mariens zu leben.

▪ Die Caritas Gruppe von Sr. Iwona Małachowska SAC sammelte in der Grundschule in Chojnice, wo sie arbeitet, Lebensmittel für Bedürftige. Die Schüler erlebten dabei, dass die Menschen sehr mitfühlend sind und bereit, das, was sie haben mit anderen zu teilen. Die frohen Gesichter der Spender und Spenderinnen waren eine wichtige Erfahrung für die Schüler und  ermutigten  sie, weiterhin denen zu helfen, die schwächer und benachteiligt sind.   

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)