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KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE

 

Der Katechismus der Katholischen Kirche (abgekürzt KKK, inoffizielle Bezeichnung: Weltkatechismus, manchmal auch: Katechismus der katholischen Kirche) ist ein Handbuch der Unterweisung in den Grundfragen des römisch-katholischen Glaubens. Papst Johannes Paul II. hat ihn am 25. Juni 1992 approbiert und seine Veröffentlichung am 11. Oktober 1992 durch die Apostolische Konstitution Fidei Depositum angeordnet. Er stellt eine „Darlegung des Glaubens der Kirche und der katholischen Lehre, wie sie von der Heiligen Schrift, der apostolischen Überlieferung und vom Lehramt der Kirche bezeugt oder erleuchtet wird“ (Fidei depositum, Nr. 4), vor.

Mit durchgehender Absatznummerierung, zusammenfassenden Kurztexten am Ende der einzelnen Kapitel und umfangreichen Verweisen auf vergleichbare Absätze und auf Texte der Bibel und der katholischen Tradition ist der KKK neben einer zusammenhängenden Darstellung auch ein Nachschlagewerk des römisch-katholischen Verständnisses des christlichen Glaubens.

Der Katechismus wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, als offizielle Ausgabe gilt jedoch die lateinische.

Vorgänger

Der erste Katechismus wurde im 8. Jahrhundert von dem englischen Gelehrten Alkuin verfasst und es folgten weitere erweiterte Katechismen. In der Reformationszeit verfasste Martin Luther 1529 den kleinen Katechismus und speziell für Theologen und Pfarrer ab 1528 den großen Katechismus. Das veranlasste Petrus Canisius 1555 zur Veröffentlichung des Größeren Katechismus für Studenten. 1566 wurde schließlich der Catechismus Romanus aufgrund eines Dekrets des Trienter Konzils verfasst und war primär für Pfarrer bestimmt. Dieser wurde auch in mehrere Landessprachen übersetzt, darunter auch ins Deutsche. Danach erschienen vor allem im 20. Jahrhundert weitere Erwachsenen- und Kleine Katechismen.

Entstehung

Nach eigenen Angaben setzte Papst Johannes Paul II. mit dem Weltkatechismus einen Wunsch der Bischofssynode aus Anlass des zwanzigjährigen Jubiläums des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils 1985 um. Er berief 1986 eine Kommission aus zwölf Kardinälen und Bischöfen unter Vorsitz von Joseph Kardinal Ratzinger ein, die in sechs Jahren einen Entwurf für den Katechismus vorbereitete. Unterstützt wurde sie dabei von einem Redaktionskomitee von sieben Diözesanbischöfen sowie Fachleuten für Theologie und Katechese.

Sekretär der Katechismuskommission war Christoph Schönborn, zu Anfang Professor für Dogmatik in Fribourg, seit 1991 Weihbischof in Wien. Mitglieder der Kommission waren neben Joseph Ratzinger: Kardinal William Wakefield Baum, Kardinal Simon D. Lourdusamy, Kardinal Jozef Tomko, Kardinal Antonio Innocenti, Erzbischof Jan Schotte, Kardinal Bernard F. Law (Boston), Erzbischof Jerzy Stroba (Posen), Erzbischof Henry Sebastian D'Souza (Kalkutta), Koadjutor-Erzbischof Isidore de Souza (Cotonou, Benin), Bischof Felipe Santiago Benitez Avalos (Asunción, Paraguay), der melkitische Erzbischof des syrischen Aleppo Néophytos Edelby (später ersetzt durch den maronitischen Bischof Guy-Paul Noujeim).

Das Redaktionskomitee bestand aus: José Maria Estepa Llaurens (spanischer Militärbischof), Erzbischof Jean-Marcel Honoré (Tours), Erzbischof Estanislao Estéban Karlic (Paraná, Argentinien), Bischof David Every Konstant (Leeds), Erzbischof Joseph Levada (Portland (Oregon)), Bischof Alessandro Maggiolini (Carpi, seit 1989 Como), Bischof Jorge Arturo Medina Estévez (Rancagua, Chile), dem maronitischen Priester Jean Corbon (Libanon).

Am Anfang der Arbeit am Katechismus wurden die Grundsätze für das Werk festgehalten:

  • Der Katechismus soll eine organische und synthetische, möglichst prägnante und vollständige Darstellung der wesentlichen und grundlegenden Elemente der katholischen Glaubens- und Sittenlehre bieten, im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils und in Kontinuität zur Tradition der Kirche.
  • Die Adressaten des Katechismus sollen in erster Linie die Bischöfe als Lehrer des Glaubens sein, in zweiter Linie dann die Verfasser von Katechismen, Katecheten und alle Gläubigen.
  • Die Struktur soll dreigliedrig sein: Glaubensbekenntnis, Sakramente, Dekalog.

Nach einer Reihe von Entwürfen und Eingaben der Bischöfe aus der ganzen Weltkirche wurden am 14. Februar 1991 der endgültige Text und der Titel des Katechismus (statt: „Katechismus für die Weltkirche“) festgelegt.

Der KKK wurde 1992 zunächst im französischen Original veröffentlicht und anschließend in verschiedene Sprachen übersetzt. Die maßgebliche lateinische Ausgabe von 1997 enthält Änderungen, die in die aktuellen Ausgaben eingearbeitet wurden.

Papst Johannes Paul II. beauftragte 2003 Joseph Ratzinger, aus dem KKK einen Kurzkatechismus zu erstellen. Der 2005 veröffentlichte "Volkskatechismus" (Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche) beantwortet - anknüpfend an alte Katechismus-Traditionen (siehe Martin Luthers Kleinen Katechismus) - auf 256 Seiten 598 Fragen und wurde 2005 zunächst in italienischer Sprache veröffentlicht, ist inzwischen aber auch auf deutsch verfügbar. (Wikipedia)

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)