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„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt. 11,28)

Die Zentralversammlung, ein weiterer Meilenstein im Leben der Missionspallottinerinnen, wurde für die Tage vom 25. bis 29. Januar 2021 von der Generalleitung als Zoomkonferenz organisiert. Es war das erste Mal in unserer Geschichte, dass die Oberinnen der Provinzen, Regionen und Delegaturen virtuell miteinander verbunden waren, um eine ganze Reihe von Kongregationsangelegenheiten zu besprechen, und zwar aufgrund der Covid-19-Pandemie. Das Thema der Versammlung lautete: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen." (Mt. 11,28) Unsere Versammlung begann mit einer herzlichen Begrüßung und einem Impuls unserer Generaloberin Sr. Izabela Świerad. Sie sagte: Wir leben in einer schwierigen Zeit, und wir müssen jetzt fest auf Gott vertrauen und lernen, in der Gegenwart zu leben - unserem Jetzt. Wir können uns nicht ausschließlich nach der Vergangenheit sehnen oder uns hauptsächlich vor der Zukunft fürchten. Das Wichtigste für uns ist, hier und jetzt die gegenwärtige Realität der Welt, der Kirche und unserer Kongregation mit den Augen des Glaubens zu betrachten und uns den Herausforderungen zu stellen, um so Raum für neues Leben zu schaffen.

Die Oberinnen der Provinzen, Regionen und Delegaturen stellten ihre Berichte vor und brachten die Versammlung mit den darin enthaltenen Informationen auf den neuesten Stand, wie es in ihren Bereichen aktuell aussieht. Die Berichte der Kommissionen gaben uns erhellende Informationen über die Aktivitäten der Kongregation als Ganzes. Obwohl wir für viele Dinge dankbar waren, ragte doch einiges aus dem Gehörten in besonderer Weise hervor. Mit großer Bewunderung hörten wir den Bericht über das Internationale Noviziat in Tansania, der von Sr. Agrippina Mmassy, Novizenmeisterin, vorgetragen wurde. Sie stellte uns die Fortschritte, Freuden und Herausforderungen in der heutigen Formation vor Augen.

Am 27.1. nahmen wir uns Zeit, um zu hören, wie der Prozess für die Wiedervereinigung der beiden Schwesterngemeinschaften von Anfang an bis jetzt abgelaufen ist. Für diesen Tag waren Sr. Ivete Garlet CSAC, Generaloberin der Schwestern vom Katholischen Apostolat, und alle Mitglieder der Kommission „Brücke der Einheit“ als Gäste eingeladen. Sie präsentierten Berichte über die Treffen und Aktivitäten von ihren jeweiligen Orten und legten der Versammlung die Freuden und Herausforderungen des Prozesses dar. Später stellte Sr. Izabela Świerad, unsere Generaloberin, mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation das Thema unseres XXI. Generalkapitels vor, wobei das Datum, das Thema, das Logo, das Gebet, die neunmonatige Novene und andere Themen in den Blick genommen wurden.

Am 28.1. war P. Pier Luigi Nava SMM, Untersekretär der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, als Gastredner eingeladen. Er sprach über das Thema: Das gottgeweihte Leben im Licht der aktuellen Ereignisse in der Welt und in der Kirche. Er betonte, wie wichtig es sei, glaubwürdig und transparent zu handeln, einen weiten Denkhorizont zu pflegen, zuzuhören, Vertrauen zu zeigen und sich wirklich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Nur so können wir Werkzeuge der Evangelisierung sein und Christus zu anderen bringen.

Am letzten Tag kehrten wir in unseren Beratungen zu den Anliegen der Kongregation zurück. Dabei wurden die Themen der geistlichen Erneuerung, der Zusammenarbeit, der Formation, der Konstitutionen (OWL) und der Mission betont. In ihrer abschließenden Botschaft dankte Sr. Izabela den Oberinnen der Provinzen, Regionen und Delegaturen für ihre Offenheit und Ehrlichkeit im Austausch, und zwar sowohl im Zuhören wie im Verstehen der Bedürfnisse der anderen. Gemeinsam dienen wir, gemeinsam wachsen wir. Alle Schwestern dankten der Generaloberin und ihrem Rat von Herzen für die Organisation dieser denkwürdigen und produktiven Zentralversammlung. Sie war in der Tat eine wertvolle Gelegenheit gewesen, um etwas von den Schwestern auf der ganzen Welt und ihrer Mission in dieser Zeit der Krise und der allgemeinen Verunsicherung zu hören.

Sr. Prabha Varghese SAC/ Provinzoberin der Provinz Südafrika

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)