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Februar 2017

Rom

▪ Am 2. Februar feierten all unsere Gemeinschaften zusammen mit anderen Ordenschristen die Darstellung des Herrn im Tempel und,  zum 21. Mal, den Tag des geweihten Lebens. Der feierlichen Eucharistie stand Seine Heiligkeit, Papst Franziskus im Petersdom vor. In seiner Homilie ermutigte er die geweihten Frauen und Männer, mit Jesus zu gehen, der seinem Volk begegnet und mitten unter Seinem Volk zu sein. Er sagte: „wir alle sind uns der multikulturellen Umwandlung bewusst. Jesus unter sein Volk zu bringen bedeutet, die Kreuze unserer Brüder und Schwestern auf uns zu nehmen und mitzutragen. Es bedeutet, bereit zu sein, die Wunden Jesu in den Wunden der Welt zu berühren, die leidet und nach Heilung schreit, und uns mit Jesus unter sein Volk zu begeben!“

▪ Die Generalräte der drei Kerngemeinschaften der Unio, der Gesellschaft vom Katholischen Apostolat, der Kongregation der Schwestern vom Katholischen Apostolat (Pallottinerinnen) und der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat (Missionspallottinerinnen) hatten am 4. Februar ein Treffen im Generalat der Schwestern vom Katholischen Apostolat. Es war eine Zeit des Austauschs und der Reflexion über die besondere Verantwortung der Gründungsgemeinschaften innerhalb der Unio.

▪ Die indischen in Rom lebenden Ordensleute hatten ein Programm, bei dem sie ihren neuen Nuntius für Indien und Nepal, Seine Exzellenz Erzbischof Giambattista Diquattro beglückwünschten. Sr. Josephina D´Souza nahm zusammen mit Sr. Magdalena Pinto und Sr. Christina Chirote an diesem besonderen Treffen teil, das in der Kirche Santa Brigida an der Piazza Farnese stattfand.                                              

▪ Am 17. feierten wir zum ersten Mal das Fest der seligen Elisabetta Sanna in der Kirche SS. Salvatore in Onda, wo sich ihre sterblichen Überreste befinden. Dem feierlichen Gottesdienst stand der Priester Salvatore Saba vor, der über viele Jahre der Pfarrer von Codrongianos, dem Geburtsort Elisabetta Sannas war. Der sardinische Chor von Codrongianos „On Concordu“ trug zur Gestaltung der Liturgie bei. Pfr. Salvatore hob hervor, wie die selige Elisabetta, obwohl sie eine einfache Person und Analphabetin war, dem Willen Gottes in den verschiedenen Momenten ihres Lebens folgte, als junge Frau, als Hausfrau, Mutter und Witwe. Sie war keine Ordensgründerin oder Autorin eines großen theologischen Werks. Jedoch ist es genau die heiligmäßig gelebte Gewöhnlichkeit ihres Lebens, die sie so außergewöhnlich macht. Das Leben der sel. Elisabetta ist so bedeutungsvoll, weil es zeigt, dass Gott jede/n von uns, an welchem Platz und in welcher Situation auch immer, ruft, Apostel zu sein.

Deutschland

▪ Zum Tag des geweihten Lebens trafen sich die Ordensleute aus Limburg und Umgebung bereits am 31. Januar bei den Pallottinern. Da dort an jedem Dienstag die Abendmesse gefeiert wird, nahmen auch viele Menschen aus der Stadt daran teil. Sr. Astrid Meinert und Sr. Gertrud Meiser gestalteten den Gottesdienst mit. Danach kamen alle Ordensleute zu einem familiären Abendessen zusammen. 

▪ Am 2. Februar feierten wir in Limburg das diesjährige Professjubiläum, denn drei der fünf Jubilarinnen dieses Jahres – Sr. Beatrix, Sr. Gerhardis und Sr. Pallotta – legten vor 65 Jahren die Profess ab. Sr. Anaclet wird am 15. August auf 60 Jahre Profess zurückblicken. Und die Seniorin der Deutschen Provinz, Sr. Bonifatia, wird am 8. Dezember 70 Jahre Profess haben. Zur Feier in Limburg kamen alle Pallottinerinnen aus Deutschland zusammen und verbrachten miteinander einen frohen Tag.

USA

▪ Am 14. Februar fuhren Sr. Gail Borgmeyer und Sr. Mary Grace Barile nach Laurel, um dort mit den Schwestern Sr. Stella Holisz und Sr. Danuta Przybyłek zu begrüßen. Die Gemeinschaft hatte eine Sendungsfeier und die Schwestern überreichten Sr. Stella und Sr. Danuta das Logo der Provinz Königin der Apostel. Beide Schwestern werden im Konvent und im Gymnasium arbeiten und ihre Englischkenntnisse verbessern. Wir danken der polnischen Provinz für das großzügige Teilen der Schwestern mit uns.

▪ Im St. Joseph’s Hospital wurde am 9. in der Krankenhausbibliothek der Welttag der Kranken mit einem Wortgottesdienst und einer Händesegnung begangen. Seit 1992 feiert die katholische Kirche diesen Tag anlässlich des Fests Unserer Lieben Frau von Lourdes. Sr. Francesca Lowis, die Vizepräsidentin der  Abteilung “Mission Integration“ des Krankenhauses, leitete die Feier und führte die Händesegnung durch.

 ▪ Sr. Karen Lester nahm an einem Uniotreffen in Baltimore teil. Sie begleitete auch SchülerInnen vom St. Vincent Pallotti Gymnasium beim Marsch “Recht auf Leben” in Washington DC. Andere Schüler und Lehrer reisten nach Belize um dort einen Dienst unter den Armen zu tun.

▪ Die Srn. Diane Bushee, Mary Grace Barile und Mary Terence Wall nahmen am jährlichen Benefiz Essen für Bewußtseinsbildung  bzgl. Herzkrankheiten bei Frauen teil. ▪ Nach langer Krankheit starb unsere Sr. Susanne Keszler. Sr. Susanne liebte die Kirche und war als sehr freundliche und das Gebet liebende Person bekannt. Als sie noch schreiben konnte, brachte sie immer etwas Gutes, das sie in den anderen wahrnahm, zu Papier. Wir und ihr Bruder Paul werden sie sehr vermissen.

Belize

▪ Wir freuten uns, zwei brasilianische Postulantinnen in unserer Provinz willkommen zu heißen, die vor allem zum Englisch Lernen kamen, bevor sie dann zum internationalen Noviziat nach Tansania reisen werden. Sie sind jetzt in Nazareth, fühlen sich schon etwas zu Hause im Apostolat und bemühen sich, Englisch zu lernen.

▪ Es erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod von Bischof O.P. Martin, mit 86 Jahren. Er war der erste belizianische Bischof unserer Diözese; eine große Aussegnungsfeier ist geplant. Die Regierung bat darum, ein Staatsbegräbnis zu halten, was die Kirche gerne gewährte. Er wird am Montag, 27. Februar bei der früheren Kathedrale in Belmopan beerdigt.

Die Pallotti High School führte den jährlichen Bazar zur Fonderhebung durch.  Mit dem Erlös wird eine Drainage unseres Schulhofs durchgeführt, der bei jedem leichten Regen überflutet wird und so manchmal verursachte, dass wir den Unterricht absagen mussten.   

England/Tansania

▪ Am 2. Febr. konnte wegen starker Erkältungen der Schwestern nur ein Mitglied unserer Londoner Kommunität in der überfüllten Westminster Kathedrale an der hl. Messe für die Ordensleute mit Kardinal Vincent Nichols als Zelebrant teilnehmen.  Die Schwester nahm danach am gemeinsamen Mahl teil und konnte auch mit dem Kardinal sprechen.  

▪ Als Ergebnis der Nachforschungen nach dem Brand beim Pallotti Gymnasium am 19. Januar 2017  wurden mehrere Schülerinnen aus verschiedenen disziplinären Gründen entlassen. Wir beteten zutiefst

um Gottes Schutz und baten das örtliche Schulamt und die Polizei um Hilfe. ▪ Am 11., dem Fest Unserer Lieben Frau von Lourdes, nahm Sr. Mary McNulty im Namen der Provinzoberin vier Kandidatinnen ins Postulat auf. Sie begrüßte auch sechs neue Kandidatinnen.  Sr. Mary ermutigte sie, auf ihrem geistlichen Weg dem Beispiel Mariens durch Gebet und Schriftlesung zu folgen. Sie bat alle Schwestern, unsere neuen Mitglieder durch Gebet und gutes Beispiel zu unterstützen.

▪ Am 13. wurden Sr. Theresia Gurti, Sr. Veronica M. Ghuliku und Sr. Adiliana Anthony zu einem neuen Apostolat ausgesandt, vor allem mit dem Volksstamm Maasai in der Pfarrei Dakawa, Diözese Morogoro. Am 15. reisten sie, begleitet von Sr. Rosemarie Steinbach und Sr. Mary Mc Nulty nach  Morogoro. Am darauffolgenden Sonntag wurden sie in der Pfarrei begrüßt und vom Pfarrer Drazan Klapez, einem Kroatier, in die Maasai Gemeinde eingeführt. Die versammelte Maasai-Gemeinde, mehr als 600 Mitglieder, und auch Mitglieder anderer Stämme, freuten sich über die Ankunft der Schwestern. Diese unterrichten jetzt in der Grundschule von Magogu im Busch, etwa acht km entfernt. Beten wir darum, dass diese Mission wachsen und die gute Botschaft von Gottes erbarmender Liebe verbreiten wird.

Schweiz

Am 20. Februar 2017 feierten die Pallottinerinnen in der Schweiz den 90. Geburtstag von Sr. Hermenegild, der zweitältesten Schwester der Delegatur. Mit Bedacht und in Dankbarkeit hatten wir die Feier ein paar Wochen vorher begonnen. Jede Woche, und auch am Geburtstag selbst,  wurde der Morgengottesdienst auf besondere Weise gestaltet. Dabei erklangen auch heimatliche meditative  Musik und Gesang. Der Tag fand einen weiteren Höhepunkt durch die Feier mit den Verwandten. Gern erfüllen wir unserer Mitschwester den ausgesprochenen Wunsch, sie anzunehmen,  so wie sie ist, auch im Altwerden, und an Gott richten wir ihren Wunsch, sie einmal barmherzig heimzuholen.

Ruanda/DR Kongo

▪ Am 8. freuten wir uns,  unsere Generaloberin, Sr. Izabela Świerad und Generalrätin Sr. Anna Maldrzykowska zu begrüßen, die zu unserem 3. Regionalkapitel zu uns kamen, das in Kibeho unter dem Thema „Bleibt in meiner Liebe“ (Joh 15,9) stattfand. Wir wurden durch ihre Gegenwart und ihre große Erfahrung bereichert.

▪ Aus den 14 Schwestern, die am Kapitel teilnahmen, wurde Sr. Bellancila Mukandahiro als Regionaloberin gewählt und Sr. Angéline Kambugu als ihre Vikarin. Die anderen Regionalrätinnen sind: Sr. Berthilda Uwamariya, Sr. Cécile Bimenyimana und Sr. Marta Litawa.

▪ Vom 21. - 24. besuchten Sr. Izabela und Sr. Anna in Begleitung von Sr. Martha Litawa unsere neue Mission in Kyabakuza in Uganda. Die Schwestern trafen den Bischof von Masaka, Msgr. John Baptist Kagwa und Kurienmitglieder. Sie nahmen an einer Begrüßungsfeier im St. Vincent Pallotti Zentrum für behinderte Kinder teil. Es waren auch der Generalvikar, der Bürgermeister, Ordensleute verschiedener Kongregationen und die dortigen Unio Mitglieder gekommen.       

Indien

▪ Unsere Gemeinschaften und Institutionen begingen mit Achtung und Würde den 68. Nationaltag unseres Landes Indien. Im Nishkalanka Seva Heim hissten die SeniorInnen zusammen mit den Schwestern und den Angestellten die Flagge und nahmen am kulturellen Programm teil, das von der Kultur Kommission der Einrichtung organisiert war.  

▪ Unser Kinderheim in Madurai, Tamil Nadu, feierte mit Freude das Fest der sel. Elisabetta Sanna, der Patronin des Heims. Dieser besondere Anlass wurde durch eine Novene vorbereitet, die die Kinder ermutigen sollte, ihren Glauben und ihre Liebe zu Gott zu vertiefen. Im Provinzhaus kamen die Laienmitglieder der Unio und unsere Mitarbeiter, um mit uns die Eucharistie zu feiern.   

▪ Unsere Missionskommunität in Gurundia, Orissa konnte die Barmherzigkeit und Zuwendung Gottes durch Aktion erlebbar machen. Sr. Antonieta Rodrigues, die Oberin der Gemeinschaft, die auch Krankenschwester ist, organisierte einen Gesundheitstag mit einem Programm der Bewußtseinsbildung für schwangere Frauen und Mütter mit Babys aus drei Dörfern im Landesinneren. 35 bis 40 Schwangere und Mütter mit ihren Kindern nahmen am Programm teil und profitierten davon. Die Schwester organisierte ein selbst gemachtes Malzgetränk für die unterernährten Kinder und Nahrungsergänzungsmittel für die Mütter mit Blutarmut.  

                                            

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. Susanne Keszler SAC  * 20.03.1928  06.02.2017  USA

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)