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Rom, die Jahre 1975-1850, eine Zeit von Vinzenz Pallotti. Heute würde man über einen solchen Mann sagen: Institution, aussergewöhnliche Persönlichkeit, ein Führer. Pallotti, der unermüdliche Apostel von Rom, wie er genannt würde, Apostel der Strassen und Salons. Er erreichte die am meisten Bedürftige und Ausgegrentzte, die Kranke, die Waisen, Menschen am Rande, Häftlinge, die Armen. Beichtvater von Päpsten, Kardinälen und damaligen kirchligen Eliten, vielen Geistlichen und Nonnen, sowie auch der meisten normalen Büsser die in langen Warteschlangen vor dem Beichtstuhl standen.


Pallotti, völlig für einen einzigen mann und Pallotti als Bussprediger der die Massen von Römer anzog. Aber der konkrete, einzelne Mann und dessen Heilung waren für ihn das wichtigste. Durch den Dienst in Konffesional näherte er die die Leute nicht nur zum Gott, aber er machte den Leuten auch bewusst, dass sie für Heilung der anderen verantwortlich sind. Er verstand sich als ein höchst unwürdiges Geschöpf Gottes, der letzte der letzten. Das einzige, was er in seiner Nichtigkeit tun konnte, war - den Gott lieben mit einer unendlichen Liebe, als Antwort auf die unendliche Liebe Gottes.


Er war ein Mystiker, ständig in Gott eingetaucht. Egal was er tat und wer er war, ergab sich aus dieser sehr persönlicher Beziehung zu Gott - und wie multipliziert kehrte zum Gott zurück. Pallotti wurde fasziniert von dem Dreieinigen Gott, Barmherzigkeit und der unendlichen Liebe, mit der Gott die Leute liebte. Ein Ideal für ihn wurde die Beziehung zwischen Gott, dem Vater und dem Sohn, der hier auf der Erde als Apostel und "Anwalt" der Liebe Vaters zum Menschen gewesen war. Apostel des ewigen Vaters, der das Leben für die Sache gegeben hat.

In diesem Sinne lebte und funktionierte Pallotti, er wollte, so wie der Christus für den Vater war, Sprecher (Apostel) der Liebe Gottes sein, der sich um die Gunst jeden Menschen in jeder Ecke der Welt bemühte um jeden zu erlösen (ein sehr starker Aspekt als Missionar). Er wollte dazu alle Gläubigen engagieren. Das konnte nur durch die Macht des Heiligen Geistes gemacht werden. Daher sah er die Wirksamkeit der Massnahmen nur in der Abbildung des Abendmahlssaal in Jerusalem, wo in Umgebung Maria, Königin der Apostel und der Apostel selbs hat er alle geistig eingeladen, um mit ihnen zusammen die Herabkunft des Heiligen Geistes, der Geiste der Liebe und Macht zu erleben.


 

Diese Eifer für die Sache Gottes hat Pallotti zur Idee der Vereinigung der Bemühungen aller Menschen für die Wiederbelebung des Glaubens, der Hoffnung und Lichtes der christlichen Liebe geführt. Neu war die Idee der Zusammenarbeit der Laien und Geistlichen, Bischöfe und Priester, Mönche und Nonnen, Männer und Frauen, Ehegatten, Wittwen und Alleinstehenden. So entstand die Idee der Vereinigung des Katholischen Apostolates: eine kollektive Anstrengung zur Rettung der Menschen und der Welt, weil in Alleingang erreicht man nicht viel. Es stellte sich heraus, dass Pallotti durch seine "Entdeckung", für damalige Zeiten unerhört in der Kirche, seiner Zeit voraus um mehr als 100 Jahre war. Der II Vatikanische Konzil hat die Grundsätze der Zusammenarbeit von Laien und Geistlichen als norm in der modernen Kirche angenommmen.


Hl. Vinzenz - sowie uns und der Kirche, eigentlich aber uns in der Kirche - hat die Messlatte sehr hoch aufgehängt. In einer Zeit, wo Wettbewerb, der sogenannte Hamsterrad, das Interesse und Gewinn vor allem das Funktionieren von Gesellschaften dominieren – scheint die Idee der selbstlosen Zusammenarbeit und Vereinigung der Kräfte, Eifer für das Wohl der andern um sie zu retten, die Humanisierung, fast unwirklich. Doch auf der ganzen Welt sind Enthusiasten, die in der Vereinigung des Katholischen Apostolates, in dieser Gemeinschaft seine Berufung finden. Eine Gemeinschaft der Gemeinschaften ist in erster Linie die Vereinigung Pallottiner, Schwester von der römisch-katholischen Apostolat, Missionsschwestern von Katholischen Apostolat, verschiedenen Gemeinschaften von Menschen förmlich an die UAC angenommen und den einzelnen Mitgliedern.

"Vereinigungskirche ist die innewohnende Dynamik in der barmherzigen Liebe der Heiligen Dreifaltigkeit. Gott gibt sich dem Menschen und allen Kreaturen, um jeden und alles zu vereinen (miteinander und untereinander) und die Führung auf diese Weise zum Heil und Vollkommenheit in Christus, die ganze Menschheit und die ganze Schöpfung. Ebenso als Hl. Vinzenz Pallotti, sind Mitglieder der Föderation von ganzem Herzen zum Handeln offen in ihrer unendlichen Liebe Gottes. von uns selbst geben, um das Ausfüllen des Ministeriums für seinen Willen, die hauptsächlich in der Schrift manifestiert, in der Lehre der Kirche und die Zeichen der Zeit." (Generalstatuten der UAC, S.18)

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)