Besucher Zähler

16757135
Seit 2011
16757135

Südafrika 1922

Der Anfang der Provinz Südafrika

Südafrika in 1922

1922 *** Der Apostolische Vikar von Zentralkapland, Bischof Hennemann SAC, beruft Pallottinerinnen in sein Missionsgebiet Oudtshoorn.

1923 *** Die Schwestern Apollonia, Pankratia, Julia, Liberia, Hieronyma und Rosa erreichen nach vierwöchiger Seefahrt Kapstadt. Im Juli eröffnen sie die Missionsstation Oudtshoorn. Das Klassenzimmer ihrer Schule in Northend besitzt als einziges Inventar einen kleinen Tisch und einen Stuhl. Aber die Zahl der Schüler wächst schnell. 1925 wird die Schule bereits als Regierungsschule anerkannt. Später kommen hinzu: Waisenhaus, Kindergarten, Nähschule und ambulante Krankenpflege.

Oudtshorn

Am 1. August reisen drei Schwestern von Oudtshoorn nach Beaufort West, in der großen Karroo. Sie wohnen vorläufig in einem gemieteten Haus und richten ein Klassenzimmer ein für europäische Kinder. Im Dezember findet der Einzug in den St. Joseph’s Konvent statt.

1928 *** Die ersten Pallottinerinnen kommen nach George Sie übernehmen den Schulunterricht und erhalten nach kurzer Zeit die Anerkennung ihrer Schule als Regierungsschule. Die Tätigkeit wird bald erweitert durch den Bau eines Waisenhauses, durch einen Kindergarten und die ambulante Krankenpflege.

1930 *** In Beaufort West wird ein zweiter Konvent eröffnet, der St. John’s Konvent. Unsere Schwestern übernehmen in Schule, Nähschule und in der Ambulanz die Betreuung der Mischlinge.

Sr. Richmundis, SAC, Beaufort West 1958

1931 *** In Knysna Am indischen Ozean entstehen Schulen für farbige und weiße Kinder.

1933 *** Bischof Hennemann übernimmt die Leitung der Diözese Kapstadt und ruft Pallottinerinnen nach dort. Damit dehnt sich ihre Missionstätigkeit auf Westkapland aus.

1934 *** In Koelenhof, Diözese Kapstadt, können unsere Schwestern das ersten Eigentum auf afrikanischem Boden erwerben, den Vincents Konvent. Sie übernehmen Schule, Nähschule und Ambulanz. Wegen Schwesternmangel muss diese Station 1953 wieder aufgegeben werden.

1935 *** In Waaikraal, nicht weit von Oudtshoorn entfernt, erschließt sich unsern Schwestern ein neues Apostolatsfield. Neben Schule und Kindergarten können sie der armen Bevölkerung durch die Distriktambulanz wertvolle Dienste leisten.

Sr. Basildis, SAC Waaikraal 1960

Im gleichen Jahr wird in Philippi bei Kapstadt ein Heim für körperbehinderte Kinder aller Rassen eröffnet. Bereits nach zwei Jahren muss ein weit größerer Neubau erstellt werden. 1967 wird das Heim aufgrund der Apartheid-Gesetze in eine neutrale Zone verlegt, etwa 20 km von Pinelands entfernt. Aus den sehr armen und bescheidenen Anfängen ha sich ein modernes „Kinderdorf“ entwickelt.

St. Joseph

1938 *** Da „St. Joseph’s Sanatorium” wird gebaut. Es liegt in Pinelands bei Kapstadt und dient der europäischen Bevölkerung dort. Im Laufe der Jahre muss es bedeutend erweitert werden. Auch ein Entbindungsheim wird angeschlossen. Außerdem entwickelt es sich zum Zentralhaus unseres südafrikanischen Missionsgebietes.

Sr. Gizelinda, SAC in Pinelands, 1977

1955 *** Das „Pallotti Nursing Home” in George wird eröffnet. Grundstück und Konvent sind das Geschenk einer anglikanischen Dame. Ihre letzte Wohltat soll farbigen Krüppelkindern gelten und außerdem alten und kranken Menschen.

Sr. Ambrosia, SAC in Georg

1968 *** Wird das südafrikanische Gebiet zur Provinz mit dem Sitz des Provinzialates in Pinelands.

1970 *** In Philippi wird ein Noviziat für farbige Mädchen eröffnet. Es bekommt den Namen „Pallotti House”.

 

Quelle: Sr. Dominika Rose SAC, Etwicklung und ausarbeitung der Kongregation der Missionsschwestern vom Katholischen Apostolat

Foto: Archiv

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

________________

 

"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

________________

 

"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

________________

 

„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

________________

 

"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)