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Oktober 2016

ROM

▪ Hier in Rom war der Monat Oktober sehr bedeutungsvoll. Die Mitglieder der „Blauen Armee Mariens“ (Fatima Weltapostolat) versammelten sich auf dem Petersplatz, insgesamt 90 Delegationen aus 38 Ländern, die 51 Marienwallfahrtskirchen aus der ganzen Welt repräsentierten. Sie versammelten sich zu einer Gebetsvigil, um das Marianische Jubiläum im Jahr der Barmherzigkeit zu feiern. Den Abschluss bildete eine Meditation über den Rosenkranz von Papst Franziskus. Er sagte „das Rosenkranzgebet ist in vieler Hinsicht die Zusammenfassung der Geschichte der Barmherzigkeit Gottes.“

▪ Anlässlich der Generalversammlung hatten die Pallottinerpatres und -brüder die Gelegenheit, den Heiligen Vater in einer Privataudienz zu grüßen.  Papst Franziskus sprach über das Charisma des hl. Vinzenz Pallotti und sagte, “er war begnadet, zu erkennen, dass Jesus der Apostel des Vaters ist – reich an Liebe und voller Barmherzigkeit.“ Er drängte die Mitglieder, „mit Freude und Hoffnung weiterzugehen, indem sie sich mit ganzem Herzen und ganzer Kraft einsetzen, damit das Charisma des Gründers reiche Frucht in unserer Zeit bringt.“ Sr. Ivete Garlet, CSAC, die Generaloberin der römischen Pallottinerinnen und Sr. Josephina D’ Souza, SAC, Generalvikarin, nahmen an diesem frohen Ereignis mit dem Papst teil.  

▪ Ein starkes Erdbeben schüttelte Zentalitalien am letzten Oktobersonntag. Man spürte es kräftig in der Stadt Rom. Es hat einige Berg Ortschaften getroffen, viele mit historischer Bedeutung, einschließlich die Basilika des hl. Benedikt in Nursia. Beten wir für die betroffenen Menschen.

▪ Wir hatten die Ehre, Erzbischof Stephen Brislin von Kapstadt – Südafrika – in unserem Generalat zu begrüßen. Nachdem wir Nachrichten über unsere Schwestern und das St. Josephs Home austauschten, nahm er mit uns das Abendessen in der Prokura ein.  

▪ Ganz herzlich begrüßten wir unsere neuen Generalrätinnen in der Generalatsgemeinschaft -   Sr. Honorata Lyimo aus Tanzania und Sr. Liberata Nyiongira aus Rwanda.

USA

▪ Während ihres Aufenthalts in den USA besuchte Generaloberin Sr. Izabela Świerad die Kommunität in Laurel, MD. Sie traf auch die Provinzoberin Sr. Gail Borgmeyer, um mit ihr wichtige Angelegenheiten der Provinz und Pläne für die internationale Gemeinschaft in der Provinz zu besprechen.  

▪ In Zusammenarbeit mit dem United Hospital Zentrum zeigte das St. Josephs Hospital in Buckhannon, WV einen Dokumentarfilm “Being Mortal” (sterblich sein); es folgte eine Podiumsdiskussion. Dieser Film wurde nach dem bekannten New Yorker Schriftsteller und Chirurg aus Boston, Atul Gawande, gedreht, der eine Untersuchung machte bzgl. der Beziehungen zwischen Ärzten und Patienten in der letzten Lebensphase. Am Podium saßen Ärzte, Krankenpfleger und Sozialarbeiter. Das Programm war öffentlich und die Teilnehmer kamen aus sehr verschiedenen Gruppierungen der Umgebung. Ein anderes Ereignis, das in St. Josephs stattfand war, als an einem sonnigen Samstagnachmittag eine Gruppe von etwa 20 Motorradfahrern, die sich “Honoring Heroes Forever” nannten (“die Helden für immer ehren”) ankam, um einen elfjährigen Jungen aus Buckhannon zu würdigen, der an Krebs gestorben war. Er war auf der Liste der Stiftung „Wünsch dir was“, aber er starb bevor er seinen Wunsch erfüllt bekam. Sein letzter Wunsch war, dass Dinge zum Krankenhaus gebracht würden, die an kranke Kinder verteilt werden sollten. Die Männer und Frauen brachten viele Spielsachen; Sr. Francesca war beeindruckt von der Gruppe und von der großartigen karitativen Arbeit, die sie leisten.

▪ Sr. Diane Bushee und Sr. Mary Grace Barile nahmen zusammen mit 180 Frauen aus der Umgebung im St. Marys Hospital in Huntington am 11. jährlich veranstalteten „Ladies in Pink“ („Rosa Damen““) Essen teil.  Es ist Teil des Monatsprogramms für Bewusstseinsbildung bzgl. Brustkrebs; mit dem Erlös werden Mammographien und Ultraschalluntersuchungen für Frauen finanziert, die niedrig oder nicht versichert sind. Die Botschaften von Frauen, die den Brustkrebst überlebt haben, gingen in die Richtung, dass man es zur Priorität machen soll, für sich selbst Sorge zu tragen und jeden daran zu erinnern, dass es eine ganze Gemeinschaft gibt von Menschen im Gesundheitsbereich, die ihnen helfen, und für sie arbeiten. Gastrednerin Dr. Amber Kuhl erwähnte, wie wichtig es sei, dass man schon in einem frühen Alter eine Brustuntersuchung machen lässt – es sei von Bedeutung sich „in jedem Alter jung und gesund zu fühlen.“

▪ Der Pastoraldienst des St. Marys Hospital veranstaltete ein “Studienessen” zum Thema „Wie eine Organspende Tragödie in Hoffnung verwandelt“. St. Marys war eines von einer Gruppe ausgewählter Krankenhäuser, die landesweit anerkannt wurden für ihre Werbung zur Einschreibung in staatliche Spenderregister. Das Krankenhaus wurde mit der „Platinehrung 2016“ gewürdigt.

▪ Unsere Schwester Rosella Sparks starb friedvoll am Abend des 10. Vielen Menschen hatte die Schwester mit Liebe gedient. Sr. Angela Madera verbrachte viele Wochen, Tage und Stunden in der Pflege von Sr. Rosella.

BELIZE                                                                                                                                                               

▪ Die Kommunität Nazareth organisierte Rosenkranz Gebetstreffen in den Häusern der umliegenden Dörfer. Katholiken und Nichtkatholiken hießen die Schwestern in ihren Häusern willkommen. Die Freiwilligen der Jesuiten, Tiaga und Hanna, helfen zusammen mit Sr. Ester im Dorf Medina Bank bei der Firmvorbereitung. Diese Kinder gehen in öffentliche Schulen.

▪ Die Schwestern vom Pallotti Konvent in Belize nahmen an einer erfolgreichen Internationalen öffentlichen Rosenkranzveranstaltung im Battlefield Park teil. Hauptziel dieser Veranstaltung war es, den Menschen Inhalte bzgl. des Jahrs der Barmherzigkeit nahezubringen und über die Nachlässe zu informieren, die sie bekommen können. Viele Menschen hatten die Gelegenheit zur Beichte, bevor sie durch die Pforte der Barmherzigkeit in der Kathedrale des Hl. Erlösers gingen. Die Rosenkranzprozession endete mit einer Eucharistiefeier. ▪ Es war ein frohes Ereignis im Pallottikonvent, als der Provinzrat in einem beeindruckenden Wortgottesdienst offiziell seinen Dienst antrat. Wir gratulierten den Rätinnen und hielten ein besonderes Mahl des Dankes.  ▪ Einige unserer Schwestern nahmen mit den anderen Priestern und Schwestern, die in der Diözese arbeiten am Arbeitstreffen mit dem Bischof teil. Dieses Treffen half uns, zusammenzukommen und uns besser kennenzulernen für den Dienst in der Kirche.   

▪ Die letzte Oktoberwoche war ausgefüllt mit der frohen Gegenwart der Generaloberin Sr. Izabela  Świerad, welche die Kommunitäten in Belize besuchte und sich mit dem neuen Provinzrat und mit allen Schwestern traf. Begleitet von den Schwestern Consuelo Burgos, Provinzoberin, und Sr. Josephina Alamilla, Provinzvikarin, machte Schwester Izabela eine historische Reise nach Benque Viejo, der ersten Missionsstation der Missionspallottinerinnen in Belize, die im März 1913 eröffnet wurde und besuchte die wichtigsten Stellen, an denen die Pionierinnen gewirkt hatten.  

POLEN

▪ In Gniezno (Gnesen) traten in der Gegenwart der Provinzoberin Mirosława Wlodarczyk, SAC, Agnieszks Pawlak und Katarzyna Gruca ins Postulat ein. Zur gleichen Zeit begann in Nkol-Avolo,  Kamerun, Astride Marie AMIHE ihre Ordensausbildung.

▪ Am 22. Oktober wurde die Messe für die Mitglieder und Assoziierten der Unio in der Pallottinischen Kirche in Warschau gehalten. Alle Oberinnen unserer Kommunitäten nahmen daran teil, da sie gerade zum Oberinnentreffen in Warschau waren. Alle Teilnehmer dankten Gott für das Werk des hl. Vinzenz Pallotti und sein Charisma und für die Seligsprechung von Elisabeth Sanna. Dem feierlichen Gottesdienst stand P. Joseph Lasak SAC, Generalvikar der Pallottiner, vor. Im Namen der gesamten Unio dankte Sr. Anna Ozon SAC, die Vorsitzende der Unio in Polen, P. Joseph für seine Unterstützung und seinen Beitrag zur Entwicklung der Unio. Die Feier endete mit einer Präsentation über die Seligsprechung von Elisabetta Sanna von P. Stanislaw Stawicki SAC.

INDIEN

▪ Sr. Antonietta Rodrigues, die als Krankenschwester mit Eingeborenen von Odisha arbeitet, leitete ein Tagesprogramm für die Jugend aus 10 Dörfern. Es gab Einheiten zur Gesundheitserziehung, besonders zur persönlichen Hygiene, und die Kranken wurden behandelt. Zwanzig Kinder  wurden auf ihren Ernährungszustand hin untersucht und 11 der ernsthaft unterernährten Kinder bekamen Ergänzungsnahrung mit selbst zubereiteter Ovomaltine, Hülsenfrüchte, Ghee und Multivitaminsirup. ▪ Der Unio-Tag wurde im St. Vincent Krupa Konvent gebührend  gefeiert in einer hl. Messe.  P. Manuel Raj, SAC ermutigte in seiner anregenden Predigt alle Anwesenden, in uns selbst zu schauen, ob wir motiviert sind und uns in unserem Apostolat den Bedürftigen zuwenden. Die Gegenwart von Unio-AnwärterInnen machte die Feier farbenfroh.  

RUANDA/ KONGO

▪ Alle Schwestern der Region mit Gelübden auf Lebenszeit trafen sich in Kibeho zu einer Versammlung. Sr. Marta Litawa hielt eine kurze Meditation über die göttliche Barmherzigkeit und die Schwestern, die am Kongress über die göttliche Barmherzigkeit teilgenommen hatten nutzten die Gelegenheit, um den anderen etwas von ihren tiefen Erfahrungen mitzuteilen. Es war auch ein Moment, Sr. Liberata Niyongira, der früheren Regionaloberin zu danken und ihr Gottes Segen für ihre zukünftige Aufgabe im Generalat zu wünschen. Am Ende der Versammlung wurden Sr. Odette Musabyimana, Sr. Consolée Mukayirabuka und Sr. M. Rose Nyirahabimana ausgesandt, um in Uganda eine neue Gemeinschaft zu gründen, in der Pfarrei der göttlichen Barmherzigkeit in Kyabakuza, Diözese Masaka. ▪ Voll Freude hießen wir Sr. Perpetué Nyiamahoro willkommen, die nach ihrem Studium in Formationspädagogik an der Universität Salesianum in Rom  nach Rwanda zurückgekehrt war.  

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitschwestern

Sr. Rosella Sparks, SAC   *26.08.1923   10.10.2016  USA

Sr. M. Sophie Schuler, SAC   *11.12.1929  18.10.2016  Deutschland

 

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)