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November 2016

Rom

  • Das Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Universums, war die Krönung dieses liturgischen Jahres und des Heiligen Jahrs der Barmherzigkeit. Aus der ganzen Welt kamen Pilgerscharen, um Dank zu sagen für die große Güte und Barmherzigkeit Gottes während dieses heiligen Jahrs. In seiner Predigt sprach Papst Franziskus über Jesu Königtum und dass Sein Königtum paradox ist. – Seit Thron ist das Kreuz, seine Krone besteht aus Dornen, Er hat kein Zepter, sondern in seiner Hand ist ein Schilfrohr, Er trägt keine aufwendige Kleidung, sondern wird Seines Gewandes beraubt, Er hat keinen leuchtenden Ring am Finger, Seine Hände sind von Nägeln durchbohrt, Er hat keine Schätze, sondern wird für dreißig Silberlinge verkauft. Er drängt uns, Gott um die Gnade zu bitten, nie die Türen der Versöhnung und der Vergebung zu schließen, sondern zu wissen, wie wir über das Böse und die Differenzen hinausgehen und jeden möglichen Weg der Hoffnung öffnen können. Wie Gott uns unendlich, über all unsere Verdienste hinaus, vertraut, so sind auch wir gerufen, für andere Hoffnung zu wecken und Möglichkeiten zu erschließen. Denn wenn die Heilige Pforte auch geschlossen wird, so bleibt die wahre Pforte der Barmherzigkeit, die das Herz Christi, des Königs unseres Lebens ist, weit offen für uns.

Vor dem Schließen der Heiligen Pforte organisierte das Team von Gerechtigkeit und Frieden eine interreligiöse Wallfahrt. Ordensmänner und -frauen waren auch eingeladen, zusammen mit allen Menschen guten Willens. In den Gebeten wurde um Verzeihung gebeten für das Unrecht gegenüber anderen Religionen und für das begangene Unrecht gegenüber der katholischen Kirche. Alle Teilnehmer unterschrieben einen Brieftext an den Heiligen Vater Papst Franziskus, der seinem Stellvertreter überreicht wurde.   

  • Sr. Adelheid Scheloske verbrachte drei Wochen im Generalat und arbeitete im Generalarchiv. Sie nahm auch am Treffen der Generalarchivarinnen teil, das bei den Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika stattfand.
  • Generalrätin Sr. Anna Małdrzykowska kehrte nach drei Monaten in England, wo sie an einem Sprachkurs teilnahm, nach Rom zurück. Endlich ist unser Generalleitungteam jetzt vollständig.

Deutschland

 Eine Gruppe von elf Teammitgliedern und angestellten Mitarbeiterinnen von Mitmission, dem MaZ –Programm (Missionare auf Zeit) der Pallottinerinnen, wurde am 6. November in die Unio aufgenommen. Die Kapelle im Provinzhaus in Limburg war farbenfroh dekoriert mit Tüchern aus verschiedenen Missionsgebieten. P. Jochen Ruiner SAC hielt eine ansprechende Predigt und P. Scherer war aus Vallendar gekommen um den Deutschen Koordinationsrat zu vertreten, zusammen mit Sr. Gertrud. Alle Anwesenden hießen die Mitmission Group als Mitglieder in der pallottinischen Familie willkommen.

USA

  • Die Krankenstation von St. Mary's und die übrigen Schwestern der Gemeinschaft verabschiedeten sich am Dienstag, 1. November von Sr. Barbara Jakschik, nach ihrer sehr langen Krankheit auf der Krankenstation und beteten um ihren ewigen Frieden. Die Sterbeandacht und das Begräbnis fanden am Wochenende statt. Verschiedene Personen, die mit ihr, damals noch als Sr. Consolatrix, im Krankenhaus gearbeitet hatten, kamen und drückten ihr Beileid aus. Wir beteten während des ganzen Monats für unsere verstorbenen Schwestern und nahestehenden Personen und ihre Namen waren in eine schöne Glasschale gelegt, die auf dem Altar stand zum das Gebetsgedenken in jeder Messe.
  • Am Sonntag, 06. November, nahmen Sr. Mary Terence Wall und Sr. Mary Grace Barile am jährlichen Gebetsgottesdienst in einer hiesigen Friedhofshalle teil, in dem aller gedacht wurde, die im Lauf des Jahres verstorben waren. Am gleichen Abend fand ein ökumenischer Dankgottesdienst statt, an dem Sr. Mary Grace teilnahm. Der Chor der Pfarrei St. Stephen, deren Mitglied sie ist, wurde gebeten, mit fünf anderen Kirchenchören zusammen zu singen; es waren Methodisten, Baptisten, die presbyterianische und katholische Kirche aus der Umgebung vertreten. Der Gottesdienst fand in der Methodistenkirche Bethesda statt. Der Pastor dieser Kirche, der seine Klinikseelsorgeausbildung im St. Mary´s Krankenhaus macht, lud Pfarrer Jeeson V. Stephen von der katholischen Pfarrei St. Stephen ein, die Predigt zu halten. Es war ein wunderbarer Abend des Lobes und der gemeinsamen Jüngerschaft von Christen verschiedener Kirchen. Von der Pfarrei Holy Rosary in Buckhannon berichtete Sr. Francesca Lowis, dass die Pfarrgemeinschaft während des Novembermonats auf verschiedene Weise der verstorbenen Angehörigen und unserer verstorbenen Mitschwestern gedachte. Am Kircheneingang war ein Gedächtnisbuch, in das die Namen der Personen geschrieben werden konnten, für die die Pfarrmitglieder zum Gebet eingeladen wurden. Die ökumenische Vereinigung hielt einen gemeinsamen Dankgottesdienst in einer der Methodistenkirchen. Der kath. Pfarrer Joseph Mclaughlin hielt die Predigt.

England/ Tansania

Die Provinzoberin Sr. Mary McNulty führte zusammen mit ihrer Vikarin Sr. Basilisa Jacob die kanonische Visitation in den drei Kommunitäten von Arusha durch.

  • Die Schwestern nahmen an verschiedenen Feiern zum Abschluss des Jahrs der Barmherzigkeit teil: In der Diözese Singida wurden in Kimbiwi am 19. eine Wallfahrt und eine Gebetsvigil gehalten. In Arusha reisten Sr. Florida und die Novizinnen am 20. nach Mwanga in derselben Diözese zur Wallfahrtskirche der göttlichen Barmherzigkeit, an der die Franziskaner Dienst leisten. In Iguana Tabora gab es auch eine Gebetsvigil und eine sehr lebendige und frohe Eucharistiefeier in der Pfarrei, in der die Pallottinerinnen arbeiten. Alle Prediger unterstrichen zu den verschiedenen Zeiten, dass das Jahr der Barmherzigkeit zwar vorbei ist, aber dass Gottes Barmherzigkeit immer besteht, da die Barmherzigkeit nie aufhört.
  • Die Postulantinnen und Kandidatinnen hatten 4-tägige Exerzitien in Siuyu, die von P. Basil Ikhula, SAC geleitet wurden. Die Pfarrei Siuyu feierte das Christkönigsfest als Patronatsfest der Pfarrei. Die hl. Messe wurde von P. Basil Ikhula SAC zelebriert. In seiner Predigt hob er hervor, dass jeder Christ Christus zum König und zur Mitte seines Lebens machen soll, durch Vergebung und Liebe -, was ihn dann auch zum König von Siuyu macht.
  • Unsere große pallottinische Missionarin, Sr. Jucunda Kutsch, kehrte nach 36 Jahren in Afrika und 25 Jahren in Tansania nach England zurück. Sie ist nun Mitglied der Gemeinschaft in London.

Belize

  • Die Schwestern in Orange Walk bereiten junge Männer und Frauen auf die Sakramente vor. Vor kurzem empfingen eine junge Frau und ein Physiotherapeut die Sakramente der Buße, der Eucharistie und Firmung.
  • Unser Pfarrer Rev. Oliver Smalls hat uns während der Messe überrascht, als er ankündigte, dass unser Konvent in Orange Walk einen neuen Anstrich bekommt. Dies geschah dann im Oktober und in der ersten Novemberwoche. Der St. Anna Konvent steht nun elegant da, farbengleich mit der Kirche.
  • Die katholische charismatische Erneuerungsbewegung hielt eine gelungene geist-erfüllte charismatische Versammlung. Sie fand vom 11.-13. November im Pfarrsaal der Pfarrei z. Heiligen Erlöser in Belize City statt. Das Thema der diesjährigen Konvention war Jesus in seiner Barmherzigkeit wieder-entdecken. Die zwei Gastredner waren Janet Chinnia von Trinidad und der Priester John Campoli von New Jersey. Beide hielten verschiedene inspirierende Vorträge während des Wochenendes. Es gab neun Workshops und unsere Sr. Josefina Alamilla hielt einen davon. Den Abschluss des Treffens bildeten ein Jesusmarsch und ein Heilungsgottesdienst.

Polen

  • Sieben Goldjubilarinnen aus Polen: die Srn. Barbara Stachelek, Barbara Jankowska, Jankanta Kaperczaki, Michaela Raś, Judyta Kietlińska, Zofia Kwapisiewicz und Kanizja Adamczak machten eine Dankwallfahrt nach Rom. Sie nahmen am Abschlussgottesdienst des Heiligen Jahrs teil. Die Schwestern gingen in den Fußspuren Vinzenz Pallottis, besuchten viele schöne Stellen und Kirchen. Diese geistliche Erfahrung stärkte ihren Glauben an Gott, ihre Liebe zum Gründer und baute eine Beziehung zu den Schwestern in Rom auf.
  • Sr. Consolata Majewska organisierte wie in jedem Jahr eine Gebetsvigil für pallottinische Mitarbeiter/innen in Tchenstochau, in der Wallfahrtskirche der Madonna von Jasna Góra. Das Thema hieß: "Erbarmen vertreibt Gleichgültigkeit und Routine." Es war eine Zeit, beisammen zu sein, zu reflektieren und vor allem, vor der Mutter Gottes zu beten. An der Vigil nahmen über tausend Menschen aus ganz Polen teil.
  • Das XVII. Symposium des Pallotti Instituts fand vom 26. – 27. November im Haus der Pallottiner in Konstancin statt unter dem Titel “Pallotti und die Polen”. Es kamen über 250 Teilnehmer – Pallottinische Priester und Brüder, Seminaristen und Novizen; Unio Laien Mitglieder und Freunde, auch Gruppen aus der Ukraine, Weißrussland, der Slowakei und einzelne Teilnehmer aus Dänemark und Norwegen. Wie üblich wurde das Treffen von P. Mariusz Małkiewicz SAC und Sr. Monika Cecot SAC vorbereitet und durchgeführt. Das Pallotti Institut in Polen dient dem Erbe Pallottis in der polnischen Sprache, was die Wahl des Themas erklärt. Auf dem Symposium wurden 4 Vorträge von Pallottinern, die Historiker sind, gehalten: Von Napoleon zur Revolution von 1848. Ein historisches Panorama (P. Stanisław Tylus); Die Krise der Großen Emigration (P. Franciszek Gomułczak); Die Kontakte Vinzenz Pallottis zum polnischen Klerus (P. Michał Łobaza) und Pallotti und polnische Frauen ( P. Piotr Bełczowski).

Während der Messe am Samstag, die als Danksagung für die Seligsprechung von Elisabetta Sanna gefeiert wurde, wurden ihre Reliquien feierlich in der Hauskapelle installiert. P. F. Gomułczak, SAC, der Generalpostulator, stand dem Gottesdienst vor. Am Samstagabend gab es eine Filmpremiere eines Videos über die Sel. Elisabetta Sanna mit dem Titel Du, mein Gott, hast mich geliebt. Die Produktion wurde von Misericordia TV und Radio durchgeführt. Während des Symposiums übernahm eine 4-stimmige Schola von Pallottinerinnen, Seminaristen und Laien die musikalische Gestaltung unter der Leitung von Sr. Paulina Szałek SAC.

  • In einem neuen Buch über Pallotti: "Pallotti: Mann-Priester-Heiliger" sind zwei Artikel von Pallottinerinnen geschrieben: Sr. Anna Małdrzykowska: Pallotti- Verkünder des Wortes, Spender der Sakramente, Gemeinschaftsleiter und von Sr. Monika Cecot: Pallotti – Sehnsucht nach Heiligkeit. Das Buch enthält alle Vorträge der Symposien des Pallotti Instituts von 2011 bis 2012 über unseren Gründer, das anlässlich des 50-jährigen Jubiläums seiner Heiligsprechung herausgegeben wurde.

Rwanda/Dr Kongo

  • Am 11. November reisten die zwei Schwestern Consolée Mukayirabuka und Rose Nyirahabimana nach Uganda, um eine neue Mission in der Diözese Masaka zu beginnen. Vor ihrer Abreise wurde im Regionalhaus in Masaka eine Eucharistiefeier gehalten, der P. Jean Baptiste Mvukiyehe, SAC vorstand. Die beiden wurden von Sr. Perpetue Nyiramahoro und Sr. Angéline Kambugu begleitet. Die Schwestern wurden vom Generalvikar und dem Pfarrer von Kyabakuza herzlich begrüßt. Auch hieß sie der Metropolitanbischof John Baptist Kaggwa im Abschlussgottesdienst des Heiligen Jahrs mit einem Grußwort willkommen. Zurzeit leben sie im Konvent mit Zisterzienserinnen, während ihr Haus renoviert wird.
  • Am 28. feierte die Kirche in Rwanda den 35. Jahrestag der Erscheinung Unserer Lieben Frau von Kibeho, der Patronin unserer Region “Unsere Liebe Frau von Kibeho”. Viele Schwestern pilgerten zum Heiligtum, wo sich tausende von Pilgern aus Europa, Amerika und aus vielen Ländern Afrikas versammelten um Gott für seine großen Taten zu preisen. Der Messe standen der Bischof von Gikongoro, Celestin Hakizimana und der Bischof von Ruhengeri, Vincent Harolimana vor.

  Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. Barbara Jakschik   *12.09.1931  † 01.11.2016  USA 

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)